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Anfängerfragen - Linux Neuling? Hier ist der richtige Platz für deine Fragen (2)

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ragman1976

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@ragman1976 der Kernel spuckt diesen Fehler aus, da "irgendwas" an besagtem USB Port steckt / der Controller selber und bei dem Versuch zu kommunizieren Probleme auftreten.

Kannst du testweise mal alles vom USB abziehen? Ist der Fehler dann weg?
Und welcher Kernel steckt in deinem Mint?
Kernel Version ist 5.4.0-104-generic

Ursächlich war der USB Dongle vom Microsoft Game Controller. Mint einem ohne gestartet -> keine Fehleranzeige. Runtergefahren -> Dongle wieder eingesteckt -> keine Fehlermeldung ?!

Danke für die Hilfe!
 
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x43h

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Mahlzeit Leute,

gibt es aktuell eigentlich unter KDE eine Möglichkeit 2 Monitore verschieden zu skalieren? Hab seit eben einen 32" 4K UHD und einen 24" FHD Monitor. Mit 150% Skalierung kann ich auf dem 32" gut arbeiten, leider wird die Skalierung auch für den 24er übernommen. Habe etwas mit xrandr gefrickelt, aber nichts passendes ans Laufen bekommen.
Vielleicht hilft die Option --scale
Damit alles beim Start wie gewollt aussieht, den kompletten xrandr Befehl in .xprofile eintragen.

Nutze --scale nicht, da zwei identische Monitore, aber folgendes ist bei mir in .xprofile eingetragen, damit die Monitore 75Hz nutzen und TearFree eingeschaltet ist:
Code:
xrandr --output DisplayPort-0 --mode 2560x1440 --rate 75 --set TearFree on
xrandr --output DisplayPort-1 --mode 2560x1440 --rate 75 --set TearFree on

Evtl. läßt sich das auch mit arandr (GUI für xrandr) umsetzen.
Damit habe ich aber keine Erfahrung.
 

zerosys

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Vielleicht hilft die Option --scale
Damit alles beim Start wie gewollt aussieht, den kompletten xrandr Befehl in .xprofile eintragen.

Nutze --scale nicht, da zwei identische Monitore, aber folgendes ist bei mir in .xprofile eingetragen, damit die Monitore 75Hz nutzen und TearFree eingeschaltet ist:
Code:
xrandr --output DisplayPort-0 --mode 2560x1440 --rate 75 --set TearFree on
xrandr --output DisplayPort-1 --mode 2560x1440 --rate 75 --set TearFree on

Evtl. läßt sich das auch mit arandr (GUI für xrandr) umsetzen.
Damit habe ich aber keine Erfahrung.

Danke für den Tipp. Habe folgendes getestet:
Code:
xrandr --output HDMI1 --mode 3840x2160 --scale 0.8x0.8 --right-of DP2-2

Damit funktioniert es. Teste vermutlich noch etwas mit den Werten rum aber vom Prinzip her klappt es ja. 0.5x0.5 da ist mir der Inhalt dann doch schon zu groß. Mit 0.8x0.8 hab ich es nun so, dass es so klein ist das genug auf dem Monitor zu sehen ist, ich aber noch ausreichend alles erkenne. Zumindest jetzt für den Moment.

Schade das der 32er über die ThinkPad Dockingstation irgendwie nur 30Hz mitmacht, so muss ich ihn direkt am Notebook anschließen.

//Edit: Hm okay zu früh gefreut. Sobald ich eine Skalierung drin hab, fangen jegliche 4K Inhalte an zu ruckeln. Ohne Skalierung laufen 4K Videos flüssig durch...
 
Zuletzt bearbeitet:

Zyxx

Urgestein
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13.07.2010
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Ich habe die letzten Minuten damit verbracht zu verstehen wieso meine Lüfter an der AiO der Grafikkarte auf Volldampf liefen.

Lösung der Geschichte: Ich habe eine NVMe verbaut vor ein paar Tagen.
Damit ist die Auflistung sämtlicher Sensoren bei pwmconfig und fancontrol um einen verrutscht. Die vorhandene Konfiguration war somit wertlos.

Jetzt sieht es so aus:
hwmon0 is nvme
hwmon1 is amdgpu
hwmon2 is nct6797
hwmon3 is k10temp
hwmon4 is ucsi_source_psy_1_00081

Vorher galt:
hwmon0 is amdgpu
hwmon1 is nct6797
hwmon2 is k10temp
hwmon3 is ucsi_source_psy_1_00081

So ein Blödsinn :banana:
 

S1NNFRE1

Neuling
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Hallo und guten Tag,

folgendes.

Wollte mal paar fragen bezüglich Linux loswerden. Hierbei ist noch zu erwähnen das ich bisher nur Windows hatte und immer unzufriedener damit werde.

1. Ist Linux im Vergleich zu Windows, was die Sicherheit, von z.B Viren, Online Banking und Co angeht besser und sicherer? Oder ist es hier ratsam ein extra Virenschutzprogramm zu installieren?

2. Wie ist das mit Updates? Bei Windows kommen ja Updates automatisch? Muss ich bei Linux immer das Terminal und Befehle benutzen oder gibt es da irgendwie eine Option für automatische Updates suchen, installieren? Und ist hierbei noch etwas zu beachten.

