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  1. #1
    Matrose
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    Standard Win XP professional 64 bit offline sicher?

    Hallo!

    Ich habe folgende Hardware:
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    Als OS habe ich Win7 Professional 64 bit verwendet und alle Updates, die zu finden waren installiert.
    Das ganze ist ein PC, welcher bei bedarf an geht und Freigaben für andere Nutzer als Backup bereitstellt.

    Nun kamen die zwei dicken Festplatten heute erst rein und ich wollte mal ein paar Dinge testen.
    Doch nach erneutem Hochfahren, erkannte der PC die Festplatten nicht mehr.
    Sata-Ports sind i.O. (getestet). Auch die Festplatten sind i.O. (an anderem PC getestet).


    Nun las ich auf der Seite von Intel, dass das Mainboard nicht mit Windows 7 kompatibel sein solle.


    Nun habe ich die Möglichkeit, Windows XP professional 64 bit zu probieren.
    Ich sowas empfehlenswert?
    Zwar kann ich bei meinem Router einstellen, dass der XP-PC nicht mehr ins Internet kann.
    Wie (un)sicher bleibt sowas? Würdet ihr sowas mit XP machen?

    Ich finde die Freigabe mit Windows über Benutzerkonten sehr praktisch, da ich hier für jeden PC daheim ein Konto anlegen kann und so die Freigabeberechtigungen und Kontingente einstellen kann.
    Wenn das ganze auch mit Ubuntu klappen würde, dann könnte ich es doch eventuell damit versuchen, oder?


    Hier die Daten zum Mainboard:
    Unterstützte Betriebssysteme für Intel Server-Mainboard S3000AH

    Ich habe folgende alternativen Betriebsysteme:
    Windows 10 prof 64 bit
    Nas4free

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  3. #2
    Admiral Avatar von Scrush
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    warum legst du dir nicht einfach ein nas zu ?

  4. #3
    Matrose
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    Mehrere Gründe:

    -Mit NAS kenne ich mich nicht gut aus.

    -Wenn der "Server" ausfällt, kann ich die Festplatten einfach ausbauen und in einem anderen PC auslesen, (weiß nicht, ob das so ohne weiteres mit einem NAS geht)

    -Kann man auf einem NAS custom Windows-Programme laufen lassen? (Ich nutze solche Programme, um die erste Platte auf die zweite Platte zu spiegeln (Raid vs Backup! ich will kein Raid))

    -Ich will keinen 24/7 Betrieb. (Ist ein NAS hierfür spezifiziert?) (Ich starte momentan den Server über eine batchdatei und später dann mit der Aufgabenplanung, wenn ich mal alles eingerichtet habe)

    -Selbst schon dreimal so teure fertige NAS-Systeme bieten mir nur sehr schwache Hardware (mickrig wenig Ram und GHz)
    Geändert von Koterbrechen (17.07.17 um 18:43 Uhr)

  5. #4
    Hauptgefreiter Avatar von Lord Laiken
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  6. #5
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    Wenn der Rechner nicht ins Internet kann, dürfte er sicher sein. Zumindest bei direkten Angriffen. Sollte aber durch Sicherheitslöcher ein Virus in dein Netzwerk kommen, ist natürlich gerade der Rechner mit XP bedroht.

  7. #6
    Kapitänleutnant Avatar von Luda
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    Unwahrscheinlich das es am Betriebssystem liegt. Ich würde kein Windows XP mehr installieren.
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  8. #7
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    Nicht erkannt im Explorer oder in der Datenträgerverwaltung? Datenträger initialisiert mittels GPT?

  9. #8
    Matrose
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    Zitat Zitat von EliteSoldier Beitrag anzeigen
    Nicht erkannt im Explorer oder in der Datenträgerverwaltung? Datenträger initialisiert mittels GPT?
    Beim ersten anschließen musste ich sie initialisieren.
    Dann wurden Sie erkannt.

    Als ich dann paar Dateien von nem anderen Rechner über Lan auf die Festplatten kopiert habe, hat alles wunderbar geklappt.

