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CrystalDiskInfo zeigt Fakewert an. Alle WD My Book 8TB drehen anscheind mit 7.200rpm

Dwayne_Johnson

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Wie bei meinen anderen 8TB MyBook, drehen die zwei neuen HDDs auch mit 7.200rpm. Crystal Disk Info gibt zwar 5.400 an, aber das ist nur ein Fakewert (hat wahrscheinlich „marketingtechnische“ Gründe)

Zum ermitteln der wahren Drehzahl musste ich die HDD natürlich nicht ausbauen. Das kann jeder einfach und zerstörungsfrei messen. Die beiden HDDs drehen mit 120Hz (= 7.200rpm)

Wer es nicht messen kann oder will, nimmt einfach eine Retail-HDD, von der man zu 100% weiß, wie schnell sie dreht und vergleicht diese mit der zu prüfenden HDD durch Ohr auflegen. Ist auch sehr zuverlässig...

Also nicht alles glauben, was einem Software vorgaukelt... ;)
 
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mardsis

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Darf ich fragen welche Modelle du hast?

Die Lautstärke würde es erklären, die Dinger sind bei mir nämlich deutlich lauter als meine 10TB Ironwolf Platten (7200rpm!), was mich erst etwas irritiert hat, da die Lautstärke der WD Helium Platten sonst immer so hoch gelobt wird. Geschwindigkeitstechnisch kommt eine Platte bei mir auf ca. 200MB/s, das ist etwas schneller als die Red mit 8TB sein soll, aber deutlich langsamer als die Ironwolf. Allerdings würde das die Theorie unterstützen das die verbauten Platten einfach HDDs sind die den Qualitätsansprüchen für den Verkauf als Red oder Ultrastar nicht entsprechen.
 

Holt

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Wenn jemand was vorgaukelt, dann ist das nicht CrystalDiskInfo, sondern WD selbst bzw. deren FW Porgrammierer. Die bei CDI angezeigt Drehzahl ist ein Wert in den Device Ident Daten die so angezeigt werden, wie sie von der Platte gemeldet werden. Alle meine MyBook 8TB sind alleine von der Geschwindigkeit her, sicher keine mit 7200rpm, denn da die Datendichte bei denen sehr hoch ist, müssten sie auf den äußeren Spuren um die 250MB/s schaffen, wenn sie 7200rpm hätten, meine schaffen aber keine 200MB/s, eher so 180MB/s und dies spricht bei der Datendichte klar für 5400rpm. Mag sein das es Ausnahmen gibt, vielleicht haben die in den MyBook 10TB ja 7200rpm, die neueren Purple 10TB haben ja nun auch 7200, aber dies kann jeder anhand der maximal Transferraten auf den äußeren Spuren selbst ermitteln. Dazu nimmt man HD Tine, da reicht selbst die uralte Freeware Version 2.55 oder HD Tach, beide können nur bis 2TiB benchen, aber die ersten 2TiB liegen ja eben auf den äußeren Spuren, also denen mit den höchsten Transferraten.
 

Dwayne_Johnson

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Ok, dann hab ich das falsch ausgedrückt...
Die FW gaukelt CDM eine falsche Drehzahl vor. Es sind ohne jeden Zweifel 7.200, weil ich das so gemessen hab und weil ein Vergleich mit Ohr auflegen das nochmals bestätigt hat.

Hab jetzt 9 von diesen 8TB My Book und jede dreht mit 7.200 rpm


@ mardsis

Laut CDM ist eine WD80EZAZ
 
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mardsis

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Ok, dann hab ich das falsch ausgedrückt...
Die FW gaukelt CDM eine falsche Drehzahl vor. Es sind ohne jeden Zweifel 7.200, weil ich das so gemessen hab und weil ein Vergleich mit Ohr auflegen das nochmals bestätigt hat.

