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[Kaufberatung] 5600X / 6800XT im Define S2 kühl und leise bekommen

ukktu

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Moin zusammen,

ich möchte demnächst auf eine eigene Custom-Wasserkühlung umsteigen und benötige etwas Expertise in diesem Themenbereich.
Ich habe bereits (versucht) mich in die Materie einzulesen und eine erste Vorabauswahl getroffen. Ich bin mir aber nicht sicher, welche Ausmaße meine WaKü haben muss um effizient und leise werkeln zu können.

Kurz zu meinen Specs:
Zunächst möchte ich, vorallem aus monetären Gründen, nur meine CPU in den Kühlreislauf integrieren. Später soll es aber möglich seine meine GPU in das System mit einzubringen.
Als ersten Anhaltspunkt habe ich folgende Komponenten-Kombination ausgewählt: Kühlkörper, AGB+Pumpe, 2x Radiator

Kühlkörper

EK Water Blocks Quantum Line EK-Quantum

AGB+Pumpe
EK Water Blocks Quantum Line EK-Quantum Kinetic FLT 120 D5

Radiator Front
EK Water Blocks Classic Line EK-CoolStream Classic PE 360

Radiator Deckel
EK Water Blocks EK-CoolStream SE 360


Die Auswahl der EK Water Blocks Komponenten soll nicht meine Präferenz an dieser Marke hervorheben, es sollen eher die Eckdaten wie Radiatorgrößen, Fördeleistung und Kapazität der Pumpe/AGB zu meiner Hardware gezogen werden.
Außerdem habe erstmal bewusst Komponente wie Verrohrung und Verschlauchung, Anschlüsse, Adapter und Verbinder, Lüfter für die Radiatoren sowie Kühlflüssigkeiten außen vor gelassen.


Ein paar Fragen konnte ich mir leider bisher nicht selbst beantworten bzw. anlesen:

  1. Welche Vor- bzw. Nachteile haben kombinierte Pumpe/AGB Lösungen ggü. den seperaten Komponenten Pumpe+AGB?
  2. Im Zusammenhang mit Frage 1, wie sieht es mit den Lösungen Kühlkörper/Pumpe Kombinationen aus, sind diese empfehlenswert?
  3. Welche Kapazität (Flüssigkeit) und Fördeleistung benötige ich mindestens um meine spezifische Hardware effektiv und leise zu kühlen?
  4. Kann ich ohne weitere Probleme die GPU zu einem späteren Zeitpunkt in das System integrieren? Vorausgesetzt, ich habe im Bezug auf Frage 3 die richtige Kapazität bzw. Fördeleistung gewählt.

Ich danke euch für eure Hilfe und Ratschläge.



Beste Grüße,
ukktu
 
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Sinusspass

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Welche Vor- bzw. Nachteile haben kombinierte Pumpe/AGB Lösungen ggü. den seperaten Komponenten Pumpe+AGB?
Vorteile: Platzbedarf, Montage, 2 Anschlüsse weniger, fertig zu kaufen, Optik
Nachteile: Entkopplung, Dämmung, Optik
Im Zusammenhang mit Frage 1, wie sieht es mit den Lösungen Kühlkörper/Pumpe Kombinationen aus, sind diese empfehlenswert?
Du meinst, wenn die Pumpe am Kühlkörper ist? Das ist Mist, weil 1. der Agb bestenfalls klein ausfällt und meist fehlt und 2. keine Entkopplung möglich ist. Wenn es aus Platzgründen nicht anders geht, dann kann man das machen, aber sonst nicht.
Welche Kapazität (Flüssigkeit) und Fördeleistung benötige ich mindestens um meine spezifische Hardware effektiv und leise zu kühlen?
Du kippst so viel Flüssigkeit rein, wie rein geht. Das sollte irgendwas um einen Liter rum sein, also besser 2l kaufen. Um die Förderleistung musst du dir keinen Kopf machen. Das schafft jede gängige Wakü-Pumpe. Bei dir wirds vermutlich sowieso ne D5, vielleicht auch ne DDC. Beide schaffen bei so einem kleinen Kreislauf mehr als genug. Oder hab ich deine Frage falsch verstanden und du meinst was ganz anderes?