    Als ich den "Server" neu gestartet habe, brauchte er irgendwie fast zwei Minuten! Normalerweise brauchte er (ohne die zwei großen ) "nur" etwa 1 Minute bis zum Anmeldefenster (trotz SSD, aber vermutlich wegen dem schwachen Prozessor, wobei ich einen Laptop mit einem T7100 habe, welcher mit SSD und XP relativ flott startet (halbe Minute) ).

    Danach wurden die Platten weder im Explorer, noch in der Datenträgerverwaltung angezeigt.
    Zwischenzeitlich hat es dann mal sporadisch geklappt. Aber ich brauche hier mehr Zuverlässigkeit.

  10. #9
    Kapitänleutnant Avatar von Luda
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    Würde mal nachsehen ob die Platte im BIOS immer sichtbar sind.
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  11. #10
    Korvettenkapitän Avatar von ctcn
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    Pauschal gesagt ist der Rechner nicht als "sicher" zu betrachten. Den Internetzugang für den einen Rechner zu sperren bedeutet nicht, dass Malware über Umwege in den Rechner kommt. Du legst Dateien drauf ab, öffnest ausführbare Dateien auf deinen Rechnern im Netzwerk die eventuell nicht den Rechner angreifen auf dem es ausgeführt wird.

  12. #11
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    Kabel sicher und fest auf den Steckplätzen? Wäre nicht der erste Rechner wo die Kabel doch nicht ganz sicher befestigt waren.

  13. #12
    Korvettenkapitän Avatar von ctcn
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    Wichtig ist auch der Holzleim unter der CPU, damit die nicht aus dem Sockel fällt wenn ein Erdbeben kommt.

  14. #13
    Romanschreiber Avatar von VJoe2max
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    Zitat Zitat von Lord Laiken Beitrag anzeigen
    XP 64 ist natürlich das beste XP. Mußt natürlich ein bisschen Sicherheitssoftware installieren.
    Hast du es schon mal installiert? Wenn ja würdest du das nicht sagen .

    WinXP Pro 32bit ist seit SP2 und erst recht nach SP3 zwar das meiner Meinung nach das bis heute effektivste, ergonomischste und stabilste BS das MS je entwickelt hat, aber die 64bit-Variante von WinXP krankte leider schon immer an vielen Kinderkrankeiten die auch nie behoben wurden. So ist die Treiberunterstützung unter aller Kanone und sogar an der Übersetzung der Oberfläche hapert es bis heute, wenn man nicht die englische Version nutzt. Effektiv ist XP imho aber unabhängig von der Version auch nicht unsicherer als neuere Systeme, die ebenfalls aktiv geschützt werden müssen, um wenigstens ansatzweise Schutz vor Eindringlingen zu bieten. Am Wichtigsten ist aber unabhängig vom System nach wie vor die Vorsicht mit der man als Nutzer zu Werke geht. Wobei WinXP Pro 64bit in Punkto Sicherheit den Vorteil haben dürfte, dass es davon vermutlich weltweit wirklich nur noch eine handvoll aktiv genutzter Installationen gibt, so dass es für einen Angreifer ziemlich langweilig sein dürfte sich darauf zu stürzen. WinXP 32bit ist dagegen nach wie vor um viele Größenordnungen weiter verbreitet und wird weiterhin häufig als Produktivsystem auch im Netz genutzt. Hab neben Win7 und Linux MINT selber noch ein paar WinXP 32bit Systeme im Einsatz (auch online - dank vernünftiger und aktueller Absicherung auch ohne Sicherheitsprobleme).

    @Topic: Was spricht gegen eine aktuelle Linux-Distribution für die Kiste?
    Geändert von VJoe2max (22.07.17 um 12:17 Uhr) Grund: Tippfehler
    Hauptrechner: Intel Core i7 4790T - Asrock Z87E-ITX - 16GB DDR3 Crucial Ballistixs Tactical - 512GB Samsung 850 Pro SSD - PicoPSU 160W-XT & 102W Seasonic SSA-1201-12 - Chieftech HF-200B
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  15. #14
    Tzk
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    Zitat Zitat von VJoe2max Beitrag anzeigen
    @Topic: Was spricht gegen eine aktuelle Linux-Distribution für die Kiste?
    Oder eine neuere Windows Version? Win8.1 oder Win10 liefern doch meist Legacy Treiber mit, auch wenn der Hardwarehersteller (Intel) keine offizielle Unterstützung mehr bietet.