Hab jetzt 9 von diesen 8TB May Book und jede dreht mit 7.200 rpm


@ mardsis

Laut CDM ist eine WD80EZAZ
Danke für die Antwort, interessant wäre für mich, was nach dem EZAZ kommt, beispielsweise 11TDBA0 (in meinem Fall)
 

Holt

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Laut CDM ist eine WD80EZAZ
Du meinst laut CDI (CrystalDiskInfo), denn CDM (CrystalDiskMark) ist ein Benchmark. Wenn die HDD noch leer ist, kannst Du den ja mal anwerfen und schauen ob Du deutlich über 200MB/s (so knapp 2500MB/s müsste es bei 7200rpm sein) bekommst oder nur knapp unter 200MB/s, wobei letzteres für 5400rpm spricht. Wenn die HDD nicht mehr leer ist, musst Du einen Low Level Benchmark (wie HD Tune oder auch SSD-Z) nehmen, denn von den äußersten zu den innersten Spuren fallen die Transferraten etwa auf die Hälfte ab und HDDs werden von außen noch innen belegt, damit fällt der Wert den ein auf Filesystem basierender Benchmark wie CDM ermittelt, je voller die Platte wird.

Ausnahmen entstehen, wenn dann mal wieder eine Datei gelöscht wird die außen steht und damit dann die Testdatei dort landet. Man kann also sinnvollerweise nur leere, am Besten frisch formatierte HDDs mit nur einer großen Partition mit einem Benchmark wie CDM benchen.
 

Dwayne_Johnson

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Stimmt, ich meinte CDI...
Es sind ca. 200MB/s, was NICHT heißt, dass sie mit 5.400 dreht.
Die Messung und andere vergleiche täuschen mich aber nicht, sie dreht definitiv mit 7.200
(Ich habe auch über 200 gemessen, aber das war sie ausgebaut)

Ich könnte mir aber vorstellen, dass auch bei der Datenrate gedreht wurde, um eine langsamere HDD zu suggerieren. Aber wie gesagt, die Messung stimmt zu 100%. Oder warum dreht sie mit gemessenen 120Hz?

Besorg dir bei Gelegenheit mal eine und prüfe es nach... ;)



@ mardsis

Schaue ich bei Gelegenheit mal nach
 
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sp00n

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Mit was und wie hast du denn die 120Hz gemessen?
Beim Amazon Prime Day gabs die 8TB WD My Book ja im Angebot, da hatte ich zugeschlagen. Allerdings hat die Platte ziemlich stark vibriert, da könnte ich mir durchaus vorstellen, dass sie 7200 rpm hatte.
Da sie nebenbei auch noch ziemlich nervige periodische Klickgeräusche gemacht hat, hab ich die dann reklamiert und auch flott ein Ersatzgerät bekommen, das deutlich leiser ist. Die Klickgeräusche sind zwar noch da, aber nicht mehr so laut und die Vibration ist fast vollständig weg. Die Transferraten sind aber ziemlich gleich geblieben (200+- MB/s mit 2GB CrystalDiskMark).

Ich hab beide Geräte noch hier, könnte also mal auch beide messen.


// Edit
Ich hab jetzt einfach mal die freie Schallanalysator App aus dem Playstore geladen. Für das My Book zeigt die tatsächlich 120Hz als Peak an, während sie für zwei andere externe 5400er Platten eher 90-100Hz anzeigt. Hm.
 
Zuletzt bearbeitet:

Holt

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Wegen 7200rpm müssen HDDs nicht stärker vibrieren als solche mit 5400rpm und die Klickgeräusche sind bei viele Modellen normal, die machen meine zuletzt gekauften HDD im MyBook 8TB auch. Vermutlich rekalibieren sie nur die Köpfe ständig neu. In den MyBook dürften HDDs stecken die zwar technisch den besseren Modellen sehr ähnlich sind, aber eben schlechtere Spezifikationen haben, z.B. auch was sie Qualität der Auswuchtung der Platter angeht.
 