3. Welches Linux würdet ihr mir mit auf den Weg geben oder ans Herz legen?

Hauptsächlich zocke ich am PC und betreibe Video Editing und natürlich auch Online Banking Zeugs. Hab halt Angst und das Gefühl das die Sicherheit nicht so gut ist bei Windows.

4. Wie ist das mit der Benutzeroberfläche. Also gibt es ein Linux wo man so eine grafische Oberfläche hat wie bei Windows?

5. Wie ist das mit Anwendungen? Kann man die per Doppel Mausklick installieren oder geht das nur über das Terminal oder wie es heißt? Und wie sieht es mit dem verpacken von Dateien aus ( also z.B .zip, .rar ect.

Ich bedanke mich schonmal an alle die sich die Zeit nehmen und mir weiterhelfen können.

Vielen Dank und en Gruß
 
Zuletzt bearbeitet:

Luebke

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Ich bin selbst absoluter Linux-Noob, nutze es aber schon lange weil mir Windows seit Win8 auch nur noch auf den Keks geht, darum versuch ich mal zu helfen.

1. Ist Linux im Vergleich zu Windows, was die Sicherheit, von z.B Viren, Online Banking und Co angeht besser und sicherer? Oder ist es hier ratsam ein extra Virenschutzprogramm zu installieren?
Linux war mal massiv sicherer, aber inzwischen hat sich Microsoft viel in sachen rechtesystem und co abgeschaut und imho sollte sich da am OS selbst nichts mehr tun. allerdings dürften es die meisten angreifer es auf windows-systeme abgesehen haben, da >90% der potentiellen opfer damit unterwegs sind. von daher würde ich behaupten, dass linux zumindest vergleichbar sicher ist wie windows 10/11.
2. Wie ist das mit Updates? Bei Windows kommen ja Updates automatisch? Muss ich bei Linux immer das Terminal und Befehle benutzen oder gibt es da irgendwie eine Option für automatische Updates suchen, installieren? Und ist hierbei noch etwas zu beachten.
Bei meinem Linux (Manjaro) und auch einigen anderen werden die Updates sowohl für das OS als auch für die Anwendungen zentral durchgeführt. Im gegensatz zu windows hast du bei linux also nicht viel mit updates zu tun. Linux hält sich quasi selbst vollständig up to date. du must nur kurz bestätigen mit passwort und dann bekommen system und anwendungen ihre updates ohne dass du jede anwendung einzeln updaten müsstest wie es bei windows ist.

3. Welches Linux würdet ihr mir mit auf den Weg geben oder ans Herz legen?
Ubuntu ist sehr einsteigerfreundlich, ich für meinen teil bin mit Manjaro sehr zufrieden. nach meiner erfahrung sind aber wohl die meisten linux-distries heute sehr einsteigerfreundlich. gibt auch spezielle linux-distries für gamer falls du in die richtung willst. da ist halt schon einiges vorinstalliert/konfiguriert wie steam, wine und so.

4. Wie ist das mit der Benutzeroberfläche. Also gibt es ein Linux wo man so eine grafische Oberfläche hat wie bei Windows?
was verstehst du denn unter "wie bei windows"? grundsätzlich (grafische "window"-oberfläche) trifft das auf fast alle oberflächen zu, im detail gibts variationen, die mal mehr und mal weniger stark der windows-konfiguration gleichen.
ich nutze KDE und komme damit gut klar.

5. Wie ist das mit Anwendungen? Kann man die per Doppel Mausklick installieren oder geht das nur über das Terminal oder wie es heißt? Und wie sieht es mit dem verpacken von Dateien aus ( also z.B .zip, .rar ect.
das ist ganz anders wie bei windows. in den meisten fällen ist das nach meiner erfahrung über den eigenen app-manager ähnlich wie beim "app-store" auf dem handy möglich. wenn du etwas installieren willst, was nicht in dem app-manager aufgeführt ist, muss ich passen. ich habe bisher alles was ich gesucht habe als fertige app gefunden und konnte das einfach per mausklick installieren. aber ich bin auch kein gamer.
zum installieren weiterer spiele/anwendungen können dir die linux-kenner sicher erklären wie das geht. ;)
 

Liesel Weppen

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Ich stimme weitgehend der Antwort von Luebke zu.

1. Ist Linux im Vergleich zu Windows, was die Sicherheit, von z.B Viren, Online Banking und Co angeht besser und sicherer? Oder ist es hier ratsam ein extra Virenschutzprogramm zu installieren?
Theoretisch ist nichtmehr allzuviel Unterschied zwischen Windows und Linux was die Sicherheit angeht. Praktisch gibt es aber (aktuell noch) viel weniger Schadsoftware, die auf Linux abzielt.
Ein Windows-Trojaner wird unter Linux gar nicht erst starten.

Großartig Virenschutzprogramme installiert man eigentlich auch unter Windows kaum mehr. Windows Defender einschalten nebenbei Brain.exe in den Autostart setzen und nicht das Programm aus dem Anhang der E-Mail anklicken, die einem mitteilt das man 1Mio € in einem Gewinnspiel gewonnen hat, an dem man aber seltsamerweise nie teilgenommen hat und dann funktioniert das auch.
Diverse zusätzlichen Anti-Viren-Suiten machen meiner Erfahrung nach mehr Probleme als das sie helfen.

