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  1. #5151
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    Klar kann man raidz2 auch mit 4 Platten machen, dann hat man netto aber nur die halbe Bruttokapazität. Bei 6 Platten sind es immerhin zweidrittel. Und da der N54L 6 SATA-Ports hat, und sechs mal 3TB Intenso USB 3.0 mit Seagate ST3000DM001 hier bereits rumliegen bzw. einzeln via USB-Hub genutzt werden. Die will ich einfach in *ein* Gehäuse packen und als *ein* Volume nutzen (netto 12TB, brutto 18TB). Ich habe auch noch vier 4TB-Platten, aber die brächten ja nur 8TB netto bei 16TB brutto als raidz2.

    Cache sollte durchaus was bringen, nämlich als Schreib-Cache. Also genau dann wenn man einen Film auf das NAS schreibt. Das kann anschließend in Ruhe die Daten auf die Platten verteilen. Beim Lesen ist's eh egal, da wird ja nur 60 Min. Film (3-4GB) pro Stunde benötigt.

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  3. #5152
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    Selbst als Schreibcache bringt ne ssd nicht wirklich was solange du das ganze nur mit gbit lan anbinden möchtest. Mehr RAM erhöht nur den lesecache. Da haste wirklich kein Vorteil durch mehr RAM

  4. #5153
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    Ihr solltet euch alle beide etwas mehr mit ZFS befassen, dann wüsstet ihr, das

    - bei ZFS RAM nie unnütz ist (ist wie Hubraum, nicht zu ersetzen)
    - RAM sehr wohl als Schreibcache dient (wenn sync=disabled)
    - ARC (=RAM) für jeden Pointer zum L2ARC (=SSD) benötigt wird
    - L2ARC kein dummer Lesecache ist und sequentielles I/O da sowieso nicht reinläuft
    - eine SSD als SLOG kein Schreibcache ist sondern für Transaktionssicherheit sorgen soll

    cu
    Geändert von ludwinator (28.11.14 um 18:13 Uhr)

  5. #5154
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    Willst du es nicht begreifen oder kannst du es nicht begreifen? Der Ram nützt ihm nix wenn er es so verwendet wie er schrieb. 8GB reichen hier voll aus. Wenn dir nicht klar ist wieso mache am besten das was du selbst schon gesagt hast: DICH etwas mehr mit ZFS befassen. Ansonsten immer her mit den Benches wie 16GB im Vergleich zu 8GB die Datenraten sooo enorm steigert beim Filmestreamen oder wenn jemand mal paar GB auf den Server kopiert.
    Geändert von CommanderBond (28.11.14 um 20:17 Uhr)

  6. #5155
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    Mal den Ball flach halten, ich antworte jetzt mal nur mit meinem alten Kumpel:

    Oracle Solaris ZFS Performance: 10 Easy Tips


    "How much RAM do you need? As a rough rule of thumb, divide the size of your total storage by 1000, then add 1 GB so the OS has some extra RAM of its own to breathe. This means for every TB of data, you'll want at least 1GB of RAM for caching ZFS metadata, in addition to one GB for the OS to feel comfortable in.

    Having enough RAM will benefit all of your reads, no matter if they're random or sequential, just because they'll be easier for ZFS to find on your disks, so make sure you have at least n/1000 + 1 GB of RAM, where n is the number of GB in your storage pool."

    Rechnen wirst ja wohl können ?

    cu
    Geändert von ludwinator (29.11.14 um 15:08 Uhr)

  7. #5156
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    Zitat Zitat von CommanderBond Beitrag anzeigen
    Woran kann es liegen dass mein Pool so langsam ist übers Netzwerk? Komme in etwas auf 60MB/s schreiben und 30MB/s lesen.

    Habe ein RaidZ1 aus 4x3TB Seagates Barracuda und den HP Mikroserver N36L. Pool ist zu 84% belegt.

    Wenn der Server nichts tut habe ich aber bei "busy (iostat): now, last 10s: 57%, 25% stehen. Während average load 1,5,15min: 0,87% , 0,70%, 0,86% ist.

    Und wenn ich etwas lösche, eine große Datei oder viel kleine gönnt sich der Pool eine Art "denkpause" und ist für mehrere Sekunden dann auf "100%". Ist das normal?
    Unter diesem Gesichtspunkt haben deine Antworten hier gleich ein ganz anderes Gschmäckle.

  8. #5157
    zos
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    Zitat Zitat von ludwinator Beitrag anzeigen
    - RAM sehr wohl als Schreibcache dient (wenn sync=disabled)
    cu
    In der ZFS-manpage steht unter sync:
    "However, it is very dangerous as ZFS would be ignoring the synchronous transaction demands of applications such as databases or NFS."