Allgemein sind Fragen um die Förderleistung und das Volumen des Kreislaufs gar nicht so wichtig. Durchfluss hat man fast immer genug und Flüssigkeit sieht man ja dann, wie viel reingeht. Wichtig für gute und leise Kühlung ist vor allem ganz weit an erster Stelle die Radiatorfläche und dann irgendwann Lüfterwahl. Danach kann man sich mit so Sachen wie der Pumpe beschäftigen.
Kann ich ohne weitere Probleme die GPU zu einem späteren Zeitpunkt in das System integrieren? Vorausgesetzt, ich habe im Bezug auf Frage 3 die richtige Kapazität bzw. Fördeleistung gewählt.
Du musst halt die Flüssigkeit ablassen. Keine Sorge, kann in der Regel wiederverwendet werden. Dabei wird vermutlich bisschen was verloren gehen und du brauchst danach auch grob geraten 100ml mehr. Ein Grund mehr, direkt 2l Flüssigkeit zu besorgen.
 

ukktu

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Vorteile: Platzbedarf, Montage, 2 Anschlüsse weniger, fertig zu kaufen, Optik
Nachteile: Entkopplung, Dämmung, Optik
Super, vielen Dank! Dann lag ich mit meiner Ausrichtung Pumpe+AGB in einem Bauteil gar nicht so verkehrt. Wenn ich dich richtig verstehe ist der Hauptkritikpunkt die Dämmung der Vibration der Pumpe und die Entkopplung bzw. das spätere Ablassen der Flüssigkeit?
Du kippst so viel Flüssigkeit rein, wie rein geht. Das sollte irgendwas um einen Liter rum sein, also besser 2l kaufen. Um die Förderleistung musst du dir keinen Kopf machen. Das schafft jede gängige Wakü-Pumpe. Bei dir wirds vermutlich sowieso ne D5, vielleicht auch ne DDC. Beide schaffen bei so einem kleinen Kreislauf mehr als genug. Oder hab ich deine Frage falsch verstanden und du meinst was ganz anderes?

Allgemein sind Fragen um die Förderleistung und das Volumen des Kreislaufs gar nicht so wichtig. Durchfluss hat man fast immer genug und Flüssigkeit sieht man ja dann, wie viel reingeht. Wichtig für gute und leise Kühlung ist vor allem ganz weit an erster Stelle die Radiatorfläche und dann irgendwann Lüfterwahl. Danach kann man sich mit so Sachen wie der Pumpe beschäftigen.
Hier meine ich nicht nur wie viel Flüssigkeit/Wasser ich in das System geben muss, sondern mir geht es um die verschiednen Kapazitäten der AGB. Wo liegt genau der Unterschied zwischen folgenden AGB+Pumpe Kombinationen? Wenn ich das richtig deute benötige ich doch eine höhere Kapazität, um eine bessere Kühlleistung zu erreichen?

Produktvergleich EK Water Blocks Quantum Line EK-Quantum 80/120/240/360

Da hänge ich mit meinem Wissen noch etwas hinter her.
 

