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  1. #1
    Chefredakteur Avatar von Andi [HWLUXX]
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    Standard Praxistest: eBook-Reader Sony PRS-T2

    sony prs t2 teaser kleinAmazon hat mit dem Kindle das Synonym für eBook-Reader geschaffen. Dabei wird aber oft vergessen, dass es noch zahlreiche weitere interessante Geräte gibt, die sich gerade, wenn es um den Content geht, deutlich flexibler zeigen. Sony strengt sich mit dem neuen PRS-T2 an, den Markt der eBook-Reader aufzumischen. Ob dies dem Leichtgewicht gelingt, klärt unser Praxistest.


    Auf das gute alte, bewährte Papier wurde nicht erst einmal ein Abgesang geschrieben -  anders als beispielsweise die digitalen Tonträger klammert sich der bewährte „Datenträger“ hierzulande aber noch mit aller Gewalt an...

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  3. #2
    Fregattenkapitän Avatar von Ra1St
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    Ich glaube das Ding ist ein eBook R"e"ader.

    Das Gerät an sich braucht aber wohl sowiso keiner. Thema Kindle.

  4. #3
    Stabsgefreiter
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    Ich finde so einen Reader sehr praktisch, da ich eine wirkliche Leseratte bin und mal mit 3-4Kg Büchern in den Urlaub fahre. Das ist bei Zugreisen dann doch lästig und da habe ich mir sowas schon sehr lange gewünscht.
    Also mich interessiert der Sony Reader doch sehr.

  5. #4
    Obergefreiter
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    Sorry für die harte Kritik, aber bei dem "Test" kann ich nur ein was sagen: Viel zu oberflächlich!
    Ein Vergleich mit einem Tablet ist doch lächerlich. Wie schlägt sich das Display denn nun im Verlgeich zum Vorgänger, oder im Vergleich zum Kindle?! Das wär mal interresant gewesen!
    Oder wie ist die Darstellung von Bildern, oder von (nicht für den Reader optimierten) PDFs?

    Dann fehlt noch einiges zum Praktischen Handling: Kann man z.B. Text auch markieren? Wenn ja, wie einfach und zuverlässig geht das? Und kann man derart bearbeiteten Text auch wieder zurück auf den PC übertragen?
    Wie zuverlässig reagiert der Touch-Screen? Kann man die Touch-Funktion auch komplett deaktivieren?

    Zur (geräteinternen) Verwaltung von Büchern, Lesezeichen und anderen Funktionen, die den täglichen Umgang mit dem Gerät erleichtern (oder erschweren) gäbe sicher auch noch einiges zu sagen...

    Aus Gründen des DRMs müssen gekaufte Bücher aber auf den jeweiligen Adobe-Account registriert werden. Zudem erweist sich der Buchkauf in unseren Augen bei Sony noch als zu kompliziert.
    Zunächst muss der Download in das Reader-Programm importiert werden, für den Adobe-Account freigeschaltet werden, um dann erst auf den PRS-T2 übertragen werden zu können – das muss doch auch einfacher gehen.
    Ihr redet die ganze Zeit nur von "Kaufen", "DRM",...
    Klar, das ist wichtig - aber es gibt auch genug kosten- und DRM-freie Möglichkeiten an Lesestoff zu kommen (und nein, ich rede jetzt nicht von illegalen Möglichkeiten...)
    Wie sieht es denn da aus?
    Muss ich das auch erst umständlich registrieren?

    Und noch etwas (aus meiner persönlichen Sicht sehr wichtiges): Bin ich überhaupt an die Sony-Software gebunden?
    Würde mir wünschen, dass das Gerät schlicht als Massenspeicher erkannt wird, so dass ich ohne Zusatzsoftware Daten rüber kopieren kann. Ist das möglich?

  6. #5
    Chefredakteur Avatar von Andi [HWLUXX]
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    Danke für die konstruktive Kritik. Zu den meisten Punkten habe ich noch etwas im Review ergänzt.

