Ergebnis 1 bis 7 von 7
  1. #1
    Kapitän zur See Avatar von schmendrik
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    Standard Secure Erase bei externer NVMe SSD?

    geht das irgendwie? oder wie sonst am sichersten löschen?
    macht ein lowlevel formatierer (für hdds) da sinn?

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  3. #2
    Admiral
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    Man kann auch bei SSDs einfach alles überschreiben, denn die alten Daten werden dabei zwar nicht direkt überschrieben, aber durch das Überschreiben zeigt der Eintrag für deren LBA danach auf die neuen Daten und die alten Daten können nicht mehr von außen ausgelesen werden, man müsste also die NAND Chips ablöten und von Hand auslesen um an sie dran zu kommen. Aber die alten Daten werden durch das Überschreiben ihrer Adressen als auch gleichzeitig als ungültig markiert und spätestens bei der nächsten Idle-GC gelöscht. Wenn man nun die ganze Kapazität überschreibt und der Controller keine Datenkompression hat (die haben nur Sandforce und Phison Controller), dann muss der Controller die allermeisten der alten Daten noch während des Überschreibens löschen um überhaupt den Platz für die neuen Daten zu schaffen. Aber selbst die Reste die dann vielleicht noch übrig sind, müsste man nach dem Ablöten und Auslesen erst noch zusammenpuzzeln, die Controller schreiben die Daten ja über die NAND Dies verteilt, ähnlich wie ein RAID 0, damit sie eine gute Geschwindigkeit erreichen (ein einzelnes NAND Die ist ja eher lahm) und ggf. müsste man sie auch noch entschlüsseln.

    Für den Hausgebrauch reicht als das einfache Überschreiben bei SSDs genauso wie bei HDDs und wer so sensible Daten hatte, dass er nicht ausschließen kann das jemand wie die NAS oder ein Konkurrenzunternehmen sich trotz der minimal Chancen was wertvolles zu finden, trotzdem diese Mühe machen würde, der schreddert gebrauchte Datenträger statt sie aus der Hand zu geben.

    Low Level Format gibt es bei HDDs schon seit Jahrzehnten nur noch einmal im Werk während der Herstellung der HDDs und danach nie wieder. Alles Tools die immer noch vorgeben sowas zu machen, überschreiben in Wahrheit nur alle adressieren Adressen mit 00, was auch zahllose andere Tools wie z.B. Diskpart (mit CLEAN ALL) machen. Dies reicht wie gesagt auch für SSDs aus.

    Ansonsten wäre bei NVMe das passende Tool nvme-cli, zumindest unter Linux, danach kannst Du ja mal Googlen.
    Je mehr ich in Foren lese, umso mehr stelle ich fest: Geist addiert sich nicht, Dummheit schon!

    "Früher benutzte man im Diskurs sogenannte Argumente, heute wird man im Internet mit Scheiße beworfen, beschimpft, bedroht" Dieter Nuhr (Nuhr im Ersten vom 2. Mai 2019 ab 6:00)

  4. #3
    Kapitän zur See Avatar von schmendrik
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    ok, danke fürs klarstellen.
    das nvme-cli geht ja nur über pcie. hab weder linux, noch wollt ich die nochmal einbauen.
    secure erase über externen adapter wäre super, aber das geht dann wohl auch eh nur über direkte pcie anbindung und nicht über thunderbolt/usb, oder?

  5. #4
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    Es ist völlig ausreichend, die ganze SSD unter Linux bzw. von einem Linux Livesystem zu booten
    und mit Nullen zu überschreiben :

    Code:
    dd if=/dev/zero bs=256M of=/dev/nvme0n1
    Oder mit zufällig generierten Zahlen, Buchstaben, etc..
    Code:
    dd if=/dev/urandom bs=256M of=/dev/nvme0n1
    Ein externer NVME Adapter ?
    Dafür müsste man PCIe Lanes nach draussen führen
    und das ist nicht so einfach wie bei USB oder SATA.
    Es ist mir auch nichts bekannt, das es da etwas gibt.
    (sollte ich damit falsch liegen, bitte korrigieren...)

    Holt ?
    Geändert von BYTE64 (02.07.19 um 02:15 Uhr)
    [ERROR] : Dieser Benutzer hat keine Signatur.

  6. #5
    Kapitän zur See Avatar von schmendrik
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    ja, darum gings hier ja primär, mit meinem externen nvme adapter mit jmicron JMS583 chip.

  7. #6
    Fregattenkapitän Avatar von Trill
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    Nimm doch einfach CCleaner, hier einfach die Portable Free Version runter laden:
    https://www.ccleaner.com/de-de/ccleaner/builds

    Da gibt es unter Tools den Drive Wiper, damit kannste bequem das Laufwerk komplett überschrieben, von einfach bis 35 fach, wobei einfach reicht. Mehr braucht man nicht machen und es geht auch mit nem externen Gehäuse mit JMS583 Chip.

  8. #7
    Admiral
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    Zitat Zitat von schmendrik Beitrag anzeigen
    das nvme-cli geht ja nur über pcie.
    Jede NVMe SSD ist immer mit PCIe angebunden, da diese PCIe Anbindung eben die Voraussetzung für die Nutzung des NVMe Protokolls ist. Es muss zwar nicht umgekehrt auch jede PCIe SSD das NVMe Protokoll nutzen, aber jede NVMe SSD ist immer eine PCIe SSD.

    Zitat Zitat von schmendrik Beitrag anzeigen
    secure erase über externen adapter wäre super, aber das geht dann wohl auch eh nur über direkte pcie anbindung und nicht über thunderbolt/usb, oder?
    Thunderbolt ist PCIe plus DisplayPort, darüber sollte es eigentlich gehen. Ob es auch bei den USB Gehäusen geht, die ja auch erst seit einer recht Zeit auf dem Markt sind, dürfte von deren Bridgechip und dessen FW abhängen.

    Zitat Zitat von BYTE64 Beitrag anzeigen
    Es ist völlig ausreichend, die ganze SSD unter Linux bzw. von einem Linux Livesystem zu booten
    und mit Nullen zu überschreiben
    Nur hat er kein Linux. Überschreiben geht aber auch mit DISKPART (ist Teil von Windows) und dessen CLEAN ALL Befehl (nur Clean reicht nicht!).
    Zitat Zitat von BYTE64 Beitrag anzeigen
    Ein externer NVME Adapter ?
    Dafür müsste man PCIe Lanes nach draussen führen
    und das ist nicht so einfach wie bei USB oder SATA.
    Es ist mir auch nichts bekannt, das es da etwas gibt.
    (sollte ich damit falsch liegen, bitte korrigieren...)
    Es gibt inzwischen USB Adapter für NVMe SSDs, vor allem auf dem Marktplatz im großen Fluss von Händlern aus China, wie z.B. .dieses oder auch dieses von Icy Box welches direkt von Amazon verkauft wird.
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