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  1. #1
    Moderator
    BIOS Bernhard
    Lutz
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    Standard Cooler Master Cosmos SE - Tragefriff, Mesh und 18x 2,5" Befestigungsmöglichkeit




    Einleitung

    “Das Internet, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2015. Dies ist eine neue Review von Reaver1988, der mit großem Interesse an Hardware 9 Jahre im Luxx unterwegs ist, um neue Hardware zu erforschen, neue Gehäuse und neue Peripherie. Viele Lichtjahre von der Wirklichkeit entfernt dringt Reaver1988 in Themengebiete vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.“

    ... oder so ähnlich könnte meine Einleitung anfangen. Ein herzliches Willkommen von mir zu einer neuen Review. Dieses Mal hat mir Cooler Master (vielen Dank an dieser Stelle für die Bereitstellung des Testsamples) etwas ganz feines zum reviewen zur Verfügung gestellt. Mit dem Cooler Master Cosmos SE wird mir die Möglichkeit zu meinem zweiten Gehäuse Review gegeben. Ich habe mich sehr auf dieses Gehäuse gefreut, da ich selber ein Cooltek W2 im Einsatz habe und beide Gehäuse völlig unterschiedliche Kühlungs- und Aufbauansätze verfolgen.

    Wie sich das Cosmos SE schlägt und welche Besonderheiten der kleine Brude des legendären Cooler Master Cosmos (II) parat hält, sollen die folgenden Zeile klären.




    Agenda

    1. Herstellerangaben und Lieferumfang
    2. Impressionen
      1. Impressionen - Zubehör
      2. Impressionen - Außen
      3. Impressionen - Innen
    3. Testsystem
    4. Einbau
    5. Temperaturen und Lautstärke
    6. Bezugsquellen
    7. Fazit
    8. Hilfreiche Links
    9. Alle Bilder
    10. Danksagung





    Herstellerangaben und Lieferumfang

    Das Cosmos SE ist ein Midi Gehäuse, welches problemlos Platz für ein ATX Mainboard und entsprechenden Erweiterungskarten bis zu 276mm bzw. 395mm (Ohne HDD Käfig) bietet. Vorab einmal die groben Details kurz zusammengefasst, bevor es zur näheren Betrachtung geht:

    Abmessungen 263.8x569.4x524.4mm (BxHxT)
    Gewicht 10,8Kg
    MB Kompatibilität ATX, mATX, Mini ITX
    Max. CPU Kühler Höhe 175mm
    Form Faktor Midi-Tower
    Material Stahl, Aluminium, Mesh und Plastik
    Laufwerksschächte 8x 3,5"; 3x5,25"; 18x 2,5" SSD (16x 3,5" adaptiert, 2x "versteckt")
    I/O (2x)USB 3.0 ,(2x) USB 2.0, (x1) Headphone, (x1) Mic
    Erweiterungs Steckplätze (Pci(e) ) 7
    Besonderheit Tragegriffe, Schalter für Lüfter Beleuchtung, Seitenfenster
    Garantie 2 Jahre

    Diese Eigenschaften bewirbt Cooler Master für sein Gehäuse. Auffällig ist die enorme Anzahl an Möglichkeiten SSDs unterzubringen. Auch erzeugt es ein Gefühl der Zufriedenheit, dass große CPU Kühler und lange Grafikkarte problemlos ihren Platz im Cosmos SE finden können.




    Impressionen

    Cooler Master verschickt das Cosmos SE in einem passenden Karton, der nicht nur vom Produkt selber, sondern auch von den gröbsten technischen Daten geschmückt wird. Das Gehäuse selbst wird von Styropor in der Mitte vom Karton fixiert und von außen mit einer Folie vor Kratzern geschützt. Dieses ist eine seit Jahrzehnten bewährte Verpackungsstrategie und gibt keinen Grund zur Kritik auf.



    Passend zum Cosmos SE, wurde mir auch noch ein Cooler Master V450 Gold Netzteil gestellt, welches in dieser Review als Netzteil für das Testsystem dienen wird. Die Daten zu diesem Netzteil können auf der Cooler Master Website eingesehen werden: Klick



    Nachdem das Gehäuse aus der Verpackung gezogen ist, präsentiert es sich in voller Pracht. Das Zubehör ist entweder schon verbaut (HDD Schlitten) oder aber innerhalb eines kleinen Kartons, welcher sich im Gehäuse befindet.