Hauptsächlich zocke ich am PC und betreibe Video Editing und natürlich auch Online Banking Zeugs. Hab halt Angst und das Gefühl das die Sicherheit nicht so gut ist bei Windows.
Die Sicherheit ist unter Linux garantiert nicht schlechter als unter Windows. Tendentiell eher höher, weil siehe oben.

Zocken und Videoschnitt sind eine anderes Thema.
Zocken geht unter Linux z.B. mit Steam weitgehend sehr einfach. Allerdings machen Spiele mit Cheatschutz durch die Bank häufig Probleme. Also wenn du hauptsächlich online auf öffentlichen Servern zockst, wird das mit Linux in viele Fällen wohl schwierig bis unmöglich.
Videoschnitt geht unter Linux ganz klar. Du musst aber damit rechnen, das dein von Windows gewohntes Videoschnittprogramm evtl. nicht (oder nur mit Wine) unter Linux läuft und du dich somit an ein anderes Videoschnittprogramm einarbeiten müsstest.

4. Wie ist das mit der Benutzeroberfläche. Also gibt es ein Linux wo man so eine grafische Oberfläche hat wie bei Windows?
Grafische Oberflächen haben alle gängigen Distributionen. Ob die "genauso wie Windows" funktionieren hängt eher davon ab, welche GUI man verwendet.
Ubuntu (Gnome) funktioniert da schon ein wenig anders. Mint (Cinamon) soll Windows wohl doch relativ nahe kommen. Ist am Ende eine reine Geschmackssache.
Dazu hilft es vielleicht sich einfach mal ein paar Videos auf Youtube zum jeweiligen Desktop anzugucken.

5. Wie ist das mit Anwendungen? Kann man die per Doppel Mausklick installieren oder geht das nur über das Terminal oder wie es heißt? Und wie sieht es mit dem verpacken von Dateien aus ( also z.B .zip, .rar ect.
Da gibts viele Möglichkeiten.
Es gibt Pakete die kannst du genauso wie unter Windows mit Doppelklick nach dem Download installieren.
Es gibt Pakete die kannst du direkt nach einem Download direkt starten, keine Installation nötig.

IdR installiert man aber erstmal aus dem Distri-eigenen Repository. Andere Möglichkeiten nutzt man eigentlich erst, wenn man etwas braucht, das es im Repository nicht gibt.
Die Installation ist dann eher Vergleichbar mit dem Windows App-Store, Android-Store, etc.

Verpacken (oder entpacken) von Dateien funktioniert genauso wie unter Windows. Rechtsklick und dann auf "zu Archiv hinzufügen" oder "Hier entpacken". Mit dem Unterschied, das die meisten Distries schon ein Programm mitbringen, das mit den meisten Archiven umgehen kann, nicht wie bei Windows, das ausser Zip ohne zusätzliche Tools eigentlich nix kann.
(RAR ist unter Linux möglich, aber eher suboptimal, afaik wegen Closed-Source, ist die Unterstützung schwieriger. Man muss idR etwas nachinstallieren)
 

King Loui

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Man muss vielleicht vorausschicken: Die Linuxwelt ist sehr facettenreich und extrem hetrogen. Das unterscheidet es enorm von Windows.

1. Ein Virenschutz ist überflüssig. Linux ist nicht unsicherer und kann sogar sehr viel sicherer sein.
Alles was nicht gerade eine Schwachstelle ausnutzt muss von dir persönlich mit Passwort und Eingabe abgesegnet werden. Dein Paketmanager regelt die Installation von vorher geprüfter und signierter Software, die Gefahr dubiose Software von Seite XYZ zu installieren entfällt fast völlig. Das System lässt sich zudem sehr simpel und schnell gegen Angriffe härten, beispielsweise sind Prozesse wie Browser oder Mailclient dauerhaft in einer isolierten Umgebung ausführbar (firejail, apparmor). Auch Copy-on-Write Dateisysteme, wie Btrfs, schützen gegen Verschlüsselungstrojaner. Außerdem gibt es OS-Konzepte die perfekt auf Sicherheit ausgelegt sind und verscheide Prozesse und Ressource von einander trennen und isolieren. Die sind für den Alltag aber dann eher weniger praktisch.

2. Darum kümmert sich dein Paketmanager. Es gibt zwei Ansätze: Point-Release und Rolling-Release
Beide Konzepte kennst du von Windows. Alles vor Windows 10 war Point-Release. Das OS hat eine Version und zieht irgendwann auf die nächste weiter. Die bekannteste Linuxfamilie die so verfährt ist Debian mit seiner bekannten Tochter Ubuntu. Rolling-Release hat keine Versionen, es ist zu jeder Stunde jeden Tages aktuell. Einer der bekannteste Vertreter ist die Arch-Familie. Es gibt aber auch Projekte dazwischen, OpenSUSE bietet beidens an.
Die Konsole macht es schnell und schmerzlos, aber jede Desktopumgebung bringt eine eigene grafische Lösung mit.

