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  1. #1
    News Avatar von HWL News Bot
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    Standard Volkswagen nutzt in Zukunft Tesla-Produkte

    volkswagen


    Wie Volkswagen bekannt gab, sollen Teslas “Powerpack-Batteriespeicher” in Zukunft an mehr als 100 seiner Electrify-America-Ladestationen in den Vereinigten Staaten von Amerika eingesetzt werden. Diese sollen im Laufe des Jahres 2019 in Regionen, in denen es zu einer hohen Konzentration von Elektrofahrzeug-Besitzern kommt, installiert werden. Laut Aussagen des Autobauers betrifft dies hauptsächlich die Westküste der USA.


    Die Tesla-Powerpacks beziehen ihren Strom außerhalb der Stoßzeiten und speichern diesen für eine spätere Verwendung. Dadurch wird es ermöglicht, dass die Ladestationen mit der Nachfrage Schritt halten können. Gleichzeitig wird vermieden, dass die...

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  3. #2
    Kapitänleutnant
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    Zitat Zitat von HWL News Bot Beitrag anzeigen
    Die Tesla-Powerpacks beziehen ihren Strom außerhalb der Stoßzeiten und speichern diesen für eine spätere Verwendung.
    Es wird also Strom produziert, den man zum Produktionszeitpunkt nicht braucht.
    Den Strom speichert man dann (in Tesla Powerpacks) zur späteren Verwendung.
    Die spätere Verwendung ist dann das Laden von Elektroautos.
    In den Elektroautos speichert man die Energie im Akku zur späteren Verwendung.
    Die spätere Verwendung ist dann das Fahren des Autos.

  4. #3
    Kapitän zur See
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    Gut aufgepasst, Timo, hier ist dein Fleißsternchen :)

    @Topic: Es geht nicht nur darum, Strom für Stoßzeiten vorzuhalten. Ich glaube sogar, dass das ein verschwindend geringer Teil der Arbeit sein wird, den die Akkus tatsächlich leisten.

    Viel wichtiger ist nämlich das Vermeiden sogenannter "demand charges", also Aufschläge bei plötzlichen Spitzen in der Nachfrage. Das Stromnetz mag nämlich starke, plötzliche Veränderungen in der abgenommenen Leistung überhaupt nicht - das destabilisiert die Versorgung. Um das zu verhindern, müssen aufwändige Lastausgleichsverfahren eingesetzt werden, die alles zwischen dem Umschalten zwischen verschiedenen Leitungen und dem Hochfahren eines zusätzlichen, im Standby wartenden Kraftwerks beinhalten. Die Kosten dafür werden an den Verbraucher weitergegeben, der die plötzlichen Lastspitzen produziert.

    Diese Aufschläge können die Strompreise wirklich aufs aller Extremste beeinflussen. In einem anderen Artikel in Englischer Sprache berichtete jemand davon, privat eine 24 kW Ladestation zu betreiben. Der normale Strompreis beträgt US $0.12/kWh, aber wenn jemand sein Auto anschließt und 24 kW zieht, dann berechnet der Energieversorger stattdessen $1.00/kWh - also mehr als das Achtfache. Nun bekommt Electrify America als Firmenkunde wahrscheinlich bessere Konditionen... aber auf der anderen Seite schieben deren Ladestationen auch bis zu 150 kW über die Leitung. In einigen Fällen sogar bis zu 350 kW. Überlegt euch mal, was das für Aufschläge nach sich zieht!