sp00n

Neuling
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Wegen 7200rpm müssen HDDs nicht stärker vibrieren als solche mit 5400rpm und die Klickgeräusche sind bei viele Modellen normal, die machen meine zuletzt gekauften HDD im MyBook 8TB auch. Vermutlich rekalibieren sie nur die Köpfe ständig neu. In den MyBook dürften HDDs stecken die zwar technisch den besseren Modellen sehr ähnlich sind, aber eben schlechtere Spezifikationen haben, z.B. auch was sie Qualität der Auswuchtung der Platter angeht.
Die Vibration an sich ist natürlich nicht unbedingt abhängig von der Rotationsgeschwindigkeit, aber laut meinen Messungen laufen die WD My Books tatsächlich mit 7200 rpm ( 7200 rpm / 60sek = 120 Hertz, bei 5400 rpm wären das dann 90 Hertz). Was ich schon recht seltsam finde, wenn die Platten mit 5400 angegeben sind.

In der Regel sind die 7200er Modelle ja auch lauter im Betrieb, wobei ich, nachdem ich die erste My Book reklamiert habe, mir auch noch eine Seagate Expansion Desktop mit 6TB bestellt hatte. Die vibriert zwar merklich weniger als die Western Digitals, dafür hört sie sich trotz 5400 rpm (oder eben 90 Hz) wie ein kleiner Düsenjet an...


Warm werden die My Books allerdings. Beide Platten laufen gerade auf 52-53° im Oberflächen-Testlauf. Und ab 50° fangen die Tools an zu motzen. Ich hatte schon überlegt, ob ich die My Book nicht in ein kleines Gehäuse setze mit einem kleinen Lüfter (Mini ITX?). Dann sollten auch die Klickgeräusche kein Thema mehr sein. ;)


// Edit
Hab grad noch nen Artikel zu Frequenz zu RPM gefunden. Das zeigt zumindest, dass mein Gedankengang nicht falsch war.
WD Green Power: A New Benchmark in HDD Acoustics Power | silentpcreview.com
 
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Dwayne_Johnson

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Seht ihr? ;)

Selbst ohne Messgeräte oder Apps kann man einfach durch Ohr auflegen ganz klar bestimmen, welche HDD die langsamere ist.
Da ich mehrere Retail-HDDs hab von denen ich ganz sicher weiß, wie schnell sie drehen, kann man zum Vergleich das Ohr auf die WD MyBook legen. Klingt dann absolut identisch ;)
 

sp00n

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Seht ihr? ;)

Selbst ohne Messgeräte oder Apps kann man einfach durch Ohr auflegen ganz klar bestimmen, welche HDD die langsamere ist.
Da ich mehrere Retail-HDDs hab von denen ich ganz sicher weiß, wie schnell sie drehen, kann man zum Vergleich das Ohr auf die WD MyBook legen. Klingt dann absolut identisch ;)
Für einen Vergleich braucht man halt andere 7200er Platten. Hab ich nicht, weil sie mir tendenziell immer unnötig laut erschienen.
 

Holt

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ab 50° fangen die Tools an zu motzen.
Dies ist aber zumindest bei CrystalDiskInfo ein gobaler Schwellwert und berücksichtigt nicht bis zu welcher Betriebstemperatur die jeweilige Platte spezifiziert ist. Hast Du eigentlich mal die maximal Leserate auf den äußeren Spuren ermittelt?
 

sp00n

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Dies ist aber zumindest bei CrystalDiskInfo ein gobaler Schwellwert und berücksichtigt nicht bis zu welcher Betriebstemperatur die jeweilige Platte spezifiziert ist. Hast Du eigentlich mal die maximal Leserate auf den äußeren Spuren ermittelt?
Nein, ich lass immer noch den Oberflächentest durchlaufen, der braucht noch ein paar Stündchen (30 insgesamt). Wie würde ich denn für den Test auf den äußeren Spuren am besten vorgehen?
 