    Impressionen - Zubehör

    Das Zubehör besteht aus den üblichen Bestandteilen, sowie Halterungen für Radiatoren:

    • Anleitung
    • Schraubensatz (incl. Aufsatz zum Festdrehen der Abstandshalter mit Kreuzschlitz)
    • Kabelbinder
    • Speaker (für das Mainboard, um Bios Fehlercodes akustisch ausgeben zu lassen)
    • Gummiringe
    • Montagematerial zum Anbringen einer Vorrichtung für Vorhängeschlösser
    • Radiatoren Befestigung für die Front







    Impressionen - Außen

    Betrachten wir uns zuerst die Front. Sie besteht aus den 3 5,25" Schächten für Laufwerke und einem großen Meshgitter. Das Meshgitter wird vom Cooler Master Logo verziert, welches sich ganz und gar nicht aufdringlich in das Gesamtbild des Gehäuses einfügt.



    Bei den 5,25" Blenden hat Cooler Master sich ein nettes Feature einfallen lassen. Die Blenden sind weder geschraubt, noch umständlich gesteckt, sondern werden über einen Hebel "entriegelt" und danach problemlos herausnehmbar ohne dass man von Innen nachhilft. Was auf der einen Seite praktisch ist, kann eventuell optisch stören, denn der Hebel ist zu jeder Zeit sichtbar. Freunde der cleanen Fronten müssen sich daher nach alternativen Blenden umsehen. Des weiteren wird die Front von einer länglichen Leuchtleiste gezirrt, welche sich als HDD Led rausstellen soll.



    Das Cosmos SE besitzt 2 Haltegriffe, die sich symmetrisch auch am Boden wiederfinden. Das Gehäuse steht auf den beiden Bügeln, welche auf der Unterseite mit Pads, für den sicheren und kratzfreien Stand, bestückt sind.



    Mit einem leichten Ziehen Richtung Boden, kann man das Meshgitter auch gänzlich entfernen und kann ohne weiteres die beiden 120mm Lüfter in der Front austauschen, reinigen oder was einem sonst noch einfällt. Des Weiteren bekommt man von vorne Zugang zu zwei 3,5" Festplatten/SSD Slots. Diese können nur nach vorne rausgezogen werden.



    Die Oberseite besteht ebenfalls aus einem großen Mesh Element, den Haltebügeln und dem I/O Panel.



    Der vordere Teil der Oberseite besitzt neben dem obligatorischen Power und Resetschalter auch einen Knopf um die LEDs der bereits verbauten Lüfter an bzw. auszuschalten. Dieser Schalter sitzt für meinen Geschmack etwas zu nah am Resetknopf - es kann leicht passieren, dass man daneben drückt und damit den Rechner neustartet. Mittig findet sich der Produktname "Cosmos" in einem edlen Silber wieder. In einer Vertiefung finden sich letztendlich auch die vier USB Anschlüsse (nur 2 davon sind USB 3.0 Anschlüsse) und die beiden Audioanschlüsse (Mic und Kopfhörer). Wieso Cooler Master nicht direkt 4x USB 3.0 verbaut hat und einen Adapter von 3.0 auf 2.0 beilegt, ist mir nicht ganz klar.



    Eine Besonderheit der Oberseite ist, dass man mit einer Werkzeuglosenschraube auf der Rückseite das Meshgitter schnell und problemlos entfernen kann. Dort befindet sich ausreichend Platz für weitere Lüfter oder einen dünnen Radiator. Leider hat Cooler Master es versäumt 2 Löcher als Schlauchdurchführungen anzubringen, sodass die Schläuche über die Rückseite in das Gehäuse gelegt werden müssen. Das ist sehr schade, zerstört so etwas doch die Optik ungemein.




    Die rechte Seite (von Vorne aus gesehen) ist komplett geschlossen, hat allerdings eine Auswölbung, welches dem Kabelmanagement hinter dem Mainboard beiträgt.



    Die linke Seite (von Vorne aus gesehen) besitzt eine Inlayscheibe, welche leicht schwarz getönt ist. Der Ausschnitt ist nicht Quadratisch, sondern eher "kantig" Oval. Das Fenster ist von innen "gesteckt", daher sieht man weder von außen, noch von innen Schrauben, sodass einer cleanen Optik nichts im Wege steht.



