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  1. #1
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    Standard Backup: TimeMachine Pendant gesucht

    Hallo zusammen,

    da ich nun die MAc Welt erstmal verlasse, bin ich auf der Suche nach einem Windows Pendant für TimeMachine.

    Ich möchte auf ein externes Medium bestimmt Daten (3 von 5 internen Laufwerken) so speichern, dass sie erst einmalig komplett und im Nachgang regelmäßig (stündlich) Versionen abspeichern.
    Sollte das Backup Medium voll werden, sollen die ältesten Versionen überschrieben werden. Apples TimeMachine hab ich in 30 Sekunden eingerichtet und anschließend läuft und läuft und läuft es einfach.

    Im Notfall öffne ich die Speicherstruktur (Abbild des Originals) einfach an dem Datum, von dem ich die Datei Version benötige und stelle sie entweder wieder her oder kopiere sie dorthin, wo ich sie haben will.
    Das wäre auch die Wunschvorstellung für das zukünftige Backup Tool unter Windows...

    Was nutzt ihr da so?
    Hat jemand den gleichen Wechsel hinter sich und kann etwas empfehlen?

    Es darf auch gerne besser sein als TimeMachine...



    Ich danke euch.

    Grüße
    Oliver
    Mac Pro 6.1 (2013) // Mac OS 10.14.5 • 3,5 Ghz 6-Core Xeon • 512 GB PCIe • 64GB DDR3 • AMD D500 3GB
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  3. #2
    Bootsmann
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    Vielleicht erfüllt ja schon der Windows eigene Dateiversionsverlauf die gewünschten Funktionen.

  4. #3
    Fregattenkapitän Avatar von KeBeNe
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    • Systeminfo
      • Motherboard:
      • MSI Meg X399
      • CPU:
      • 2990WX
      • Kühlung:
      • Enermax TR 360
      • Gehäuse:
      • Lian Li
      • RAM:
      • 128gb 2666Mhz DDR4
      • Grafik:
      • 2x Quadro P5000
      • Storage:
      • 1x 500gb NVME + 1x 1TB NVME
      • Monitor:
      • 2x 34" LG
      • Netzwerk:
      • Gbit W-Lan, 10G LAN(fibre)
      • Netzteil:
      • 1000W
      • Betriebssystem:
      • W10 (Linux)
      • Notebook:
      • Dell M4800/HP ZBook
      • Photoequipment:
      • Sony A7R II + Altglas

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    Zitat Zitat von amdfreund Beitrag anzeigen
    Vielleicht erfüllt ja schon der Windows eigene Dateiversionsverlauf die gewünschten Funktionen.
    haben die da mittlerweile den Umlaut bug(Fehler 201), den es seit Win8 gibt behoben, würde mir irgendwas richtung Rsync suchen, das schlimme beim DVS der gibt im Fehlerfall nicht mal ne Meldung/Warnung raus, das keine Backups gemacht werden.
    Geändert von KeBeNe (17.08.19 um 10:39 Uhr)

  5. #4
    RPU
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    Hi,

    Macrium Reflect - die Kaufversion z.B. Workstation Edition (wenn man Wert auf anständigen Hersteller Support legt), sonst die Home Version (5 Euro günstiger p.a. aber nur Essential Support)
    Für Server OS muss es die Server Version sein - Server Pro nur für SQL oder Exchange Server.
    Der Aufpreis für Premium Support lohnt sich nach meiner Ansicht nicht für zu Hause, weil wohl meist nicht so zeitkritisch.
    Man kauft übrigens die jeweilige Version einschließlich 1 Jahr Support und 1 Jahr Versions Updates.
    Die Support Verlängerung kann man kaufen, muss es aber nicht.
    Verlängert man nicht, entfällt dann nach 1 Jahr der Support und es entfällt die Update Option auf die nächste Version.
    Derzeit aktuell ist 7.2 Build 4325= wenn man jetzt kauft, läuft die Update Funktion für 12 Monate = erscheint innerhalb dieses Zeitraumes die Version 8, bekommt man diese. Hat man keinen laufenden Support, bleibt man spätestens bei 7.9 stehen und kann nicht auf 8.0 updaten.
    Es gibt auch eine Free Version mit eingeschränktem Funktionsumfang und von allen anderen Versionen ein 30 Tage Trial, dass bis auf "Wiederherstellung auf anderer Hardware" voll funktionsfähig ist.
    Macrium Software | Product Comparision


    Gruß Ralf
    Geändert von RPU (17.08.19 um 22:50 Uhr)

  6. #5
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    Der Workstation Rechner wird beruflich genutzt - das Backup Tool darf also ruhig etwas kosten.