  16. #15
    Matrose
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    Zitat Zitat von Tzk Beitrag anzeigen
    Oder eine neuere Windows Version? Win8.1 oder Win10 liefern doch meist Legacy Treiber mit, auch wenn der Hardwarehersteller (Intel) keine offizielle Unterstützung mehr bietet.
    Habe im meinem Anfangspost ganz zum Schluss geschrieben, dass dies eine Alternative wäre.

    Habe halt noch ungenutzte Win7-Lizenzen rumliegen.

  17. #16
    Hauptgefreiter Avatar von Lord Laiken
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    Zitat Zitat von VJoe2max Beitrag anzeigen
    Hast du es schon mal installiert? Wenn ja würdest du das nicht sagen .

    WinXP Pro 32bit ist seit SP2 und erst recht nach SP3 zwar das meiner Meinung nach das bis heute effektivste, ergonomischste und stabilste BS das MS je entwickelt hat, aber die 64bit-Variante von WinXP krankte leider schon immer an vielen Kinderkrankeiten die auch nie behoben wurden. So ist die Treiberunterstützung unter aller Kanone und sogar an der Übersetzung der Oberfläche hapert es bis heute, wenn man nicht die englische Version nutzt. Effektiv ist XP imho aber unabhängig von der Version auch nicht unsicherer als neuere Systeme, die ebenfalls aktiv geschützt werden müssen, um wenigstens ansatzweise Schutz vor Eindringlingen zu bieten. Am Wichtigsten ist aber unabhängig vom System nach wie vor die Vorsicht mit der man als Nutzer zu Werke geht. Wobei WinXP Pro 64bit in Punkto Sicherheit den Vorteil haben dürfte, dass es davon vermutlich weltweit wirklich nur noch eine handvoll aktiv genutzter Installationen gibt, so dass es für einen Angreifer ziemlich langweilig sein dürfte sich darauf zu stürzen. WinXP 32bit ist dagegen nach wie vor um viele Größenordnungen weiter verbreitet und wird weiterhin häufig als Produktivsystem auch im Netz genutzt. Hab neben Win7 und Linux MINT selber noch ein paar WinXP 32bit Systeme im Einsatz (auch online - dank vernünftiger und aktueller Absicherung auch ohne Sicherheitsprobleme).
    Die Vorteile der 64 Bit Unterstützung sollten ja klar sein, sie kommen wie gewöhnlich auf Kosten der 16-Bit Unterstützung.

    Zu den Eigenheiten von XP x64:
    Der Vorteil liegt darin, daß das OS quasi ein Hybrid aus Server 2003 und XP ist. Im Kern steckt 2003, ansonsten ist es ein XP. An der Lokalisierung ist mir nur aufgefallen, daß nach Installation des Languagepacks die Liste der Hardware im Gerätemanager sowie die Liste der Dienste in msconfig weiterhin Englisch ist.
    Was die Treiber betrifft kann es zu Problemen kommen, ist mir aber jedenfalls noch nicht unterkommen. Was z.B. nicht auf der Seite von AMD angezeigt wurde, war der Treiber für ein Radeon Mobility HD 3400 Crossfire, aber mit dem automatischen Downloader kam dann ein CCC mit den entsprechenden Treibern für XP x64. Auch nVidia bietet eine gute Unterstützung für XP x64. Vista Treiber können auch funktionieren.
    Die Sicherheitslage ist eine Andere, da hier kombinierte Server 2003/XP x64 Updates zum Einsatz kommen. Die Geringe Verbreitung trägt also, wie du bereits erwähnt hast, zur Sicherheit des Systems bei. Es kann aber zu Problemen kommen, wenn ein Programm SP3 voraussetzt. Zwar ist das SP2 für XP x64 mehr oder weniger das SP3 für x86, aber Chrome z.B läuft nicht ab Versionen, die SP3 voraussetzten.


