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[User-Review] Das Lian Li LANCOOL 205 im Hardwareluxx Lesertest

RoadDog87

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26.05.2007
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Liebe Hardwareluxx Community,

als einer von drei Glücklichen durfte ich das Lian Li Lancool 205 Gehäuse ausgiebig testen.
An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an Hardwareluxx und alle weiteren Beteiligten für das in mich gesteckte Vertrauen.
Im Folgenden möchte ich von meinen Eindrücken berichten.

Inhaltsverzeichnis

1) Vorwort
2) Lieferumfang und erster Eindruck
3) Technische Daten
4) Detailansicht und Features
5) Einbau von Hardware und erste Inbetriebnahme
6) Special: Umbau für 360 Radiatoren
7) Fazit

1) Vorwort

Das Gehäuse wurde in einer Umverpackung geliefert. Es war bestens abgesichert und hat den Transport in einwandfreiem Zustand überstanden.
Leider ist mir aber noch vor den ersten Bildern ein Malheur passiert.
Ich bin es seit jeher gewohnt, dass die Seitenteile von PC-Gehäusen auf der Unterseite in Führungsschienen liegen, sodass sie beim Lösen nicht nach unten fallen können.
Leider ist das bei dem Lian Li LANCOOL 205 nicht der Fall. Demnach ist passiert, was passieren musste – beim Lösen des Sichtfensters aus Echtglas, ist es mit einer Kante auf den Boden gefallen. Obwohl die Fallhöhe nur ca. 10cm war, ist das Glas komplett gesprungen.
Den Vorfall habe ich direkt an @Stegan gemeldet. Auch wenn er mir auf meine Nachricht nicht direkt geantwortet hat, hat er sich offensichtlich ebenfalls direkt um das Anliegen gekümmert. Denn wenige Tage nach meinem Missgeschick, stand auf einmal ein neues Gehäuse vor meiner Tür.
Daher auch hier noch mal vielen vielen lieben Dank an @Stegan, Lian Li und Caseking für dieses extrem hohe Maß an Kulanz!

An dieser Stelle daher aber noch mal der Hinweis:
Achtung: Die Seitenteile des Lian Li Lancool 205 besitzen keine Führungsschienen. Sobald die Rändelschrauben an der Rückseite gelöst sind, können die Seitenteile nach unten wegfallen! Ich empfehle vor allem das Seitenteil aus Glas daher ausschließlich im liegenden Zustand zu lösen.

2) Lieferumfang und erster Eindruck

Wie bereits geschrieben, wurde das Gehäuse in einem zusätzlichen Karton geliefert. Es war ausreichend gepolstert und somit vor Beschädigungen geschützt. Ein Hinweis mit „Vorsicht Glas“ fehlte allerdings.
Allgemein hin gesehen war die Polsterung des Gehäuses im Produktkarton auch gut genug, um direkt darin verschickt zu werden.
Im Karton selbst findet man ausschließlich das Gehäuse. Im Gehäuse wiederum findet man in den 3,5“ Laufwerksschächten noch ein kurzes bebildertes Handbuch und eine Tüte mit diversen Schrauben für die Befestigung von Mainboard, SSDs, etc., Kabelbinder aus Klettband und eine Verstärkung für den Zwischenboden.
Da ich in den letzten Jahren ausschließlich einen Big Tower (Lian Li PC-G70B) verwendet habe, war mein erster Eindruck vom Lian Li Lancool 205 ein erstauntes „Wow – wie klein ist das denn?“. Das Gehäuse wirkt wahrlich winzig. Man kann kaum glauben, dass Mainboards bis ATX Formfaktor hineinpassen.

