[Sammelthread] Der große Mobilitätsthread

Wenn Du diese Anzeige nicht sehen willst, registriere Dich und/oder logge Dich ein.
Voraussichtlich soll ab 2026, der FLIRT 3XL die Linie bedienen. Vorrausgesetzt, die Elektrifizierung der Strecke ist bis dahin abgeschlossen. Die Jungs werden Fluchen, mit dem XL will ich nicht durchs Neandertal bzw hoch nach Dornap. Mir reicht schon der FLIRT des ersten Bauloses, das Ding ist schon der letzte Schrott. Aber beim XL hat Stadler noch einmal eine Schippe Müll draufgelegt.
 
Die S28 wird von der RegioBahn betrieben und unsere FLIRT3 XL sind Eigentum von VRR. Es wird allerdings bereits gemunkelt, das wir für die S6 den Mireo bekommen sollen, der VRS will für das S-Bahn Netz Köln einheitliche Fahrzeuge und die haben bei der S6 ein gewaltiges Wort mitzureden. Der Mireo kommt ja in den nächsten Jahren zur S-Bahn München, mit 170 bzw. 200m. Für das VRS/VRR Netz wären 140m maximal möglich, da die erst deutlich nach München kommen sollen, wären zumindest die Kinderkrankheiten behoben. Und ehrlich gesagt 140m Einzeltraktion und durchgängig? Her damit, nicht mehr in der Wendeanlage absteigen um die Fahrzeuge zu wechseln, ein träumchen, vorallem in Köln Nippes, wo man schnell eine Dose Lack in die Fresse gesprüht bekommen kann.
 
Zeigt die DB Navigator App bei manuell hinzugefügten Tickets keine Verspätungen und Wagenreihungen an?
Ich mein ich hab jetzt Glück, weil beide Züge verspätet sind, aber cool ist anders.
 
Verspätungen kann ich nicht sagen, für Wagenreihung muss man noch mal auf den Zug klicken, dann wird es erst angezeigt.
 
Zeigt die DB Navigator App bei manuell hinzugefügten Tickets keine Verspätungen und Wagenreihungen an?
Ich mein ich hab jetzt Glück, weil beide Züge verspätet sind, aber cool ist anders.
Wenn es nicht automatisch geschieht (dazu kann ich nichts sagen) kannst du es auf jeden Fall manuell einrichten. Einfach die Verbindung suchen und dann "Reise merken" (oben rechts der Button).
 
Zeigt die DB Navigator App bei manuell hinzugefügten Tickets keine Verspätungen und Wagenreihungen an?
Mit den "extra"Tickets geht so einiges nicht. Es wird z.B. auch nicht die Bahncard mit eingepflegt. Wenn der Captain die sehen will, musste die erstmal raussuchen.
Wie so oft in der Softwareentwicklung. ein stetiger Prozess.
Man gewöhnt sich dran, dass Deutschland noch in Holzhütten lebt.
 
Nur weil die DB App der Maßstab im Reiseverkehr heißt das nicht, dass die App auf dem stand der Technik ist.
Und darauf bezieht sich das.

Ein Wartburg war DAS Auto in der DDR (aus lokaler Produktion).
Und ich behaupte, dass nen Benz aus der Zeit da "minimal" drüber gelegen hat.
Woran lag das? Weil die DDR, durch Gründe, es nicht besser hinbekam.

Und so ist das auch mit der DB App. Es geht nicht um den Vergleich mit anderen Reise-Apps, sondern um den Vergleich der App mit andere (nicht Reise) Apps.

Würde man merken, wenn man sich ein wenig mit IT auskennt. Ich gebe aber zu, dass das nicht jedem liegt.
 
Die müssten sich eigentlich nur die SBB-App lizensieren. Da klappt das alles, mit massig Komfortfeatures.

Aber es gibt bestimmt ganz ganz viele Gründe die dagegen sprechen. Die findet man bestimmt auch ganz schnell zusammen.
 
Wenn es nicht automatisch geschieht (dazu kann ich nichts sagen) kannst du es auf jeden Fall manuell einrichten. Einfach die Verbindung suchen und dann "Reise merken" (oben rechts der Button).
Danke, so werde ich es das nächste mal machen, wenn die Info wieder fehlen sollte.
 