    Sowohl der Vorgänger als auch ein aktuelles Kindle-Modell liegen uns aktuell nicht vor, sodass ein Vergleich hier nicht gezogen werden kann. Zumindest den Kindle holen wir aber nach.

  7. #6
    Moderator Avatar von Tekkno_Frank
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    Zitat Zitat von Hardwarefox Beitrag anzeigen
    Sorry für die harte Kritik, aber bei dem "Test" kann ich nur ein was sagen: Viel zu oberflächlich! Und noch etwas (aus meiner persönlichen Sicht sehr wichtiges): Bin ich überhaupt an die Sony-Software gebunden?
    Würde mir wünschen, dass das Gerät schlicht als Massenspeicher erkannt wird, so dass ich ohne Zusatzsoftware Daten rüber kopieren kann. Ist das möglich?
    Hi Du,

    nein bist Du nicht, die Sony Software erlaubt das "bequeme" Synchronisieren, aber das Gerät wird (sowohl der interene RAM, als auch die zusätzliche mSD Card) als Massenspeicher erkannt und kann bespielt werden. Ebenso kann die anfängliche Registrierungsanfrage mit der Adobe ID einfach mit abbrechen beendet werden, danach erscheint diese nicht mehr und der Reader kann frei verwendet werden.

    Das Display ist das gleiche wie beim Vorgänger (was schon sehr gut ist, für den eReader Einsatzzweck!). Es wurde der Akku leicht verbessert udn die Software etwas optimiert, sodass der "neue" Reader etwas schneller reagiert. Nach meinen persönlichen Erfahrungen reicht aber die Reaktionsgeschw. des Vorgängers komplett aus! Auch wurde das Bedienfeld in den Reader integriert, vorher war es in Aluoptik leicht abgesetzt, was für mich edler wirkte.

    Ein Vergleichh mit einem ipad ist tatsächlich sinnfrei, da es sich um komplett unterschiedliche Einsatzzwecke handelt.
    Ich kann sowohl den 1er als auch den neuen Reader bedenkenlos für LESER empfehlen, geniales teil auch in voller Sonne (da erhöht sich die Lesbarkeit sogar noch). Akkulaufzeit klasse, Bedienung klasse, Software bombenstabil Für mich der beste READER. Für alles andere ist das Teil auch nicht gedacht!

    Ergänzung: Skalierung Klasse, Anmerkungen können exportiert udn gespeichert werden. Googeln von Begriffen und Wörtern aus dem Reader heraus. Markieren. PDF Darstellung gut (dort ist die Skalierung etwas blöd, bei meinen Texten geht die Formatierung flöten). Bei epubs alles prima.
    Geändert von Tekkno_Frank (04.10.12 um 16:28 Uhr)
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  8. #7
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    Vielen Dank für die Ergänzungen.
    (Über Tippfehler seh ich jetzt mal großzügig hinweg...)

    Das hilft mir auf jeden Fall schon mal weiter. Voraussichtlich werde ich mir das Gerät wohl wirklich kaufen.
    Onlineshops für ebooks spielen für mich sowieso eine untergeordnete Rolle. Wenn ich ein Buch wirklich kaufen will/muss, dann weiterhin bevorzugt in Papierform. Ich sehe den Reader eher als Leseerleichterung, bzw. Druckersparnis für meine zahlreichen PDFs...

    ---------- Post added at 16:53 ---------- Previous post was at 16:44 ----------

    @Tekkno_Frank: Danke auch dir für deine nützlichen Ergänzungen.

    Gerade das mit dem Export von Amerkungen war mir noch wichtig.
    Bin Student und muss daher doch das ein oder andere Buch durcharbeiten.
    Aber ohne sinnvolle Möglichkeiten zum Markieren / Kommentieren hätte ich mir das dann doch recht unpraktisch vorgestellt.