    Mit Hilfe der Batterien kann dagegen eine gleichmäßige Leistungsabnahme sichergestellt werden. So könnte zum Beispiel eine 150 kW Ladestation nur 30 kW aus dem Netz beziehen, und die restlichen 120 kW aus der Batterie. Wenn dann die Ladestation gerade nicht verwendet wird, läd sich die Batterie mit den gleichen, konstanten 30 kW wieder auf - der Stromanbieter sieht keine Lastspitzen, alle sind glücklich, Electrify America kann profitabel arbeiten, und die Preise für den Kunden können trotzdem noch runterkommen.
    Geändert von KeinNameFrei (05.02.19 um 13:13 Uhr)

  5. #4
    Admiral Avatar von Mondrial
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    Zitat Zitat von timo82 Beitrag anzeigen
    Es wird also Strom produziert, den man zum Produktionszeitpunkt nicht braucht.
    Den Strom speichert man dann (in Tesla Powerpacks) zur späteren Verwendung.
    Die spätere Verwendung ist dann das Laden von Elektroautos.
    In den Elektroautos speichert man die Energie im Akku zur späteren Verwendung.
    Die spätere Verwendung ist dann das Fahren des Autos.
    Jo macht doch durchaus Sinn, damit das Schnellladen zu Stoßzeiten keine Überlastung der dortigen Netze verursacht.

    Und es würde wahrscheinlich noch mehr Sinn machen, wenn man diese Technologie zum Speichern von Strom verwenden könnte/würde, der aus regenerativen Quellen gewonnen wurde aber zum Zeitpunkt der Erzeugung nicht benötigt wurde.
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    Bis heute begreife ich einfach nicht, worin die menschliche Zivilisation begründet liegt,
    wenn wir es immer wieder darauf anlegen, uns gegenseitig umzubringen.
    -Carlo Pedersoli aka Bud Spencer-

  6. #5
    Kapitänleutnant
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    Es kann nicht sinnvoll sein, Energie mehrmals (verlustbehaftet) für die spätere Verwendung zu speichern.

  7. #6
    Admiral Avatar von Mondrial
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    Klar kann das sinnvoll sein, wenn man sich dadurch zusätzliche eventuell teurere/ineffizientere Maßnahmen zum Ausgleich der Lastspitzen sparen kann, bzw. wenn man dadurch regenerativ erzeugten Strom auch dann verwenden kann, wenn die Quellen gerade keinen produzieren. Wenn der Anteil an regenerativ erzeugtem Strom irgendwann bei 100% liegen soll, muss der Strom zwangsläufig irgendwo zwischengespeichert werden.
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  8. #7
    Kapitän zur See
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    Zitat Zitat von timo82 Beitrag anzeigen
    Es kann nicht sinnvoll sein, Energie mehrmals (verlustbehaftet) für die spätere Verwendung zu speichern.
    Auf deinen Gegenvorschlag bin ich gespannt... und zehntausende Experten, die sich seit vielen Jahrzehnten mit dem Thema beschäftigen, sicherlich auch.

    Strom ist nämlich nicht einfach so da und kann abgeschöpft werden, wie Wasser. Wenn du Strom erzeugst, *muss* er abgenommen werden, und zwar im gleichen Moment. Sonnst geht das ruckzuck schief. Wenn allerdings Strom abgenommen werden soll, der nicht vorhanden ist, geht das sogar noch schneller schief.

  9. #8
    Kapitänleutnant
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    @ KeinNameFrei: mein Gegenvorschlag ist seit Jahren Praxis: es wird der Strom erzeugt, der gebraucht wird.
    Kleine Schwankungen werden über eine Anpassung der Netzfrequenz ausgeglichen.
    Durch kurzfristig reagierende Kraftwerke (z.B. Gasturbinenkraftwerke) kann man die Menge des eingespeisten Stroms anpassen.

    Es macht keinen Sinn, Strom irgendwo (Tesla Powerpacks) zu speichern, dann irgendwann anders noch woanders (Akkus in Autos) zu speichern, um den Strom dann (zu einem dritten Zeitpunkt) zu nutzen.
    Die Lösung ist denkbar einfach.
    Man muss nur die mehrfachen Wandlungsverluste sowie die Entladungsverluste weglassen, in dem man die Stromerzeugung durch nicht regenerative Energien im Nichtbedarfsfall reduziert.