Dwayne_Johnson

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Hast du nur diese eine?
Ich stelle immer 2 von diesen HDDs mit etwas Abstand nebeneinander, so dass der Rahmen von einem 120er Lüfter genau die Schlitze oben abdeckt. Die Luft bläst dann von oben rein. Die HDD bleibt so bei ca. 35 Grad
 

sp00n

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Hast Du eigentlich mal die maximal Leserate auf den äußeren Spuren ermittelt?
Ich hab das jetzt mit fio mal getestet.

Anfang der Platte:
fio --filename=\\.\PhysicalDrive4 --direct=1 --rw=read --bs=1m --size=25G --offset=0G --name=file1
read: IOPS=188, BW=188MiB/s (197MB/s)(25.0GiB/136014msec)


Ende der Platte:
fio --filename=\\.\PhysicalDrive4 --direct=1 --rw=read --bs=1m --size=25G --offset=7400G --name=file1
read: IOPS=89, BW=89.3MiB/s (93.7MB/s)(25.0GiB/286556msec)


Hast du nur diese eine?
Ich stelle immer 2 von diesen HDDs mit etwas Abstand nebeneinander, so dass der Rahmen von einem 120er Lüfter genau die Schlitze oben abdeckt. Die Luft bläst dann von oben rein. Die HDD bleibt so bei ca. 35 Grad
Theoretisch hab ich momentan noch zwei, aber die erste geht ja wieder zurück, weil zu laut.
An einen langsam drehenden Gehäuselüfter für die Platte hatte ich auch schon gedacht, aber den muss ich ja auch erst mal irgendwie mit Strom versorgen außerhalb des Gehäuses. So ganz im Klaren darüber, wie ich das am Besten machen könnte, bin ich mir noch nicht.
 

Dwayne_Johnson

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Hab mit selbst was gebastelt...
Hab ein altes Stecker-NT mit einem rumliegenden Lüfter verbunden.
Dazu hab ich einfach mit einem spitzen Gegenstand die nötigen Kontakte aus dem Stecker geholt (man muss da eine kleine Lasche zurückdrücken, die ein herausrutschen aus dem Stecker verhindern soll).

Dann den richtigen Pol in den Stecker vom NT stecken. Den anderen an den äußeren Pol vom NT halten und mit einem Streifen Alufolie umwickeln (für besseren Kontakt). Schließlich das Ganze mit Panzertape sichern.

Wenn es dauerhaft sein soll kann man auch gleich den Lüfter ans Stecker-NT löten

Ansonsten kann man auch gucken, ob man sowas fertig zu kaufen bekommt
 
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sp00n

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Alte Netzteile und ein paar gemoddete Lüfter hab ich hier auch noch rumfliegen, aber eigentlich ist das ja Overkill für einen einzelnen Lüfter - es sei denn, ich mach mir da tatsächlich ein Gehäuse zur weiteren Geräuschdämmung außen drum. Aber jetzt gerade im Sommer und bei laufendem Ventilator höre ich zumindest momentan nichts störendes, evtl. ändert sich das noch im Laufe des Jahres. ;)

Es gibt auch Lüfter, die man direkt an einen USB-Port anschließen kann (oder an ein Handy-Netzteil), ich denke, das werde ich mir dann mal genauer anschauen. Muss nur leise genug sein, den USB-Stecker kann man vermutlich nicht so einfach neu verdrahten wie einen Molex-Stecker.
 