  9. #8
    Matrose
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    Ich hatte mal den Vorgänger, war aber iwie nicht so mein Ding. Es kommt nicht so hochwertig rüber wie mein jetziger kindle touch. Und das der kindle Touch nur Bücher aus dem Amazon Store nimmt stimmt nicht. Das ist die große lüge wieso ich damals den Sony gekauft habe. Man muss die bücher nur ins Mobi format umwandeln und schon macht der kindle keine probleme mehr.

    zum eigentlichen gerät: hab es gestern bei Saturn angeschaut, ich frag mich wieso sie überhaupt einen neuen reader gemacht haben. der alte is fast das gleiche, nur dass er eine glossy oberfläche hatte, was meinermeinung nach ziemlich störend war. leicht sind die teile sowieso alle, von der bedienung her find ich den amazon fast in allen punkten besser. Nur die Darstellung der Bücherübersicht find ich beim Sony besser, dort werden die Cover gezeigt, beim Kindle bleibt es beim Buchtitel. Dies ist aber weniger nervend, als ich mir ausgemalt habe, vor dem kauf.

    Die Displays sind eig auch fast das gleiche, nur halt der Qualitätsunterschied is gewaltig. Das ist wie, wenn man ein Aluminium Gehäuse mit einem Plastikgehäuse vergleicht.

    lg

    PS: nicht falsch verstehen, ich finde den sony nicht schlecht, aber im direkten vergleich zum kindle touch hat er für mich den kürzeren gezogen.

    ---------- Post added at 18:52 ---------- Previous post was at 18:47 ----------

    Zitat Zitat von Hardwarefox Beitrag anzeigen
    Ich sehe den Reader eher als Leseerleichterung, bzw. Druckersparnis für meine zahlreichen PDFs...
    Da kann ich dir nur dringend davon abraten, PDFs sind nicht geeignet für Ebook reader
    Geändert von Fankhytuxx (04.10.12 um 18:49 Uhr)

  10. #9
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    Preislicht rangiert unser Testkandidat mit rund 135 Euro auf einem Niveau mit der Kindle-Touch-Version, geht also in Ordnung. Wer auf der Suche nach einem sehr günstigen Reader ist, findet auch günstigere Geräte, dann aber ohne Touchscreen.
    Der Kobo Touch kostet € 99,-, der letzte Satz ist daher schlicht falsch. Zudem erscheint diesen Monat der Kobo Glo mit integrierter Beleuchtung und höherer Auflösung für € 129,-, der damit interessanter als Kindle und PRS-T2 ist. Der Kindle hat nur den leichten Einkauf als Vorteil, dafür kann der Kobo (wie auch der Sony) EPUBs verarbeiten, was für die Onleihe natürlich interessant ist.

    Was Sony hier abliefert, ist ein dezentes Update des T1 ohne Audiosupport und bislang ohne Möglichkeit, das Gerät zu rooten. Man könnte daher schon beinahe von einem Rückschritt sprechen, wäre nicht ein etwas schnellerer Seitenaufbau auf der Habenseite. Der Sony-Shop war übrigens schon bei Erscheinen des T1 angekündigt, mit dem muss man wohl nicht rechnen.

  11. #10
    Moderator Avatar von Tekkno_Frank
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    @Dr. Jekyll, sorry (geht nicht gegen Dich persönlich, aber den Satz ohne Rootmöglichkeit, am besten noch für umsonst (ich unterstelle dir den nicht, aber den hört man oft in Verbindung) kann ich nicht mehr lesen! Sony ist wie jedes andere Unternehmen auf Gewinnerzielung aus und daher ist das völlig okay.
    Der Reader läuft einwandfrei, ist hevorragend zu lesen, hält ewig, tut das was er soll klasse, spielt Audio Books und ist auch noch in 3 Farben erhältlich. Für einen mmn vernünftigen Preis. Ich kenn den Oyo und den Trekstor sowie div. andere Geräte, auch die Kindles. Jedes hat zwar seinen Scharm, was auch immer, aber so geräuschlos und zuverlässig wie der Sony lief/ läuft keiner hier bei mir. Er tut schlicht und einfach was er soll und das zuverlässig und ohne Murren.
    Okay, der T2 gefällt mir auch nicht so gut wie der T1er, aber das ist Geschmack.
    Das künftig mehr Geräte kommen ist auch klar und da wird es sicher auch bessere Geräte geben, ich kann den T1 und den T2 auf jeden Fall empfehlen.
    UNd der Sony Shop ist mir genauso schnurz wie wahrscheinlich Dir. epubs und pdfs und so kann er und gut ist.
    Wär Fälör fintöd tarff sih bähaldn

