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  1. #1
    Bootsmann Avatar von [pedda]
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    Standard Ryzen 3 2200G für Medien-PC, der mir ein paar Jahre Ruhe bietet? 4K? HDR? Atmos? AES?

    Hallo zusammen,

    ich überlege die folgenden Zusammenstellung anzuschaffen, die hauptsächlich im Heimkino Verwendung finden würde.
    Aktuell schließe ich überwiegend meinen Laptop an den Onkyo AV Receiver an. Etwas Stationäres und für die Medienwiedergabe Optimiertes (ggf. auch mit Kodi oder Plex) wäre nett. Dennoch will ich weiterhin flexibel bleiben und auch intern Festplatten verbauen, sowie gelegentlich eine Windows Oberfläche nutzen können, daher fallen NUC-Lösungen oder Linux basierte Kleinsysteme raus.

    Ich habe die folgenden Komponenten zusammengesucht:
    • AMD Ryzen 3 2200G (boxed)
    • ASRock X370M-HDV
    • G.Skill RipJaws V DDR4-2800 8GB KIT
    • ADATA XPG SX6000 128GB, M.2 SSD

    Ein altes HTPC Gehäuse für µATX, sowie ein paar 4TB Festplatten von einem aufgelösten NAS-Verbund, sowie ein ausreiched starkes Netzteil habe ich noch.

    Ich habe längere Zeit keinen Desktoprechner mehr zusammengestellt, daher bin ich mir etwas unsicher, ob die Komponenten ausreichend "zukunftssicher" sind, so dass ich in den nächsten Jahren auch gut gerüstet bin. Ich plane die Anschaffung eines 4K HDR Fernsehers, sowie ein Upgrade meines AV-Receivers und Ergänzung der Lautsprecher auf entweder 7.1 oder gar 9.1 mit Dolby Atmos durchzuführen.

    Meine Fragen wären:
    1. Ist das System voraussichtlich ausreichend leistungsstark für die Medienwiedergabe? Auch zum Dekodieren von h265/HEVC und 4K Inhalten?
    2. Wie steht es um HDR Inhalte, können diese problemlos an das Ausgabegerät weitergegeben werden oder limitieren hier Board und GPU des Ryzens?
    3. Ist es mit der Kombination aus Ryzen + Board möglich Dolby Atmos an den AV-Receiver weiterzugeben? HDMI 2.0b support wäre ja gegeben.
    4. Wie steht es um Hardwarebeschleunigung bei Ver- und Entschlüsselung? Ich plane VeraCrypt dafür zu nutzen.


    Vielen Dank im Voraus

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  3. #2
    Flottillenadmiral Avatar von Syrokx
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    Wenn µatx boards gehen dann bitte bissl was anständigeres

    ASRock B450M Pro4 ab Preisvergleich Geizhals Deutschland
    MSI B450M Mortar ab Preisvergleich Geizhals Deutschland

    Native unterstützung vom 2200g etc.
    Persönlich würde ich (siehe unten die weiteren Zeilen) jedoch fast das Mortar mit einem 2400G zusammen kaufen
    da dies etwas bessere Kühlung hat und den sinnvoll nutzbaren 2400G besser im PBO/XFR arbeiten lässt.

    Speicher wäre dieser hier deutlich sinnvoller G.Skill RipJaws V schwarz DIMM Kit 16GB, DDR4-3200, CL16-18-18-38 (F4-3200C16D-16GVKB) ab Preisvergleich Geizhals Deutschland
    wenns bissl günstiger sein muss G.Skill Aegis DIMM Kit 16GB, DDR4-3000 ab Preisvergleich Geizhals Deutschland

    Ist das System voraussichtlich ausreichend leistungsstark für die Medienwiedergabe? Auch zum Dekodieren von h265/HEVC und 4K Inhalten?
    Naja. Das wird nicht seine stärke sein. Dann lieber 2400g wenn das irgendwo "wichtig" ist. Der arbeitet da doch nochmal ne Ecke besser

    Wie steht es um HDR Inhalte, können diese problemlos an das Ausgabegerät weitergegeben werden oder limitieren hier Board und GPU des Ryzens?
    HDR wird ohne Probleme supported

    Wie steht es um Hardwarebeschleunigung bei Ver- und Entschlüsselung? Ich plane VeraCrypt dafür zu nutzen.
    Passt, aber auch hier wäre der 2400g einiges schneller
    Geändert von Syrokx (09.10.18 um 13:57 Uhr)

  4. #3
    Bootsmann Avatar von [pedda]
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    Guten Morgen,

    vielen Dank für deine Antworten!
    Stimmt, die B450 boards sind nur geringfügig teurer. Ich glaube ich habe mich da vom Preis leiten lassen.

