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[User-Review] Akasa Venom Toxic - Full ATX Gaming Case

crunkyy

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Review – Akasa VenomToxic Full ATX Case





Einleitung


Die Firma Akasa ist bekannt für preisleistungsstarke Lüfter, CPU-Kühler und Gehäuse. Akasa Produkte sind nicht nur günstig sondern auch anspruchsvoll bei der Verarbeitung. Diese Merkmale habe ich in meinem Review über das Venom Vodoo herausfinden können.
Heute möchte ich einen Full-ATX Gaming Case der Firma Akasa vorstellen. Die genaue Bezeichnung des Gehäuses lautet „VenomToxic“ eine weitere Entwicklung des „VenomStrike“. Mit dem Gehäuse möchte Akasa sich nun in die höheren Preisregionen einordnen.
Mal sehen wie das schwarze Gehäuse mit den gift-gelben Highlights im folgenden Test abschneidet.
Das Gehäuse kann man bei Caseking für 114,90€ Kaufen. http://www.caseking.de/shop/catalog...enom-Toxic-Gaming-Big-Tower-black::17383.html
An dieser Stelle möchte ich mich bei Caseking und Akasa für die Bereitstellung des Testsamples bedanken.





Verpackung und Lieferumfang



Die Verpackung des VenomToxic ist ziemlich auffallend gestaltet.
Durch den Kontrast zwischen gelb und schwarz zieht es alle Blicke auf sich.
Außerdem ist die Bezeichnung von Venom in der Mitte des Gehäuses zu sehen.
Oben rechts findet man das Firmen Logo.


Auf der linken Seite kann man Informationen zu den Features, Specification und über das Cooling System entnehmen.
Auf der Rückseite sind nochmal Detailaufnahmen des Gehäuses zusehen.
Wie zum Beispiel die Möglichkeit, vier 120mm Fans an das Seitenfenster anzubringen.





Im Lieferumfang befindet sich eine Tüte mit jeglichen Schrauben und anderen Equipment, die man für die Montage des Gehäuses braucht. Da wurde nicht gespart.
Außerdem sind Kabelbinder im Lieferumfang zu finden.Desweiteren ist eine Anti-Rutsch Matte enthalten.
Eine Anleitung ist natürlich auch beigelegt, die mit vielen Bildern die wichtigsten Funktionen des Gehäuses beschreibt.







Optik und Verarbeitung

Das Äußere



eckdatentoxic.jpg



Ein sehr robustes und massives Gehäuse erwartet euch in der Verpackung. Der Gewichtsunterschied zu einem Xigmatek Asgard I ist enorm.

Eine zweite Überraschung bereitet euch die Farbgestaltung des Gehäuses. Das Gehäuse ist in einem Schwarzton gehalten, durch gelbe Akzente, an der Vorderseite im Meshgitter, kommt noch etwas Farbe ins Spiel. Die Gelbakzente findet man auch an der Oberseite des VenomToxic.




Durch Kanten und Kurven wirkt das Gehäuse sehr dynamisch. Man könnte fast sagen „Typisch Gamer“ Gehäuse, doch das Gehäuse hat auch einen Edlen schlichten Look.
Der größte Teil des Gehäuses besteht aus sehr hochwertigem Stahl.
Die Seitenteile haben ein ordentliches Gewicht und sind sehr massiv.
Der Rest des Gehäuses ist aus Mesh-Gitter und Plastik. Das Plastik fühlt sich aber sehr angenehm an. Vor allem die Front und das linke Seitenfenster sind mit Mesh-Gitter gestaltet worden.



In das linke Seitenteil wurde das Meshgitter nach außengestanzt, dabei haben die Designer von Akasa die Form eines „X“ gewählt. Mit Hilfe von Befestigungspunkten im Meshgitter kann man diverse Lüfter in den Größen 120 mm, 140 mm und 230 mm an das Seitenteil anbringen. Das geschieht ohne Schrauben, sondern mit Entkoppler.



Oben in der Front befinden sich wie schon gesagt noch Features wie Lüfterregler oder 2 x USB 3.0 Anschlüsse.
Auf dem rechten Seitenfenster ist das Logo des Venom’s zu sehen.
Die Rückseite ist im Vergleich der anderen Seiten recht unspektakulär gehalten. Jedoch erkennt man oben vier Löcher die für die Kabel eines Radiators dienen soll.




Das Innere

Wenn man in das Innere des VenomToxic schaut, fällt einen sofort das immense Volumen auf. Im Inneren dominiert weiterhin die schwarze Farbe. Mit zehn PCI Schnellverschlüssen ist für die Zukunft gesorgt.
Die Schnellverschlussklammern sorgen für einen farblichen Blickfang, diese sind in einem Gift-gelben Ton gestaltet.





