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    Bootsmann
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    Standard SteelSeries Rival 100 & SteelSeries Rival 300 - bunt leuchtende Nager aus Dänemark

    SteelSeries Rival 100 & SteelSeries Rival 300


    Inhaltsverzeichnis
    1. Vorwort
    2. Technische Daten
    3. Sensor Rival 100
    4. Sensor Rival 300
    5. Materialwahl und Verarbeitung
    6. Ergonomie, Haptik, praktische Erfahrung
    7. SteelSeries Engine 3
    8. Fazit


    Vorwort:
    Bereits seit 15 Jahren mischt der Hersteller SteelSeries in dem hartumkämpften Peripherie Markt mit. Das Sortiment umfasst neben Headsets, Tastaturen und Kontrollern auch Mausepads sowie Mäuse. Gerade letztere Sorte gibt es wie Sand am Meer. Das Preisvergleichsportal Geizhals.at zählt über 2000 verschiedene Modelle jeglicher Hersteller und es ist schwer einen Überblick zu behalten. Um zumindest einen kleinen Einblick geben zu wollen, habe ich mir die beiden optischen Nager SteelSeries Rival 100 und SteelSeries Rival 300 näher angeschaut. Bei der SteelSeries Rival 100 handelt es sich um eine preiswerte Gaming Maus, die in ihrer Klasse laut Hersteller eine unvergleichbare Genauigkeit aufweisen soll. Geht man eine Stufe höher, findet man im Portfolio der Dänen die SteelSeries Rival 300. Hierbei möchte man mit guter Ergonomie sowie hochwertigen Komponenten keinerlei Kompromisse eingehen. Wie stark sich die beiden Eingabegeräte unterscheiden werde ich in den folgenden Zeilen klären.

    Technische Daten:
    Die beiden Rivals haben viel gemein. So verfügen diese über insgesamt sechs Tasten. Neben der linken und rechten Maustaste sind zwei Daumentasten, das drückbare Mausrad sowie eine weitere Taste zum DPI/CPI Umschalten verbauten worden. Als Schalter kommen hierbei eigenentwickelte SteelSeries Schalter zum Einsatz, die nach Angaben des Herstellers für 30 Millionen Betätigungen ausgelegt sind. Weitere Gemeinsamkeiten sind, dass man auf ein 4-Wege Mausrad verzichtet hat. Dies sehe ich sogar als Vorteil an, da dies bei meinen bisherigen Mäusen die größte Schwachstelle (Verarbeitung, Bruch am Mausrad) darstellte. Die Länge der gummiummantelten Kabel betragen 1,8 Meter (Rival 100) respektive 2 Meter (Rival 300) und dürfte in den meisten Fällen ausreichend lang ausfallen. Weder besteht bei der SteelSeries Rival 100 noch bei der SteelSeries Rival 300 die Möglichkeit, das Gewicht der Maus über z.B. Zusatzgewichte anzupassen. Eine „freilaufende Mausrad“ Umschaltung sucht man zudem vergebens. Mithilfe der Software lässt sich die Beleuchtung an dem Logo der Mausrücken sowie der Mausräder anpassen. Der Lieferumfang weist nur das Nötigste auf. Neben der eigentlichen Maus liegt nur eine Kurzanleitung bei. Ein nettes Schmankerl hat SteelSeries der Rival 300 noch spendiert. Man kann das Typen Schild der Maus entfernen und ein eigenes mit z.B. mit seinem Nicknamen anbringen. Ein 3D Modell des Schildes zum 3D Drucken kann von der Herstellerseite bezogen werden.

    Die grundlegenden Unterschiede belaufen sich auf die verbauten Sensoren, Form, Materialwahl und die des Preises.
    Nach Angaben der Preissuchmaschine Geizhals.at wird die SteelSeries Rival 100 ab ca. 32€ angeboten, die SteelSeries Rival 300 ab ca. 55€.