    Derzeit nutze ich die neue Workstation und für alles mobile ein Wacom MobileStudio Pro 16".
    Alle Jobs, die ich auf beiden Geräten bearbeite, liegen in einer Cloud hier in Deutschland und synchronisieren sich immer, wenn der jeweilige Rechner im Netz ist.

    • Auf dem großen Rechner habe ich einen großen Lightroom Katalog auf einer 2TB SATA SSD. Die 2TB NVMe ist mein Arbeitsvolume - da liegen nur die großen Arbeitsdaten drauf - keine Programme, kein Cache.
    • Auf einer weiteren 1TB SATA SSD liegen dann alte Jobs, auf die ich immer mal wieder zugreifen muss - Dank bis zu 12GB großer psb Daten bin ich da gerne auf SSDs unterwegs...



    Das gilt es sicher und sinnvoll zu backupen (inkl einer Sicherung außer Haus).


    Dafür habe ich mir die Woche zwei 8TB USB 3.0 Platten gekauft. Der derzeitige Stand.
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  7. #6
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    Hi,

    Frage: Auf beiden (Workstation und Wacom Pro) Windows 10 oder Workstation mit Win10 und Wacom Pro mit MAC OS ?

    Gruß Ralf

  8. #7
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    Beide Geräte laufen mit Windows 10.
    Wobei das Tablet noch mit 1809 und die Workstation (leider) mit 1903 läuft.

    Das Tablet muss auch nicht gebackuped werden.
    Die Arbeitsdaten, die dort drauf sind, kommen eh aus besagter Cloud.
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  9. #8
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    Morgen,

    dann bleibt es bei meiner Empfehlung = Macrium Reflect Workstation.
    Tipp: Lade dir die 30 Tage Testversion herunter und probiere es einmal aus.
    Macrium kann ganze Festplatten (als Image), Ordner, Dateien, bestimmte Dateien usw., in beliebigen Zeitabständen sichern, diese Sicherungen auch direkt überprüfen, Images per Mausklick mounten und lesen und schützt auch noch etwas gegen ungewollte Manipulationen (z.B. Verschlüsselungstrojaner) da der Zugriff auf die Sicherungen auf dem Sicherungslaufwerk per Guardian beschränkt ist = ist diese Funktion aktiv, kann niemand außer Macrium Reflect die Sicherungen löschen oder verändern. Macrium Software | Macrium Image Guardian

    Gruß Ralf

    Noch eine Anmerkung z.T. Datensicherung und Speicherort:
    Ich persönlich würde es etwas anders machen.
    Kleines NAS (QNAP oder Synology) mit 2 Festplatteneinschüben und 2x8TB HDD (Platten nach Freigabeliste des NAS Herstellers !) oder besser: NAS mit 4 Festplatteneinschüben.
    Bei 2 HDD mit jeweils 8TB: RAID1 = 8 TB Speicherplatz, bei 4 HDD mit jeweils 8TB RAID 5 = 24 TB Speicherplatz (weil Daten bekanntlich immer mehr werden.)
    Darauf wird gesichert = auf diesen Speicher läuft das Backup via Netzwerkverbindung.
    An dieses NAS kommt eine 8 TB HDD per USB und das NAS sichert das eigentliche Backup nochmals mit seiner eigenen Backup Software täglich oder in beliebigen Zeitabständen auf diese externe Festplatte.
    Aufstellort für das NAS: Nicht im gleichen Raum, wie die Workstation. Im Idealfall im Keller unter der Decke montiert = nicht auf dem Boden des Kellers, weil Löschwasser immer in den Keller läuft und sich dort sammelt.

    Warum ein NAS und nicht "nur" eine externe Festplatte ?
    Weil ein NAS, sowohl bei RAID 1 (2HDD) und auch bei RAID 5 (4HDD) eine Ausfallsicherheit gegen den Ausfall 1 (einer) der Festplatten bietet.
    = fällt eine Festplatte technisch aus, sind die Daten weiterhin verfügbar.
    Weiterhin warnt ein NAS, wenn eine Festplatte anfängt "schlecht" zu werden = ein NAS überprüft die SMART Werte der eingebauten Festplatten und bei manchen Modellen auch die SMART Werte der per USB angeschlossenen Festplatten.
    Hinzu kommt, dass ein NAS auch noch weitere Funktionen bietet z.B. eigene Cloud z.B. per Owncloud oder Nextcloud oder auch Herstellerspezifische Cloudlösungen, wobei die Verwendbarkeit natürlich von der eigenen Internetanbindung abhängt.
    = Wenn diese ausreichend schnell ist, könnte man eventuell die Kosten für den externen Cloud Anbieter einsparen.