Im Inneren kann eine Grafikkarte mit einer Länge von maximal 330 mm montiert werden.
Die Rückseite ist mit einer Öffnung versehen um die Montage bei einem Kühlerwechsel zu erleichtern. Man erkennt sofort das Akasa für viele Löcher gesorgt hat, damit man die lästigen Kabel gut verstauen kann. Leider gehen die Gummiteile leicht ab. Der Schließmechanismus der Seitentüren funktioniert so, dass man diese nur unten einhängen und zuklappen kann.
Vormontierte Lüfter befinden sich in der Front ( 230 mm mit LED ) in der Decke (230 mm) und im hinteren Teil ein 140 mm Lüfter.



Das Netzteil wird auf 4 Entkoppler gelegt um Vibrationen zu vermeiden.Für Staubfreiheit sorgt ein Staubfilter unter dem Netzteil.
Auf dem Boden kann zusätzlich noch ein 140mm Lüfter angebracht werden. An dieser Lüfteröffnung befindet sich natürlich auch ein Staubfilter.Beide Staubfilter kann man abmontieren. Das erleichtert die Reinigung.





Testsystem

• Prozessor: Intel i5 2500K @ 4,3Ghz 1.280V (EKL Brocken 2xEnermax 1500rpm)
• Mainboard: Asrock P67 Pro 3
• Grafikkarte: Asus HD 6870 @ Clock:985 Memory Clock:4880
• Arbeitsspeicher: TeamgroupElite 2x4GB 1333Mhz CL9
• HDD: Samsung Spinpoint 3 500GB
• Netzteil: Cougar A 450
• Gehäuse: Akasa VenomToxic - Yellow
• Windows 7 64 Bit Service Pack 1

Gehäusebelüftung VenomToxic

• oben: Standardlüfter (230mm , max. 1000rpm)
• vorne: Standardlüfter (230 mm, max. 1000rpm)
• hinten: Standardlüfter (140mm, max. 1500rpm)
• unten: Akasa Ultra Quiet Viper (140mm, max 1600rpm)

Gehäusebelüftung Xigmatek Asgard I

• oben: /
• vorne: Scyhte Slipstream PWM (120 mm, max. 1300rpm)
• vorne oben: Enermax T.B Silence PWM (120 mm, max. 900rpm)
• hinten: EKL Purple LED (120mm, max. 1500rpm)
• unten: /

Software:

• Coretemp 1.0 RC 3: zum Auslesen der Kerntemperaturen
• Battlefield 3 : Low Settings, jeweils eine Stunde im Multiplayer






Lüfter

Die vorinstallierten Lüfter sind kaum hörbar. Erst wenn man sie mit der Fansteuerung des Gehäuses verbindet hört man ein leichtes Summen, welches bei der höchsten Drezahl nicht mehr zu hören ist.


Testverfahren

Die Temperatur der Hardware wird ermittelt in dem das System unter Battlefield 3 eine Stunde lang Ausgelastet wird.
Die Grafik Einstellungen InGame sind auf „Low“ gestellt.
Gehäuselüfter sind alle auf 100%
CPU-Lüfter: Level 7
Graka: Fanspeed 65 RPM bei 65°C.


(CPU Lüfter werden an einem Chase Fan Anschluss angeschlossen damit sich die Lüfter nicht selber durch „Target Temperature“ regeln).
Die Raumtemperatur lag zwischen 29.5°C und 31.6°C.

Als Wärmeleitpaste für die CPU kam das Artic Cooling MX-2 zum Einsatz.


Temperaturen

toxiccpu.jpg



toxicgpu.jpg


toxicmainboard.jpg





Fazit + Award

Das Gehäuse war nicht nur auf den ersten Blick eine Überraschung. Im Laufe des Reviews sind mir viele Eigenschaften des VenomToxic positiv aufgefallen. Vor allem die Soliden und Massiven Materialien wie zum Beispiel dem Stahl, welche makellos verarbeitet worden sind.
Das Meshgitter sieht sehr edel aus und verleiht dem Gehäuse eine gewisse Optik.

Die vielen Kabellöcher im Inneren des riesen Cases sorgen für ein aufgeräumtes Innenleben mit viel Luft nach oben zum aufrüsten.
Die vormontierten Lüfter haben ebenfalls eine gute Verarbeitung.
Ein Minus Punkt muss ich leider bei der Lüftersteurerung geben, denn diese verursacht ein leichtes summen bei den Lüftern die an der Steuerung angeschlossen sind. Erst bei der höchsten Drehzahl verstummt das Summen.

Ich persönlich würde für ein Gehäuse maximal 60€ ausgeben, aber
High-End Verbraucher die das nötige Kleingeld besitzen und ihre Gaming Hardware in eine Villa namens VenomToxic umrüsten wollen empfehle ich dieses Gehäuse.





Mit freundlichen Grüßen
cRuNkyy/aliriza
 
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