    Die schwarze Rückseite bietet alles, was man von einem Midi Case erwarten würde. Neben den 7 PCIE Slots, dem Lüftergitter des 120mm Rückwärtigen Lüfters und drei Schlauchdurchführungen (wobei eine für Kabel genutzt werden kann), finden sich 2 vertikal angebrachte PCI Slots. Mit einer Riser Card, könnte man so z.B. eine PCI(e) Karte oder auch alternative Slotblenden bzw. Slotblendenlüfter anbringen. Für meinen Geschmack, hätte man die Öffnung etwas schöner "verschleiern" können. So wirkt es leider etwas unruhig.
    Die Seitenteile werden mit Werkzeuglosen Schrauben fixiert, welche beim ersten rausdrehen allerdings mit einer Zange und/oder Schraubendreher geöffnet werden. Der Grund dafür ist, dass sie von Werk aus sehr festgezogen sind.
    Eine kleine Besonderheit findet sich am Montageort des Netzteiles, denn dieses steht einige Millimeter raus, was letztendlich etwas mehr Platz im inneren des Gehäuses bringen wird.



    Die Unterseite bietet zwei schnell herausnehmbare Staubfilter. Dieses hilft dabei, dass das Gehäuse weniger verstaubt, gerade in Bezug auf eventuell vorhandenen Teppichböden.






    Impressionen - Innen

    Cooler Master hat einen, mittlerweile, klassischen Aufbau seines Gehäuses gewählt. Im unteren Bereich findet sich neben dem Netzteil auch Möglichkeiten zur Montage von SSDs bzw. HDDs. Das Mainboard befindet sich über dem Netzteil und zur einfacheren Montage eines CPU Kühlers, befindet sich auf der Rückseite ein ausreichend großer Ausschnitt, um beispielsweise Backplates anzubringen.
    Weitere Montageplätze für SSDs und/oder HDDs befindet sich in Richtung Front. Die obligatorischen 5,25" Schächte befinden sich im oberen Teil. Für meinen Geschmack, hätte man diese auch weg lassen können, da ich seit Jahren keine CD mehr in der Hand hatte. Dennoch für Käufer mit CD, DVD, Blu-ray Laufwerk ist dieses natürlich ein Segen.



    Alle Massenspeicherschlitten (was ein Wort), lassen sich werkzeuglos aus dem Gehäuse ziehen. Dieses ist seit Jahren eine weit verbreitete Möglichkeit Festplatten schnell und unkompliziert einzubauen. Hier hat Cooler Master gute Arbeit geleistet, denn sie lassen sich Butterweich rausziehen und wieder reinstecken. Cooler Master bietet die Möglichkeit die HDD Käfige in 2er Paketen zu entfernen. Dafür müssen von hinten und vorne 4 Schrauben gelöst werden. Danach kann man die "Seitenteile" des HDD Käfigs entfernen und bekommt so mehr Platz.



    Auch im Boden befindet sich 2 Schlitten, die sich aber nur über die Front rausziehen lassen. Dieses hat den Vorteil, dass man die Kabel (Strom und Datenverbindung) verlegen kann, ohne dass man sie großartig sieht.



    Die Montageschlitten bieten 2 Möglichkeiten zur Montage. SSDs bzw. 2,5" Festplatten müssen verschraubt werden (4 Schrauben von unten). Danach kann der Schlitten wieder in das Gehäuse geschoben werden. Für 3,5" Speichermedien hat sich Cooler Master eine Funktionalität einfallen lassen, die es Werkzeug- und Schraubenlos ermöglicht Festplatten zu verbauen. Dazu muss der kleine Schalter auf der Unterseite gedrückt und der Schlitten auseinandergezogen werden. Jetzt kann die HDD reingelegt und durch zusammendrücken des Schlittens fixiert werden.




    Die Rückseite des Gehäuses bietet viel Platz um Kabel, Stecker, Verlängerungen oder ähnliches unterzubringen. Es sind zahlreiche Öffnungen im Mainboard Tray, die einem optimalen Kabelmanagement entgegen kommen. Auch hat Cooler Master an zahlreiche Ösen gedacht, an denen Kabel mittels Kabelbinder (sind im Lieferumfang enthalten) fixiert werden können.



    Kommen wir nun zu den bereits verbauten Lüftern. Insgesamt finden sich schon einmal 4 Lüfter (3x120mm, 1x140mm) im Gehäuse verbaut. Man könnte im Deckel noch einen weiteren 140mm Lüfter verbauen, wenn dieses gewünscht ist. Ganze 3 verschiedene Modelle verbaut Cooler Master, die die unterschiedlichsten Eigenschaften aufweisen.