3) Technische Daten

HerstellerLian Li
ModellLANCOOL 205
TypMidi Tower
Maße (H x L x B)48,5 x 41,5 x 20,5 cm
Farbeschwarz oder weiß
MaterialStahl / Tempered Glas
FormfaktorMini-ITX / µATX / ATX
Laufwerke2x 2,5" + 2x 2,5" oder 3,5"
Lüfter2x 120 / 140mm Deckel
2x 120 / 140mm Front (1x 120mm montiert)
1x 120mm Rückseite (montiert)
Lüftereigenschaften2x 120mm im Lieferumfang enthalten
4-Pin PWM 800-1500 U/Min
Kabellänge: ca. 45cm
Radiatoren120 / 140 / 240 / 280mm Deckel
120 / 140 / 240 / 280mm Front
CPU-Kühlerhöhe max.16,0 cm
Grafikkartenlänge max.35,0 cm
Netzteillänge max.16,5 cm
Frontanschlüsse2x USB-A 3.0, 1x Kopfhörer, 1x Mikrofon
ZubehörStaubfilter Front / Deckel / Boden (Netzteil)
Aktueller Straßenpreis exkl. Versand
(Stand 06.05.2021)
ca. 68€ schwarz
ca. 70€ weiß


4) Detailansicht und Features


Das Design des Lian Li LANCOOL 205 ist schlicht und zeitlos gehalten.
Die Front ist komplett geschlossen und besteht aus Metall. Im unteren Bereich findet das Lian Li Logo seinen Platz.
DSC02580.JPG


An den Seiten der Front findet man auf der gesamten Höhe Lufteinlässe für die Frontlüfter.
Das Front Teil ist an jeweils zwei Punkten im oberen und unteren Bereich mit dem restlichen Gehäuse verbunden. Es lässt sich mit einfachem Ziehen lösen.
Dahinter befindet sich der magnetische Staubfilter für die Frontlüfter. Obwohl nur maximal 2x 140mm Lüfter unterstütz werden, deckt der Staubfilter einen Bereich bis zu 3x 120mm Lüfter ab.
DSC02589.JPG


Auf der linken Seite des Gehäuses befindet sich das Sichtfenster, welches mit zwei Rändelschrauben auf der Rückseite befestigt ist.
Unter dem Sichtfenster befindet sich noch eine Blende, die den Bereich des Netzteils und des Festplattenkäfigs abdeckt. Auch diese Blende ist auf der Rückseite mit zwei Rändelschrauben befestigt. Für das Lösen dieser Blende ist im Inneren des Gehäuses noch eine „normale“ Schraube angebracht. Diese kann nur mit einem Schraubenzieher gelöst werden, nachdem das Sichtfenster entfernt wurde.
DSC02578.JPG


Die Rückseite des Gehäuses bietet keine Besonderheiten. Neben den für ATX üblichen 7 Slot Blenden findet sich hier nur noch die Öffnung für die Rückseite des Netzteils.
DSC02584.JPG


Die rechte Seite des Gehäuses ist mit einem durchgehenden weißen Seitenteil aus Metall verkleidet. Diese ist mit zwei Rändelschrauben auf der Rückseite befestigt.
Ist dieses Seitenteil gelöst, fallen zuerst die zwei schwarzen Halterungen für zwei 2,5“ Laufwerke auf.
DSC02582.JPG


Im unteren Bereich ist zudem der Festplattenkäfig für zwei 2,5“ oder 3,5“ Laufwerke befestigt. Dieser kann bei Bedarf komplett entfernt werden. Die beiden Laufwerksrahmen für Festplatten bestehen aus Plastik und sind leicht biegsam. Auf den ersten Blick wirken sie nicht sehr hochwertig und passen somit nicht zur restlichen Materialwahl des Gehäuses. Auf der Innenseite der Rahmen sind Gummipuffer angebracht, die HDDs entkoppeln sollen.
Der Deckel des Gehäuses ist wieder mit einem magnetischen Staubfilter versehen. Zudem befinden sich hier die Frontanschlüsse, welche mit 2x Klinke (Mikrofon und Kopfhörer) und 2x USB-A 3.0 eher durchschnittlich ausfallen. Zudem befindet sich hier der Power-Button und eine kleine Status LED.
DSC02586.JPG


Im inneren des Gehäuses sind zwei 120mm PWM Lüfter vormontiert. Beide Lüfter haben einen 4-Pin Anschluss und bewegen sich laut Aufschrift im Bereich von 800 – 1500 U/Min. Die Kabellänge beider Lüfter beträgt ca. 45cm.
Für die Lüfterbefestigungen im Deckel und in der Front sind jeweils zwei herausnehmbare Rahmen angebracht. Dadurch lassen sich die Lüfter problemlos installieren. Beide Rahmen unterstützen max. 2x 140mm Lüfter.
DSC02596.JPG