3. Du willst damit spielen? Dann begrab Ubuntu, PopOS und Konsorten. Nimm dir ein leicht zugängliches Arch wie Manjaro, weitergehend vielleicht Endeavour OS. Aber ich kann dir jetzt schon sagen, du wirst einiges lernen müssen, es ist eben kein Windows. Ich zocke auch hauptsächlich mit meinem Linux, es geht, aber man muss die Laufwege erstmal erfassen. Proton, Mesa, DXVK, alles Begriffe die dem Linuxneulig fremd sind.

4. Es gibt eine Fülle an verschiedenen grafischen Umgebungen und auch Distributionen die die Oberfläche von Windows klonen, aber das ist Müll. Es ist kein Windows, du kommst nicht drum herum diesen Umstand zu verinnerlichen. Für frühe Einsteiger empfinde ich den KDE-Desktop am zugänglichsten weil er grob gesagt wie ein Windows aussieht mit seiner Taskleiste, Startmenü, Systemsteuerung. Die Mechanik dahinter ist aber viel flexibler, im Grunde kann der Desktop aussehen wie man will, es gibt kaum Limitationen der Anpassbarkeit.

5. Ja, man kann auch Sachen mit eine, Doppelklick "installieren". .deb für Debian oder .rpm für Fedora zum Beispiel. AppImage für alle Distributionen. Du kannst auch Dinge manuell installieren, die meisten Systeme bringe dafür die Werkzeuge wie "install" mit, aber dann eben in der Konsole. Das meisten läuft aber über die Repositorys. Ich habe beispielsweise gleich vier gleichzeitig in Benutzung: Das von Manjaro selbst, das AUR, Flatpak und Snap.
Komprimieren ist wie bei Windows auch, Rechtsklick und komprimieren, .zip .7zip .tar

Das wichtigste ist anfangen und Erfolge verbuchen, nicht in Kleinkram verheddern. Versuchst du ein Windows in ein Linux zu projizieren ist dein Umzugsversuch ganz schnell zu Ende.
 

Datenschlampe

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Ich frage mal als erstes: Was zockst Du und gibt es das fuer Linux?
Windows ist neben Playsi und XBox die groesste Spieleplatform. Steam und Online-Spiele haben vieles geaendert, aber wenn es "Dein" Spiel nicht fuer Linux gibt, dann vergiss es.
AUSSER Du nimmst den Linux PC fuer Video Editing und die Playsi zum zocken, IMHO das problemloseste Set-up.

Folge dem Rat von King Loui: Nimm einen PC und installiere Linux und probiere. Nimm nicht den aeltesten Kasten und fang bloss nicht mit virtuellen Maschinen an, wenn Du Dich damit nicht auskennst.
Ich habe schon so viele Beschwerden ueber Linux gehoert, die nichts mit Linux zu tun hatten, weil Leute es in virtuellen Maschinen probiert haben.

Ich habe damals einen "Ausprobierrechner" fuer Linux gehabt neben meinem PC und heute habe ich einen Windows-PC als Scanner-Treiber und fuer das Huawei-Handy-Tool, der Rest ist mit der Zeit rueber gewandert, weil ich die Wahl hatte und Linux besser war.
(gezockt habe ich nie auf PC)
 

King Loui

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Nimm nicht den aeltesten Kasten [...]

Habe ich fast vergessen. Wenns um Spiele geht, um Himmels Willen darauf achten, dass die Karte wenigstens schon Vulkan kann. Es gibt immer wieder Experten die es mit einem Museumsmodell versuchen und sich beklagen, dass nichts startet. DXVK ist ein Wrapper der die Befehle von DirectX in Vulkan übersetzt. Das Spiel "glaubt" es wäre in einer Windowsumgebung und Linux kann die Anfragen interpretieren. Kann die Karte aber nichtmal Vulkan passiert eben auch nichts. Das Werkzeug Proton von Valve setzt nochmal einen drauf, es erzeugt die ideale Umgebung für jedes Spiel mittels eines Wine-Containers und DXVK (oder VKD3D). Man muss das aber erste (SteamPlay) in den Steameinstellungen aktivieren.

Steam.png
 

Liesel Weppen

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Folge dem Rat von King Loui: Nimm einen PC und installiere Linux und probiere.
Meiner Erfahrung nach ist es am besten, das auf dem Haupt-PC mit Dualboot zu tun.
Wenn man es ganz "abgesichert" haben will, nimmt man eine alte SSD/HDD, holt sich eine gebraucht, 128GB reichen zum Ausprobieren eigentlich schon, oder man machts wie ich damals und kauft sich extra für Linux halt noch eine 500GB SSD.
Dann steckt man alle anderen Platten aus (da merkt man dann den Nachteil von M.2 Platten ;)) und installiert Linux drauf, dann läuft man auch nicht Gefahr versehentlich das Windows oder den dessen Bootloader zu überschreiben.
Wenn Linux dann installiert ist, kann man die anderen Platten wieder einstecken. Solange nicht irgendein Windows- oder Linux-Update die Bootloader ganz "schlau" umschreibt, wählt man beim Starten des PC dann die Windows- oder halt die Linux-Festplatte (muss nicht ins Bios, bei den meisten Mobos kann im Bootscreen mit F11 oder so direkt die Bootplatte auswählen).