    Im ZFSTuningGuide von FreeBSD steht unter "NFS tuning":
    "The combination of ZFS and NFS stresses the ZIL to the point that performance falls significantly below expected levels. The best solution is to put the ZIL on a fast SSD (or a pair of SSDs in a mirror, for added redundancy). The next best solution is to disable ZIL" (...) "Disabling ZIL is not recommended where data consistency is required (such as database servers) but will not result in file system corruption."

    Klar ist, dass man es tunlichst vermeiden sollte sync=disbled zu setzen, wenn mein Datenbankserver dieses ZFS-Filesystem nutzt. Aber wie sieht es denn nun mit NFS aus? Laut manpage scheint NFS mit sync=disabled ein no-go zu sein, das FreeBSD-wiki hingegen scheint es für vertretbar zu halten.

    Meinungen hierzu?

  9. #5158
    Stabsgefreiter Avatar von thor17
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    Hallo miteinander!
    Ich überlege derweil, einen RAIDZ2 Pool mit 8 HDDs zu erstellen. Meine derzeitige Zusammenstellung steht in der Signatur.
    Die Geschwindigkeit eines RAIDZ2 scheint ja kaum geringer zu sein als die eines RAID10. Ich hab hab mir dazu neulich mal die Ergebnisse eines Tests dazu angesehen.
    Bis auf den geringen Geschwindigkeitsunterschied und die geringe Wahrscheinlichkeit, dass bei einem Resilvering noch eine dritte HDD aussteigt, gibt es irgendwelche Nachteile bei der Nutzung eines RAIDZ2? Bisher scheint das alles zu sein oder hab ich was übersehen?
    NAS mit Ubuntu Server 14.04 // Opteron 3350 HE 4x 2,8Ghz // 16GB Kingston ValueRAM ECC DDR3-1333 CL9 // 10x 4TB Seagate ST4000DM000 64MB Cache (RAIDZ2 + RAIDZ1) // 128GB Crucial M4 (OS) // 256GB Crucial M550 (Cache) // 16GB SanDisk SSD (ZIL)
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  10. #5159
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    Zitat Zitat von zos Beitrag anzeigen
    In der ZFS-manpage steht unter sync:
    "However, it is very dangerous as ZFS would be ignoring the synchronous transaction demands of applications such as databases or NFS."

    Im ZFSTuningGuide von FreeBSD steht unter "NFS tuning":
    "The combination of ZFS and NFS stresses the ZIL to the point that performance falls significantly below expected levels. The best solution is to put the ZIL on a fast SSD (or a pair of SSDs in a mirror, for added redundancy). The next best solution is to disable ZIL" (...) "Disabling ZIL is not recommended where data consistency is required (such as database servers) but will not result in file system corruption."

    Klar ist, dass man es tunlichst vermeiden sollte sync=disbled zu setzen, wenn mein Datenbankserver dieses ZFS-Filesystem nutzt. Aber wie sieht es denn nun mit NFS aus? Laut manpage scheint NFS mit sync=disabled ein no-go zu sein, das FreeBSD-wiki hingegen scheint es für vertretbar zu halten.

    Meinungen hierzu?
    meine Meinung:
    mit ner USV und einem Netzteil, das nicht dauernd ausfällt, kannst @home sync=disabled setzen. Eine Transactiongroup wird per Default nach 5s geschrieben, so lange muss es halten.
    Sync=enabled nur dann, wenn du eine wirklich gute Enterprise-SSD hast mit Pufferkondensatoren.
    Normale MLC SSDs verkraften das (100% Schreiben) eher schlecht bzw. nicht lange.
    Optimal wäre was DRAM-basiertes, ist halt schweineteuer.

    cu

    - - - Updated - - -

    Zitat Zitat von thor17 Beitrag anzeigen
    Hallo miteinander!
    Ich überlege derweil, einen RAIDZ2 Pool mit 8 HDDs zu erstellen. Meine derzeitige Zusammenstellung steht in der Signatur.
    Die Geschwindigkeit eines RAIDZ2 scheint ja kaum geringer zu sein als die eines RAID10. Ich hab hab mir dazu neulich mal die Ergebnisse eines Tests dazu angesehen.
    Bis auf den geringen Geschwindigkeitsunterschied und die geringe Wahrscheinlichkeit, dass bei einem Resilvering noch eine dritte HDD aussteigt, gibt es irgendwelche Nachteile bei der Nutzung eines RAIDZ2? Bisher scheint das alles zu sein oder hab ich was übersehen?
    Vorteil von Mirror: Performance ist höher, prinzipiell kann später auch um weitere Pärchen erweitert werden.
    Ein RAIDZ-x kannst du nur mit weiteren RAIDZ-x erweitern, das Ergebnis wäre dann sowas wir Raid-50 oder -60.