Sinusspass

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Wenn ich dich richtig verstehe ist der Hauptkritikpunkt die Dämmung der Vibration der Pumpe und die Entkopplung
Ja.
bzw. das spätere Ablassen der Flüssigkeit?
Das eigentlich nicht. Da nehmen sich beide nicht wirklich was. Was man noch hinzufügen könnte, ist, dass getrennte Lösungen oft bisschen schwerer zu befüllen sind und das es bei getrennten Lösungen auch Deckel für 2 Pumpen gibt. Bei Kombis gibts das nicht, zumindest nicht in gut. Andererseits braucht sowieso kaum jemand 2 Pumpen. Das wäre reines Wollen.
Hier meine ich nicht nur wie viel Flüssigkeit/Wasser ich in das System geben muss, sondern mir geht es um die verschiednen Kapazitäten der AGB. Wo liegt genau der Unterschied zwischen folgenden AGB+Pumpe Kombinationen? Wenn ich das richtig deute benötige ich doch eine höhere Kapazität, um eine bessere Kühlleistung zu erreichen?
Achso, das. Altbekannter Punkt: Optik. Ein großer Agb hat natürlich eine andere optische Wirkung als ein kleiner.
Und jetzt die funktionale Erklärung.
Ein großer Agb braucht natürlich (viel) mehr Platz, dafür ist das Befüllen aber auch deutlich leichter. Man füllt einmal auf, lässt laufen und manchmal reicht die eine Füllung schon aus. Jedenfalls muss man wesentlich seltener neu auffüllen, hat weniger Ärger, wenn Wasser zurückfließt, muss im laufenden Betrieb später seltener nachfüllen und ja, man hat eine höhere Wärmekapazität, weil man eine größere thermische Masse hat. Das hat aber nichts mit der Kühlleistung zu tun.
Die wird dadurch bestimmt, wie viel Wärme die Radiatoren bei welcher Temperaturdifferenz abgeben können. Ist die Abwärme des Systems höher als die abgegebene Wärme, wird das Wasser wärmer, ist sie niedriger, kühlt das Wasser ab. Ist sie gleich, bleibt das Wasser gleich warm. Wenn du also aus dem Leerlauf raus anfängst, Last zu geben, wird dein Wasser erst mal wärmer, weil der Wärmeübergang am Radiator noch nicht so effizient ist. Irgendwann ist der Kreislauf dann gesättigt, sprich das Wasser hält seine Temperatur und es wird genauso viel Wärme abgegeben wie aufgenommen wird. Nimmst du dann Last weg und gehst wieder in den Leerlauf, wird über die Radiatoren mehr Wärme abgegeben als frisch zugeführt wird, das Wasser kühlt also ab, bis man irgendwann den Punkt erreicht hat, wo die Wärmeabgabe nicht mehr effizient genug ist und Abfuhr und Aufnahme sich wieder angeglichen haben.
Da kommt jetzt die thermische Masse ins Spiel. Ist fast genauso wie Beschleunigung, Schwung und Abbremsen (sprich Massenträgheit) von Fahrzeugen oder die Kapazität von Kondensatoren. Darum auch die Bezeichnung thermische Masse. Mit mehr Wasser bzw. allgemein mehr Material hast du eine höhere Wärmekapazität. Das ändert aber nicht direkt was an der Wärmeabfuhr und -aufnahme. Die wird nahezu ausschließlich über den Wärmewiderstand bzw. umgekehrt Wärmeleitfähigkeit der Radiatoren (Fläche, Luftdurchsatz,..) und die Temperaturdifferenz bestimmt.
Hast du nun eine höhere thermische Masse, braucht der Kreislauf insgesamt länger, um sich zu erwärmen. An der Endtemperatur ändert sich aber rein nichts. Es dauert nur länger, bis die erreicht ist. Selbiges beim Abkühlen. Um mal den klassischen Autovergleich ranzuziehen, ein leichteres Auto kommt schneller auf 100km/h und auch wieder schneller auf 0. Deswegen sind sportliche Fahrzeuge ja auch auf Gewicht optimiert.
Bei der Wasserkühlung bringt die langsamere Erwärmung nun nur bedingt was. Lediglich kurze Lasten, z.B. ein Benchmarkrun, werden dadurch besser abgefedert. Läuft die Kiste über längere Zeit auf Volllast, beispielsweise wenn du ne Stunde zockst, ist das völlig egal, wie viel Wasser drin ist. Der Kreislauf wird bei seiner Endtemperatur angelangt sein. Faustregel dafür ist ne halbe Stunde, wer bei seinen Messergebnissen sicher gehen will nimmt eine Stunde.
Kurz gesagt, ein größerer Agb bringt praktisch nichts an Kühlleistung, dafür aber was (mitunter einiges) an Komfort.
 

ukktu

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Und jetzt die funktionale Erklärung.
Kurz zusammengefasst: Wenn einen die größere Optik (größer muss nicht gleich hübscher sein), das leichtere Befüllen der Anlage sowie die thermische Masse (langsameres aufwärmen und schnelleres abkühlen der Flüssigkeit) nicht interessiert, kann unbesorgt zu einem kleineren AGB greifen, da die Pumpenstärke (Fördermenge), bei den von mir genannten Kombinationen (EK), völlig irrelevant sind.
Das eigentlich nicht. Da nehmen sich beide nicht wirklich was. Was man noch hinzufügen könnte, ist, dass getrennte Lösungen oft bisschen schwerer zu befüllen sind und das es bei getrennten Lösungen auch Deckel für 2 Pumpen gibt. Bei Kombis gibts das nicht, zumindest nicht in gut. Andererseits braucht sowieso kaum jemand 2 Pumpen. Das wäre reines Wollen.
Bei den Kombis befüllt man ja direkt über den AGB, oder?
 