  10. #9
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    Danke für die ausführliche Antwort.
    Die Idee mit dem NAS hatte ich auch schon - nur die Fülle an Optionen dabei erschlägt einen doch etwas...

    An anderer Stelle wurde mir empfohlen, das Backup nicht von dem Rechner machen zu lassen, auf dem die Daten sind. Das soll wohl vorbeugen, dass unangenehme, blinde Passagiere sich auch aktiv auf dem Backup ausbreiten können.
    Also mögliche Software wurde mir hier Synology Active Backup for Business ans Herz gelegt. Diese läuft offenbar aber nur auf ausgewählten Modellen.

    Eine der beiden neuen USB 3.0 Platten kann ich noch ungeöffnet zurückgeben, das wäre kein Problem.
    Auf dem NAS arbeiten wird schwer, bei psb-Daten von gerne über 12GB Größe - ich hab nicht umsonst als neues Arbeitsvolume eine 2TB NVMe und als Cache und Auslagerungsvolume eine 500GB NVMe verbaut. Die Workstation wurde quasi einzig und allein aus dem Grund aufgebaut, nicht mehr so lange warten zu müssen bei der täglichen Arbeit... das soll auch nun Alltag bleiben

    Die Frage beim NAS für mich ist aber immernoch, in wieweit mir das Vorteile bringt, wenn es um Trojaner und dergleichen geht.
    Ich bleibe hoffentlich auf ewig davon verschont, aber wer weiß schon, was die digitale Welt noch so hervorbringt...
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  11. #10
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    Hi,

    12GB Dateien via LAN zu öffnen ist wirklich nichts, was man haben möchte und mit Sicherheit auch nichts, was man sich freiwillig antun sollte.
    Bei 10GB LAN wäre es vielleicht eine Option aber nicht bei 1GB LAN.
    Die Anzahl der NAS Geräte, die wirklich 10GB LAN haben und von der CPU Leistung auch nutzen können, ist doch sehr eingeschränkt und diese sind mit Sicherheit nicht unter "kleines" NAS (für den SoHo Bereich) zu finden.
    Spontan würde mir QNAP TS431X oder TS-431X2 einfallen, die wohl noch so in den SoHo Bereich passen würden (weil ich QNAP bevorzuge)

    Zum Thema: Synology Active Backup for Business (meine persönliche Meinung dazu !)
    Jeder Hersteller möchte natürlich auch die Produkte verkaufen, die er entwickelt hat.
    Schön und auch richtig. Synology Active Backup for Business funktioniert - wenigstens kann ich mich daran erinnern, eine entsprechende Präsentation gesehen zu haben.
    Ich persönlich halte aber das Argument "sonst könnte sich eventuell Schadsoftware aktiv auf dem Backup ausbreiten" für ziemlich weit hergeholt.
    Selbstverständlich kann sich Schadsoftware (wir schreiben "Schadsoftware", meinen aber selbstverständlich einen Verschlüsselungstrojaner) auch ein Backup auf einem NAS befallen, weil dieses NAS ja im LAN vorhanden ist und entsprechende Schreibzugriffe für die jeweiligen NAS Benutzer vorhanden sind.
    = sonst könnte ja das Backup gar nicht auf dieses Laufwerk geschrieben / gesichert werden.
    Abhelfen könnte man dieser Verbreitung, in dem man einen Sicherungsoperator anlegt = einen User, der sich nicht wirklich selbst anmeldet und nur in den Einstellungen der Backup Software vorhanden ist.
    Beispiel: Der normal unter Windows angemeldete User heißt z.B.: "Max", der Sicherungsoperator heißt aber "Backup" (+ abweichendes Passwort) und diesen User gibt es zwar, er meldet sich aber nur einmal an (wenn die Sicherung konfiguriert wird).
    Auf dem NAS hat der normale User "Max" keinen Schreibzugriff auf das Sicherungslaufwerk, lesen darf er, alles andere darf er nicht.
    Die Anmeldedaten des Users "Backup" werden aber in der Backup-Software hinterlegt = startet die Backup Software, während der User "Max" angemeldet ist, wird die Backup Software als "Backup" ausgeführt und geschrieben.