(Lüfterrahmen oben, Lüfterrahmen Front inkl. Lian Li Lüfter, Kabelbinder aus Klettband, Verstärkung für den Zwischenboden, diverse Befestigungsschrauben, 3,5" HDD Rahmen)

An der Unterseite des Gehäuses ist ein weiterer Staubfilter für den Lüfter des Netzteils angebracht. Leider ist dieser geklemmt und nicht wie die beiden anderen Staubfilter magnetisch angebracht. Ein Entfernen zum Säubern ist somit etwas aufwändiger.
Zudem sieht man hier noch die vier Rändelschrauben, mit denen der Festplattenkäfig befestigt ist.
Die Standfüße sind gummiert und wirken so rutschhemmend.
DSC02594.JPG


Allgemein hin wirkt die Verarbeitung hochwertig. Ecken und Kanten sind nicht scharfkantig. Ich konnte keinen Bereich des Gehäuses erkennen, an dem man sich verletzen könnte.

5) Einbau von Hardware und erste Inbetriebnahme

Folgende Hardware wird im Gehäuse verbaut:

CPU: AMD Ryzen 5 3600
CPU Kühler: AMD Wraith Stealth
Mainboard: MSI B450 Tomahawk Max
RAM: 2x 8 GiB Crucial Ballistix DDR4-3200 @ 3600
Grafikkarte: Sapphire Nitro+ RX570 4G @ 1340 Mhz
Netzteil: bequiet! Pure Power 10 CM 600W
SSD 1: Samsung 840 Series 250GB
SSD 2: SanDisk Ultra 3D 2 TB
HDD: Seagate Constellation ES.3 2 TB

In meinem Fall besitzt das Mainboard noch eine I/O Blende, die absolut passgenau in den dafür vorgesehenen Ausschnitt des Lian Li LANCOOL 205 eingesetzt werden kann.
Die Mainboard Muttern für ATX Mainboards waren bereits vorinstalliert und stimmen allesamt exakt mit den Bohrungen am Mainboard überein.
Der hintere Lüfter kommt dem Mainboard beim Einbau zwar sehr nah. Dennoch konnte ich das Mainboard problemlos einsetzen, ohne den Lüfter zu demontieren.
Beim Einbau von SSDs in die dazugehörigen 2,5“ Rahmen gilt zu beachten, dass die SSD beim rechten Rahmen nur von unten mit Schrauben befestigt werden kann. Beim seitlichen Anbringen der Schrauben kollidiert der Rahmen mit der Gehäuseseite, wodurch das Einsetzen in die Führungsschienen nicht mehr möglich ist. Zudem war das Einsetzen des rechten Rahmens in die Führungsschienen grundsätzlich sehr schwergängig.
Beim linken 2,5“ Rahmen gibt es diese Einschränkungen nicht.
Obwohl ich keine HDD mehr verwende, habe ich hier zu Testzwecken eine ältere HDD eingebaut (Seagate Constellation ES.3). Diese habe ich in den 3,5“ Festplattenrahmen geklemmt. Schrauben waren somit nicht notwendig. Die HDD sitzt so sicher im Festplattenkäfig. Es gibt aber leichtes Spiel nach vorne und hinten.
Das Kabelmanagement im Gehäuse ist durchdacht. Die Öffnungen sind sinnvoll angebracht. Lediglich die beiden kleineren Löcher im Zwischenboden können je nach Mainboard Layout nicht ganz perfekt geeignet sein.
Allgemein bemerkt man beim Einbau, dass es sich um ein sehr kleines Gehäuse für ATX Mainboards handelt. Es wird häufiger mal eng. Im Endeffekt findet aber alles seinen Platz und somit ist es Zeit für die erste Inbetriebnahme.