    Zitat Zitat von VJoe2max Beitrag anzeigen
    @Topic: Was spricht gegen eine aktuelle Linux-Distribution für die Kiste?
    - Inkompatibilität mit Windows Programmen
    - Schlechte Treiberunterstützung
    Geändert von Lord Laiken (24.07.17 um 20:50 Uhr)
    "Wer das Gamen aufgibt, verringert das Risiko tödlicher Netzteilabrauchungen."
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  18. #17
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    XP Pro SP2 64 ist ein absolut tolles OS.

    Sicherheit bei Betriebssystemen ist so eine sache.... Kein OS ist per se Sicher. Es ist alles nur eine Frage des Umgangs.
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    Win 10 IE ohne Werbeblocker, alles Anklicker und installer vorm Bildschirm.
    Situation B:
    Win Vista mit Firefox + Werbeblocker, Antivirenscanner, Firewall, VMs zum Testen der Software vor Produktivbetrieb, Mailfilter. Nur bekannte software aufspielen und Dateien nur aus Sicherer Quelle oeffnen. Keine XXX Seiten. etc etc etc

    Ich denke mal Der Typ in Situation B ist deutlich sicherer

    So ists auch mit XP 64 Solang du die Letzten Updates von Server 2003 XP x64 post-mortem updates – The GAT at XIN.at einspielst und einen Virenscanner am laufen hast kannste auch ins WEB.

  19. #18
    Oberleutnant zur See Avatar von Luebke
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    offline ist jedes os sicher. wenn du in deinem router die ip deiner netzwerkgeräte mit internetfreigabe fest zuweist und alle anderen ip sperrst kann da auch keiner drauf zugreifen.

  20. #19
    Matrose
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    Nein auch Offline ist kein OS sicher...

    Es reicht ein USB Stick im schlimmsten Fall...

    Webrechner ---> Offline Rechner ---> Webrechner. Und schon sind die Daten runter

    Und wenn du mit einem anderem System in einem Netz bist der am Web ist. Haste auch verloren
    Im schlimmsten Fall...

  21. #20
    Oberleutnant zur See Avatar von Luebke
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    Webrechner ---> Offline Rechner ---> Webrechner.
    da ist der offlinerechner aber mindestens so sicher wie der webrechner, der wohl kein xp hat

    Es reicht ein USB Stick im schlimmsten Fall...
    das und die brechstange um die wohnungstür aufzubrechen...

    ums abzukürzen: ein offlinerechner mit xp ist sicherer als ein onlinerechner mit win10 und allen sicherheitsprogrammen und updates. ist der herr Bierjpg mit der aussage einverstanden?

  22. #21
    Moderator Avatar von fdsonne
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    Würde ich so nicht unterschreiben Luebke...
    Schau dir doch mal an, wie sich Kryptotrojaner verbreiten... Es reicht EIN! einziges Einfallstor, das muss nicht der Win10 Client am Inet sein. Das kann alles sein, was irgendwie auch nur im Ansatz erreichbar ist. Und wenn es der infizierte Kontentserver der Spielekonsole oder irgend eines IoT Geräts ist, über diesen da was eingeschleppt wird. Oder auch das Thema letztes Jahr mit der Telekom und den Speedport Routern. Es gibt unmengen potentieller Einfallsvektoren... Und nur weil man nicht aktiv surft ist da leider gar nix sicher(er).