  12. #11
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    Die bislang fehlende Möglichkeit des Rootens (sie mag ja noch kommen) hat nichts mit Sonys Gewinnerzielungsabsicht (die in der Tat vollkommen legitim ist) zu tun, sondern damit, dass Sony sein Produkt quasi nicht weiterentwickelt hat. Daher ist für die Macher des Roots beim T1 der T2 uninteressant, ergo wird nicht dran gearbeitet.
    Inwiefern es nun am Root hängen soll, dass man sich Bücher aus dubiosen Quellen beschafft, weiß ich übrigens nicht. Für mich ist diese Option beim T1 interessant, weil man so auch bei Amazon einkaufen kann (der Shop ist nunmal hervorragend).
    Der T2 ist ansonsten ein gutes Gerät (ohne Audio, soviel ich weiß), nur hat Sony eben, wie gesagt, die Entwicklung verpennt, wenn man sich den Kindle Paperwhite und den Kobo Glo anschaut. Barnes & Noble hat in den USA bereits vor Monaten einen Reader mit integrierter Beleuchtung rausgebracht, der allerdings nur die gleiche Auflösung wie die noch aktuelle Generation hat - zu der der gerade erst erschienene T2 eben auch gehört. Da die Konkurrenz aber gerade mal zwei Monate danach kommt, ist das, was der Sony bietet, vor allem in Anbetracht des Preises, nicht konkurrenzfähig.

  13. #12
    Flottillenadmiral Avatar von Wolf7
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    ich selbst habe den PRS 650 und der reicht vollkommen (auch ohne Root). Ich werde nie verstehen, wieso man alles mit android gleich rooten muss. aber gut, ich habe meine bücher noch nie direkt über den eReader gekauft sondern immer über den PC und dann synchronisiert (beim 650 gibts ja auch keine andere Möglichkeit). Ich vermisse allerdings auch Wlan zb. überhaupt nicht. Und zum Kindle Argument: der kann ja Mobi, wandel das doch einfach... das zieht überhaupt nicht. Ich will nicht erst irgendein Programm zum Umwandeln verwenden muss, was am ende auch noch die Formatierung der PDF zerstört(gerade bei Vorlesungsskripten oder so). Es ist einfach so, dass der Kindle immer noch extrem an amazon gekoppelt ist. Müsste ich mir jetzt nen neuen reader kaufen, ich würde den neuen Sony kaufen.

    zu den Displays: hat denn der Kindle mittlerweile ein besseres? weil ich hätte gesagt, seit dem PRS-650 hat sich da außer auf der Softwareseite überhaupt nix geändert. Es könnten endlich mal eink Farbdisplays heraus kommen.
    Geändert von Wolf7 (05.10.12 um 09:31 Uhr)

  14. #13
    Kapitän zur See
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    Der Kindle Paperwhite kommt am 22.11. nach Deutschland - schwere Zeiten für Sony.

  15. #14
    Vizeadmiral
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    @wolf
    der paperwhite und der kobo glo dürften schon ein etwas besser ibld haben wie die "alten" pearl einks wie auch der t2 - nicht zuletzt auch durch die höhere auflösung. Sony ist hier mit dem t2 einfach auf der stelle getreten...

    Zitat Zitat von Ra1St Beitrag anzeigen
    Das Gerät an sich braucht aber wohl sowiso keiner. Thema Kindle.
    wieso sollte man sich an eine firma fesseln wenn es gleichwertiges fürs gleiche geld auch anderswo gibt (mit mehr deutshcen büchern)?
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