  10. #9
    Oberleutnant zur See Avatar von ssj3rd
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    Wie hier immer alles besser wissen, dass halbe Forum müsste eigentlich aus Millionären bestehen, die mit ihren Ideen bessere Firmen gegründet haben als die etablierten.

    Warum bezweife ich das aber?

  11. #10
    Kapitänleutnant
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    Weil 1. nicht alle recht haben und 2. die Unternehmen in erster Linie wirtschaftlich denken und nicht an die Umwelt.

    Dieses Konzept erinnert mich an:

    Eine Waschmaschine, die man mit Strom vom Energieanbieter betreibt, während die Solarzelle auf dem Dach Strom produziert, den man zu dem Zeitpunkt nicht mehr abnehmen kann (da kein Verbraucher da ist).
    Mit dem (vermeintlich) überschüssigen Strom der Solarzellen macht man dann Wasser warm.
    Das warme Wasser kann man ja gebrauchen, um später Nudeln zu kochen (obwohl man keinen Hunger hat).
    Die gekochten Nudeln isst man dann irgendwann.

    Mein Vorschlag:
    Waschmaschine mit Solarstrom betreiben.
    Wasser für die Nudeln erst zum Kochen bringen, wenn man essen will. Dazu ggf. Strom vom Energieanbieter nutzen.

  12. #11
    Kapitänleutnant
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    Weil 1. nicht alle recht haben und 2. die Unternehmen in erster Linie wirtschaftlich denken und nicht an die Umwelt.

    Dieses Konzept erinnert mich an:

    Eine Waschmaschine, die man mit Strom vom Energieanbieter betreibt, während die Solarzelle auf dem Dach Strom produziert, den man zu dem Zeitpunkt nicht mehr abnehmen kann (da kein Verbraucher da ist).
    Mit dem (vermeintlich) überschüssigen Strom der Solarzellen macht man dann Wasser warm.
    Das warme Wasser kann man ja gebrauchen, um später Nudeln zu kochen (obwohl man keinen Hunger hat).
    Die gekochten Nudeln isst man dann irgendwann.

    Mein Vorschlag:
    Waschmaschine mit Solarstrom betreiben.
    Wasser für die Nudeln erst zum Kochen bringen, wenn man essen will. Dazu ggf. Strom vom Energieanbieter nutzen.

  13. #12
    Kapitänleutnant
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    Zitat Zitat von timo82 Beitrag anzeigen
    @ KeinNameFrei: mein Gegenvorschlag ist seit Jahren Praxis: es wird der Strom erzeugt, der gebraucht wird.
    Kleine Schwankungen werden über eine Anpassung der Netzfrequenz ausgeglichen.
    Durch kurzfristig reagierende Kraftwerke (z.B. Gasturbinenkraftwerke) kann man die Menge des eingespeisten Stroms anpassen.

    Es macht keinen Sinn, Strom irgendwo (Tesla Powerpacks) zu speichern, dann irgendwann anders noch woanders (Akkus in Autos) zu speichern, um den Strom dann (zu einem dritten Zeitpunkt) zu nutzen.
    Die Lösung ist denkbar einfach.
    Man muss nur die mehrfachen Wandlungsverluste sowie die Entladungsverluste weglassen, in dem man die Stromerzeugung durch nicht regenerative Energien im Nichtbedarfsfall reduziert.

    Was bei vielen regenerativen Energien einfach nicht möglich ist. Du kannst nicht immer vorher sagen wieviel Energie gebraucht wird und wieviel geliefert wird. Und da geht es nicht nur um kleine Schwankungen. Da wir in Deutschland eben dann diese Speichermöglichkeiten nicht haben um zuhohe Energiemengen zuspeichern (in Sommermonaten kommt es teilweise dazu das 80%+ des Stroms in Deutschland durch Erneuerbare Energie gedeckt wird) wird es ins Ausland verkauft. Wenn wir jedoch Speichermöglichkeiten hätten könnten wir die Energie speichern und später verwenden. Nur soviel zu produzieren wie wirklich gebraucht wird, ist bei einem weiteren Ausbau von Solar+Windenergie schlicht und ergreifend nicht möglich.