Das hat mehrere Vorteile:
1) Beide Systeme laufen komplett unabhängig voneinander.
2) Man sieht gleich ob auf dem eigenen PC auch wirklich jede Hardware auch unter Linux funktioniert
3) Man kann durch einfaches Neustarten immernoch wechseln

aber am wichtigsten:
4) Linux auf dem Dritt-PC oder in einer VM "ausprobieren" scheitert zu 99%, weil man es so nicht ernsthaft benutzt. Tritt irgendein Problem auf, geht irgendwas nicht auf anhieb, und seis nur weil man den richtigen Button nicht sofort findet, machen die meisten sofort die VM wieder aus, oder wechseln den PC und arbeiten dann doch wieder mit Windows weiter.
Das umbooten müssen ist zumindest eine kleine, nervige Hürde, die meist dazu führt, das man dann halt doch nochmal genauer nachguckt, bevor man extra den Rechner neustartet. Und SO, und NUR so, lernt man dann auch Linux einigermaßen kennen.

Die einzige noch bessere "Hardcorelösung" wäre, auf dem Haupt-Rechner NUR Linux zu installieren und Windows nur für den absoluten Notfall auf dem Dritt-PC zu behalten. ;)
 

geheim5000

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Die einzige noch bessere "Hardcorelösung" wäre, auf dem Haupt-Rechner NUR Linux zu installieren und Windows nur für den absoluten Notfall auf dem Dritt-PC zu behalten. ;)
Und das war das einziege was bei mir funktioniert hat ;)

Dualboot bin ich immer wieder zu Windows zurückgekehrt weil es viel schneller und einfacher für mich war. bzw. warscheinlich immer noch ist.

So nutze ich Linux Mint Cinnamon jetzt schon 4 oder 5 Monate (oder doch schon länger ka) und bin zufrieden. Am Anfang etwas steile Lernkurve ansonsten nix zu beklagen.

Paar Treiberprobleme hatte ich am Anfang noch-

Spiele unter Steam kaum Probleme. Steam fremde Spiele, reden wir besser nicht drüber.
 

x43h

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2. Wie ist das mit Updates? Bei Windows kommen ja Updates automatisch? Muss ich bei Linux immer das Terminal und Befehle benutzen oder gibt es da irgendwie eine Option für automatische Updates suchen, installieren? Und ist hierbei noch etwas zu beachten.
Wurde schon von den Vorrednern etwas zu geschrieben, aber ich möchte eine Lanze für das Terminal "the little black scary box" brechen.
Die grafischen Helferlein zicken gerne mal rum. Habe unter Manjaro schon selbst erlebt, daß sich das System zerschossen hat, weil irgendwelche Vorgänge noch nicht richtig abgeschlossen waren und ein Update des grafischen Helferleins diesen zum ausscheiden brachte.
Die Befehle für Updates/Upgrades sind nicht schwer und mit der Zeit verinnerlicht man diese.
Bis dahin hilft auch ein kleiner Spickzettel.

3. Welches Linux würdet ihr mir mit auf den Weg geben oder ans Herz legen?
Welches Linux? Da scheiden sich die Geister.
Linux Mint wird aber immer gern empfohlen.

Hauptsächlich zocke ich am PC und betreibe Video Editing und natürlich auch Online Banking Zeugs. Hab halt Angst und das Gefühl das die Sicherheit nicht so gut ist bei Windows.
Bzgl. Online-Banking:
Ich nutze z.B. Hibiscus, funktioniert super.

4. Wie ist das mit der Benutzeroberfläche. Also gibt es ein Linux wo man so eine grafische Oberfläche hat wie bei Windows?
Die Desktopumgebung Cinnamon kommt Windows am nächsten vom "look and feel" her - Kommt aus dem Hause Linux Mint.
Plasma/KDE und xfce sind da auch gern genommen.

5. Wie ist das mit Anwendungen? Kann man die per Doppel Mausklick installieren oder geht das nur über das Terminal oder wie es heißt? Und wie sieht es mit dem verpacken von Dateien aus ( also z.B .zip, .rar ect.
Wie schon bezüglich Updates angesprochen gibt es grafische Oberflächen, aber man gewöhnt sich an das Terminal, sofern man sich darauf einläßt.
Linux ist nicht Windows und eine Lernkurve gehört so oder so dazu.
Packen und Archivieren geht unter Linux auch, da brauchst Du keine Angst haben.


Zum ausprobieren kannst Dir einige Distributionen auf einen USB Stick packen und diese dann direkt booten und ausprobieren.
Mit Ventoy geht das super, da man einfach mehrere ISO direkt auf einen USB Stick packen kann.
Alternativ die Distributionen in einer VM (Virtual Box) ausprobieren. Da kann man dann auch gleich die Installation üben und muß dann bei der Installation auf der Hardware nicht ins kalte Wasser springen,
Das was Dir am meisten zusagt kannst Du dann auf dem Rechner installieren.

Meine 2 Cent sind hoffentlich hilfreich.
 

Liesel Weppen

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Wurde schon von den Vorrednern etwas zu geschrieben, aber ich möchte eine Lanze für das Terminal "the little black scary box" brechen.
Muss man aber halt trotzdem nicht nutzen. Ist am Anfang auch ganz gut, das man das nicht muss. Ich weiß nicht wie ausgereift das bei Manjaro ist, aber bei den *buntus geht alles was man so "normal" braucht via GUI.... wie bei Windows.