Würde man merken, wenn man sich ein wenig mit IT auskennt. Ich gebe aber zu, dass das nicht jedem liegt.
Man sollte aber schon gleichartige Apps vergleichen mMn. Bringt ja nichts eine Bahn App mit einer fancy FinTech App zu vergleichen wenn die Anforderungen und vor allem Gegebenheiten und Schnittstellen grundlegend andere sind.

Und da muss ich ausnahmsweise sagen hat die DB wirklich viel geleistet in den letzten Jahren und die App deckt sehr viel ab und ist dabei gut zu nutzen. Besser und mehr geht immer aber man sieht ja in der App auch stetige Weiterentwicklung. Und ich würde vermuten, die grösste Limitierung für die Entwickler sind die Schnittstellen.
 
Wie ich eben mitbekam, gibt es aktuell derbe Probleme mit dem DB Navigator. Tickets werden aktuell nicht angezeigt und auch wenn man das Deutschlandticket hat, ist dies verschwunden und man wird direkt auf die Buchungsseite geleitet. Aktuell wird an der Behebung des Problems gearbeitet. Läuft diese Woche, am Dienstag war IPD (unsere Software für die Schichtgestaltung und für die Einarbeitung der Abweichungen (MIPD)) down, heute Probleme mit RIS, Fassi Move (Da bekommen wir unsere Unterlagen, die wir benötigen angezeigt und ab Ende des Jahres brauchen wir das für den Fahrplan) und der Navigator. Beim Navigator und RIS könnte es ein gemeinsames Problem sein, da beide im Grunde die selbe Datenbank nutzen, nur das wir bei RIS mehr Details bekommen (Personal Kontakt usw.). Bei DB Systel scheint es derzeit munter zu zugehen.
 
Man sollte aber schon gleichartige Apps vergleichen mMn. Bringt ja nichts eine Bahn App mit einer fancy FinTech App zu vergleichen wenn die Anforderungen und vor allem Gegebenheiten und Schnittstellen grundlegend andere sind.
Das sehe ich gänzlich anders.

Es geht nicht darum, die Apps 1:1 zu vergleichen, im Sinne der Funktion. Das macht logischer Weise keinen Sinn.
Es geht grundsätzlich um das rückständige Engineering der App an sich.
Und dieses kann man sehr wohl mit anderen Apps vergleichen.
Vergleichen bitte nicht mit Gleichsetzen verwechseln. Das ist ein Unterschied.

Mal ein Beispiel.
Warum muss ich bei der Ticketkontrolle per App die Bahncard extra vorzeigen? Hinweis, die BC ist auch nur ein Code, in der selben App.
Warum wird das nicht in den einen Ticketcode, zumindest in der App, reinkodiert?
Man kann in einen Code alles mögliche reinkodieren.
Man kann es also realisieren, dass neben dem Scan der Ticketinformation auch gleichzeitig die BC mit erfasst wird, denn diese liegt der App ja vor.

Das spart Zeit, in erster Linie beim Mitarbeiter. Nennt sich Effizienz. Statistisch wird das also günstiger, aber der Mitarbeiter kann sich dann um das kümmern, was seine eigentliche Aufgabe ist, nämlich Kunden betreuen.
Weiterhin ist das auch für den Kunden entspannter.

Dass nur mal so zum Thema out of the box denken.
Und das hat auch nichts mit irgendwelchen Schnittstellen zu tun. Das sind App interne Daten, das hat der Programmierer also in der Hand, in der eigenen. Die App wurde ja erst vor kurzem neu aufgesetzt.
Diese Integration von gleichen Informationen kann man besser lösen und andere Apps (bitte nicht wieder an Bahnapps denken, mal etwas über den Tellerrand schauen) bekommen sowas hin.
 
Man kann in einen Code alles mögliche reinkodieren.
Weniger konkret auf den Anwendungsfall bezogen, weil ich nicht weiß, ob das technisch geht oder gar schon realisiert ist. Aber der Barcode ist ein europaweiter Standard, da kannst du nicht einfach irgendwas reincodieren. Der muss von allen europ. Bahngesellschaften gelesen werden können.
 