    - - - Updated - - -

    [QUOTE=Sheena;26786525]Du kannst nicht immer vorher sagen wieviel Energie gebraucht wird und wieviel geliefert wird./QUOTE]

    Stimmt. Ist aber völlig unabhängig davon, ob man grünen Strom produziert oder nicht.
    Das Stromnetz funktioniert trotzdem.

  14. #13
    Oberleutnant zur See Avatar von ssj3rd
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    @timo82:

    Und wie lautet der Name deiner eigenen Firma? Hast du wenigstens ein paar Patente registriert?

  15. #14
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    in Regionen, in denen es zu einer hohen Konzentration von Elektrofahrzeug-Besitzern kommt
    Also Silicon Valley, Beverley Hills und Rodeo Drive.
    Die restlichen 99,99 % von Amerika bzw. der Amerikaner hat keine Zeit und Verwendung für so einen Firlefanz.

  16. #15
    Admiral Avatar von Mondrial
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    Zitat Zitat von timo82 Beitrag anzeigen
    [...]Eine Waschmaschine, die man mit Strom vom Energieanbieter betreibt, während die Solarzelle auf dem Dach Strom produziert, den man zu dem Zeitpunkt nicht mehr abnehmen kann (da kein Verbraucher da ist).
    Mit dem (vermeintlich) überschüssigen Strom der Solarzellen macht man dann Wasser warm.
    Das warme Wasser kann man ja gebrauchen, um später Nudeln zu kochen (obwohl man keinen Hunger hat).
    Die gekochten Nudeln isst man dann irgendwann.

    Mein Vorschlag:
    Waschmaschine mit Solarstrom betreiben.
    Wasser für die Nudeln erst zum Kochen bringen, wenn man essen will. Dazu ggf. Strom vom Energieanbieter nutzen.
    Und mit welchem Strom betreibst du die Waschmaschine, wenn es bedeckt ist und mit welchem Strom betreibst du Abends/Nachts deinen Fernseher?
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    Bis heute begreife ich einfach nicht, worin die menschliche Zivilisation begründet liegt,
    wenn wir es immer wieder darauf anlegen, uns gegenseitig umzubringen.
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  17. #16
    Kapitänleutnant
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    Zitat Zitat von Mondrial Beitrag anzeigen
    Und mit welchem Strom betreibst du die Waschmaschine, wenn es bedeckt ist und mit welchem Strom betreibst du Abends/Nachts deinen Fernseher?
    Das habe ich bereits in dem von dir zitierten Beitrag geschrieben:

    Zitat Zitat von timo82 Beitrag anzeigen
    Dazu ggf. Strom vom Energieanbieter nutzen.

  18. #17
    Admiral Avatar von Mondrial
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    Der Energieanbieter produziert seinen Strom aber zu 100% aus regenerativen Quellen und hat somit die gleichen Probleme wie du. Was nun?
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    Bis heute begreife ich einfach nicht, worin die menschliche Zivilisation begründet liegt,
    wenn wir es immer wieder darauf anlegen, uns gegenseitig umzubringen.
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  19. #18
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    Zitat Zitat von timo82 Beitrag anzeigen
    @ KeinNameFrei: mein Gegenvorschlag ist seit Jahren Praxis: es wird der Strom erzeugt, der gebraucht wird.
    Kleine Schwankungen werden über eine Anpassung der Netzfrequenz ausgeglichen.
    Durch kurzfristig reagierende Kraftwerke (z.B. Gasturbinenkraftwerke) kann man die Menge des eingespeisten Stroms anpassen.
    ...ernsthaft jetzt?