    Auf der Rückseite verbaut Cooler Master einen 120mm Lüfter des Typs:A12025-12CB-3JN-F1. Dieser besitzt keinerlei Beleuchtung und ist in einem schlichten schwarz gehalten. Die angegebene Leistungsaufnahme beläuft sich auf 0,16A. Der Lüfter wird wahlweise über einen 3 Pin Anschluss bzw. über einen Adapter via Molex mit Strom versorgt. Der Adapter kann entfernt werden.




    Im Deckel befindet sich ein 140mm Lüfter des Typs A14025-12CB-3BN-F1. Dieser gönnt sich 0,18A aus dem Netzteil und wird ebenfalls mit einem 3 Pin Stecker bzw. mit einem Molexadapter mit Strom versorgt. Auch hier setzt Cooler Master auf ein schlichtes schwarz ohne LEDs.




    In der Front kommen 2 120mm Lüfter des Typs: A12025-12CB-3DN-F1 zum Einsatz. Dieser wurde aus einem schwarzen durchsichtigen Plastik gefertigt und hat 4 blaue LEDs verbaut. Der Lüfter selbst wird ebenfalls über 3 Pin bzw. Molex mit Strom versorgt, hat allerdings ein weiteres Kabel, welches für das Ein- oder Ausschalten der LEDs zuständig ist. Jetzt macht der 3. Schalter auf dem I/O Panel auch Sinn, denn dieser steuert die LEDs beider Lüfter.









    Testsystem

    Mein Testsystem besteht aus folgenden Komponenten





    Einbau

    Nach viel Theorie, kommen wir jetzt zur Praxis. Meine Hardware muss in das Gehäuse gebaut werden. Angefangen habe ich mit dem Cooler Master V450S Netzteil, damit ich die nötigen Kabel schon einmal hinter dem Mainboard Tray verstecken kann. Auf Grund der Modularität, konnte ein Einbau ohne großen Kabelsalat stattfinden.



    Nachdem das Netzteil in das Gehäuse gelegt und verschraubt ist, wird deutlich, was die Aussparung nach hinten, im Inneren an Platz bringt. Diese Art der Montage finde ich sehr gelungen.



    Als nächstes montiere ich meine beiden SSDs. Wie bereits angekündigt: Schlitten rausziehen, SSD drauflegen und mit 4 Schrauben fixiert. Ich habe mich für die unteren beiden Slots entschieden, da ich an die SSDs sowieso nie dran muss. Dass diese Entscheidung gut war, soll der Einbau der Grafikkarte zeigen.
    Neben dem fixieren der SSDs habe ich direkt Strom und Datenkabel befestigt, damit ich an dieser Stelle nichts weiter machen muss.



    Das Mainboard ist der nächste Kandidat. Nachdem das I/O Shield befestigt und die Abstandshalter in den Mainboardtray gedreht worden sind, musste ich feststellen, dass Cooler Master etwas hohe Fertigungstoleranzen hat, was den Abstand bzw. die Position der Abstandshalter angeht. Die Schraube links oben (wenn von der Seite auf das Gehäuse geschaut wird), passt nicht zu den Bohrungen auf dem Mainboard. Auch mit Drücken des Mainboards Richtung I/O Shield, gibt es keine Verbesserung. Alle anderen Löcher passen wie angegossen. Die eine Schraube verhindert Gott sei Dank nicht den Einbau, unschön ist es dennoch.



    Als nächstes soll der Prolimatech Genesis folgen, welcher gerade so passt. Er hätte nicht weiter Richtung Front ragen dürfen, ohne das ich einen HDD Käfig hätte entfernen müssen.




    Als letztes folgt der Einbau der Grafikkarte. Leider ist meine R9 290x mit montiertem Raijintek Morpheus zu lang, sodass ich die unteren 4 HDD Schlitten (also 2 Module) ausbauen muss. Ansonsten hätten die Heatpipes der Grafikkarte nicht reingepasst. Nach dieser kurzen OP, passt es dann wunderbar. Schnell noch die Lüfter auf den CPU Kühler montiert, Kabel (Power, Reset etc.) angeschlossen und ich bin fertig. Der erste Start erzeugt immer ein Kribbeln und die Frage "Habe ich an alles gedacht ?" und als die Umrandung der Knöpfe und die beiden blau beleuchteten Frontlüfter in einem schönen Blau erstrahlen und mich mein Windows Boot Logo anlacht, weiß ich, dass ich die Frage mit einem klaren "Ja" beantworten kann.