    Nachfolgend sind die wichtigsten Eigenschaften zusammengefasst der Tabelle zu entnehmen:

    Modell SteelSeries Rival 100 SteelSeries Rival 300
    Sensortyp SDNS-3059-SS (Optisch) Pixart PMW3310 (Optisch)
    Auflösung bis 4000 CPI bis 6500 CPI
    Switches SteelSeries Switches (Eigenentwicklung) SteelSeries Switches (Eigenentwicklung)
    Anzahl Tasten 6 6
    Ergonmie Synchroner Aufbau bis auf Daumentasten rechts Stark ausgeprägte Form für Rechtshänder
    Gleitfüße 4 Stück, Teflon 3 Stück, Teflon
    Kabel 1,8 Meter, gummiert 2 Meter, gummiert
    Abmessungen 120,6mm x 67,13mm 133mm x 70mm
    Gewicht 120 Gramm 130 Gramm
    Besonderheiten: RGB Beleuchtung an Mausrad / Logo 2 Zonen RGB Beleuchtung an Mausrad / Logo
    Preis ab ca. 33 €
    ab ca. 55€


    Sensor Eigenschaften Rival 100:
    Die Rival 100 setzt auf den eigens entwickelten optischen Sensor „SDNS-3059-SS“. Leider gibt es kein Datenblatt für genauere Informationen. Die CPI Stufen lassen sich per Software in den folgenden Stufen einstellen: 250 – 500 – 1000 – 1250 – 1500 – 1750 – 2000 – 4000. Ein Pluspunkt stellt die nicht vorhandene Hardware Maus-Beschleunigung dar. Egal wie schnell man eine gewisse Strecke mit der Maus abfährt, die Endposition des Cursors bleibt stets dieselbe.



    Sensor Eigenschaften Rival 300:
    SteelSeries verbaut bei der Rival 300 den erprobten optischen Sensor „Pixart PMW3310“ (baugleich zum Avago ADNS-3310). Dieser erfreut sich unter Spielern großer Beliebtheit und wurde auch in einigen Konkurrenzmodellen verbaut. Die CPI Einstellung reicht von 50 CPI bis hoch auf 6500 CPI. Die einstellbaren Zwischenschritte fallen mit 50 CPI Stufen bis 5000 CPI gegenüber der Rival 100 deutlich feiner aus. Ab 5000 CPI wird interpoliert, sodass nur noch Schritte in 100 CPI möglich sind. Die höhere Spanne bei der Wahl der CPI lässt einen für sich perfekten Wert wählen. Analog zur Rival 100 besitzt die Rival 300 keine Hardware Maus-Beschleunigung.



    Materialwahl und Verarbeitung:
    Die Materialwahl der Rival 100 fällt recht einfach aus. Die Maustasten, die bis zum Mausrücken verlaufen, weisen bei allen Farben bis auf Schwarz eine glatt-glänzende Oberfläche auf. Bei den Modellen mit schwarzen Tasten kommt eine Soft-Touch Oberfläche, die für einen etwas besseren Halt sorgt, zum Einsatz. Die weiteren Gehäuseteile werden aus matt-schwarzen Kunststoff gefertigt. Leider betrifft dies auch die beiden mit kleinen Erhebungen texturierten Griffe an den Seiten. Hier wäre für einen besseren Komfort eine gummierte Oberfläche, wie sie bei dem Mausrad verwendet wird, angebracht. Die Verarbeitung fällt – unabhängig des günstigen Preises betrachtet – hervorragend aus. Alle Tasten lassen sich gleichmäßig drücken und liegen ohne Spiel auf den Schaltern auf. Es sind zudem weder scharfe Kanten noch größeres Spaltmaß auszumachen.



    Wie auch bei der SteelSeries Rival 100 setzt der große Bruder bei dem mir vorliegenden weißen Modell auf glossy Tasten, die erneut bis zum Mausrücken verlaufen. Ebenso unterscheidet sich die Oberfläche der andersfarbigen Modelle. Die graue SteelSeries Rival 300 verwendet ein mattes Finish, während das schwarze Modell auf Soft-Touch setzt. Die restlichen Kunststoffteile werden entweder in einem matten Schwarz respektive matten Weiß gehalten. Anders als bei der Rival 100 wurden für die Griffe links sowie rechts eine gummierte Oberfläche angebracht. Während die Verarbeitung grundsätzlich auf hohem Niveau ist und auch hier die Tasten perfekt auf den Schaltern liegen, lassen sich die Maustasten an der Spitze vertikal einige Millimeter verschieben. Dies ist dem „schwebenden“ Aufbau geschuldet; im Praxiseinsatz hat dies aber keinerlei Auswirkungen.