    Solange am XP Rechner ein LAN Kabel dran klemmt, das Teil damit also erreichbar ist im LAN, ist es potentiell angreifbar. Und das sogar mit einem recht hohen Risiko, da diverse Lücken bekannt sind -> vor allem durch veröffentlichte Details der neueren OS Versionen, diese aber nicht mehr geschlossen werden. Bei XP kommt erschwerend hinzu, die XP Embedded Implementationen sind nahezu 1:1 identisch in so manchem Teil -> und auch dort gibts Details über geschlossene Lücken
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    ESX Server: Dell PowerEdge T20 | Xeon E3-1220v3 | 4x4GB Samsung DDR3-1333 | Fujitsu MegaRaid D2516-D11 512MB | 2x500GB HDD Raid 1; 2x256GB MX100 Raid 1 | ESXi 5.5.0U2
    Fileserver: 2x Xeon 5160 | S5000PSL SATA | 8x4GB FB-Dimm DDR2-667 | AMD Radeon HD5870 1GB | HDD: 4x320GB SATA; 4x500GB SATA - je SW Raid 5 | PC Power & Cooling 500W | Win. Srv. 2012 R2 Std.
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    Tablet: MS Surface 2 Pro | Core i5 4200U | 8GB DDR3 RAM | 256GB SSD | Win. 8.1 Prof.

  23. #22
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    Es reicht EIN! einziges Einfallstor, das muss nicht der Win10 Client am Inet sein.
    mal abgesehen dass auch der win10 client weit mehr als ein einfallstor hat, das noch unentdeckt ist (oder für einen geheimdienst offengehalten wird *hust*), welches käme denn in unserem konkreten fall wohl in frage? du kannst den xp-rechner im lan attakieren, einverstanden. aber wie bitte kommt der angreifer denn ins lan? nicht über xp.

    absolute sicherheit gibts natürlich nie. aber das wird immer so hingestellt, als sei xp total unsicher (was nicht stimmt) und alle anderen os absolut sicher (was noch viel weniger stimmt).

    das einzige was xp etwas weniger sicher macht als es zu seinem absoluten zenit der sicherheit war ist, dass die lücken nicht nur in hackerkreisen bekannt sind, sondern auch von ms selbst bekanntgemacht werden. damit ist xp aber nicht minder sicher als ein win10, bei dem die updates nicht gemacht werden. also keine panik, man kann xp durchaus in einem lan verwenden und selbst wenn man mal n onlineupdate durchführt oder mal auf hardwareluxx surft, wird man nicht gleich von viren überrannt ^^

  24. #23
    Moderator Avatar von fdsonne
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    Es reicht ein einziges Banner, ein Script oder irgend so ein Quark auf irgend ner infizierten Seite oder gar durch nen Werbebanner und du WIRST Virendurchflutet. Dein Router könnte infiziert werden, irgend ein Client, der im LAN unterwegs ist, baut ne Verbindung zu nem infizierten Kontentserver auf und es ist vorbei, es würde dein Smartphone reichen, durch welches du Mist einschleppst, weil du auf irgend ner Site gesurft hast, ne Mail mit komischem Anhang geöffnet oder sonstwas getan hast.
    Dazu kommt, mit XP bekommst du nicht nur keine Updates mehr, sondern es läuft auch Browsertechnisch auf einen Stillstand hinaus. Chrome supportet XP nicht mehr, der IE8 ist arsch alt, Firefox ebenso (09-2017 ist Update-Ende für XP). Es gibt sicher Alternativen, ggf. sogar noch mit Support, aber warum will man sich bitte freiwillig verbiegen nur damit da weiterhin XP steht!?
    XP supportet dazu kein TLS1.2, es kann dir also, bzw. wird sogar passieren, das heute, weit nach Supportende von XP die ein oder andere Seite nicht geht. Die Betreiber der Kontentserver sogar explizit XP ausgeschlossen haben, weil man die "weaken" ciphers deaktiviert hat usw. usf.

    Es ist zwar unwarscheinlich, dass die Luxxseite infiziert wird aber es ist im Rahmen des Möglichen. Vor allem was die Werbung angeht... Denn die kommt von Dritten und nicht vom Luxx! WIR haben also nur bedingt direkten Einfluss auf den Kontent. Die Aussage zum aktiven surfen mit XP halte ich für absolut fahrlässig!



