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  1. #51
    RS-Fahrer
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    Ich würde - in Bezug auf das Thema Belichtung - einfach nur mit dem Histogramm fotografieren.
    Wer das Histogramm verstanden hat, wird schnell technisch gute Fotos abliefern, die in der EBV dann beliebig angepasst werden können.
    Mac/PC:
    #1 - iMac 27“ (2017)
    #2 - WaKü - : Intel G3220 | ASRock H81-ITX | 8 GB RAM | Cooltek U3

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    Sony α9 |Sony α7RIII | FE 24-70 f2.8 G-Master | SEL 70-200 f2.8 G-Master | Sigma 85 f1.4 ART

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  3. #52
    Oberleutnant zur See Avatar von EveryDayISeeMyDream
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    Seit wann wird das Histogramm im optischen Sucher angezeigt? Bei der Bildwiedergabe oder fotografieren mit LiveView ist das aber völlig korrekt.

  4. #53
    RS-Fahrer
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    Das ist doch unerheblich, zeigt nur, dass du nicht verstanden hast, worauf ich hinaus will .
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  5. #54
    Oberleutnant zur See Avatar von EveryDayISeeMyDream
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    Ich weiß sehr wohl, worauf du hinaus willst... Aber der Tipp lohnt halt nicht, wenn man das Histogramm im optischen Sucher nicht anzeigen kann, weil man dann halt nicht nach dem Histogramm belichten kann, wenn man nur durch den Sucher schaut.
    Zumal sind technisch gute Fotos nicht immer auch gute Bilder. Manchmal ist es auch überhaupt nicht schlimm, wenn mal Lichter ausfressen...Im Gegenlicht zur Sonne zum Beispiel ist es nicht tragisch, wenn die Sonne ausbrennt. Das Motiv steht im Vordergrund.

  6. #55
    RS-Fahrer
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    Wo ist denn Dein Problem?
    Nimm das Foto auf, check das Histogramm und belichte ggf. neu.
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  7. #56
    Oberleutnant zur See Avatar von EveryDayISeeMyDream
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    Und eben genau das ist eine von mir verhasste Eigenschaft der DSLRs. Man muss halt immer erst das Bild machen, um zu schauen, ob es passt oder Stellen ausgebrannt sind. Im Zweifel kannst du das Bild nicht nochmal machen, weil die Situation vorbei ist, dann stehste halt da und hast halt nur das falsch belichtete Bild.

    Wobei die Nikons ja in einer Sache ganz cool sind (ich hoffe, die 5300D kann das auch): Wenn du dir das Bild anschaust und dann in eine helle Stelle des aufgenommenen Bildes zoomst, zeigt dir Nikon das Histogramm für eben diesen Ausschnitt an, so kann man easy mit dem Histogram beurteilen, ob die Stelle ausgebrannt ist, oder nicht.

  8. #57
    RS-Fahrer
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    Deshalb belichtet man halt auch eben immer etwas unter.
    Wo das Problem ist, mal eben einen Test-Shot zu machen und anhand des Histogramms die DSLR der jeweiligen Lichtsituation anzupassen, versteh ich nicht.
    Ist zwar nicht so bequem wie mit ner DSLM aber ich bleib dabei: Das Histogramm ist das Erste, was ich nach Blende, Verschlusszeit und ISO beherrschen sollte.
    Mac/PC:
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  9. #58
    Oberleutnant zur See Avatar von EveryDayISeeMyDream
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    Zitat Zitat von CloudStrife81 Beitrag anzeigen
    Deshalb belichtet man halt auch eben immer etwas unter.
    Naja, im Zweifel saufen dir damit aber die Tiefen ab. Und hochziehen finde ich empfindlicher, als etwas zu hell belichten und runterregeln. Je dunkler die Pixel sind, desto schlimmer rauschen sie, teilweise auch schon bei +1 Blende.