    Ergonomie, Haptik, praktische Erfahrung:
    Kommen wir nun zu dem wahrscheinlich wichtigsten Punkt: die Ergonomie sowie die Haptik. Wie bei Schuhen muss die Form der Maus ideal passen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Maus in der Hand zu halten bzw. zu greifen.

    Ich hatte die letzten Jahre primär Mäuse der Firma Logitech (MX518, G5, G500, G400) im Einsatz. Die SteelSeries Rival 100 geht formmäßig einen komplett anderen Weg ein: Der Aufbau ist deutlich flacher, kürzer sowie - bis auf die fehlenden Daumentasten rechts – symmetrisch aufgebaut. Nach dem ersten Test war jegliche Skepsis, ob die Maus gut in der Hand liegen würde, verflogen. Meine Fingerhaltung ging von dem sogenannten „Palm Grip“ zu einem „Claw Grip“ über. Nach einer gewissen Umgewöhnungszeit war eine sichere sowie präzise Bedienung möglich. Jeder der Finger findet auf der Maus ausreichend Platz. Auffällig ist leider die bereits erwähnte fehlende Gummierung an beiden Griffseiten. Die etwas klein ausfallenden Daumentasten sowie das Mausrad liegen für mich an einer sehr guten Position und können ohne Neupositionierung der Finger verwendet werden. Nur bei Betätigen der Zusatztaste vor dem Mausrad muss man die Fingerhaltung verändern. Auch die Befürchtung, dass durch die die glatte Oberfläche kein sicherer Gripp möglich sei, konnte zerschlagen werden. Selbst nach stundenlanger Verwendung war die Grifffestigkeit trotz unvermeidbarer Schweißbildung nie ein Problem. Mit dem Gewicht von 120 Gramm zählt die Rival 100 zu der Mittelgewichtsklasse. Wie auch bei der Form kommt es bei dem Gewicht der Maus sehr stark auf die eigenen Vorlieben an. Die drei großen Teflonfüße an der Unterseite ermöglichen der Maus auf unterschiedlichen Mauspads ein sauberes Gleiten. Der Hub der Tasten fällt kurz und knackig aus. Beim Betätigen geben die Schalter ein helles, typisches Klicken von sich. Sensortechnisch konnte ich keinerlei Markel wie Jitter ausmachen. Das Zielen fällt in den Spielen wie CS GO und Battlefield präzise aus. Einzig und alleine die geringe Auswahl der CPI Stufen sowie der nur zwei CPI Profile zum Umschalten hat den Eindruck der Rival 100 auf technischer Ebene etwas getrübt.



    Die Form der Rival 300 unterscheidet sich grundlegend von der der Rival 100. Das große Modell fällt deutlich voluminöser aus und die Griffe sowie der Mausrücken sind stärker ausgeprägt. Meine Handfläche wird von der Maus komplett eingenommen. Selbst für überdurchschnittlich große Hände bietet die Rival 300 für eine angenehme Haltung genügend Platz. Aufgrund der Form greife ich – wie bei meinen Logitech Mäusen – auf den „Palm Gripp“ zurück. Durch die Ähnlichkeit war die Umgewöhnungszeit deutlich kürzer. Wenig verwunderlich ist, dass für die Finger genügend Platz vorhanden ist. Die gummierte seitliche Ablage sowie die größer ausfallenden Daumentasten machen das Bedienen der Maus sehr angenehm. Der Form und Griffhaltung bedingt, ist für mich persönlich ein etwas besserer Halt vorhanden, auch wenn dieser bei der Rival 100 bereits mehr als ausreichend ist. Mit 130 Gramm wiegt diese geringfügig mehr als der kleine Bruder. Das Gleitverhalten auf verschiedenen Mousepads ist stets sehr gut. Aufgrund der gleichen Schalter fällt das Tastverhalten fast identisch zu dem der Rival 100 aus. Die Daumentasten lassen sich über den Druckpunkt hinweg eindrücken, sodass ein leicht schwammiges Gefühl aufkommt. Was das Sensorverhalten und die Präzision angeht, gibt es nichts zu tadeln. In den knapp vier Wochen des hin und her wechseln zwischen den Mäusen, konnte ich kaum Unterschiede der Sensoren feststellen. Ich schätze, hier braucht man eine deutlich längere Gewöhnung an dem besseren Sensor, um die Nuancen abseits der feineren CPI Stufen auszumachen.



