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  1. #1
    Obergefreiter
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    Question M.2 SSD auf PCIe 2.0(?) Board

    Hey Leute,

    ich möchte schnelleren Festplattenspeicher nachrüsten und dachte an zwei Force Series™ MP510 960GB M.2 SSD.
    Nun besitzt mein Board (ASUS P9X79 WS) aber nur PCIe 2.0 Slots. Zumindest sagt das das Manual. Auf der Webseite steht aber...

    4 x PCIe 3.0/2.0 x16 (dual x16 or x16/x8/x8 or quad x8, black+blue) *2
    2 x PCIe 3.0/2.0 x16 (x4 mode, white) *2
    *2: This motherboard is ready to support PCIe 3.0 SPEC. Functions will be available when using PCIe 3.0-compliant devices. Please refer to ASUS Deutschland
    for updated details.
    Jetzt ist meine Frage:
    Wenn ich mir zwei der oben genannten M.2 SSDs hole, mit wie viel Einbußen habe ich dann zu rechnen?
    Oder könnten die x8 Slots eventuell sogar ausreichen?

    Bei euch gibt's immer hilfreiche Antworten, also danke schon mal!
    Grüße
    Geändert von d3rg0ld1e (01.10.19 um 19:21 Uhr)

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  3. #2
    Admiral
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    Da steht doch: "*2: This motherboard is ready to support PCIe 3.0 SPEC. Functions will be available when using PCIe 3.0-compliant devices." und außerdem "PCIe 3.0/2.0", wieso ASUS da auch PCIe 2.0 angibt, ist unverständlich, da PCIe immer abwärtskompatibel ist und PCIe 2.0 Geräte sowieso immer in PCIe 3.0 Slots laufen können müssen, aber scheinbar möchte man einige Kunden mit dieser Formulierung nochmal extra hinweisen.

    Mit welchem Vorteil gegenüber SATA SSDs Du rechnen kannst, hängt neben der Frage ob die Lanes nun wirklich PCIe 3.0 unterstützen, vor allem von der Nutzung ab. Die wenigstens Games haben beim Laden merkliche Vorteile von schnelleren SSDs und die Bootzeit hängt vor allem von der Zeit für die Initialisierung der HW ab, weniger von der Performance der SSD. Wobei da erstmal die Frage zu klären wäre, ob das Board überhaupt von NVMe SSDs booten kann, normalerweise haben nämlich erst Boards ab 90er Chipsätzen von den Herstellern ein BIOS Update mit NVMe Unterstützung erhalten.
    Je mehr ich in Foren lese, umso mehr stelle ich fest: Geist addiert sich nicht, Dummheit schon!

    "Früher benutzte man im Diskurs sogenannte Argumente, heute wird man im Internet mit Scheiße beworfen, beschimpft, bedroht" Dieter Nuhr (Nuhr im Ersten vom 2. Mai 2019 ab 6:00)

  4. #3
    Obergefreiter
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    Zitat Zitat von Holt Beitrag anzeigen
    Wobei da erstmal die Frage zu klären wäre, ob das Board überhaupt von NVMe SSDs booten kann, normalerweise haben nämlich erst Boards ab 90er Chipsätzen von den Herstellern ein BIOS Update mit NVMe Unterstützung erhalten.
    Ah ha! Da fällt mein Board dann wohl raus.
    Das letzte BIOS kam wegen Spectre und Meltdown und in den Changelogs ist in den letzte 5 Jahren nichts von NVMe erwähnt.

    Man könnte es wohl hacken, aber das ist mir den Aufwand nicht wert...

    D.h. es müssen wohl SATA SSDs her. Schade.
    Aber danke für die fixe Antwort!

  5. #4
    Admiral
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    Als Datenlaufwerke kann man NVMe SSDs immer dann verwenden, wenn das OS einen NVMe Treiber hat, was ja bei Windows ab Win 8 der Fall ist und für Win 7 gab es mal einen Hotfix um dies nachzurüsten, aber angeblich ist der offline. Wenn man oft große Datenmengen kopiert, etwa beim Videoschnitt auf Rohmaterial, dann lohnen sich NVMe SSDs sowieso mehr als wenn man sie als Systemlaufwerk nutzt.
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  6. #5
    Obergefreiter
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    Es hätte sich in meinem Fall nur gelohnt, wenn ich auch zwei Laufwerke gekauft hätte. Ich bin schon happy, dass ich aus einem 5 Jahre alten Rechner überhaupt noch was rausholen kann...

  7. #6
    Admiral
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    Man kann alten Rechnern mit dem Wechseln von HDD auf eine SSD Beine machen, aber dies liegt an deren kurzen Zugriffszeiten und nicht an den hohen Transferraten. Die Zugriffszeiten der NVMe SSDs (außer bei den Optane) sind aber nicht großartig anderes als bei SATA SSDs und daher kann man mit einer NVMe SSDs einem alten Rechner auch nicht noch schnellere Beine machen als schon mit einer SATA SSD.
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