Aktuelles

App-Store-Disput: Apple sperrt ID-Login für alle Epic-Spiele

Wenn Du diese Anzeige nicht sehen willst, registriere Dich und/oder logge Dich ein.
Wenn Du diese Anzeige nicht sehen willst, registriere Dich und/oder logge Dich ein.

tobsel

Experte
Mitglied seit
02.09.2011
Beiträge
5.367
Epic möchte ja die Services nicht mehr nutzen, also völlig gerechtfertigt und sicher im Sinne von Epic...
 

jrs77

Enthusiast
Mitglied seit
17.06.2005
Beiträge
2.195
Ein Hoch auf den Kapitalismus, welcher überhaupt erst zu deratigem Theater führt.
 

weltirol

Enthusiast
Mitglied seit
01.04.2007
Beiträge
2.516
Ort
Niemandsland
Ein Hoch auf den Kapitalismus, welcher überhaupt erst zu deratigem Theater führt.
Das selbe Theater gibts auch in Hintertuxing zwischen Sepp und Peter, die sich um 3m2 Grundstück streiten und weil der Johann letzte Woche mit seim Traktor drüber gefahren is (und der ist wieder ein Freund vom Franz, der den den Sepp gut kennt).
 

pillenkoenig

Semiprofi
Mitglied seit
11.12.2018
Beiträge
403
und warum?
weil eines schoenen tages irgend ein mensch angefangen hat zu behaupten: 'das hier ist mein land!' (und du verpisst dich jetzt gefaelligst davon!)

inzwischen ist man soweit, dass konzernen das wasser bei dir im boden 'gehoert'.
 

DragonTear

Enthusiast
Mitglied seit
06.02.2014
Beiträge
13.422
Ort
Im sonnigen Süden
und warum?
weil eines schoenen tages irgend ein mensch angefangen hat zu behaupten: 'das hier ist mein land!' (und du verpisst dich jetzt gefaelligst davon!)
Wieso dichtet man sowas Menschen an?
Das haben Tiere schon hunderte Millionen Jahre vorher gemacht. Stichwort territoriales Verhalten.
Besitz und Territorium helfen beim Überleben. Darum ist es auch Teil des menschlichen Instinkts weil sich unsere Gesellschaft und Technologie viel schneller entwickelt hat, als der im Erbgut befindliche Instinkt es könnte.

Als Folge daraus funktioniert der Kapitalismus im Großen Stil schlicht besser als alle anderen Systeme die man ausprobiert hat. Egal wie sehr manche auch drauf fluchen. Es nutzt eben diesen Instinkt als Antreiber zum Fortschritt anstelle gegen ihn zu arbeiten wie es Komunismus und Co versuchen.
Bitte jetzt nicht mit Argumenten wie "Kleinkolonie XY schafft es auch ohne" kommen. Selbstverständlich ist Gesellschaftsfähigkeit auch Teil des Menschens, insbesondere Familien und Clan-Bildungen. Mit etwas Disziplin lässt sich das auch tatsächlich auf einige Hunderte oder Tausend ausweiten und geht trotzdem dauerhaft gut (besonders wenn es die Möglichkeit gibt, einzelne von diesen Gesellschaften auszuschließen).
Allerdings auf Landes Ebene versagt sowas mehr oder minder schnell wie es die Geschichte etliche Male gezeigt hat.

Von Kapitalismus werden wir erst prinzipiell weg kommen, wenn wir großflächig unsere Natur bzw. Erbgut künstlich verändern werden. Das ist aber noch viele Jahrzehnte wenn nicht Jahrhunderte hin.


inzwischen ist man soweit, dass konzernen das wasser bei dir im boden 'gehoert'.
Das ist echt ein doofes Beispiel denn "das Wasser" in deinem Boden fließt ja von anderem Boden da hin. Natürlich muss man dann regulieren wer wieviel Wasser abschöpfen darf.
 
Zuletzt bearbeitet:

jrs77

Enthusiast
Mitglied seit
17.06.2005
Beiträge
2.195
Das ist echt ein doofes Beispiel denn "das Wasser" in deinem Boden fließt ja von anderem Boden da hin. Natürlich muss man dann regulieren wer wieviel Wasser abschöpfen darf.
Schau mal in die USA... da darfst Du in Teilen des Landes nicht mal mehr das Regenwasser auffangen und sammeln.

Und ja, prinzipiell hast Du schon richtig erkannt, daß der Mensch eben auch nur ein Tier ist und oft instinktiv handelt. Du vergisst aber, daß wir über unser Handeln nachdenken können. Und wenn man mal ernsthaft drüber nachdenkt, dann kommt man schnell zu dem Schluß, daß es besser wäre alles sozial gerecht zu teilen anstatt nur auf persönlichen Vorteil zu schielen.

Der Kapitalsimus zerlegt sich gerade von selbst, da die Ressourcen immer ungerechter verteilt werden und der Wohlstand der Masse der Menschen in den Industrienationen anfängt zu sinken. Die Millenials sind die erste Generation, denen es nicht mehr besser geht als den Eltern.
 