    PS: Ich bin auch der Meinung, man sollte bei einer Aussage bleiben, warum schwenkst du nun auf einmal von: "der offlinerechner aber mindestens so sicher wie der webrechner", zu "es gibt keine 100% Sicherheit"? Und dann sogar zu "das einzige was xp etwas weniger sicher macht" -> das widerspricht sich insich! Klingt für mich hier gerade danach, als willst du auf Biegen und Brechen die Nutzung von XP weiterempfehlen obwohl eigentlich alles dagegen spricht, was dich aber irgendwie nicht stört... Vor allem auch "nicht minder sicher als ein win10, bei dem die updates nicht gemacht werden" -> wer spricht davon, dass Updates nicht gemacht werden!? Und was soll diese Aussage bei einem 10, welches per default die Updates von alleine einspielt!?

    Und Beispiele für potentielle Angriffsvektoren habe ich dir ebenso genannt. Schau dir Kryptotrojaner an, vor allem die größeren Kaliber und deren Verbreitungsweg. Ganz bestimmt sind die in die Netze der Betroffenen geraten, weil SMB von public aus erreichbar war. (bspw. bei der Bahn) Wer glaubt, man muss den Client einfach nur vom INet abkoppeln und ist sicher, der irrt. Aber ganz gewaltig.
    Falls du dich mit dem Thema beschäftigen willst, schau dir doch einfach mal an, wie die Industrie versucht mehr oder weniger aktiv gegen solche Kryptotrojaner (als Beispiel) vorzugehen? Es geht um Verhaltensmustererkennung IM Netzwerk, um aktives Ergreifen von Maßnahmen IM Netzwerk. Für den Außenstehenden wirkt das vllt wie eine Reaktion, aber eigentlich man ist sich mittlerweile vollkommen klar, dass man den Einfallsweg nicht vollends schließen kann. (anders als vor Jahren noch) Und damit solche Maßnahmen das einzige sind, was überhaupt diese Bedrohungen einschrenken/verhindern kann.
    Wir leben in 2017, nicht mehr in 2000!


    EDIT:
    was mir gerade noch so auffällt, vllt erkennst du ja selbst die Kontroverse:
    - ich versuche dir gerade zu erklären, warum XP perse nicht mehr guten gewissens empfohlen werden kann, bringt dir Beispiele, warum das so ist und du bestätigst davon sogar Teile (der Part mit den bei Hackern bekannten Lücken)
    - du hingegegen argumentierst mit einem Vergleich zu einem aktuellen System ala Win10 und willst irgendwie scheinbar darauf hinaus, dass auch aktuell nicht sicher ist.

    Ich weis nicht so recht, aber aus meiner Sicht werden wir hier nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Sicherheit muss man sehen wollen. Bzw. Potentielle Sicherheitslücken ebenso... Solange du meinst, das wäre alles Offline kein Problem, ist das irgendwie ausgeschlossen uns hier zusammen zu finden
    Geändert von fdsonne (06.09.17 um 20:05 Uhr)
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  25. #24
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    ich glaub du hast mich nicht ganz verstanden. die lücken die du aufzeigst, sind zwar richtig, aber eben keine xp-only lücken. was ich sagen will ist, dass xp zwar etwas weniger sicher geworden ist, aber man nicht in panik verfallen muss. man war früher mit einem sehr viel unsichererem xp/vista/7 im netz unterwegs. seit dem wurden noch massen an lücken in xp geschlossen und die bleiben auch dicht.

    auf der anderen seite sind auch aktuelle os mit allen updates nicht vollkommen sicher, denn sonst bräuchten sie ja keine sicherheitsupdates mehr. man könnte ja keine lücken schließen, wenn keine da wären, oder?