Die Shell wird aber sehr schnell zum Freund, wenn man sich erstmal etwas in Linux reingefuchstt hat. Also zumindest bei Leuten die nicht nur einen Browser zum Websurfen verwenden oder mal Office brauchen. Die Shell, wenn man sich erstmal damit angefreundet hat, ist in vielen Fällen einfacher und schneller zu benutzen, als die GUI-Elemente. Und die Linux-Shell (Bash oder was auch immer) ist nicht ansatzweise mit "cmd" von Windows vergleichbar. Die ist wesentlich komfortabler und mächtiger.
 

x43h

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Pamac, so heißt die GUI aus dem Hause Manjaro für den Paketmanager pacman von Arch, ist leider etwas zickig.
Wie gesagt selbst schon erlebt und man liest es auch immer mal wieder.
Deshalb aus meiner Sicht nicht empfehlenswert.

Synaptic für Debian und Konsorten funktioniert dagegen wohl gut.
Erfahrung habe ich diesbezüglich keine.
 

Shihatsu

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Komplettupdates eines rolling release systems macht man ja auch nicht über die Gui...
 

2Stoned

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Pamac, so heißt die GUI aus dem Hause Manjaro für den Paketmanager pacman von Arch, ist leider etwas zickig.
Wie gesagt selbst schon erlebt und man liest es auch immer mal wieder.
Deshalb aus meiner Sicht nicht empfehlenswert.
Im manjaro Forum lese ich in den Threads zu den Updates jeweils eher von Problemen, wenn man nicht pamac nutzt, da dieses noch ein paar zusätzliche Checks macht, die pacman nicht kennt.
 

Shihatsu

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pamac kann gar nichts anderes machen als pacman, es ist nämlich nur ein gui aufsatz.
Die Sache ist eigentlich einfach: Wenn man nur kleine Dinge machen will, nimmt man pamac. Wenn man ein volles Upgrade machen will oder Änderungen an GPU-Treibern / xserver / DE / kwin durchführen will sollte man pamac NICHT benutzen, sondern folgendermassen vorgehen:
  1. alles schließen
  2. ausloggen
  3. ctrl alt f2 für zweites terminal ohne gui krams
  4. sudo pacman-mirrors -f 5
  5. sudo pacman -Syyuw
  6. sudo pacman -Syu
  7. systemctl reboot
Alles schließen damit nicht etwaige Artefakte in irgendwelchen .files geöffnet sind und ggfls dem Update "widerpsrechen"
Ausloggen damit das auch WIRKLICH so ist
Zweites Terminal falls das update irgendwelches KDE/kwin/X Krams betrifft das nicht während des Prozesses laufen sollte
Dann aktuelle Filelist ziehen
Dann komplettupdate ziehen und auf die Disk schreiben, aber nicht installieren - damit verhinderst du sämtliche Dependency Probleme beim eigentlichen Update
Dann Update des gerade gezogenen durchführen mit anschließendem sauberen reboot
 

2Stoned

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pamac kann gar nichts anderes machen als pacman, es ist nämlich nur ein gui aufsatz.
Nun, mit pacman musste man vor ein paar Monaten mal noch manuell

sudo pacman -Rdd lib32-libcanberra-pulse \
lib32-libcanberra-gstreamer libcanberra-pulse

vorschieben. Pamac hat das automatisch gemacht. ;)
 

Shihatsu

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pamac update ist nichts anderes als pacman runterladen dependencies auflösen und installieren - genau das was ich oben für pacman einzeln aufgeführt habe.
 

Datenschlampe

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Und vor allem kann ich mir aussuchen, wann und ob und was ich update!

Der Gelegenheits-PC beim Onkel im Schlafzimmer (statt Set-Top-Box und fuer die Steuererklaerung), der alle 6 Wochen mal gebraucht wird, muss immer einen Tag vorher schon angeschaltet werden, weil Windows nach 6 Wochen als erstes Updates macht, ob Du willst oder nicht.
Und ein paar Stunden dauert das bei der alten Kiste gerne mal.
 

Bob.Dig

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Ich nutze Ubuntu 20.04.4 LTS virtuell und habe eine VM kopiert. Nun habe ich das Problem, dass trotz geänderter MAC Adresse die DUID wohl gleich geblieben ist, was Probleme mit einem DHCPv6 macht.
Gibt es eine einfache Lösung, möglichst einen Befehl, eine neue DUID zu kreieren?