Sinusspass

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Kurz zusammengefasst: Wenn einen die größere Optik (größer muss nicht gleich hübscher sein), das leichtere Befüllen der Anlage sowie die thermische Masse (langsameres aufwärmen und schnelleres abkühlen der Flüssigkeit) nicht interessiert, kann unbesorgt zu einem kleineren AGB greifen
Ja.
da die Pumpenstärke (Fördermenge), bei den von mir genannten Kombinationen (EK), völlig irrelevant sind.
Nein, das nicht. Nicht im Zusammenhang mit der Größe des Agbs und auch sonst nicht. Verwechsel da jetzt nicht irgendwas miteinander. Die Größe des Agbs hat erstmal nichts mit der Pumpe zu tun. Die Pumpe ist bei allen 4 Kombis aus dem Link gleich, nämlich die übliche Pwm-D5. Die schafft natürlich mehr als genug Durchfluss für den Kreislauf, aber egal ist die Leistung der Pumpe nicht.
Bei den Kombis befüllt man ja direkt über den AGB, oder?
Man befüllt immer über den Agb, egal ob Kombi oder getrennt. Direkt danach oder eben schon da dran kommt ja die Pumpe. Das ist einerseits wegen dem Befüllen so, andererseits, weil es das Entlüften enorm erleichtert. Der Agb ist der Bereich im Kreislauf, wo das Wasser halbwegs zur Ruhe kommt und wo sich Luft am besten absetzen kann und soll. Somit hat man direkt nach dem Agb das Wasser, welches am wenigsten Luftblasen enthält und stell vor allem sicher, dass die Pumpe direkt Wasser zur Verfügung hat und nicht trocken läuft.
 

ukktu

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Nein, das nicht. Nicht im Zusammenhang mit der Größe des Agbs und auch sonst nicht. Verwechsel da jetzt nicht irgendwas miteinander. Die Größe des Agbs hat erstmal nichts mit der Pumpe zu tun. Die Pumpe ist bei allen 4 Kombis aus dem Link gleich, nämlich die übliche Pwm-D5. Die schafft natürlich mehr als genug Durchfluss für den Kreislauf, aber egal ist die Leistung der Pumpe nicht.
Dann habe ich es falsch formuliert. Genau so wie du es geschrieben hast, meine ich es. Die Pumpen sind in den von mir genannten Konfigurationen gleich, nur die Größe der AGB sind anders und haben keinen direkten Einfluss auf die Kühlleistung.
Man befüllt immer über den Agb, egal ob Kombi oder getrennt. Direkt danach oder eben schon da dran kommt ja die Pumpe. Das ist einerseits wegen dem Befüllen so, andererseits, weil es das Entlüften enorm erleichtert. Der Agb ist der Bereich im Kreislauf, wo das Wasser halbwegs zur Ruhe kommt und wo sich Luft am besten absetzen kann und soll. Somit hat man direkt nach dem Agb das Wasser, welches am wenigsten Luftblasen enthält und stell vor allem sicher, dass die Pumpe direkt Wasser zur Verfügung hat und nicht trocken läuft.
Besten Dank für deine ausführlichen Erklärungen! :-)


Dann sind die Sachen die ich in die Links gepackt habe "worth"? Eine zusätzliche Frage ist nur, was wäre für mein Gehäuse und meiner restlichen Hardware eine Kombination, die vom Preis-Leistungsverhältnis her, aber auch im Verhältnis Kühlleistung/Lautstärke am Besten geeignet wäre?