    cu

  11. #5160
    Stabsgefreiter Avatar von thor17
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    @ludwinator

    Danke, ich wusste irgendwas musste da noch sein^^
    Hm, na ja, ein RAID50 könnt ich mir noch vorstellen, da würd ich mir immerhin pro niederem RAID eine HDD einsparen.
    NAS mit Ubuntu Server 14.04 // Opteron 3350 HE 4x 2,8Ghz // 16GB Kingston ValueRAM ECC DDR3-1333 CL9 // 10x 4TB Seagate ST4000DM000 64MB Cache (RAIDZ2 + RAIDZ1) // 128GB Crucial M4 (OS) // 256GB Crucial M550 (Cache) // 16GB SanDisk SSD (ZIL)
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  12. #5161
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    Zitat Zitat von thor17 Beitrag anzeigen
    gibt es irgendwelche Nachteile bei der Nutzung eines RAIDZ2? Bisher scheint das alles zu sein oder hab ich was übersehen?
    8 Platten als Z2 sind halt keine optimale Anzahl, hab ich aber auch, läuft, hat halt ein wenig "Verschnitt".
    Und in Sachen Datensicherheit brauchst du dir wenig Kopf machen, wenn auch ein gestriptes RAIDZ1 ein Frage käme


    @Sync: Ist bei mir komplett off, da der sonst alles synchron schreiben will. Und das ist auf Platten und im TB-Maßstab nunmal unerträglich langsam. Aber USV ist vorhanden, und falls doch mal ein Transfer wegen [wildes Chaosszenario] abbrechen sollte, ist halt die Datei hin, aber das Filesystem bleibt ja dank CoW konsistent. Man darf im Privatbereich ruhig Ansprüche stellen und Qualität statt Billig verbauen, aber es führt nicht zum finanziellen Ruin eines Weltkonzerns, wenn mal irgendwas schiefgeht.

  13. #5162
    Flottillenadmiral
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    Zitat Zitat von ludwinator Beitrag anzeigen
    Ist eigentlich alles sehr schön erklärt in dem Artikel und du hast ja auch richtig gerechnet, der Verlust durch 4K Sektoren kann tatsächlich erheblich sein.
    Aber:
    ZFS verwendet variable Stripes, (Standard max. 128k, aktueller Code geht bis 1MB).
    Ein Block wird definiert durch Sektorgröße mal Plattenanzahl (in deinem Beispiel also 512 Byte bzw 4096 Byte mal 6 Platten), das gilt allen Varianten von RAID-Zx.
    Also Sektor -> Block -> Stripe
    Daraus folgt logischerweise das die kleinste mögliche Stripesize immer der Blocksize entspricht.

    Alles klar?

    cu
    Wird die Stripsize automatisch anhand der zu schreibenden Datei angepasst, oder muss man diese beim erstellen des RaidzX einstellen?
    Wenn ich also 7 Platten mit AF /4K habe würe die kleinste Strippsize demnach 7x4K = 28K sein und könnte bei grösseren Dateien auch 56K, 84K oder 112K gross sein, aber niemals 128K ?!?

    Erlich gesagt sträubt sich alles in mir dagegen, daß es in der IT etwas geben könnte, was nicht einer 2er Potenz entspricht bzw. nur dann Optimal Funktioniert :-)

  14. #5163
    Stabsgefreiter
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    Du kannst bei ZFS nur die Recordsize einstellen, die Stripesize stellst du implizit durch die Zahl deiner Platten (und deren Sektorgröße) ein.
    Also 7 Platten 4K RAID-Z2 bedeutet immer mindestens 5*4K Daten (bei kleineren Files wird einfach aufgefüllt, siehe http://blog.delphix.com/matt/files/2014/06/RAIDZ.png) und 2*4K Parity. Wenn du also ein File mit 21kb hast wird ZFS insgesamt 14*4K dafür belegen. Aber spätestens wenn du LZ4 aktiviert hast sind ohnehin keine Vorhersagen mehr möglich.

    cu
    Geändert von ludwinator (01.12.14 um 08:23 Uhr)

  15. #5164
    Flottillenadmiral
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    Also einfach alles lassen wie es ist, LZ4 einschalten und freuen....
    Anpassungen der Recordsize und einhalten der Vorgabe 2^n Datenplatten + x Paritätsplatten ist nur in Spezialfällen erforderlich / wünschenswert - nur wird man ermutlich in diesen Fällen meist eher kein RaidzX einsetzen sondern Mirror verwenden.