Lösung:
kieleich schrieb:
Code:
sudo systemd-machine-id-setup --print
sudo rm /etc/machine-id
sudo systemd-machine-id-setup --print
 
Zuletzt bearbeitet:

Strikeeagle1977

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421**, wo die U-Bahn an der Decke hängt
Hallo,

ich greife das trhema nochmal auf, weil ich vor knapp 2-3 Jahren auf einem ähnlichen Stand war ...
Wollte mal paar fragen bezüglich Linux loswerden. Hierbei ist noch zu erwähnen das ich bisher nur Windows hatte und immer unzufriedener damit werde.
1. Ist Linux im Vergleich zu Windows, was die Sicherheit, von z.B Viren, Online Banking und Co angeht besser und sicherer? Oder ist es hier ratsam ein extra Virenschutzprogramm zu installieren?
Hier hat sich seitens Windows viel getan, jedoch ist Linux und seine verschiedenen Ausführungen nicht so weit verbreitet und damit nicht so im Fokus der Viren.
Außerdem gibt es schöne Lösungen nicht nur unter Linux, die z.B Online Banking extrem sicher machen ... VMs zum Beispiel, die man immer wieder auf Ursprung zurücksetzt ...

2. Wie ist das mit Updates? Bei Windows kommen ja Updates automatisch? Muss ich bei Linux immer das Terminal und Befehle benutzen oder gibt es da irgendwie eine Option für automatische Updates suchen, installieren? Und ist hierbei noch etwas zu beachten.
Unter Linux teilweise sehr einfach, da nachträglich hinzugefügfte Anwendungen, OS Anwendungen wie auch Kernel bzw das gesamte OS über eine einzige Anwendung aktualisiert werden.
Das ganze macht regelmäßig auf sich aufmerksam, wie bei Windows auch, aber läuft in meinen Augen "fluffiger". Man hat nicht das Gefühl, dass gleich Gigabyte runtergeladen werden und der PC danach einfach nur langsamer ist.

3. Welches Linux würdet ihr mir mit auf den Weg geben oder ans Herz legen?
Das ist ganz Individuell.
Hier musst du etwas testen, mit welchem Linux Derivat du gut zurecht kommst.
ich bin erst bei ubuntu, dann bei Mint hängen geblieben.
Im Endeffekt brauchst du nur nen 8GB USB Stick oder einen zweiten klienen Rechner, um für dich selbst etwas auszutesten. Live STicks sind oft nur in Englisch, aber nach Installation ist bis auf wenige Ausnahmen in bestimmten Distros alles auch auf Deutsch verfügbar.
Einfach mal Ausprobieren. Es gibt nach kurzer Suche im WWW über Verbreitungsgrad und Nutzererfahrung so viele Distros. Sogar Wikipedia hilft schon weiter.
Etwas Erfahrung mit der Shell in Windows hilft auch die Linux Shell besser zu verstehen (ich hatte noch DOS Wissen ist der Jugend was hilfreich war)

Meine Empfehlung ist Mint mit Cinnamon Desktop, aber schau dir ruhig alle großen Distros mal an.

Hauptsächlich zocke ich am PC und betreibe Video Editing und natürlich auch Online Banking Zeugs. Hab halt Angst und das Gefühl das die Sicherheit nicht so gut ist bei Windows.
Dito, wobei Gaming auf Linux auch schon Spass macht.
Online Banking nutze ich auf einem Live System auf USB Stick, das immer auf seinen orginalStand zurückgesetzt wird und nur dafür genutzt wird. Somit ist es recht unwahrscheinlich, dass sich dort Trojaner oder Viren für diesen moment einnisten. 100% safe aber aufwändiger: C´t hatte mal ne Banking CD mit nem live linux. Ne gebrannte CD kann bekanntlich nicht verändert werden und bei jedem Boot ist das ein sauberes System. Fand ich klasse, aber optische Laufwerke sterben langsam aus.

4. Wie ist das mit der Benutzeroberfläche. Also gibt es ein Linux wo man so eine grafische Oberfläche hat wie bei Windows?
Es gibt wie in der Windows Welt beides. die sogenannte Desktop Oberfläche (KDE,Cinnamon usw) und natürlich die Shell, der schwarze bildschirm mit weißer Schrift :coffee2:
5. Wie ist das mit Anwendungen? Kann man die per Doppel Mausklick installieren oder geht das nur über das Terminal oder wie es heißt? Und wie sieht es mit dem verpacken von Dateien aus ( also z.B .zip, .rar ect.
Dafür gibt es Tools, die auf eine Datenbank zugreifen und alle dort hinterlegten Anwendungen und Spiele darstellen und per Klick installieren. Will man etwas besonderes Installieren, muss man Quelle und Shell kennen und zu etwas Handarbeit bereit sein. Im besten Fall ist es ein Standardbefehl

Sass:
sudo apt install ...

Ich bedanke mich schonmal an alle die sich die Zeit nehmen und mir weiterhelfen können.
Ich denke, viele haben das Wissen hier auch nur, weil ihnen mal geholfen wurde ... ist doch in einem Forum selbstverständlich, sich zu helfen ...
Viel lesen, viel lesen und im WWW nach Blogs suchen, wenn ein Problem mal auftritt.
Was du gerade dann an erfahrung machst, haben auch viele schon vorher an Erfahrung gesammelt und teilweise darüber berichtet ...
Es gibt so viele Leute, die sich bis heute stark engagieren anderen Usern Linux näherzubringen und den Einstieg zu erleichtern.
Was vor 15 Jahren noch komplex war und ein hilfreicher Installer als revolutionär gefeiert wurde, ist heute selbstverständlich.

Rufus als Windows Tool für Bootsticks und ab gehts ...
probiere die Liveversionen aus, entscheide dich für 1-2 Distributionen und teste die nach Install auf einem 2. rechner, oder in ner VM oder als 2. Os auf der Platte.
Je mehr du damit rumspielst, umso mehr wirst du entdecken.