    Macrium Reflect macht es ähnlich - mittels "MIG" = man spezifiziert ein oder mehrere Laufwerke als Backup Laufwerk und dieses wird dann automatisch mit Guardian (MIG heißt das bei Macrium) überwacht.
    Lesen darf jeder, der per Netzwerk an dieses Laufwerk kommt.
    Schreiben, löschen oder ändern kann nur die Software Macrium = der Prozess, der Software Macrium kann, der normale User kann nichts machen - nur lesen.
    Möchte man eine alte Sicherung z.B. per Explorer löschen, so funktioniert dies nicht und man erhält eine entsprechende Fehlermeldung.
    Löschen kann man, allerdings muss man dafür Macrium öffnen, Guardian manuell ausschalten, eine zusätzliche Sicherheitsabfrage mit ja beantworten und dann kann man endlich löschen.
    (Ich glaube allerdings nicht, dass es einen Verschlüsselungstrojaner gibt, der diese Schritte der Reihe nach und vom angemeldeten User unbemerkt, ausführen kann.)

    z.Thema Verschlüsselungstrojaner und wie man an diesen kommt.........
    Meine Erfahrung sagt mir: Entweder per infiziertem USB Stick, Download von Dateien aus irgendwelchen obskuren Quellen oder als Anhang zu einer Mail wobei man diesen Anhang auch noch wider besseren Wissens "öffnen" muss.
    Ich kenne so diverse Infektionen: Mail "Bewerbung" mit Anlagen im Format .docx oder .xlsx dürfte dabei wohl die häufigst vorkommende sein. Dies natürlich gepaart mit ein paar schlecht, falsch oder gar nicht konfigurierten Sicherheitseinstellungen in Office (oder sollte ich statt "natürlich" eventuell "selbstverständlich aus Bequemlichkeitsgründen" schreiben ?)
    Der mir spontan zu dieser Thematik einfallende Rest gehört nicht hierhin - weil er nicht zum Thema passt.

    Auf der anderen Seite sage ich aber auch: Gesunder Menschenverstand, anständiges Virenschutzprogramm wobei das M$ eigene bei Windows 10 völlig ausreicht - sofern man keinen eigenen Exchange Server betreibt - und natürlich auch das, was man eigentlich immer machen sollte: "Gehirn einschalten" !

    Dazu kommt ein anständiges Backup weil es einen netten Spruch bei den Leuten gibt, die "danach" immer angerufen werden und die es "danach" noch richten sollen.
    Der Spruch heißt: " Kein Backup = kein Mitleid ! "

    Übrigens: Ein Backup ist nur dann ein Backup, wenn man die Wiederherstellung aus dem erstellten Backup wenigstens 1x getestet hat und dieser Test erfolgreich war. Dieser Test muss nach jeder Änderung in der Konfiguration es Backups wiederholt werden !

    Gruß Ralf
    Geändert von RPU (19.08.19 um 22:19 Uhr)

  12. #11
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    Beim Konzept über das NAS sichern zu lassen würde sich das NAS beim Rechner "einloggen" und die Daten kopieren.
    Also NAS nimmt sich die Daten, nicht der Rechner schiebt sie aufs NAS.


    --

    Ich sehe momentan keine praxistaugliche Umsetzung vom NAS aus zu arbeiten. Da kommen nur Geschwindigkeiten bei raus, die die Anschaffung der neuen Worksation ad absurdum führen.
    Was ich mich jetzt allerdings frage: Kann ich ein 10gbe NAS direkt an meinen 10gbe Port auf dem Mainboard anschließen und bekomme dadurch bessere Übertragunszeiten als wenn ich nur die WD MyBook 8TB USB 3.0 Platte per 3.0 oder 3.1 Port anschließe?

    Ich lad mir jetzt mal die Macirum Reflect Workstation Testversion runter.
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  13. #12
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    Hi,

    du kannst ein NAS auch direkt mit einem Patchkabel an den PC anschließen.
    Ob dabei aber wirklich eine höhere Übertragungsgeschwindigkeit als beim klassischen Anschluss mit einem Switch (bei 10GB Schnittstellen natürlich auch ein 10GB Switch) dazwischen, erzielt wird, entzieht sich meiner Kenntnis.
    Soll heißen: Ich habe es noch nie selbst ausprobiert und ich kenne auch niemanden, von dem ich annehme, dass er es ausprobiert hat und den ich dazu fragen könnte.