    Zitat Zitat von CloudStrife81 Beitrag anzeigen
    Ist zwar nicht so bequem wie mit ner DSLM aber ich bleib dabei: Das Histogramm ist das Erste, was ich nach Blende, Verschlusszeit und ISO beherrschen sollte.
    Da will ich auch nicht widersprechen, das Histogram ist auch unheimlich wichtig.

  10. #59
    Vizeadmiral
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    Laß dich nicht verrückt machen! ETTR (Exposure to the right / korrekte Belichtung der Lichter) muß man lernen.
    Leichte Überbelichtung ist i.d.R. besser als Unterbelichtung, da man in der EBV beim "hochziehen" der Schatten auch mehr Bildrauschen mit hochzieht.
    Die "korrekte" Belichtung liegt im Auge des Betrachters/Fotografen. Eine gezielte Überbelichtung einzelner Bildbereiche kann durchaus für die Bildwirkung/-Gestaltung gewollt sein >> Stichwort "High Key".
    Im Prinzip kann man sagen,daß ein Bild korrekt belichtet ist, wenn der wichtige Bildinhalt korekt belichtet ist und/oder die gewollte Bildwirkung errreicht ist.
    Das Raw Format bietet darüberhinaus +/- 2 Blendenstufen Reserve für eine Belichtungskorrektur in der EBV.
    Die kamerainterne Bildverarbeitung ist bei weitem nicht so Leistungsfähig, wie die entsprechenden Programme (LR, C1, ACDSee etc.).
    Wenn man da erstmal die Möglichkeiten ausgelotet hat und einigermaßen beherrscht, bekommt man sogar aus scheinbar völlig mißratenen Aufnahmen durchaus interessante Ergebnisse :-)
    Das Histogramm ist natürlich ein Hilfsmittel, daß man lernen sollte zu interpretieren.

    P.S. Eine schöne Herausforderung ist ein Brautpaar im Sonnenlicht, sie im weißen Brautkleid und er im Dunklen Anzug! Da kannst du nur über- und unterbelichten, d.h. korrekt auf die Gesichter belichten. In der EBV werden dann die Lichter und Schatten runter- bzw. hochgezogen.

  11. #60
    Oberleutnant zur See Avatar von EveryDayISeeMyDream
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    Och, ich lass mich auch nicht verrückt machen. Ich hab ja meine Erfahrungen gemacht damit und gehe entsprechend damit um. Ich halte auch nicht viel davon, Bilder bis ins keinste Detail technisch perfekt aufzunehmen, dafür leidet dann das Motiv umso mehr (Es sei denn, es ist Landschaft, die rennt ja bekanntlich nicht weg - es sei denn, es ist goldene/blaue Stunde).
    Hochzeit habe ich selbst noch nicht gemacht, kann ich mir aber auch sehr gut vorstellen. Aber ich finds da super, dass ich meine Blinkies dafür nutzen kann. Wobei man für dein Hochzeitspaar auf das Kleid belichten könnte und den Anzug mittels Blitz aufhellen könnte. aber da sind wir schon wieder beim Blitz.

  12. #61
    Vizeadmiral
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    Den Blitz braucht man dann sowieso - oder auch Reflektoren. Denn wo viel Licht (Sonne) ist auch viel Schatten.
    Die Augen liegen dann meist in "so ganz dunklen Höhlen" :-)

    Brautpaare freuen sich verständlicherweise bei so einem Wetter, der Fotgraf flucht innerlich, da der Aufwand deutlich höher ist, als bei dem diffusen Licht eines bedeckten Himmels.
    Geändert von Digi-Quick (29.11.19 um 15:24 Uhr)

  13. #62
    Vizeadmiral Avatar von B.XP
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    Mal ein anderer Gedanke: Nikon und Sony benutzen beide quasi die gleichen Sensoren. Damit macht man eher ein "ETTL" statt "ETTR".
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  14. #63
    Oberleutnant zur See Avatar von EveryDayISeeMyDream
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    Und warum sollte "man" das so machen? Irgendwann rauschen sie alle, egal, ob Sony Sensor oder nicht. In manchen Lichtsituationen rauschen sie sogar schon bei ISO 800, wie normalerweise erst bei ISO 3200.
    Ich belichte da lieber einfach korrekt, sodass nichts ausbrennt und ich noch ein wenig Reserve in den Schatten habe, denn Rauschen in den Schatten sieht ungut aus, auch bei Sony Sensoren.