Die Radiatorgröße im Deckel ist begrenzt, da weiß ich ziemlich sicher das mit den Maßen 400x120x28mm das Ende der Fahnenstange erreicht ist.
In der Front kann ich nur spekulieren, aber ein 360*120-140*xx mm müsste passen.
Ist es bei den Radiatoren sinnvoller dickere und kompaktere Varianten in die Front einzubauen mit großen, aber dafür wenigen Lüftern Beispiel A oder Beispiel B mit mehreren Lüftern, dafür aber etwas länger?

Und reicht es, wenn ich anfangs wie erwähnt nur die CPU kühlen möchte, mit einem Radiator (Front oder Deckel) zu arbeiten und wenn ich die GPU dazu nehme auf ein zwei Radiator-Setup abzugraden?
 
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Sinusspass

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Dann habe ich es falsch formuliert. Genau so wie du es geschrieben hast, meine ich es. Die Pumpen sind in den von mir genannten Konfigurationen gleich, nur die Größe der AGB sind anders und haben keinen direkten Einfluss auf die Kühlleistung.
So isses.
Dann sind die Sachen die ich in die Links gepackt habe "worth"?
Na ja, ich persönlich bin kein Fan von EKWB und ziehe eher Watercool vor, aber an sich sind die Teile schon kein Vollschrott. Nur meistens zu teuer, aber das hat man inzwischen leider überall.
Eine zusätzliche Frage ist nur, was wäre für mein Gehäuse und meiner restlichen Hardware eine Kombination, die vom Preis-Leistungsverhältnis her, aber auch im Verhältnis Kühlleistung/Lautstärke am Besten geeignet wäre?
Wenn es um das Gehäuse geht, fragst du am besten @Tommy_Hewitt . Der hat da drin einen sehr guten Build gebaut.
Ist es bei den Radiatoren sinnvoller dickere und kompaktere Varianten in die Front einzubauen mit großen, aber dafür wenigen Lüftern Beispiel A oder Beispiel B mit mehreren Lüftern, dafür aber etwas länger?
Fläche ist das absolut Entscheidende! Dicke kann man fast schon ignorieren. Die Fläche macht es. Ein 240er schafft doppelt so viel Wärme bei gleicher Temperaturdifferenz weg wie ein 120er, nur mal um die Dimensionen festzulegen.
Und reicht es, wenn ich anfangs wie erwähnt nur die CPU kühlen möchte, mit einem Radiator (Front oder Deckel) zu arbeiten und wenn ich die GPU dazu nehme auf ein zwei Radiator-Setup abzugraden?
Klar. Ist dann zwar kaum besser als ne AiO, aber geht ohne Probleme.
 

ukktu

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Na ja, ich persönlich bin kein Fan von EKWB und ziehe eher Watercool vor, aber an sich sind die Teile schon kein Vollschrott. Nur meistens zu teuer, aber das hat man inzwischen leider überall.
Sollte auch erstmal als Beispiel dienen. Fand die Optik ganz ansprechend.
Wenn es um das Gehäuse geht, fragst du am besten @Tommy_Hewitt . Der hat da drin einen sehr guten Build gebaut.
Danke für den Hinweis. Das schau ich mir erstmal an.
Fläche ist das absolut Entscheidende! Dicke kann man fast schon ignorieren. Die Fläche macht es. Ein 240er schafft doppelt so viel Wärme bei gleicher Temperaturdifferenz weg wie ein 120er, nur mal um die Dimensionen festzulegen.
Okay also Fläche geht vor Dicke des Radiators.
Klar. Ist dann zwar kaum besser als ne AiO, aber geht ohne Probleme.
Da geht es mir auch erstmal um ein vernünftiges Anfangssetup, welches ich nach und nach aufrüsten kann.

Welche Radiator-Lüfter sind denn zu empfehlen? Ich weiß schonmal, dass man auf den Luftdruck achten sollte?
Habe bisher sehr gutes über die Arctic P14/12 gelesen.
 

Sinusspass

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Fläche ist das eine und einzige Kriterium, was wirklich eine Rolle spielt. Alles andere ist im Vergleich dazu egal.
Bei Lüftern sind die Arctic P12 sicher die sinnvollste Wahl. Ein wenig besser, dafür aber auch bei weitem teurer sind die Noctua A12x25 (chromax, wenns schwarz sein soll).
 
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