    Hinsichtlich erzielbarer Netto Übertragungsraten habe ich etwas für dich:
    Datendurchsatz – Wikipedia
    Dabei aber aufpassen, weil man mal wieder MBit und MByte lustig vermischt hat.
    10GB LAN fehlt allerdings, wobei ich einmal davon ausgehe, das 10GB LAN die 10-fache Geschwindigkeit von 1GB LAN schaffen dürfte, sofern die verwendete Hardware nicht limitiert.
    Für 1GB rechne ich mal großzügig mit 900 MBit/s dies mal 10 wären 9000 MBit/s und dies wären rund 1125 MBytes/s
    (Umrechner gibt es hier: umrechnung MBytes in MBits - Google-Suche oder hier: Umrechnen Bandbreite, Megabit pro Sekunde )
    Was USB 3 bzw. 3.1 schafft, steht auch in der verlinkten Tabelle, wobei ich persönlich allerdings glaube, dass bei USB Festplatten ab USB 3 die Festplatte selbst der limitierende Faktor sein dürfte - wenigstens dann, wenn es sich um eine Festplatte im klassischen Sinn und nicht um eine SSD handelt.
    In wie weit diese Limitierung durch die Platte selbst auftritt, könnte aber eher im Festplattenforum (siehe dort und vorzugsweise von User "Holt") gesagt werden.

    Ich schiebe zu Hause rund 100GB Datensicherung per 1GB LAN mit Macrium auf mein kleines QNAP TS-228 und komme dabei auf knapp 600 MBit/s Durchsatz und die ganze Angelegenheit dauert einschließlich Image erstellen, komprimieren, Image speichern und Image verifizieren rund 45 Minuten.
    Dabei denke ich aber, dass bei mir die verwendeten Festplatten im NAS limitieren = ST4000VN008 und diese drehen mit nur 5900 UP/M.

    Gruß Ralf
    Geändert von RPU (20.08.19 um 21:59 Uhr)

  14. #13
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    Ich schiebe zu Hause rund 100GB Datensicherung per 1GB LAN mit Macrium auf mein kleines QNAP TS-228 und komme dabei auf knapp 600 MBit/s Durchsatz und die ganze Angelegenheit dauert einschließlich Image erstellen, komprimieren, Image speichern und Image verifizieren rund 45 Minuten.
    Dabei denke ich aber, dass bei mir die verwendeten Festplatten im NAS limitieren = ST4000VN008 und diese drehen mit nur 5900 UP/M.
    Also ca. 70 MByte/s?
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  15. #14
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    ja, passt = etwa 70-75 MByte/s
    Das aber mit meinem TS-228 mit 1GB Schnittstellen und mit 2 HDD im RAID 1 Verbund , die nur 5900 UP/M drehen.

    Auf der Arbeit mit 3x TS-853U NAS (Verbund) und mit Vollbestückung mit 7200er HDD im RAID 6 sieht es aber ganz anders aus aber das passt nicht, alleine schon wegen der Kosten.

  16. #15
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    Ich werd jetzt mal versuchen, Macrium zu verstehen und dann im ersten Schritt auf die beiden USB 3.0 Platten sichern.

    Dann bin ich schonmal sicherer unterwegs und kann mich besser über potentielle NAS informieren.
    Ein weiteres persönliches, aber unabdingbares Kriterium ist nämlich eine hohe Laufruhe, da die Station unweigerlich im Bürobereich unterkommen muss. Viele NAS hatten wohl öfter mal nen Föhn in der Ahnenfolge...
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  17. #16
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    ok, dann mach mal.
    Wenn Du Probleme haben solltest, eine Einstellung bei Macrium zu finden, frag ruhig.
    Ich verwende Macrium schon seit Jahren = von Version 5.1 an und kenne so ziemlich alles.

    Tipp:
    Ich würde als 1.Schritt ein Komplettimage des Windows Datenträgers erstellen und speichern. = ein Image des Datenträgers, von dem Windows startet.
    ! Aber nicht nur die C:\ Partition, sondern auch die "kleinen" versteckten Partitionen, die man unter Windows nicht sehen kann, mit dabei. (ohne diese startet Windows nicht, wenn man wiederherstellen muss) !

    Damit die Wiederherstellung im Fall des Falles auch wirklich klappt schau mal unter "Weitere Aufgaben" und dann unter "Rettungsmedien erstellen".
    Neben dem Windows Bootmenü (sollte man haben und verankert sich in der Windows Startoption) sollte man zusätzlich ein .ISO als Notstartmedium irgendwo speichern.
    Dieses kann man dann im Extremfall immer noch mit einem anderen PC/Laptop auf eine CD/DVD brennen und von dieser starten.
    Ich habe dafür - obwohl ich in fast allen Geräten auch noch ein optisches Laufwerk habe - ein günstiges USB DVD Laufwerk.

    So, dann mach mal.....

    Gruß Ralf

  18. #17
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    Ich werf mal Duplicati in den Raum. Duplicati
    Benutze ich jetzt seit paar Jahren und läuft auf Linux/Windows/Mac

  19. #18
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    Aktuell fahre ich mit Macrium gut.
    Der Testzeitraum läuft die Tage ab, da werd ich mir mal eine Lizenz zulegen.
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