    "Kurzfristig reagierende" Lastspitzenkraftwerke haben Reaktionszeiten, die in Minuten gemessen werden.
    Außerdem muss das Kraftwerk gebaut werden, für gewaltige Summen Geld, auf nutzbarer Landfläche, wo es potthässlich und stinkend herumsteht.
    Das Kraftwerk muss Mitarbeiter bezahlen, die es 24/7 betreiben - selbst dann, wenn es gar nicht arbeitet.
    Ein Kraftwerk kann nur ein Fehlen von Energie ausgleichen, nicht jedoch ein Überangebot.
    Eine Gasturbine, die ständig hoch- und runterfährt, arbeitet in Effizienzbereichen von 10%-20%.
    Von Lastspitzenkraftwerken angebotener Strom kostet zwischen dem zehnfachen und dem zwanzigfachen des Basispreises.

    Eine Batterie, die geladen und entladen wird, arbeitet in Effizienzbereichen um die 90%.
    Eine Batterie reagiert im Millisekundenbereich auf Schwankungen in der Netzfrequenz.
    Eine Batterie braucht kein dediziertes Betriebspersonal.
    Eine Batterie ist lokal emissionsfrei und benötigt einen winzigen Bruchteil der Landfläche, der Bauzeit, und des initialen Kapitals.
    Eine Batterie kann sowohl fehlendes Angebot als auch ein Überangebot von Strom ausgleichen.
    Von Batterien abgegebener Strom kostet zwischen 10% und 20% mehr als der Basispreis.

    Zitat Zitat von timo82 Beitrag anzeigen
    Die Lösung ist denkbar einfach
    Wenn man die Realität konsequent links liegen lässt, dann vielleicht, ja.

    Tu dir bitte selbst den Gefallen, und überzeuge nicht weiterhin jeden hier im Thread, wie wenig du über das Thema weißt.
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  20. #19
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    Zitat Zitat von timo82 Beitrag anzeigen
    Es macht keinen Sinn, Strom irgendwo (Tesla Powerpacks) zu speichern, dann irgendwann anders noch woanders (Akkus in Autos) zu speichern, um den Strom dann (zu einem dritten Zeitpunkt) zu nutzen.
    Aber klar ist das sinnvoll. Was derzeit passiert ist folgendes: Wir haben Kraftwerke die die Grundlast sichern, dann haben wir regenerative "Kraftwerke" die für Lastspitzen und bei schnellem Energiebedarf nutzbar sind und dann haben wir noch konventionelle Kraftwerke, die für Lastspitzen genutzt werden können.

    Was ist nun, wenn es in Regionen z.B. nachts ordentlich Wind gibt und man wegen Überangebot die Windräder einbremsen muss? Genau mit dieser Energie kann man dann dezentrale Akkus laden. Denn ungenutzte Energie ist noch innefizienter als genutzte regenerative Energie mit schlechtem Wirkungsgrad. Warum wohl gibt es Pumpspeicherkraftwerke, die eingesetzt werden obwohl man die normalen Kraftwerke herunterfahren könnte?

    Du unterliegst hier einfach dem Trugschluss, das ein Kraftwerk immer mit der gleichen Effizienz arbeitet - in jedem Lastbereich und bei jedem Wechsel des Lastbereichs. Das ist aber schlichtweg nicht der Fall. Deshalb kann es (wie oben geschrieben) sinnvoll sein ein Kraftwerk weiterhin mit hoher Auslastung zu betreiben und das Überangebot an Strom zu nutzen um Speicher zu füllen.

  21. #20
    Oberbootsmann Avatar von fana123
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    Zitat Zitat von KeinNameFrei Beitrag anzeigen
    ...ernsthaft jetzt?

