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  1. #1
    Matrose
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    Standard Seltsames Verhalten des RAM bei steigender Frequenz (Ryzen 3700X / 16GB TridentZ )

    Guten Abend!

    Bitte entschuldigt erst einmal den nicht so konkreten Titel - ich wusste nicht ganz, wie ich das ganze nennen soll Kommen wir daher einfach mal zur Sache.

    Ich habe kürzlich mein neues System zusammengebaut. Ein Ryzen 3700X auf einem AsRock X470 Gaming K4 mit 16 GB TridentZ Ram (DDR4-3200 CL14) und meiner GTX 1080 Ti, die ich bereits vorher hatte (um die wichtigsten Komponenten zu nennen).

    Dann habe ich natürlich versucht, ein bisschen zu tweaken Was bei der Graka geht, wusste ich ja schon, den Ryzen lass ich auf stock settings laufen... Aber der RAM soll rennen! Also habe ich mithilfe des DRAM Calculator für 3200 Mhz die safe- und fast-Timings ermittelt und getestet, zwischendurch immer wieder Tests mit den Lese- und Schreib-Benchmarks aus AIDA64 laufen gelassen. Ihr seht alle Ergebnisse im Anhang, den ich leider nicht drehen konnte -.-
    Als ich gesehen habe, dass das alles gut läuft, habe ich mich schrittweise hochgearbeitet bis 3600 mit safe-Timings. Dann hab ich den Speicher noch einmal mit den selben Timings auf 3.666 Mhz hochgesetzt - immer noch läuft alles super. Ich habe übrigens immer das IF mitgetaktet, um auf 1:1 zu bleiben.
    Und jetzt hab ich den erst einmal letzten Schritt auf 3.733 Mhz machen wollen, und dafür 1. neue Timings mit dem Calculator ermittelt, 2. auch mal die Spannung auf 1.4V und 3. den IF auf 1733 Mhz gesetzt. Hier kommen wir zum merkwürdigen Phänomen. Die Schreibrate steigt weiter, aber die Leserate fällt, verglichen mit den Ergebnissen bei 3.666Mhz mit den 3.600er Timings um 3.000 Mbit zurück! Läuft aber alles rund, und auch ein Lauf Memtest führte keine Fehler zutage.

    Woran liegt das? Wenn das IF am Limit laufen würde, würde sich dies doch auch im laufenden Betrieb bemerkbar machen? Und kann ich hier der Leserate noch irgendwie nachhelfen? Ansonsten wäre es ja sinnvoller, den Speicher weiterhin bei 3.666Mhz laufen zu lassen...

    Edit: Weiteres Troubleshooting hat mich zu der Überlegung geführt, ob das ungerade Timing von tRCDRD 17 - ggf. in Verbindung mit dem GearDown Mode - zu der Anomalie führt. GDM stand auf Auto, explizites Deaktivieren hat nichts geändert, ebenso, das Timing wieder auf (gerade) 16 zu reduzieren.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    Geändert von eMVau (08.10.19 um 20:30 Uhr)

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  3. #2
    Gefreiter Avatar von Maurise
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    Also, wenn du die Kurzfassung haben möchtest: Bestimmte RAM und Infinity Fabric Mischungen geben mehr Leistung als ähnliche mit vlt etwas niedrigerem Takt. Für optimale Performance sollte RAM Takt doppelt so hoch wie der der IF sein. BSP. 1800IF und 3600RAM, 1833IF 3666RAM, 1866IF 3733RAM. Je nachdem wie hoch du die IF bekommst, solltest du auch den RAM einstellen und danach die Timings anziehen.

    Was auch sein kann ist, das die Subtimings vom MB sich verändern, um es Stabil zu halten. Wenn du alles was der Ryzen RAM Calc. Hat einstellst, sollte das aber hinhauen. Man muss nicht alle 50 oder so feststellen zumal das auch nach hinten losgehen kann. Und du hast zwar Zugriff auf Viele aber nicht alle.

    Wenn du genaueres Wissen willst und etwas Englisch kannst, gibt es einen YouTube Kanal der Actually Hardcore Overclocking heißt. Der gute Buildzoid hat dort genau zu dieser Thematik 2 Videos hochgeladen. Die gehen aber je 45min. Also eher was für Enthusiasten. Aber was nicht ist kann ja noch werden XD.

  4. #3
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    Zitat Zitat von eMVau Beitrag anzeigen
    Und jetzt hab ich den erst einmal letzten Schritt auf 3.733 Mhz machen wollen, und dafür 1. neue Timings mit dem Calculator ermittelt, 2. auch mal die Spannung auf 1.4V und 3. den IF auf 1733 Mhz gesetzt.
    Hast du dich evtl. vertippt? Weil der IF sollte idealerweise immer synchron mit dem RAM-Takt laufen, d.h. 3733 / 2 = 1866. Dadurch, dass die beiden so wie du geschrieben hast, asynchron laufen, geht hierbei Leistung flöten.

  5. #4
    Matrose
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    Hallo

    Danke erst einmal für eure Rückmeldungen! Beim IF Takt hab ich mich tatsächlich vertippt, auf das Verhältnis zwischen IF Takt und RAM Takt habe ich geachtet und den IF nach jeder Änderung dem RAM-Takt angepasst.
    Also - korrigiert:
    Der RAM bietet offenbar bei 1.833 MHz RAM (= 3.666 MHz effektiv wegen DDR) und 1.833 MHz auf dem IF bessere Leseraten, als bei 1.866 MHz RAM (= 3.733 MHz DDR) und 1.866 MHz auf dem IF. Obwohl die Schreibrate bei letzteren Settings trotzdem höher liegt.

    Dass es mit einzelnen Subtimings zusammen hängen könnte, habe ich auch schon vermutet. Bereits auf niedrigeren Geschwindigkeiten ist mir aufgefallen, dass die Schreib- und Leseraten sich teils merkwürdig verhalten (z. B. auf 3.400 MHz: Von Safe auf Fast steigt nur die Leserate, die Änderung der Schreibrate verbuche ich im Bereich der Messtoleranz). Und es gibt ja offenbar einzelne Timings, die sich erkennbar nur auf Schreib- oder Leserate auswirken und dafür entsprechend ein W (=write) oder R (=read) im Kürzel tragen - tatsächlich habe ich übrigens mit jedem Lauf auch sämtliche Subtimings angepasst.
    Im Endeffekt wäre hier ein RAM-Takt von 3.666 MHz wohl weiterhin die beste Variante.

    @Maurise: Die Videos von AHC guck ich mir mal an. So Enthusiastenkrams guck ich eh ganz gerne Vielen Dank für die Empfehlung!

    Was mich ja noch interessieren würde: Ich lese verhältnismäßig oft von 3.600 MHz CL14. Das muss doch mit den B-Dies auch gehen, sind doch die besten? Da hilft mir der RAM Calc aber nicht weiter. Kennt jemand die vollständigen dafür empfohlenen Timings incl. Subtimings und Spannung?
    Geändert von eMVau (16.10.19 um 16:39 Uhr)

  6. #5
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    Idee: Versuch mal die SoC-Spannung anzuheben. Meine mal gelesen zu haben, dass mit zu niedriger SoC-Spannung ebenfalls die Leistung flöten geht.

  7. #6
    Gefreiter Avatar von Maurise
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    Schreiben ist nur ein Bench der IF. Da tut sich auch mit 5000mhz nichts.

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