    Unterbelichten sehe ich nur dann als okay an, wenn ich eine Verschlusszeit brauche, die ich mit normaler Belichtung nicht hinbekommen würde. Da reicht dann meist schon eine Blende, um die Verschlusszeit zu halbieren.

  15. #64
    Oberleutnant zur See Avatar von taeddyyy
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    Das Thema Belichtung ist ja extrem umfangreich, bis man vernünftige Ergebnisse abliefert vergehen ja Monate... wie könnte ich die beiden Bilder noch verbessern?
    Was sind da so die typischen Fehler?
    F8, 30 sek. ISO 220, 28mm.
    DSC_0058_ji_jiw.jpg

    F8, 15 sek. ISO140, 40mm.
    DSC_0018_ji_ji.jpg
    MfG, taeddyyy

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  16. #65
    Oberleutnant zur See Avatar von EveryDayISeeMyDream
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    Rein von der Belichtung her sieht das schon gut aus.
    Tipps zur Belichtung:
    • Auf dem Stativ immer den Bildstabilisator aus machen, der macht dir das Bild sonst im Zweifel unscharf.
    • Bild 1 ggf etwas dunkler, die Autoscheinwerfer sind sehr markant.


    Tipps zu den Bildern selbst:
    • Bild 1: Die Lampe hinter dem Baum hast du zwar versteckt (das war auch an sich schon ganz richtig so), aber dadurch bildet sich beim Gebüsch durch die Streiflichter eine Art Spinnennetz, weil die Äste kreisförmig beleuchtet werden.
    • Bild 1: Versuch mal, das bild etwas abseits der Straße aufzunehmen, die Autos und die Laternen lenken doch ziemlich ab. Komplett duster soll es aber auch nicht sein. Etwas schummerig reicht schon.
    • Bild 1: Für mich als etwas erfahreneren Hobbyisten stellt sich die Frage, was du mit dem Bild aussagen willst. Mir ist klar, dass du das einfach mal ausprobieren wolltest, deswegen messe ich dem mal keine große Aufmerksamkeit bei.
    • Bild 2: Da frage ich mich wirklich, was die Bildaussage sein soll?! Bei solchen Motiven ist der Blickfang (der Brunnen) in der Bildmitte schwierig, da das meist langweilig aussieht. Google mal nach "Goldener Schnitt" und "Fibonacci Spirale", daran kannst du dich sehr gut orientieren. Hier hätte ich auch weitwinkliger gearbeitet, um die Umgebung mit einzubeziehen. Aber das ist recht individuell.
    • Bild 2: Wäre wahrscheinlich interessanter, wenn du noch länger belichten würdest. Versuch mal Blende 11 oder 13, ISO 100, ziel sollte es sein, 60 Sekunden oder länger zu belichten. Achtung: Die Objektive können zwar auch alle Blende 16 oder 22, aber die optische Leistung nimmt dann ab, ich würd daher als Faustregel nur über Blende 13 gehen, wenn es unbedingt nötig ist (Beispiel: Blendensterne mit Blende 22)


    Rein technisch machst du das schon gar nicht so schlecht. Motivauswahl und Bildwirkung ist bei Beginnern oftmals das Thema, wo die Einarbeitung erforderlich ist.