    Sind die Unterschiede vom 2200G zum 2400G so spürbar? Benötige ich denn PBO/XFR in besagtem Anwendungsszenario? Treibe ich die CPU/GPU hier wirklich schon so sehr an die Grenze, dass der "Turbo" notwendig wird?
    Die selbe Frage muss ich im gegebenen Anwendungsfall beim Sprung von 8GB auf 16GB stellen. Klar, 16GB RAM sind nicht verkehrt, aber sind diese für meinen Einsatzzweck wirklich notwendig?

    Das alles erhöht halt direkt den Preis von 350€ auf 450€. ��

    Da frage ich mich, ob der Ryzen 5 2400G als Basis überhaupt noch ratsam ist oder ob ich nicht zu einem preislich ähnlich angesiedelten Intel Core i3 (8th Gen.) zurückgreifen sollte, wobei dann das Board teurer wäre.

    Nochmals vielen Dank und liebe Grüße

    PS: Wieviel Leistung sollte das Netzteil denn haben?
    Geändert von [pedda] (10.10.18 um 08:08 Uhr)

  5. #4
    Flottillenadmiral Avatar von Syrokx
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    Nun, gerade für Video Konvertierung und Verschlüsselung ist es schon ein deutlicher unterschied ob es 4 oder 8 Threads erledigen.
    Egal ob 2200 oder 2400, diese beiden Anwendungsszenarien verursachen viel last Notwendigkeit ist deine Entscheidung. Je mehr Power umso schneller fertig.

    Sorry, hab übersehen das du dir selbst "nur" 8 GB rausgesucht hast, ja das würde natürlich reichen.

    Ich würde beim AMD bleiben. Ein i3 hält da nur mit Gaming Leistung mit, nicht im Workload (2400G)

    Also wäre Vorschlag dann jetzt so: (spar-version!)

    AMD Ryzen 5 2400G, 4x 3.60GHz, boxed ab Preisvergleich Geizhals Deutschland
    ASRock B450M Pro4 ab Preisvergleich Geizhals Deutschland
    Patriot Viper 4 DIMM Kit 8GB, DDR4-3000 ab Preisvergleich Geizhals Deutschland
    be quiet! Pure Power 10 400W ATX 2.4 ab Preisvergleich Geizhals Deutschland

    Wären inkl Netzteil 330€

    SSD mit 250GB gibts au schon für 40€. Ich würde mir da keine 120 GB antun, die sind meistens doch lahmer als 250er Versionen.
    Wäre alles zusammen mit Netzteil immer noch unter 400

  6. #5
    Bootsmann Avatar von [pedda]
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    Ja, die 20€ mehr für die Verdopplung der System Platte wären vielleicht am falschen Ende gespart.
    Video Konvertierung steht eigentlich nicht an, eher das reine Wiedergeben bzw. Streamen. Aber auch hier sind die 40€ vermutlich nicht verkehrt.

    Danke für die Einschätzung und Hilfe!

    Eine kleine Frage noch: Muss bei Dolby Atmos irgendetwas beachtet werden? Der i.d.R. auf den Boards verbaute Realtek Chip ist ja auf 7.1 limitiert. Dolby Atmos ist ja anders aufgebaut. Für Surround effekte werden ja separate Tonspuren eingebettet, die dann je nach Set-Up der Lautsprecher durch den Receiver gemischt und ausgegeben werden.
    Kann ich annehmen, dass sich das 7.1 via Realtek nur auf die klassiche Ausgabe per Klinkenstecker bezieht und alles was darüber hinausgeht (z.B. Dolby Atmos Streaming via Netflix) direkt per HDMI an den Receiver geht?

    Nochmals vielen Dank

  7. #6
    Flottillenadmiral Avatar von Syrokx
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    Das mit dem Dolby kann ich dir leider nicht sagen. Paar der Boards haben auch nen SPDIF Ausgang wenns was hilft ^^

  8. #7
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    Auch hier nochmal der Hinweis: was ich anders machen würde ist die Wahl des Arbeitsspeichers! 3200 CL14 wäre optimal, 3200 CL15 ist gut, aber 3200 CL16 mit solch schlechten Subtimings wäre wirklich verschenktes Potential beim AMD Ryzen, erst recht wenn die GPU (Onboard-Grafik) genutzt wird! Der AMD profitiert extrem von guten Timings! Hier eine Alternative: G.Skill RipJaws V rot DIMM Kit 16GB, DDR4-3200, CL15-15-15-35 ab Preisvergleich Geizhals Deutschland
    Geändert von 6kbyte (11.10.18 um 16:00 Uhr)
    Spoiler: Anzeigen