    Optisch ein Hingucker, schön aufgeräumt und ob die Leistung passt? Das sehen wir im nächsten Punkt.




    Temperaturen und Lautstärke

    Jetzt kommen wir zur Frage: Wie laut und warm/kalt ist die Hardware eigentlich in dem Gehäuse?

    Dafür stelle ich anfangs ein paar Rahmenbedingungen auf. Alle Tests werden bei einer Raumtemperatur von 22°C gemacht und folgende Lüfter Profile werden verwendet (Achtung je nach Max Drehzahl der Lüfter, kommen hier absolut unterschiedliche Drehzahlen raus!):



    Ich teste einmal die verbauten Lüfter und einmal meine Referenzlüfter: Corsair AF120 bzw. AF140. Folgende Ergebnisse erhalte ich nach den entsprechenden Durchläufen:



    Leider stellt sich raus, dass die verbauten Cooler Master Lüfter nur teilweise Silenttauglich sind. Arbeiten die Lüfter in der Front sehr laufruhig und auch leise, so ist speziell der im Deckel verbaute 140mm Lüfter als "unerträglich" zu beschreiben. Er hat ein deutliches Schleifen und auch generell ist ein deutliches Laufgeräusch vorhanden. Der 120mm Lüfter im Heck ist als "OK" zu bezeichnen, dennoch nichts für Silentfans. Mit den verbauten Referenzlüftern ist es dann deutlich ruhiger/leiser und angenehmer zu arbeiten. Um dieses Dilemma zu lösen, würde ich entweder keine Lüfter mehr verbauen oder aber statt des 120mm Hecklüfters bzw. Deckellüfters einfach noch 2 weitere beleuchtete Lüfter aus der Front verbauen. Neben einer netten Optik, hätte letzteres den Vorteil, dass es dann auch insgesamt sehr ruhig wird.

    Als nächstes kommt der Temperatur Test, den ich mit Prime (27.9) und folgenden Einstellungen gemacht habe




    Die CPU lief dabei auf 4,4ghz und 1,22V (All Core Turbo). Die Ergebnisse überraschen nicht großartig:



    Die Temperaturen bewegen sich in einem sehr guten Bereich und sind in jeder Lebenslage besser, als in meinem Cooltek W2. In letzterem Gehäuse kann man gute 4-5°C auf jede Position draufrechnen, was am kleinen Volumen des Würfelgehäuses liegt. Auch wird deutlich, dass die Cooler Master Lüfter nicht nur lauter, sondern auch in ihrer Leistung schwächer sind. Allerdings darf man nicht vergessen, dass alleine die Corsair Lüfter Mehrkosten von rund 50€ bedeuten. Bei einem Einkaufspreis von aktuell 130€ für das Cosmos SE, wäre das natürlich zu viel verlangt!




    Bezugsquellen

    Mit Fenster:
    Cooler Master Cosmos SE Window COS-5000-KWN1 Preise | Hardwareluxx Deutschland

    Ohne Fenster:
    http://geizhals.de/cooler-master-cos...-a1013682.html




    Fazit

    An dieser Stelle kommen wir dann auch zum Fazit. Ich hatte bei dieser Review sehr viel Spaß und wenig Frust erleben müssen. Letzteres liegt am durchdachten Konzept des Gehäuses und die (bis auf die ATX Bohrung betreffende Ungenauigkeit) hochwertige Verarbeitung. Der Einbau der Hardware lief reibungslos und auch eine spätere Erweiterung von Festplatten, Austausch von Grafikkarte(n) oder aber auch das Netzteil wird sich sehr einfach gestalten.
    Begeistert bin ich von den deutlich besseren Temperaturen im Vergleich zu meinem Cooltek W2, was dem Volumen und der offenen (Mesh) Front geschuldet sein wird. Wer ein Gehäuse sucht, dass auch mal rumgetragen werden kann (Lan beispielsweise), aber auch zuhause sehr edel wirkt und bereit ist, die aktuell geforderten 130€ zu investieren, der kann bedenkenlos Zuschlagen, mit dem Wissen, dass die Gehäuselüfter für einen leisen Betrieb ausgetauscht werden sollten/müssen.