Einige Tools unter Linux sind so viel praktischer und sinnvoller als unter Windows. Gerade der Bereich PDF bearbeiten ist mir positiv aufgefallen ....WIn11 werde ich nicht mehr sehen, zum Ende von Win10 steige ich um und habe für fast alles außer beim Gaming schon alternative Tools unter Linux für meine tägliche Arbeit gefunden ...
Mal davon ab, dass Linux wesentlich geringere Hardwareanforderungen für die Alltagssache hat. Ich hab vor 3 Jahren mit nem Core2Duo/Quad angefangen mit Linux.
Das war für Office und WWW absolut ausreichend und lief flüssig
 
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Shihatsu

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Was Bootsticks angeht - gerade wenn man öfters mal was ausprobiert, clonezilla startet für boot backups etc pp - gibt es den bootstick to end all bootsticks:
 

Kuzorra

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Einfach mal Ausprobieren. Es gibt nach kurzer Suche im WWW über Verbreitungsgrad und Nutzererfahrung so viele Distros. Sogar Wikipedia hilft schon weiter.
Wenn's rein um den Verbreitungsgrad (als ein Indikator für 'ne aktive/hilfreiche Userbase) geht, dann kann man auch mal bei www.distrowatch.com reinschauen, da steht das rechts auf der Seite (siehe Screenshot).
Dort kann man über die Suche auch gezielt Distributionen mit bestimmten Features finden, z.B. "auf Basis von ubuntu", oder "mit folgender Desktopumgebung" oder oder oder.

1649707695734.png

(Zorin auf Platz 10 ist auch ein beliebtes "Umsteiger-System" auf Ubuntu-Basis)
 

Niranjana

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Probleme bei der Installation von Linux mint Debian. Ich boote vom Stick. Das klappt wie immer ganz gut. An meinem neuen Rechner ist eine GTX 3070 eingebaut, leider kann ich die Auflösung nicht vergrößern. Somit ist nur der obere linke Teil des Bildschirm zu sehen. Somit ist es mir kaum möglich die Installation durchzuführen. Einmal hatte ich es geschafft - halbblind. Jetzt hatte ich aus andern Gründen die Festplatte formatieren müssen und schaffe es dieses Mal nicht mehr.

Wie kann ich im virtuellen Linux die Auflösung ändern? Oder gibt es noch andere Möglichkeiten, dass ich den kompletten Bildschirm sehen kann.

Ich hatte schon mal den Treiber der Graka heruntergeladen, allerdings findet das System die run Datei nicht, BTW bin ich mir garnicht sicher ob man überhaupt ein Treiber in einem virtuellen System installieren kann.

Ich habe im Terminal den Download Ordner geöffnet, also cd Downloads und darin den Befehl sudo apt install xxx.run (also den Dateinamen des Treibers) eingetragen. Fehlermeldung war E: Datei nicht gefunden

Ebenfalls war es mir das letzte Mal auch nicht möglich die Graka Treiber nach der Installation zu installieren.
 

Strikeeagle1977

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Wir reden von Mint Debian Edition? gibt es da beim Booten der Live keine alternative BootOption?
Gibt es Berichte, wie sich eine 3070 in der aktuellen Debian Ed. verhalten sollte? Evtl fehlt da noch die Unterstützung.
Werden seitens Mint alternative Treiber von Nvidia angeboten?
Schon mal andere Verbindung zwischen Grafikkarte und Monitor geprüft? (HDMI, DP, DVI?)

ich kenne leider nur Mint auf Basis Ubuntu mit Cinnamon Desktop. sollte aber ähnlich laufen bis die ältere Kernelbasis bei Debian.
 

Zyxx

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Ich kann nur halb helfen, da ich keine aktuelle nvidia Karte hier habe.

Bei .run Dateien musst du anders ran gehen.

Einmal kontrollieren ob diese schon ausführbar sind (LL (kleingeschrieben) in der Konsole und schauen ob da nen X ganz hinten bei den Attributen dran steht).
Falls nicht nachholen mit chmod +x dateiname.run
Dann ./dateiname.run und los gehts mit dem ausführen der Datei.

Ob das aber dann in deiner VM zum Erfolg führt... ich weiß es leider nicht.
Parallel dazu glaube ich nicht das der 5.4er Kernel gut mit der Karte klar kommt. Hier würde ich auf einen aktuelleren gehen.
 
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Strikeeagle1977

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Stimmt VM, dann wird es eher ein VM Problem mit der Grafik geben, weil die VMs relativ wenig 3D Support bieten und auf ne emulierte SVGA zurückfallen.
Welche VM Lösung nutzt du? virtualbox, VMWare Player?

Run Dateien bekommt man auch via Rechtsklick und dann Reiter Zugriffsrechte ausführbar gemacht. Shell ist natürlich immer der bessere Weg, wenn man weiß wie.
Haken setzen, dann doppelklicken, wenn Du Win gewohnt bist ...
 

Niranjana

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Danke für die Beiträge. Ich gehe die später nochmal durch.
Hier noch etwas das ich versucht habe:
 

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