    nein, ich empfehle nicht xp zu verwenden, ich sage nur, dass es für den offlinegebrauch noch vollkommen ok ist und ich auch keine bedenken hätte damit auf vertrauenswürdigen seiten wie eben hwluxx zu surfen wenn man noch nen alten xp-rechner im einsatz hat. natürlich sind win7 ff vorzuziehen, weil sie durch die updates mehr (aber auch keine absolute!) sicherheit bieten, aber die angst, die man vor einer nutzung von xp verbreitet ist vollkommen übertrieben. wer so große angst vor viren hat, der sollte besser ganz dem internet fernbleiben, denn auch win10 systeme können nach wie vor opfer von viren und angriffen werden. und auch in der vergangenheit, als xp noch updates erhielt war surfen im internet nicht sicherer als heute, denn heute hat xp keine lücke mehr als vorher. und wie ich schon mehrfach sagte, die hacker werden nicht von m$ instruiert, wie und wo sie angreifen müssen, das wissen die selbst und m$ muss mit updates darauf reagieren und die lücken schließen. bis zum schließen der lücken sind alle os gleich kompromitierbar durch diese lücke.

    was mir gerade noch so auffällt, vllt erkennst du ja selbst die Kontroverse:
    - ich versuche dir gerade zu erklären, warum XP perse nicht mehr guten gewissens empfohlen werden kann, bringt dir Beispiele, warum das so ist und du bestätigst davon sogar Teile (der Part mit den bei Hackern bekannten Lücken)
    - du hingegegen argumentierst mit einem Vergleich zu einem aktuellen System ala Win10 und willst irgendwie scheinbar darauf hinaus, dass auch aktuell nicht sicher ist.
    ich erkenne da in der tat eine kontroverse:
    du sagst es sei absolut fahrlässig xp zu verwenden (sogar offline!) weil es keine absolute sicherheit bietet und es wege gibt, xp anzugreifen (die nebenbei bemerkt schon immer in xp waren, auch als es noch als sicher galt!).
    gleichzeitig aber sagst du, win10 kann man zum surfen benutzen.
    du weist dass bei win10 immer wieder lücken von m$ gefunden und per sicherheitsupdate geschlossen werden, richtig? ergo ist auch hier die absolute sicherheit nicht gegeben. beispiele dafür hast du selbst, wenn auch bezogen auf xp, geliefert.

    ich widerspreche nicht deinen argumenten, nur deine schlussfolgerung daraus kann ich nicht teilen. der fehlende support ist ganz klar ein nachteil, aber nie waren mehr lücken in xp geschlossen als heute. und der einzige nachteil des fehlenden supports ist eigentlich auch nur, dass m$ durch updates für andere os auf eventuelle lücken hinweist, die aber schon immer dagewesen sind.

    darum meine frage: was konkret spricht gegen eine xp nutzung, das nicht auch zeitgleich gegen eine win10 nutzung spricht? die zahl der geschlossenen lücken ist bei win10 ein wenig größer als bei xp und einige wenige lücken bei xp sind nicht nur in hackerkreisen sondern mit dem erforderlichen sachverstand auch bei m$ rauszufinden. das ist im grunde schon alles.
    daher: empfehlung nein aber panikmache ebenfalls nein. offline nutzung? sehe ich kein problem.
    Geändert von Luebke (07.09.17 um 11:48 Uhr)

  26. #25
    Moderator Avatar von fdsonne
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    Zitat Zitat von Luebke Beitrag anzeigen
    nein, ich empfehle nicht xp zu verwenden, ich sage nur, dass es für den offlinegebrauch noch vollkommen ok ist und ich auch keine bedenken hätte damit auf vertrauenswürdigen seiten wie eben hwluxx zu surfen wenn man noch nen alten xp-rechner im einsatz hat. natürlich sind win7 ff vorzuziehen, weil sie durch die updates mehr (aber auch keine absolute!) sicherheit bieten, aber die angst, die man vor einer nutzung von xp verbreitet ist vollkommen übertrieben.
    Da ist halt das Problem, du willst es nicht sehen und sagst, wäre ja alles nicht so schlimm. Auf der anderen Seite erzählst du, dass es ja selbst in aktuellen OS Lücken gibt. Das passt nicht zusammen. Entweder man will es sicher, dann argumentiert man das entsprechend oder man pfeift auf Sicherheit, dann nimmt man aber auch nicht XP in Schutz.
    Es wird auch keinerlei Angst verbreitet, was XP oder andere Systeme angeht. Es sind nüchterne Fakten... Angst ist subjektiv. Du hast offenbar keine Angst, ich ebenso nicht, nur so nebenbei. Ändert aber nichts an der Tatsache, dass die bekannten Lücken immer mehr werden, das Risiko steigt also. Ob dir das Angst macht oder nicht, ist wenig entscheidend