Der Ein-Aus Schalter hat einen angenehmen Druckpunkt und die Status LED beginnt in dezentem blau zu leuchten. Das Gehäuse steht bei mir links neben dem Schreibtisch auf dem Boden. Die Entfernung vom Gehäusedeckel zu meinem Kopf beträgt ca. 60cm.
Direkt fällt auf, dass aus den Lüfteröffnungen im Deckel die meiste Geräuschkulisse zu mir strömt. Einer der Frontlüfter läuft auf 100%. Nachdem dieser manuell runter geregelt wurde, ist die Geräuschkulisse aber angenehm. Absolute Silent-Freaks kommen hier aber nicht auf ihre Kosten.
Besonders angenehm empfinde ich die Entkopplung der HDD. Diese scheint richtig gut zu funktionieren. Man nimmt die Geräusche zwar wahr, aber nur leise und dumpf.
Der Airflow ist „ok“. Die seitlichen Öffnungen in der Front funktionieren. Wenn man die Front entfernt und eine Art „Mesh-Style“ durch den Staubfilter simuliert, merkt man aber, dass so deutlich mehr Luft ins Gehäuse strömt. Ich habe versucht dies zu visualisieren, allerdings wurde auf Bildern nicht deutlich, welchen Unterschied es ausmacht, wenn die Front montiert oder demontiert ist.
Auf der Lian Li Website findet man das Lian Li LANCOOL 205 auch als Mesh Variante. Es taucht allerdings weder im Preisvergleich noch sonst irgendwo auf. Ich habe es einzig in einem namhaften US-Webshop finden können. Schade, dass es offensichtlich in dieser Region nicht verfügbar ist.

6) Special: Umbau für 360 Radiatoren

Meine Wasserkühlung beinhaltet einen 360 Radiator. Demnach war ich sehr daran interessiert, diesen im Lian Li LANCOOL 205 unterzubringen.
Folgende Komponenten sind für den Einbau meiner Wasserkühlung geplant:

Radiator: Thermochill TA120.3
Pumpe: Laing DDC-1T
AGB: Alphacool Cape Corp Coolplex Pro 10 LT
CPU Kühler: Alphacool Eisblock XPX

Vom Werk aus unterstützt das Gehäuse nur Radiatoren bis zu einer Größe von 280. Die Maße des Gehäuses lassen aber erahnen, dass hier mehr möglich ist.
Mit einer Gesamtlänge von knapp 43cm dürfte der Radiator demnach in die Front passen (Höhe des Gehäuses: 48,5cm).
Meinen „höchst professionellen“ Zeichnungen nach, soll es am Ende folgendermaßen aussehen:
2301373-n11 - Kopie.jpg


Um dies zu erreichen, benötigt man einen Ausschnitt für den Radiator im Zwischenboden des Gehäuses.
Dafür muss der Zwischenboden ausgebaut werden. Dies erreicht man, indem man 12 Nieten ausbohrt (3mm Metallbohrer), mit denen der Zwischenboden mit dem Gehäuse befestigt ist. Dies hat problemlos funktioniert.
Für den Schnitt stand mir leider nur eine Stichsäge zur Verfügung. Diese war für die Materialstärke des Zwischenbodens definitiv überdimensioniert. Die Qualität meines Schnitts ist daher nicht perfekt geworden, aber grundsätzlich bin ich mit dem Ergebnis zufrieden.
Für den Einbau des Zwischenbodens ins Gehäuse habe ich anstatt Nieten kleine Rändelschrauben mit Muttern genutzt (M2,5 x 5mm).

Beim Einbau des Radiators dann die Ernüchterung – Der Ausschnitt passt zwar, aber inkl. Lüftern bekomme ich ihn nicht hinein. Irgendwo bleibt man immer hängen.
Zum Glück ist der Deckel des Gehäuses mit Schrauben befestigt. Somit konnte dieser recht unkompliziert entfernt werden und anschließend der Radiator in der Front befestigt werden.
Der restliche Einbau der Komponenten verlief wie erwartet, bis auf den AGB. Bei Nutzung der beiden Halterungen des AGBs ist dieser zu nah an der Grafikkarte. Eine Verschlauchung ist so nicht möglich. Da mir auf die Schnelle keine Lösung eingefallen ist, habe ich mich für die „schwebende“ Montage entschieden. Dies dürfte dank der Anschraubtüllen kein Problem darstellen.