    SteelSeries Engine
    Wie es sich für jeden guten Peripherie Hersteller gehört, bietet auch SteelSeries seinen Produkten eine umfangreiche Software an. Die SteelSeries Engine in der aktuellen Ausführung 3.8 unterstützt neben den Mäusen die Firmeneigenen Tastaturen, Headsets und Kontroller. Das Programm wird sowohl für Microsoft Windows ab Windows 7 sowie Mac OSX ab 10.8 angeboten.



    Direkt auf den Hauptscreen „Meine Geräte“ kann man seine Peripherie verwalten. Hierbei werden alle unterstützten Produkte angezeigt und bereits eingestellte Profile können ausgewählt werden. Mit einem Klick auf das Banner der einzustellenden Maus öffnet sich das Konfigurationsmenü. Der Umfang jenes Editors ist überaus Umfangreich. Man kann jede Taste vollkommen frei belegen, deaktivieren, Makros abspielen, (OS spezifische) Aktionen wie Kopieren ausführen, Programme starten und Profile durchschalten. Es kann sogar unterschieden werden, ob die Aktion einmalig oder N-malig durchgeführt wird, solange die Taste gedrückt wird oder solange bis die Taste erneut gedrückt wird. Darüber hinaus lässt sich die CPI Einstellungen der zwei Profile einstellen, Mausbeschleunigung sowie Angle Snapping aktivieren und fein justieren und die Pulling Rate verändern. Nur über die Lift Off Distance hat man bei beiden Mäusen keinen Einfluss.

    Wie bereits im Punkt Technische Details erwähnt, kann man die verbauten LEDs an dem Logo des Mausrückens sowie des Mausrades mit der Software ansteuern. Während die SteelSeries Rival 100 nur über eine globale Einstellung verfügt, können jene zwei Bereiche mit der SteelSeries Rival 300 unabhängig verändert werden. Wie alles bei der Software ist den Einstellmöglichkeiten keine Grenzen gesetzt worden. Die Farbplatte ist frei wählbar und auch die Art und Weise wie die Maus zu leuchten hat ist konfigurierbar. Neben der einfachen Beleuchtung, können Farbverläufe fliesend (Colorshiftung) oder mit Dunkelphasen (Buntes Atmen) gewählt werden. Die Dauer kann je nach Modi zwischen 1 und 30 Sekunden eingestellt werden. Ich stehe eigentlich nicht auf Farbspielereien, aber alleine schon die Komplexität ist eine Faszination für sich.



    Es besteht zudem die Möglichkeit, verschiedene Profile zu erstellen und diese bei zugewiesenen Programmen automatisch laden zu lassen. Wer möchte, kann sogar seine Profile in die Cloud laden und OS übergreifend synchronisieren. Das funktioniert in meinem Test mit meinem Desktop mit Windows 10 Pro und meinem Macbook Air mit OSX 10.11.5 fehlerfrei.



    Das letzte Feature ist das sogenannte „GameSense“. In Verbindung mit unterstützenden Spielen wird die Beleuchtung der Maus als Status LED verwendet. Hat man zum Beispiel volles Leben so leuchtet die Maus grün. Ist die Gesundheit angeschlagen, ändert sich die Farbe ins rötliche. Wie bereits bei der normalen Ansteuerung der LEDs können der Rival 300 beiden Zonen Events zugeordnet werden und der Rival 100 nur eines. Es gibt leider ein paar Einschränkungen. Das Spiel muss diese Feature explizit implementiert haben und die genauen Events definieren. Nach dem aktuellen Stand sind es nur drei Spiele: CS GO, Dota 2 sowie Minecraft. Ein weiter Punkt wäre, dass die Maus beim Spielen fast vollkommen verdeckt wird und der Blick stets dem Monitor gewidmet ist. Die Idee hinter GameSense finde ich dennoch recht spannend und wird spätestens mit der neuen SteelSeries Rival 700 interessant. Mit dem integrierten Vibrationsmotor bekommt man per taktiles Feedback die Events mit. Je nach Spiel könnte hierbei der eine oder andere Vorteil erzielt werden.