  17. #66
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    LZB‘s würde ich immer(!) mit ISO100 auf einem Stativ durchführen.
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  18. #67
    Oberleutnant zur See Avatar von taeddyyy
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    Zitat Zitat von EveryDayISeeMyDream Beitrag anzeigen
    Rein von der Belichtung her sieht das schon gut aus.
    Tipps zur Belichtung:
    • Auf dem Stativ immer den Bildstabilisator aus machen, der macht dir das Bild sonst im Zweifel unscharf.
    Okay, werde ich in Zukunft beachten.
    Neben dem Velbon VEB3 habe ich mir noch dieses kleine geholt: Fotopro Handy Stativ Flexibel Smartphone Stative leicht: Amazon.de: Kamera
    Für den Preis bin ich echt überrascht, wie "gut" das stativ verarbeitet ist.
    Da ich aktuell viel mit LZB und verschiedenen Blenden arbeite und ausprobiere sind beide Stative immer dabei.
    Bild 1: Für mich als etwas erfahreneren Hobbyisten stellt sich die Frage, was du mit dem Bild aussagen willst. Mir ist klar, dass du das einfach mal ausprobieren wolltest, deswegen messe ich dem mal keine große Aufmerksamkeit bei.
    Das stimmt und du hast recht, aktuell geht es mir eher darum, technisch gute Fotos zu machen, bevor ich anfange Bilder mit einer Message zu schießen. Der Dezember bietet viele gute Möglichkeiten, schöne Fotos zu machen, deswegen befasse ich mich rein mit dem handwerklichen.

    Tipps zu den Bildern selbst:
    • Bild 1: Die Lampe hinter dem Baum hast du zwar versteckt (das war auch an sich schon ganz richtig so), aber dadurch bildet sich beim Gebüsch durch die Streiflichter eine Art Spinnennetz, weil die Äste kreisförmig beleuchtet werden.
    • Bild 1: Versuch mal, das bild etwas abseits der Straße aufzunehmen, die Autos und die Laternen lenken doch ziemlich ab. Komplett duster soll es aber auch nicht sein. Etwas schummerig reicht schon.
    • Bild 2: Wäre wahrscheinlich interessanter, wenn du noch länger belichten würdest. Versuch mal Blende 11 oder 13, ISO 100, ziel sollte es sein, 60 Sekunden oder länger zu belichten. Achtung: Die Objektive können zwar auch alle Blende 16 oder 22, aber die optische Leistung nimmt dann ab, ich würd daher als Faustregel nur über Blende 13 gehen, wenn es unbedingt nötig ist (Beispiel: Blendensterne mit Blende 22)
    Okay, sprich ISO 100 ist bei LZB immer angesagt, Rest über Blende und Belichtung machen? Danke für die Tips

    Rein technisch machst du das schon gar nicht so schlecht. Motivauswahl und Bildwirkung ist bei Beginnern oftmals das Thema, wo die Einarbeitung erforderlich ist.
    Danke dir. Sind halt immer noch die ersten Gehversuche, es macht aber echt Spaß und mit der Zeit wird es sicherlich besser. Bin mit der Wahl der D5300 auf jedenfall zufrieden.

    Mal eine HW Frage: Würdet ihr zu original Akkus raten oder wären gute 3. Anbieter auch OK? Finde die Originalen schon extrem teuer und die Rezensionen einiger besserer Alternativen lesen sich wirklich gut.
    Angeschafft wird demnächst (zu Weihnachten als Geschenk von meiner besseren Hälfte) ein Kamerarucksack, evtl ein zweites Objektiv und Zusatzakkus. Einen günstigen Fernauslöser möchte ich mir die Tage zulegen, macht im Winter bei LZB ja auch Sinn.