Das Endergebnis sieht so aus:
DSC02603.JPG


Für die Befüllung der Wasserkühlung habe ich das Gehäuse nach hinten gekippt. Durch den kleinen AGB und den geringen Platz, war dies sehr aufwändig, hat im Endeffekt aber gut funktioniert.
Damit ist der Einbau der Wasserkühlung mit 360er Radiator abgeschlossen. Daraus ergeben sich folgende Einschränkungen:
  • Festplattenkäfig nicht mehr nutzbar
  • Maximale Grafikkartenlänge reduziert sich auf 29cm (Abhängig von Höhe des Radiators in der Front; Radiator Höhe hier: 6cm)
  • Untere PCIe Steckplätze auf Mainboard nicht mehr nutzbar
  • Obere Luftöffnungen nur noch für 120 / 140er Radiator nutzbar (bei dünnerem Radiator in der Front fällt diese Einschränkung weg)
Zudem war der zeitliche Aufwand recht hoch. Empfehlen würde ich den Umbau für 360er Radiatoren nicht. Es war hier eher eine Machbarkeitsstudie.
Dennoch bin ich mit dem Ergebnis grundsätzlich zufrieden und werde das Setup so weiter betreiben.

7) Fazit

Mit dem Lian Li LANCOOL 205 durfte ich ein Gehäuse testen, das im kompletten Gegensatz zu meinem alten langjährig genutzten Lian Li PC-G70B steht.
Da ich mich schon lange verkleinern wollte, kam mir dieser Umstieg sehr gelegen.
In meinem Test wusste das Lian Li LANCOOL 205 durchaus zu überzeugen. Schlichtes, zeitloses und schickes Design, nahezu durchgehend hochwertige und langlebige Materialien, ausreichende Features und Steckplätze haben mich nichts vermissen lassen.
Der Einbau meiner Hardware lief problemlos und auch während des Betriebs macht das Gehäuse eine gute Figur.
Allerdings gibt es auch Kritikpunkte. Vor allem die fehlenden Führungsschienen der Seitenteile kann ich nicht nachvollziehen. Ich habe zugegebener Maßen seit vielen Jahren kein neues Gehäuse mehr gekauft, aber für mich ist das ein wichtiges Feature. Vor allem beim Sichtfenster würde dies deutlich mehr Sicherheit beim Lösen bringen.
Zudem gibt es leider einige kleinere Verarbeitungsfehler, wie z.B. schlecht geschnittene Gewinde der Rändelschrauben. Hier lassen sich manche nur mit einem Schraubenzieher lösen. Der rechte der beiden SSD Rahmen lässt sich zudem auch schwer aus seinen Führungsschienen lösen. Hier ist noch Platz für Optimierungen.

Das Gehäuse wird Stand heute (06.05.2021) ab ca. 67€ angeboten. Wer mit dem Platzangebot und den Features des Gehäuses zufrieden ist, kann hier ohne zu zögern zuschlagen.

Wenn man sich allerdings das weitere Angebot auf dem Markt anschaut, vor allem auch das nächstgrößere Modell bei Lian Li (LANCOOL 215), dann dürfte der Preis noch etwas niedriger ausfallen.
Beim LANCOOL 215 bekommt man für aktuell knapp 85€ zusätzlich zu allen Features des LANCOOL 205 noch zwei RGB Lüfter, eine RGB Steuerung, eine Lüftersteuerung (6x 3-Pin) und ein Mesh Design für besseren Airflow.
Ich persönlich würde mich daher durch den geringen Aufpreis von weniger als 20€ für das Lian Li LANCOOL 215 entscheiden.

Abschließend hier noch eine kurze Gegenüberstellung meiner subjektiven Pros und Contras:

Das hat mir gefallen:Das hat mir nicht gefallen:
Schicke OptikKeine Führungsschienen der Seitenteile
Gute VerarbeitungMäßiger Airflow
Hochwertige und langlebige MaterialienFür ca. 70€ etwas zu teuer
Viele Features auf geringem Platz umgesetzt
Gut positionierte Öffnungen für das Kabelmanagement
Magnetische Staubfilter

Damit endet mein Lesertest. Gerne stehe ich aber für Fragen und Diskussionen hier im Thread zur Verfügung.
Vielen Dank für die Aufmerksamkeit

Viele Grüße
RoadDog87

P.S.: Meine Fotos sind qualitativ leider nicht sehr gut geworden. Hier wird in Kürze ein Update erfolgen.

Edit 1: Offensichtlich wird die Mesh Variante des Lian Li LANCOOL 205 seit Neuestem doch in Deutschland vertrieben. Gelistet im Preisvergleich seit gestern.
 
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