    Wer sich die Software genauer anschauen möchte, kann in der verlinkten Galerie jegliche Menüs betrachten.

    Fazit:
    Bevor ich auf das Fazit der einzelnen Mäuse eingehe, möchte ich an dieser Stelle erneut erwähnen, dass die Form sowie Gewicht der Maus für die Meisten die entscheidendsten Faktoren sind. Ich empfehle daher, sich nicht nur auf eine Maus zu versteifen, sondern wenn möglich eine kleine Auswahl auszuprobieren.

    Die SteelSeries Rival 100 ist für den aufgerufenen Preis von etwas über 30€ fast durchgängig gelungen. Der Sensor arbeitet präzise und die Verarbeitung wird in der Klasse seinesgleichen suchen. Das Gehäuse fällt für eine typische Gamer Maus schlicht, flach und kompakt aus. Individualisten können sich über die hohe Farbauswahl und der komplexen Ansteuerung der Tasten sowie der LEDs freuen. Ich hoffe, dass die Dänen in einer späteren Revision die seitlichen Ablagen gummieren, sodass einer der wenigen Kritikpunkte beseitigt wird. Zudem wäre es schön gewesen, wenn man „on the fly“ zwischen mehr als nur zwei CPI Profilen umschalten könnte. Die Rival 100 hat unter dem Strich gezeigt, dass eine gute Maus nicht ein Vermögen kosten muss.

    Die SteelSeries Rival 300 wildert im Gehege der gehobenen Mittelklasse. Das ist u.a. an dem verbauten Sensor „Pixart PMW3310“ auszumachen. Dieser zeichnet sich durch hohe Präzision bei jeder Empfindlichkeitsstufe von 50 CPI bis hoch zu 6500 CPI aus. Warum SteelSeries sich entschied, nur zwischen zwei CPI Profilen umschalten zu können, ist mir schleierhaft. Die Form der Maus ist stark ausgeprägt, um eine gute Haltung sowie Grifffestigkeit zu gewährleisten. Die großzügig gewählten Gummierungen an den Seiten der Maus erhöhen den Komfort ungemein.

    Analog zum kleineren Modell hat man bei der Rival 300 erneut die Qual der Wahl der verschiedenfarbigen Modellen und deren unterschiedlichen Oberflächentexturierungen. Zudem lassen sich die Tasten und die Farben der beiden LED Zonen an dem Mausrad sowie Mausrücken individuell einstellen. Für manch einem wird die einfache Ausstattung, ohne z.B. die Option Zusatzgewichte anzubringen oder einem freilaufenden vier-Wege Mausrad, missfallen, dennoch würde ich hier den Spruch „Weniger ist mehr“ geltend machen. Am Ende fehlt der SteelSeries Rival 300 ein entscheidendes Alleinstellungsmerkmal. Die Konkurrenz ist in dem Preisbereich um 60€ gut aufgestellt und bieten Mäuse mit ähnlicher Ausstattung an. Hier muss man sich am Ende für die persönlich passendste Form entscheiden.

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  3. #2
    Fregattenkapitän
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    Schöner Review, ich selbst besitze eine weiße Rival 300 und war schon lange nichtmehr so zufrieden mit einer Maus wie mit dieser. Die Form liebe ich (komme von MX510, G5, Kone XTD) und der Sensor fühlt sich auch gut an. Einziger negativer Punkt für mich, könnten 2 Tasten mehr sein, bzw ein 4D Mausrad haben.

  4. #3
    Bootsmann
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    Dankeschön. Ja, die Form ist auch für mich recht gelungen. Mit den 4D Mausrädern hatte ich nur Probleme gehabt. Bei meiner Logitech G5 ist die Halterung für das Mausrad gebrochen und bei meiner G500 funktionierte die Umschaltung für die Mausradscrollmodi nicht mehr korrekt.

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