    Was wäre als 2tes Objektiv sinnvoll? Ergänzend zum 18-55 aus dem Kit. Idealerweise nicht grade 300€+
    Geändert von taeddyyy (02.12.19 um 14:31 Uhr)
    MfG, taeddyyy

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  19. #68
    RS-Fahrer
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    Ich bin mit Bluemaxx-Akkus immer gut gefahren.
    Welche Objektive sinnvoll sind, hängt von der Motivwahl ab. Was möchtest Du denn aufnehmen?
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  20. #69
    Oberleutnant zur See Avatar von EveryDayISeeMyDream
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    Ich kaufe Akkus immer original, viele sind aber auch mit Akkus von Patona sehr zufrieden. Meine Fuji Akkus kosten auch 50 Euro, aber hey, es ist ja nicht so, als dass man 6 Akkus haben müsste. Mit meinen 2 Akkus komme ich ca 10 Stunden intensivem Arbeiten hin (Festival), da sind dann aber auch 3000 Bilder gemacht in der Zeit. 2 Akkus reichen also locker aus!

    Fernauslöser brauchst du eigentlich nicht unbedingt, 10 Sek Selbstauslöser und alles ist tutti. (Spiegelvorauslösung nicht vergessen )

    Bei Langzeitbelichtung ist die ISO in der Regel am Basiswert (100), über die Blende kontrollierst du dann die gewünschte Tiefenschärfe und über die Belichtungszeit wird das Bild dann hell (also korrekt belichtet). Blende öffnen lässt zwar mehr Licht rein und verrringert damit die Verschlusszeit, dann wird aber der Fokusbereich kleiner. Deswegen ist die Blende nicht die erste Option, um die Belichtung zu korrigieren, es sei denn, es geht nicht anders (mega dunkel und du brauchst eine kurze Verschlusszeit - oder der Hintergrund darf verschwimmen).

    Was die Objektive angeht, bedenke, dass du eine DX-Kamera (so heißen die APS-C-Kameras bei Nikon) hast. Brennweiten und Blendenangaben stehen zwar überall drauf, verhalten sich an verschiedenen Sensorgrößen aber unterschiedlich! Oftmals wird dabei auf das Kleinbild (Vollformat) Bezug genommen. Für dich bedeutet das: Ein Bild eines 50mm f1.8 sieht an einem Kleinbildsensor anders aus, als an deiner Kamera! Weil der APS-C kleiner ist, wird "weniger Bild" aufgenommen und dadurch wird auch die Tiefenschärfe größer. Im Klartext heißt das: Wenn du das gleiche Bild machen willst, wie 50mm f1,8 am Kleinbild, musst du ein 35mm (Faktor 1.5) f1.2 (Faktor 2 - eine ganze Blendenstufe) verwenden. Wenn du das 50mm f1,8 an deiner APS-C Kamera benutzt, sieht das so aus, wie ein 85mm f2,5 am Kleinbild. Deswegen ist bei deiner Kamera auch ein 18-55 dabei und kein 24-70, weil das die Anpassung des Bildwinkels auf den kleineren Sensor ist. Wenn die Breite masse also vom beliebten 35mm Weitwinkel spricht, muss es bei dir "Klick" machen und du musst nach einem 24mm-Objektiv suchen, um den gleichen Bildwinkel zu bekommen.

    Für dich bedeutet das nun - wenn du in dem Preisbereich bleiben willst - ein 35mm f1,8 nehmen kannst und eine Blende "verlierst" oder ein 35mm f1,4 kaufen müsstest (f1,2 gibts in der Brennweite nicht), was von Sigma mit knapp 700 Euro zubuche schlägt.
    Fuji hat das ganz nett gelöst, die haben bei den Objektiven die Brennweiten direkt angepasst, sodass mein 35mm ein 23mm ist und mein 70-200 ein 50-140mm. Lediglich die Blenden bleiben gleich und damit "verliere" ich eine Blende, aber Blende f1,0 lässt ich halt nur sehr schwer/aufwändig/teuer bauen und würde sich damit nicht verkaufen. Siehe Nikon Noct f0,95.