Geforce3M3

Experte
Mitglied seit
28.09.2012
Beiträge
24
Wieso dichtet man sowas Menschen an?
Das haben Tiere schon hunderte Millionen Jahre vorher gemacht. Stichwort territoriales Verhalten.
Besitz und Territorium helfen beim Überleben. Darum ist es auch Teil des menschlichen Instinkts weil sich unsere Gesellschaft und Technologie viel schneller entwickelt hat, als der im Erbgut befindliche Instinkt es könnte.
Das ist meiner Ansicht nach so nicht vollkommen korrekt, wenn umgekehrt auch nicht vollkommen falsch.

Tiere sind nicht im Besitz einer permanenten Identität bzw. eines permanenten Selbst/Ich das sie über längere oder gar lange Zeitpunkte miteinander verbinden könnten. Kein Tier kann daher das Konzept des “Eigentums” oder des “Besitz” verstehen und anwenden. Zwar gibt es Primaten die z.B. Futter und andere Gegenstände im Zusammenhang mit ihren Artgenossen verteidigen, allerdings zerbricht dieses Verhalten wieder und sobald die Zusammenhänge nicht mehr gegeben sind besteht kein weiteres Eigentum oder Besitz mehr an diesen Gegenständen. Die Gegenstände oder das Gebiet verfallen wieder in einen neutralen Status.

Eigentum und Besitz benötigen eine permanente Identität. Wenn diese wie beim Menschen besteht kann der Nutzen von Objekten, Gebieten, oder anderen Lebewesen nicht nur für die aktuelle Bedürfnisbedriedigung einleuchten, sondern bereits für die zukünftige Planung und ferner in einen Einbezug der Vergangenheit – was eben der permanenten Identität, als Zeitstrahl von der Vergangenheit zur Gegenwart bis in die Zukunft, bedarf und zuzuschreiben ist. Erst jetzt kann das Konzept des Eigentums und Besitzes entstehen bzw. verstanden werden.

Tiere verteidigen nicht ihr Territoritum, weil sie gar nicht über die Fähigkeiten besitzen ein Territorium zeitlich konstant als Eigentum wahrnehmen zu können. Diese Formulierung ist meiner Ansicht nach schlichtweg falsch. Solches Verhalten entspricht der Tatsache dass sich die Tiere in ihnen bekannten Gebieten selbstsicherer fühlen, wie z.B. in dem bekannten Experiment von N. Tinbergen gezeigt in dessen er zwei Fische jeweils in ein Reagenzglas steckte, diese durch das Wasser führt und die Rollen des Angreifers und Flüchtlings sich je nach gewähltem Gebiet jeweils vertauschten.
Hier zu postulieren dass die Fische jeweils ihr Terroritorum verteidigen ist bereits zu viel, denn die Selbstsicherheit im eigenen Gebiet ist bereits die genügsamere Erklärung dieses Verhaltens.

Auch beim Menschen war zu Zeiten von nomadischen Völkern noch ein ausreichendes soziales Gleichgewicht gegeben, da man nicht unendlich viel Besitztum von Ort zu Ort mitnehmen konnte. Insofern war die Anhäufung von Eigentum selbst auf der früheren Stufe des Menschen noch unmöglich. Erst mit der technischen Entwicklung und ortsfesten agrikulturellen Ansiedlung konnte soviel Besitz und Eigentum angemsammelt werden, als dass folglich zwangsweise mitunter starke soziale Unterschiede entstanden.
 

pillenkoenig

Semiprofi
Mitglied seit
11.12.2018
Beiträge
403
Wieso dichtet man sowas Menschen an?
Das haben Tiere schon hunderte Millionen Jahre vorher gemacht. Stichwort territoriales Verhalten.
ach ja?
kaempfst du taeglich um dein territorium?
verfaellt dein territorium nach deinem tot?
ist dein territorium auf das begrenzt, was du auch selbst ueberwachen und bewachen kannst?

oder hast du gluecklicherweise ueber mehrere generationen den anspruch auf ein riesiges areal geerbt, auf welchem inzwischen millionen an menschen wandeln? und natuerlich ist es dann dein gutes recht dabei dick abzukassieren! immerhin hast du hart gearbeitet und kaempfst taeglich fuer dein territorium. :stupid:


Das ist echt ein doofes Beispiel denn "das Wasser" in deinem Boden fließt ja von anderem Boden da hin. Natürlich muss man dann regulieren wer wieviel Wasser abschöpfen darf.
interessant.
das wasser welches nestle in afrika besitzt, fliesst bestimmt direkt von einer quelle unterhalb der villa eines grossaktionaers dort hin. natuerlich muss er da regulieren! ist ja immerhin seins!

es geht ueberhaupt nicht darum, ob reguliert werden muss. sondern wem ein natuerliches gut, wie z.b. das grund- oder regenwasser gehoert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oben Unten