In das originale Ticket selber geht das nicht, da es natürlich übergreifend funktionieren muss.
Aber in der App kann man noch so einiges mehr machen.
 
Das ist nur die halbe Wahrheit.
Schonmal versucht, dich auf einen Behindertenplatz einzuchecken oder in einen anderen Zug?
Wie realisierst du das?

EDIT:
Das mit dem anderen Zug ist nämlich auch so nen Trick.
Die App kann rausbekommen, in welchem Zug man ist. zumindest solange das WLAN geht. (auch nicht immer der Fall)
Daher könnte man sich dann in der App auch in einem "fremden" Zug ohne Ticketkontrolle wohlfühlen.

Wie gesagt, Deutschland (und da ist die DB nur einer von vielen) steckt, was sowas angeht, noch im Mittelalter fest.
Das müsst ihr freilich nicht so sehen. Ich sehe aber jeden Tag Lücken in der Digitalisierung und oftmals sind die selbstgemacht, weil man das einfach nicht zu Ende denkt.

PS: Ich habe mich bewusst dafür entschieden mein Deutschlandticket bei der DB zu kaufen, um es am Ende in einer App (DB Nav).
Nur sehe ich dennoch sehr sehr viel Potential nach oben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was denn für Randfälle?
Behindertenplätze sind in jedem Wagon Standard, mehrere.
Das ist kein Sonderfall.
"Fremde" Züge sind auch kein Sonderfall sondern Standard. Bedingt a) durch Verspätungen und damit alternative Züge (Ersatzzüge mal außen vor) und b) im Namen Flexpreis steht ja schon "Flexibilität" im Namen. Dabei ist die zeitliche Flexibilität ein Verkaufsmerkmal und das geht einher mit "fremden" Zügen, da, zumindest ist das bei mir so, der Wunschzug sich nicht nach einem selber richtet.

Wo siehst du da Randfälle? Das passiert mir eigentlich fast wöchentlich.

EDIT:
Und wenn einer seine Umgebung kennt, dann doch wohl die DB, besser als jeder andere.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und wenn einer seine Umgebung kennt, dann doch wohl die DB, besser als jeder andere.
Sag das nicht so laut, oft genug wissen die Fahrdienstleiter nicht einmal, wer und wo wir sind. Oder auch die Leitstellen, die Mitarbeiter kennen oft weder die Strecken, noch die Fahrzeuge und das wird jetzt immer mehr werden, da dort jetzt selbst ausgebildet wird (bisher sitzt da überwiegend Personal, welches mal im Fahrdienst war).
 
Aha soso, du bezahlst also lieber die völlig überzogenen Parkgebühren. Und es gibt auch noch Leute, welche kein Auto haben.
Also wir haben für 10 Tage jetzt 140€ bezahlt (Parkplatz direkt vorm Terminal. Mit etwas laufen wäre es auch für 60€ gegangen). Dazu dann in 1h zum Flughafen anstatt mit der Bahn 2,5h und zweimal umsteigen. Mit zwei Kids und Koffern etc. bestimmt super angenehm. Tickets hin und zurück wären zwar günstiger gewesen aber allein die Unsicherheit ob alles passt wäre die Ersparnis nicht wert gewesen.
 
Man muss nur so planen, das man ausreichend Zeit hat. Als ich nach Florida geflogen bin, habe ich die Fahrt zum Flughafen so geplant, das ich ausreichend Alternativen hatte, für den Fall, das ein Zug ausfiel. Gut eine Alternative musste ich auch nutzen, da ich verpennt habe (hatte am Vortag noch bis Mitternacht gearbeitet) und mir nach dem aufstehen den Zeh gebrochen habe (was ich allerdings erst am Ziel realisiert habe). Mein Bruder fliegt im Juli nach New York und die werden einen Tag vorher schon nach FFM fahren und am Flughafen ins Hotel gehen.
 
Hardwareluxx setzt keine externen Werbe- und Tracking-Cookies ein. Auf unserer Webseite finden Sie nur noch Cookies nach berechtigtem Interesse (Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. f DSGVO) oder eigene funktionelle Cookies. Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir diese Cookies setzen. Mehr Informationen und Möglichkeiten zur Einstellung unserer Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Zurück
Oben Unten refresh