Holt

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188MiB/s (197MB/s) sind für eine HDD mit so einer hohen Datendichte und 7200rpm einfach zu wenig, da hatten schon die alten Modelle mit 1TB pro Platter und 7200rpm etwas mehr. Schau Dir mal das Datenblatt der Red Serie an, die 8TB hat dort 5400 RPM Class und 198MB/s Interface Transfer Rate (up to) stehen, als maximale Übertragungsrate auf den äußeren Spuren. Von daher passt dies perfekt zu den gemessenen 197MB/s.
 

sp00n

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188MiB/s (197MB/s) sind für eine HDD mit so einer hohen Datendichte und 7200rpm einfach zu wenig, da hatten schon die alten Modelle mit 1TB pro Platter und 7200rpm etwas mehr. Schau Dir mal das Datenblatt der Red Serie an, die 8TB hat dort 5400 RPM Class und 198MB/s Interface Transfer Rate (up to) stehen, als maximale Übertragungsrate auf den äußeren Spuren. Von daher passt dies perfekt zu den gemessenen 197MB/s.
Mag sein, aber vibrieren tun beide MyBooks weiterhin mit 120 Hertz, während der Motor der drei anderen externen 5400er Platten, die ich gemessen habe, mit 90 Hertz vor sich hin rotiert.
Die Datenraten der 5400er sind übrigens auch langsamer, bei der Seagate Backup Plus 5TB waren das z.B. 137 MB/s auf der äußeren Spur (fio), bei der Seagate Expansion Desktop 6TB nur etwas langsamer mit 188 MB/s (CrystalDiskMark auf leerer Platte, also vermutlich auch die äußere Spur). Dafür war dann dort die Lesegeschwindigkeit nur 159 MB/s.

Eventuell sind die Platten in den MyBooks ja kastrierte 7200er, die es für das hochpreisige Segment nicht ganz geschafft haben, aber weiterhin mit 7200 rpm laufen und dafür anderweitig in der Firmware etwas gedrosselt werden. Weswegen sie dann auch nur 5400 anzeigt, damit die Kunden sich nicht beschweren aufgrund der zu langsamen (?) Geschwindigkeit.

Oder Western Digital hat sich allgemein von einer fixen Einteilung in RPM verabschiedet. In dem von dir verlinkten Datenblatt steht ja auch nur "5400 RPM Class" und nicht, dass die Platten tatsächlich mit 5400 rpm laufen. Wobei ich meine beiden inzwischen etwas älteren internen 3TB WD Reds noch mit 90 Hertz gemessen habe, sie also mit 5400 rpm rotieren.


Aber wer ist denn schon so blöd und hält nen Frequenzanalysator an eine Festplatte, um von der Hertz-Zahl auf die Umdrehungen pro Minute zu schließen. :xmas:


// Edit
Auch grad gefunden:
What Kind of Hard Drive is Inside a Western Digital External Product?
- We can only guarantee drive capacity. We cannot guarantee a particular internal hard drive model, data interface, rotational speed, or cache size in the external hard drive enclosure.

What Kind of Hard Drive is Inside a Western Digital External Product?
 
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Holt

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Oder Western Digital hat sich allgemein von einer fixen Einteilung in RPM verabschiedet.
Es ist technisch nicht möglich, dass HDDs mit variablen Drehzahlen arbeiten, da diese auch für die "Flughöhe" der Köpfe wichtig ist. Es gab auch nie eine HDD die sowas gehabt hätte, es gab/gibt nur Modelle die in bestimmten Energiesparzuständen die Spindel mit reduzierter Drehzahl weiterdrehen, statt sie komplett anzuhalten.
In dem von dir verlinkten Datenblatt steht ja auch nur "5400 RPM Class" und nicht, dass die Platten tatsächlich mit 5400 rpm laufen.
Class bedeutet, dass es nicht genau 5400 rpm sind, aber irgendwas in der Größenordnung.
 

Dwayne_Johnson

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@ Holt

Eine mögliche Erklärung wäre, dass ältere Platter mit geringerer Datendichte verbaut wurden.
Aber die Drehzahl von 7.200 stimmt definitiv...
 

Holt

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Eine mögliche Erklärung wäre, dass ältere Platter mit geringerer Datendichte verbaut wurden.
Nein, denn dann wären zu viele Platter nötig um die Kapazität zu erzielen, die Datendichte bestimmt ja auch die Kapazität pro Platter, aber mehr Platter bedeuten mehr Kosten und ab einer bestimmten Anzahl zwangsweise auch eine Heliumfüllung. Schon mit 1TB pro Platter waren HDDs mit 7200rpm wie die ST3000DM001 bei etwas über 200MB/s auf den äußeren Spuren.