    Sonst hat CloudStrife81 aber recht, die Brennweite, die du dir kaufen solltest, hängt davon ab, welche Motive du fotografieren willst. Für Landschaft kann ich pauschal was um 10-12mm empfehlen, Für Portrait mit etwas Umgebung drauf 24mm, Portrait mit mehr Gesicht 50mm, Portrait mit nur Gesicht in etwa 135mm. Für deine Hardware-Bilder dürfte ein Makro interesant sein, die haben so zwischen 50 und 100mm, bei Makro ist aber eher das Thema Naheinstellgrenze und Abbildungsmaßstab interessant. (Zumal kannst du das fürs erste auch mit einer Nahlinse machen, da musst du nicht direkt ein Objektiv kaufen. Das ist logischerweise besser, aber auch teurer.
    Geändert von EveryDayISeeMyDream (02.12.19 um 15:06 Uhr)

  21. #70
    Vizeadmiral
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    Ich verwende seit zig Jahren Fremdakkus, sowohl für Canon als auch für Nikon - sogar für unsere Sony Cams.
    Die halten evtl mal nicht ganz so lange wie Originale und haben meist etwas weniger Kapazität - auch wenn mehr draufsteht :-)
    Rechnen tut es sich auf jeden Fall
    Suchergebnis auf Amazon.de für: EN-EL14a Bundle: Elektronik Foto
    Das Doppelschacht Ladegerät ist wirklich gut :-)

    Zum Thema Objektiv ist halt die Frage was fehlt dir.
    - Brennweite und in welche Richtung (weitwinkliger oder Tele)
    - Blendenöffnung/Lichtstärke (Zooms gibt es i.d.R. nur bis Blende 2,8 Durchgehend, darunter sind Alles Festbrennweiten)
    - Willst du Festbrennweiten für maximale Bildquali haben oder Zooms für höhere Flexibilität.

    Ich gehe davon aus, daß gebraucht eine Option ist, bei den wirklich guten Linsen kann man aber i.d.R. nicht sooo viel Sparen, denn diese sind recht Wertbeständig - und das wissen meist auch die Verkäufer

    @EveryDayISeeMyDream
    Korrektur: Die Schärfentiefe hat prinzipiell NICHTS mit dem Bildkreis oder dem Bildwinkel zu Tun
    Genausowenig wird bei APS-C die Brennweite verlängert.
    Die Schärfentiefe ist an Vollformat oder APS-C bei gleicher Brennweite und Blende identisch, man bekommt bei APS-C halt einen Bildausschnitt vom Vollformat. Deswegen spricht man hier von einem Brennweitenäquivalent!

    Um natürlich ein etwa gleiches Bild mit gleichwertiger Schärfen(un)tiefe/Freistellung zu bekommen sind deine Aussagen bezüglich Brennweite und Blende natürlich korrekt. Da aber der TE keine Vollformatkamera zum Vergleich hat, dürften diese Betrachtungen zum großen Teil irrelevant sein.
    Geändert von Digi-Quick (03.12.19 um 09:02 Uhr)

  22. #71
    Oberleutnant zur See Avatar von taeddyyy
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    @ EveryDayISeeMyDream bis ich deinen Beitrag bis zum letzten Satz verstanden habe haben wir wahrscheinlich 2020
    Den Selbstauslöser werde ich mir wohl zulegen, 10€ sind ja noch vertretbar.
    700€ sind mir echt zu viel, bin ja immernoch auf einem Budget. So 200€ für ein Objektiv wäre ok, gerne auch gebrauchte Empfehlungen.