    "Kurzfristig reagierende" Lastspitzenkraftwerke haben Reaktionszeiten, die in Minuten gemessen werden.
    Außerdem muss das Kraftwerk gebaut werden, für gewaltige Summen Geld, auf nutzbarer Landfläche, wo es potthässlich und stinkend herumsteht.
    Das Kraftwerk muss Mitarbeiter bezahlen, die es 24/7 betreiben - selbst dann, wenn es gar nicht arbeitet.
    Ein Kraftwerk kann nur ein Fehlen von Energie ausgleichen, nicht jedoch ein Überangebot.
    Eine Gasturbine, die ständig hoch- und runterfährt, arbeitet in Effizienzbereichen von 10%-20%.
    Von Lastspitzenkraftwerken angebotener Strom kostet zwischen dem zehnfachen und dem zwanzigfachen des Basispreises.

    Eine Batterie, die geladen und entladen wird, arbeitet in Effizienzbereichen um die 90%.
    Eine Batterie reagiert im Millisekundenbereich auf Schwankungen in der Netzfrequenz.
    Eine Batterie braucht kein dediziertes Betriebspersonal.
    Eine Batterie ist lokal emissionsfrei und benötigt einen winzigen Bruchteil der Landfläche, der Bauzeit, und des initialen Kapitals.
    Eine Batterie kann sowohl fehlendes Angebot als auch ein Überangebot von Strom ausgleichen.
    Von Batterien abgegebener Strom kostet zwischen 10% und 20% mehr als der Basispreis.



    Wenn man die Realität konsequent links liegen lässt, dann vielleicht, ja.

    Tu dir bitte selbst den Gefallen, und überzeuge nicht weiterhin jeden hier im Thread, wie wenig du über das Thema weißt.

    Genauso schaut es aus.... Ob man Tesla nun mag oder nicht und von welchem Hersteller das in der Zukunft nun kommen mag:
    Tesla Großspeicher verdient 650.000 Euro in zwei Tagen | Energyload

    DAS ist die Zukunft..... Mit allen Vorteilen wie oben erwähnt... Hauptsächlich aber:
    Geringe laufende Kosten und kann Strom Überschuss speichern
    PC: i7 9700k, 32gb Ram, RTX 2070, 1tb m2 SSD, 34" 144hz LG Widescreen
    TV: 55" Samsung ES6990 / Pioneer BDP-140 / Receiver: Pioneer VSX-921k
    Sound: Heco Victa 7.2 set (2x Victa700, 1x victa 100, 4x victa 200, 2x victa 25a)
    Fun car: Ford Focus 2013 ST Turnier / volle Hütte / GTX2867r / Motorumbau / 450PS - 650NM / 1/4mile 13sek. 0-200km/h 16sek.
    Daily car: VW E-Golf

  22. #21
    Kapitänleutnant
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    Zitat Zitat von Mondrial Beitrag anzeigen
    Der Energieanbieter produziert seinen Strom aber zu 100% aus regenerativen Quellen und hat somit die gleichen Probleme wie du. Was nun?
    1. wir haben keinen Strom aus 100% regenerativer Energie.
    2. Wenn es so wäre, müsste man keinen überschüssigen Strom speichern.

    Zitat Zitat von KeinNameFrei Beitrag anzeigen
    Außerdem muss das Kraftwerk gebaut werden, für gewaltige Summen Geld, auf nutzbarer Landfläche, wo es potthässlich und stinkend herumsteht.
    Windkrafträder.. sind umsonst, nehmen keinen Platz weg, sind super schön und es fällt auch nie etwas runter (Eis).

    Zitat Zitat von KeinNameFrei Beitrag anzeigen
    Eine Gasturbine, die ständig hoch- und runterfährt, arbeitet in Effizienzbereichen von 10%-20%.
    Von Lastspitzenkraftwerken angebotener Strom kostet zwischen dem zehnfachen und dem zwanzigfachen des Basispreises.

    Tu dir bitte selbst den Gefallen, und überzeuge nicht weiterhin jeden hier im Thread, wie wenig du über das Thema weißt.
    10-20 %
    Tu mir bitte den Gefallen und erzähle Leuten, die du nicht kennst, nicht, was sie wissen und was nicht.