  9. #8
    Bootsmann Avatar von [pedda]
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    Zitat Zitat von 6kbyte Beitrag anzeigen
    Auch hier nochmal der Hinweis: was ich anders machen würde ist die Wahl des Arbeitsspeichers! 3200 CL14 wäre optimal, 3200 CL15 ist gut, aber 3200 CL16 mit solch schlechten Subtimings wäre wirklich verschenktes Potential beim AMD Ryzen, erst recht wenn die GPU (Onboard-Grafik) genutzt wird! Der AMD profitiert extrem von guten Timings! Hier eine Alternative: G.Skill RipJaws V rot DIMM Kit 16GB, DDR4-3200, CL15-15-15-35 ab Preisvergleich Geizhals Deutschland
    Ja das macht zwar Sinn, übersteigt dann aber auch mein Budget.
    Was wäre denn eine sinnvolle Alternative im 8GB Bereich?
    Macht es ggf. Sinn erstmal nur einen Riegel zu verbauen und dann einen zweiten nachzurüsten oder sollte ich auf 4x4GB setzen und dann erweitern.

    Vielen Dank und liebe Grüße

  10. #9
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    Also für Videowiedergabe dürfte es nun wirklich keine Rolle spielen, ob du den besseren RAM verbaust oder nicht.

    Die Vorschläge von Syrokx sind schon ganz gut. Mit reiner Videowiedergabe dürfte das System eher unterfordert sein.
    Im wesentlichen handelt es sich hier nur noch um Detailfragen, ob du fürs gleiche Geld noch etwas besseres kriegen könntest, oder wieviel Aufpreis dir was wert ist.
    Da auf der M.2 Platte wohl ohnehin nur Windows und ein paar Programme zur Videowiedergabe kommen und du wohl sonst nichts großartig für den Einsatzzweck installieren wirst, kannst du dir sogar die 20€ für eine 256GB Platte sparen, wenn du wirklich den Preis soweit es geht drücken willst. Ansonsten ist das sicherlich kein schlechtes Upgrade. Für Videodaten sind ja dann ohnehin deine schon vorhandenen HDDs da.

    Beim RAM ist auf/nachrüsten immer schwierig, weil für DualChannel-betrieb die Module wirklich möglichst gleich sein sollten. Wenn du jetzt nur einen steckst, ist es fraglich ob es in einem Jahr oder so den entsprechenden Riegel überhaupt noch zu kaufen gibt. Also lieber 4x4GB stecken, oder wenn du befürchtest, dass das in Zukunft vielleicht zu wenig wird, doch gleich eher in 2x8 investieren. Wobei der Rechner deine Videos wohl bestimmt auch ohne DualChannel-RAM abspielen können wird.
    Ich weiß jetzt nicht wie das bei der iGPU ist, wenn die ihren Video-RAM noch vom Hauptspeicher abzweigt und du 4K-Inhalte willst, wären direkt 16GB vielleicht doch geschickter.

    Zu deinem Audioproblem kann ich dir leider auch nichts sagen. Geht Dolby Atmos überhaupt über SPDIF?
    Laut REVIEW: AMD Ryzen 5 2400G and Ryzen 3 2200G APU with integrated Vega GPU | AndroidPCtv kann der Ryzen Dolby Atmos.
    Geändert von Liesel Weppen (11.10.18 um 18:55 Uhr)

  11. #10
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    Naja die SSD ist eher komfort und Gewohnheit. Man kann halt nicht mehr zurück, wenn man einmal in den Genuss gekommen ist. Das ist dann eher Placebo-Effekt, um ein gefühlt flottes System zu haben.

    Beim Ram werde ich dann wohl bei den 2x4GB bleiben und diese ggf. verkaufen, wenn ich merke dass dies der Flaschenhals ist.

    Bei DTS, DTS-X, Dolby True HD und auch Atmos ging ich immer davon aus, dass es ähnlich einem Datenstream undekodiert via HDMI weitergegeben wird, so lange man nicht die Ausgangsart ändert z.B. in einen Mehrkanal PCM stream via SPDIF oder analog über die 3,5mm Anschlüsse ausgibt. Sicher war ich mir dabei jedoch nie. Vielleicht sollte ich dies dann einfach mal durch Umstöpseln der Lautsprecher testen, wenn der Rechner hier ist 🤔

  12. #11
    Oberstabsgefreiter
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    Zitat Zitat von [pedda] Beitrag anzeigen
    Naja die SSD ist eher komfort und Gewohnheit.
    Ich meinte ja auch nicht, dass du eine HDD nehmen sollst, sondern dass für deine Zwecke fürs OS und die paar Programme wohl auch eine 128GB M.2 (oder sogar SATA, wenn du noch mehr sparen willst) ausreicht.
    Die Videodaten kommen dann auf deine HDDs. Weil da ja schnell sehr viel Volumen zusammenkommt und Geschwindigkeit eher unwichtig ist, würde ich da nicht in SSDs oder gar M.2s investieren.

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