    Objektivtechnisch habe ich mich noch nicht wirklich gefunden, mir liegt aber aktuell mehr an einer "knackigen" Qualität, als auf Flexibilität. Von Makro möchte ich erstmal weg, mehr Richtung Landschaften, Objekte wie Autos oder PCs, keine feine Elektronik.
    Denke dann werde ich mich mal nach 3. Anbieter Akkus umsehen.
    War gestern nochmal unterwegs, hier 2 Bilder:

    F11, 30 Sek. ISO 450, 31mm
    DSC_0051_ji.jpg

    Die Sterne sind ja leider verschoben, dem kann ich doch entgegenwirken, indem die Zeit auf 10 reduziert wird und bspw. F8?
    Wichtig hier ja auch, möglichst weit aus der Stadt raus, war mir leider nicht möglich. Die Äste sind mir leider nicht früher aufgefallen.

    F5.6, 1/3 Sek. ISO 1600, 34mm
    DSC_0095_ji.jpg

    ISO ist natürlich zu hoch, das rauschen ist ja recht intensiv.
    Bitte reißt mir nicht den Kopf ab für die Qualität....

    Noch ne Frage: Grade gibt es im Humblebundle Paintshop Pro 2020 Ultimate für 20€, kann man das mal mitnehmen?
    Im Thema Bildbearbeitung bin ich genau so Erfahren wie mit DSLRs generell, also garnicht

    Humble Software Bundle: Painter - Create With Confidence Encore (pay what you want and help charity)
    Geändert von taeddyyy (03.12.19 um 08:49 Uhr)
    MfG, taeddyyy

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  23. #72
    Oberleutnant zur See Avatar von EveryDayISeeMyDream
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    Die Sterne ziehen sich in die Länge, weil sich die Erde dreht. Deswegen sollte für Astro immer eine möglichst offene Blende genutzt werden, um kurze Verschlusszeiten zu bekommen. Da kannst du im Zweifel die ISO etwas hochschrauben. Schau dir da einfach mal auf YouTube Tutorials zu Astrofotografie an.

    Bei Bild2 ist die ISO gar nicht so hoch, 1600 ist doch noch Kindergeburtstag. Ist jedenfalls abolut vertretbar. Ich würde bedenkenlos bis ISO6400 fotografieren. Wenn du in RAW arbeiten möchtest, gibts ja auch Möglichkeiten der Rauschunterdrückung.

    Paintshop Pro kenne ich nicht, hört sich aber eher wie eine Alternative zu Photoshop an. Das kann man wohl sicher nehmen, aber ist für Fotografie nicht vollumfänglich geeignet. Ich würde wirklich ein Lightroom-Abo ins Auge fassen, das ist ein Klasse Tool (und Photoshop bekommst du dazu!) und damit ist die Bildbearbeitung sehr einfach, wenn man die Tools mal kennt. Und es gibt massig Tutorials dafür.

  24. #73
    Kapitän zur See Avatar von Dantius
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    Hallo taeddyyy, ich habe ja die 5600er... und ich komme nicht gut damit zurecht. Wir haben drei Kinder und ich / wir wollten die Kamera vorallem, um die "Kinder" darauf festzuhalten. Aber das funktioniert eher schlecht als recht. Die Bilder machen wir eigentlich fast nur im Automatikmodus, da es sonst nix wird. Vorallem mit dem Fokussieren haben wir extrem Probleme... mit dem "was" fokussiert wird... und es ist irgendwie für mich ein Buch mit sieben Siegeln... ich habe mich zwar angefangen einzulesen, aber wie ich es in der Praxis dann umsetze, dass es auch funktioniert ist ... naja... Glückssache ...

  25. #74
    Oberleutnant zur See Avatar von EveryDayISeeMyDream
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    Sorry, aber das ist keine Glückssache! Du musst dich auch mit der Materie beschäftigen und testen.

    Verschiedene Szenarien erfordern verschiedene Einstellungen und so gibt es halt auch keine Pauschalrezepte, gerade bei Kindern nicht. Wenn die Kinder auf der Couch lümmeln, reicht 1/125s Verschlusszeit, während in Bewegung beim Spielen lieber 1/500s oder 1/1000s angesagt sind.