    Zitat Zitat von Luebke Beitrag anzeigen
    wer so große angst vor viren hat, der sollte besser ganz dem internet fernbleiben, denn auch win10 systeme können nach wie vor opfer von viren und angriffen werden. und auch in der vergangenheit, als xp noch updates erhielt war surfen im internet nicht sicherer als heute, denn heute hat xp keine lücke mehr als vorher.
    Das halte ich ebenso für ein Gerücht... Damals, als XP noch aktuell war, war es durchaus "sicherer" als heute. Warum? Weil es viel weniger potentielle Angriffe gar, Software war weniger Komplex, damit auch weniger Anfällig vor Fehlern. Die Anzahl der Geräte im eigenen Netzwerk (sofern überhaupt vorhanden), war deutlich geringer als Heute. Neben dem PC und ggf. nem Notebook war das Netz quasi frei von Geräten. Heute hat jeder Hansel da unmengen von Geräten im LAN und weis selbst nicht genau, WAS da alles für Kommunikation stattfindet! Aus meiner Sicht betreibst du hier gerade eine Stammtisch-Diskusion, die auf keinerlei Fakten basiert.

    Zitat Zitat von Luebke Beitrag anzeigen
    du sagst es sei absolut fahrlässig xp zu verwenden (sogar offline!) weil es keine absolute sicherheit bietet und es wege gibt, xp anzugreifen (die nebenbei bemerkt schon immer in xp waren, auch als es noch als sicher galt!).
    gleichzeitig aber sagst du, win10 kann man zum surfen benutzen.
    Zum ersten ja, zum zweiten, ganz klar nein...
    Sicherheit bemisst sich nicht am Alter von Software oder an der Anzahl von Lücken oder weis der Teufel was. Ich kann und werde mich nicht dazu äußern, ob ein 10 Sicher ist oder nicht, weil es nicht belegbar ist. Was man aber sagen kann, ein XP ist perse unsicherer als ein 10 -> denn das IST belegbar. Es gibt eine Menge Angriffsvektoren bei XP, die lange nicht mehr geschlossen werden. Die sind da, die sind bekannt und die werden!!! ausgenutzt, wenn sich so ne Kiste irgendwo zeigt. Blöderweise gibt es eben heute nicht nur Angriffe über die von public aus erreichenbaren PCs, sondern die wirkliche Bedrohung kommt A) durch den Mensch/Anwender oder B) durch Umwege in dein Netzwerk.

    Mach gern den Selbstversuch, stell dir ne XP Kiste hin, verbreite im Netz die IP (damit es schneller geht, sonst wartest du halt) und richte ein NAT aller Services auf die Büchse ein.
    Du kannst die Minuten zählen bis da wer drin ist... Glaubst du nicht? Versuch es halt. Ich will dich hier sicher nicht überzeugen von Themen, die du nicht nachvollziehen willst, weil du damit nichts zu tun hast! Meine IPs werden teils mit nur wenigen Sekunden Abstand von irgendwelchen Portscannern durchgegangen. Da wird gezielt nach SSH, RDP, SMB und dergleichen gecheckt. Und WENN! da was offen ist, wird probiert bis der Arzt kommt. Sorry, aber was du uns hier mit "kann man machen" verkaufen willst, ist einfach abseits jeglicher Realitäten.
    Gern teste es auch mit einem der jüngeren Kryptotrojanern -> und sag dann nochmal, das die XP Kiste NICHT! infiziert wird! Dafür muss das Ding nichtmal im INet erreichbar sein, sondern simpel im lokalen Netzwerk eine IP haben (SMBv1 ist nicht grundlos von MS abgeschalten wurden!)
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