    Zitat Zitat von Tzk Beitrag anzeigen
    Aber klar ist das sinnvoll. Was derzeit passiert ist folgendes: Wir haben Kraftwerke die die Grundlast sichern, dann haben wir regenerative "Kraftwerke" die für Lastspitzen und bei schnellem Energiebedarf nutzbar sind und dann haben wir noch konventionelle Kraftwerke, die für Lastspitzen genutzt werden können.
    Und genau das ist nicht sinnvoll.

  23. #22
    Admiral Avatar von Mondrial
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    Zitat Zitat von timo82 Beitrag anzeigen
    1. wir haben keinen Strom aus 100% regenerativer Energie.
    2. Wenn es so wäre, müsste man keinen überschüssigen Strom speichern.[...]
    Natürlich haben wir noch keine 100% Strom aus regenerativen Quellen. Aber um da hin zu kommen müssen wir in der Lage sein, den Strom zu speichern, wenn er anfällt und nicht in gleichem Maße verbraucht wird. Sonst haben wir dann nämlich keinen Strom, wenn es mal bedeckt ist oder kein Wind weht.
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    Bis heute begreife ich einfach nicht, worin die menschliche Zivilisation begründet liegt,
    wenn wir es immer wieder darauf anlegen, uns gegenseitig umzubringen.
    -Carlo Pedersoli aka Bud Spencer-

  24. #23
    Oberleutnant zur See Avatar von jrs77
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    @timo82 Die meisten Kraftwerke lassen sich nicht schnell genug regeln, deswegen brauchen wir Zwischenspeicher. Effizient ist das ständige rauf- und runterregeln zudem auch nicht, weswegen es mehr Sinn macht die überschüssige Energie für später zu speichern. Bisher werden dafür Pumpspeicher-Werke genutzt, oder man verschenkt den Strom ins Ausland.

    Stell dir erst mal vor was passiert, wenn wir Fusionsreaktoren zum laufen bekämen, die lassen sich nämlich gar nicht regeln sondern haben einen konstanten Output. In dem Fall bräuchten wir dann ein hundertfaches der heutigen Zwischenspeichern.
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  25. #24
    Kapitänleutnant
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    Zitat Zitat von Mondrial Beitrag anzeigen
    Natürlich haben wir noch keine 100% Strom aus regenerativen Quellen.
    Wow, du stimmst mir zu
    Ich bin ja völlig dafür, Strom zu 100% regenerativ herzustellen.
    Aber solange die Grundlast nicht regenerativ gedeckt wird und die Spitzenlast regenerativ gedeckt wird, wird das nichts.
    Weiter verschwenden wir regenerative Energie, weil wir sie nicht abnehmen (Windkraftwerk aus, da der Strom nicht gebraucht wird bzw. durch mehrfache Wandlungsverluste wie hier: regnerativ -> Tesla Powerpack -> Akku im Auto -> Kinetik).

    Man muss das komplette System überdenken und die regenerative Energie direkt nutzen. Nicht regenerative Energie sollte für unerwartete Spitzen bzw. Zeiten, in denen keine regenerative Energie da ist, genutzt werden.
    Wenn wir dann mal in die Situation kommen, dass wir gar keine nicht regenerative Energie erzeugen und die regenerativen Energien mehr Strom bringen, als abgenommen wird, dann sind Akkus zum Puffern sinnvoll.

  26. #25
    Admiral Avatar von Mondrial
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    Zitat Zitat von timo82 Beitrag anzeigen
    [...]Wenn wir dann mal in die Situation kommen, dass wir gar keine nicht regenerative Energie erzeugen und die regenerativen Energien mehr Strom bringen, als abgenommen wird, dann sind Akkus zum Puffern sinnvoll.
    Nein, um zu 100% auf regenerative Quellen umsteigen zu können, bedarf es weit größeren Speichermöglichkeiten als bisher vorhanden. Akkus können dazu ganz gut beitragen.
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    Bis heute begreife ich einfach nicht, worin die menschliche Zivilisation begründet liegt,
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