    Beim AF ist es eigentlich recht einfach... Das gewählte Fokusfeld (im Zweifel einfach das in der Mitte nehmen) einfach aufs Gesicht halten und den Auslöser halb durchdrücken. Wenn sich das Kind bewegt, musst du es natürlich mit dem Fokusfeld verfolgen. Das einzige, was passieren kann ist, dass du mangels Kontrast (wenn du nur auf die gleichmäßig beleuchtete Wange zielst) nicht fokussieren kannst. Das passiert dann aber auch im Automatikmodus bzw nimmt die Automatik dann ein anderes Feld, was halt Kontrastkanten findet. Einmal mal nach Lernvideos auf YouTube suchen, da gibts so viel Input!

  26. #75
    Oberleutnant zur See Avatar von taeddyyy
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    ich habe mich zwar angefangen einzulesen, aber wie ich es in der Praxis dann umsetze, dass es auch funktioniert ist ... naja... Glückssache ...
    Ich bin zwar so wie du absolut grün hinter den Ohren, was dieses Thema betrifft, aber nach knapp 2 Wochen ein Tipp von mir:
    Lese dir die Funktionen der einzelnen Bedienelemte durch und ziehe mit der Kamera mal los, man muss sich damit einfach etliche Stunden befassen, dann lohnt es sich aber auch. Ich habe bisher knapp 40 Std. mit der Kamera verbracht und so langsam automatisieren sich die ersten Griffe mit der Bedienung. Um das Teil kennenzulernen nutze ich schon die ganze Zeit alles, außer den Automatikmodus. Man will ja bei so einem tollen Stück Technik verstehen, was welche Funktion bewirkt und wie man sie gut in Situationen einsetzen kann.
    Meine Lernkurve ist aktuell noch sehr flach, allerdings konnte ich durch ausprobieren und die Tips hier aus dem Forum schon viele Bilder machen, die mir vor 1 Woche noch nicht so gelungen wären.
    Das man direkt out of the Box keinen Fotowettbewerb gewinnt ist natürlich klar, fürs reine "knipsen" aus der Situation heraus ist eine gute Smartphone Kamera sicherlich auch die bessere Wahl.
    Welches Kit hast du denn aktuell?

    - - - Updated - - -

    Zitat Zitat von EveryDayISeeMyDream Beitrag anzeigen
    Die Sterne ziehen sich in die Länge, weil sich die Erde dreht. Deswegen sollte für Astro immer eine möglichst offene Blende genutzt werden, um kurze Verschlusszeiten zu bekommen. Da kannst du im Zweifel die ISO etwas hochschrauben. Schau dir da einfach mal auf YouTube Tutorials zu Astrofotografie an.
    Hier habe ich leider das Problem, dass ich dann den Fokus nicht richtig gesetzt bekomme, Live VIew schon mal gar nicht, aber auch nicht über den Sucher. Es ist einfach zu Dunkel...

    - - - Updated - - -

    Zitat Zitat von EveryDayISeeMyDream Beitrag anzeigen
    Paintshop Pro kenne ich nicht, hört sich aber eher wie eine Alternative zu Photoshop an. Das kann man wohl sicher nehmen, aber ist für Fotografie nicht vollumfänglich geeignet. Ich würde wirklich ein Lightroom-Abo ins Auge fassen, das ist ein Klasse Tool (und Photoshop bekommst du dazu!) und damit ist die Bildbearbeitung sehr einfach, wenn man die Tools mal kennt. Und es gibt massig Tutorials dafür.
    Habs mir mal für 20€ gekauft, gab noch einige Add-Ons dazu. Es geht ja auch darum, die Tricks der Bildbearbeitung im Grunde erstmal zu verstehen, das Adobe Abo würde ich mir dann nach der "Probezeit" zulegen, sprich wenn man merkt, dass die Motivation zum Fotografieren anhält und man technisch mit der Kamera auch Bilder liefert, die gut bearbeitet werden können.
    MfG, taeddyyy

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