Wie dem auch sei, wenn sie 7200rpm hat aber nur die Tranferraten von einer mit 5400rpm bringt, weil sie irgendwie gedrosselt wurde, dann bringt einem die höhere Drehzahl ja auch wieder nichts, weil man keine Vorteile daraus ziehen kann.
 

Dwayne_Johnson

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Du hast es gerade genannt...
Wenn es nicht die Platter sind, dann ist einfach kein Helium drin (höherer Stromverbrauch wegen höherer Reibung in der Luft)
Könnte es das sein?
 

mardsis

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Du hast es gerade genannt...
Wenn es nicht die Platter sind, dann ist einfach kein Helium drin (höherer Stromverbrauch wegen höherer Reibung in der Luft)
Könnte es das sein?
Wenn deine Platte eine komplett glatte Oberfläche oben hat, ohne Schrauben, hast du eine Heliumplatte. Das ist das HelioSeal. Es würde keinen Sinn machen die Platten für die zusätzlichen Kosten damit zu produzieren, wenn eh kein Helium ist (merkt man auch am Betriebsgeräusch, das Helium drin ist. Es gibt in den 8TB Platten mittlerweile auch Modelle ohne Helium, die sehen dann aber auch anders aus. Da meine Heliumplatten aber auch so „langsam“ sind, können wir hier ausschließen das es nur bei den Modellen ohne Helium der Fall ist.
 

sp00n

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Es ist technisch nicht möglich, dass HDDs mit variablen Drehzahlen arbeiten, da diese auch für die "Flughöhe" der Köpfe wichtig ist. Es gab auch nie eine HDD die sowas gehabt hätte, es gab/gibt nur Modelle die in bestimmten Energiesparzuständen die Spindel mit reduzierter Drehzahl weiterdrehen, statt sie komplett anzuhalten.
Nein, nicht variabel während des Betriebs, sondern dass eine "5400 RPM Class" Festplatte nur halt nicht mehr zwangsläufig mit 5400 rpm laufen muss, sondern eben auch z.B. mit 7200 rpm, und dass dann halt irgendwelche anderen Faktoren sich so auswirken, dass die Transferrate dann wieder in diese Klasse fällt.
Also sowas, wie wenn bei der QS festgestellt wurde, dass irgendwas an der Platte den höheren Ansprüchen nicht genügen wurde, und sie dann eben eine Klasse heruntergestuft wurde.
 

mardsis

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@ mardsis

Die HDDs in den 8GB My Books sehen übrigens so aus...

wd 8tb white label - Google-Suche

Abgesehen vom Label also genauso, wie handelsübliche Retail-WDs. Nur mit anderer FW und HW...
Ich hab das Gefühl, du denkst, ich habe keine Ahnung.. Genau so wie ich sie hier beschrieben habe, außerdem habe ich selbst 2 Stück davon... Wie schon gesagt, die Modelle die so aussehen haben Helium, denn das ist das HelioSeal (da gibt es Videos bzw. Berichte die das Erklären, in Kurzform ist es halt die Versiegelung die verhindern soll, dass das Helium aus der Platte entweicht)
Wenn du aber etwas weiter guckst, stellst du fest, das auch schon Festplatten ohne Helium verbaut waren (die neue Red mit 8TB hat nämlich auch kein Helium mehr). Das ist zwar eher selten, kommt aber vor. Die sehen dann so aus: https://www.typefash.com/wp-content/uploads/2019/01/wd-elements-10tb-datahoarder-wd-white-label-8tb.jpg
 

Dwayne_Johnson

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Hä? Was unterstellst du mir denn? Garnichts hab ich über dich gedacht...
 
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