    Positiv Negativ
    Werkzeuglose Hardwaremontage(bis auf Mainboard) Laute Lüfter (bis auf die Frontlüfter)
    Viel Platz für aktuelle Hardware ATX Bohrung nicht 100%ig
    2x USB 3.0 ... ... 2x USB 2.0
    Staubfilter
    Hochwertige Verarbeitung
    Möglichkeit einen 360er und 280er Radiator unterzubringen
    Laufwerksschlitten bieten viel Platz für 2,5" und 3,5"
    Tragegriffe
    Gute Kühlleistung


    Und jetzt sind wir am Ende angekommen, doch ist es wirklich zu Ende? Ich plane das Cosmos SE in ein nächstes Projekt einzusetzen und dabei wird es sich wohl "etwas" verändern ;-) Die Ankündigung werde ich hier natürlich als erstes veröffentlichen.
    Ich hoffe, dass ihr viel Spaß bei der Review hattet und auch etwas informatives mitnehmen konntet. Für Kritik, Verbesserung und/oder Vorschläge bin ich immer offen. Haut bitte alles raus, damit ich mich auch für zukünftige Reviews verbessern kann.




    Hilfreiche Links







    Alle Bilder





    Danksagung

    Ich bedanke mich an dieser Stelle ganz herzlich bei Cooler Master, die mir das Gehäuse, sowie auch das Netzteil zur Verfügung gestellt haben. Im Speziellen geht mein Dank an Sylvain, der ein sehr engagierter, netter und kompetenter Mitarbeiter bei Cooler Master darstellt.


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  3. #2
    Modaretor
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    Hardware Hans-Peter
    Avatar von m@tti
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    mit verbauter Hw schauts aber schon bissl eng aus.

  4. #3
    Moderator
    BIOS Bernhard
    Lutz
    Avatar von Reaver1988
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    Ist es aber nicht (wenn der HDD Käfig raus ist) :-) da passen dann alle Grakas rein, die es momentan so gibt behaupte ich.

  5. #4
    Modaretor
    Luxus Luxxer
    Hardware Hans-Peter
    Avatar von m@tti
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    aber diese "Schiene" da würde mich dennoch stören

  6. #5
    Moderator
    BIOS Bernhard
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    Avatar von Reaver1988
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    Mich auch ;-) aber warte einfach mal etwas. Wie ich ja bereits angekündigt habe "wird es sich wohl "etwas" verändern"

  7. #6
    Vizeadmiral Avatar von Narbennarr
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    Oh die fehlerhafte ATX Bohrung ist aber wirklich unschön! Auch wenn es Alltag kaum stört, sollte sowas nicht sein. Gerade mit 1kg+ Towerkühlern möchte ich absolute Sicherheit wissen.
    Hoffe das ist ein Einzelfall!

    Ansonsten großartiges Review und wie immer tolle Fotos - frag mich immer wie du diese Optik hin bekommst
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  8. #7
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    BIOS Bernhard
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      • Netzteil:
      • Seasonic x650 KM3
      • Betriebssystem:
      • Windows 10 Prof. 64bit
      • Sonstiges:
      • Teufel Concept E Magnum Silber, Wii U Prem (Zelda Edition)
      • Photoequipment:
      • Canon EOS 450D incl SIGMA DC 18-200mm
      • Handy:
      • Huawei P10

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    Ich gehe von einem Einzelfall aus, das wäre sonst in anderen Tests aufgefallen. Es hält aber alles bombig bei mir.

    Vielen Dank für die Blumen. Die Bilder sind ok, da haben wir hier ganz andere spezies, wo ich mir immer denke "wooooah wow". Ich habe mir mal dein BQ Review angesehen und es sieht so aus, alsob du den Blitz immer direkt auf das Motiv knallen lässt. Ich mache es indirekt über die Decke (Blitz also nach oben gegen die Decke richten), dass macht einiges aus.

  9. #8
    Vizeadmiral Avatar von Narbennarr
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    Danke für die Tipps
    Ryzen 2600 @ Dark Rock 4| GB Aorus Pro B450 | Gainward 1070 Phoenix GS | 2x 4GB Corsair Vengance 3200Mhz | Corsair Crystal 680X | BeQuiet Dark Power Pro 11 650W | 2x Samsung EVO 850 500GB

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