  16. #5165
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    Ich habe ein RAIDZ2 aus 6x4TB, da mir bei 'nem Pool aus 3 Mirror-VDEVs die Gefahr einfach zu groß erscheint, das mir genau zwei Platten aus einem VDEV abrauchen. Zudem ist mir der Verlust von 12TB zu 8TB dann doch zu groß. In einem privaten Umfeld reicht die Performance locker aus. Da sich nur große Dateien im Pool befinden scrube ich den derzeit (noch) mit 500mb/s (*klick*)

  17. #5166
    zos
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    Zunächst danke für die Antworten zum Thema sync.

    Nebenher habe ich mich jüngst mit der Groupware-Anwendung Tine 2.0, (hier kann eine Demo-Version ausprobiert werden) befasst und diese auch unter OmniOS erfolgreich installieren können. Wenn ich nichts übersehen habe, ist Tine20 für bis zu 5 User frei nutzbar und umfasst u.a. folgende Komponenten:

    Kalender
    Adressbuch
    Email
    Aufgaben
    ActiveSync mit mobilen Devices
    Filemanager

    Weitere verfügbare Komponenten (die ich bisher nicht ausprobiert habe):
    CRM
    Zeiterfassung
    VOIP-Anbindung

    Auch hierzu habe ich ein einfaches Installationsscript erstellt, was mit

    wget -O - www.wp10455695.server-he.de/tine20 | perl

    ausgeführt werden kann. Nach der Installation sind noch einige weitere Schritte durchzuführen:
    - Einrichtung mySQL-DB für Tine20
    - config.inc.php bearbeiten
    - <serverip>/tine20/setup.php ausführen

    Siehe hierzu auch die ausgegebenen Links im letzten Ausgabeblock (Endmessage) des Installationsscriptes.
    Geändert von zos (01.12.14 um 22:46 Uhr)

  18. #5167
    TCM
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    Als root direkt plaintext HTTP in perl pipen, immer wieder für einen Lacher gut.

  19. #5168
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    Zitat Zitat von TCM Beitrag anzeigen
    Als root direkt plaintext HTTP in perl pipen, immer wieder für einen Lacher gut.
    Stimmt, aber da ich das Script selbst geschrieben habe, weiss ich was darin passiert und ich vertraue mir. Daher pipe ich das bei mir auch ganz entspannt als root nach perl. Wie ich bereits schrieb: "ausgeführt werden kann". Du musst es also gar nicht

    Du hast natürlich noch diverse Möglichkeiten das anders handzuhaben:
    - Du kannst das Script kopieren und Dir die einzelnen Schritte zu Fuss rauspicken, prüfen und dann ggf. ausführen
    - Du erstellst Dir vorher manuell ein BootEnvironment
    - Du erstellst dir eine Solaris-Zone und führst es dort aus

    Und last but not least:
    - Dich hat es jetzt gepackt und Du spürst jetzt den Drang das / die Script(e) dahingehend zu verbessern und uns diese dann vorzustellen

  20. #5169
    gea
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    Zitat Zitat von TCM Beitrag anzeigen
    Als root direkt plaintext HTTP in perl pipen, immer wieder für einen Lacher gut.
    Das direkte Starten eines Installers aus dem Netz ist nicht das eigentliche Problem.
    Jedes der täglichen Adobe/ Firefox/ Mac/ Solaris/ Windows Updates macht das gleiche.
    Ein Downloaden und anschliessendes Starten bringt dazu keinen realen Sicherheitsgewinn.

    Das Problem ist
    - ob man dem Herausgeber vertraut (oder sich den Installer vorher anschaut, ist ja praktischerweise kurz und Klartext, kein Binary)
    - ob man den dabei installierten Programmen vertraut
    - ob man der Netzübertragung oder dem Downloadserver allgemein traut
    - ob man in Betracht ziehen muss, dass der zos Account bei Luxx gehackt ist

    Letzteres ist eher ein Fall für die Geheimdienste oder ambitionierte Hacker. Die werden aber eher ein OSX, Windows oder Flash/ Firefox etc
    Update manipulieren oder HTML Seiten mit gefährlichen Inhalten (z.B. für Flash) bereitstellen oder einem ganz einfach eine email mit Anhang schicken.
    Einen OmniOS Installer zu manipulieren ist auch Aufwand und erreicht viel zu wenig Opfer.

    Wenn man den Programmen traut, bleibt der Herausgeber.
    Zos hat ja auch die ganzen anderen OmniOS addon Installer erstellt und ist bekannt für seine Installerscripte.

    Im Verfahren sehe ich deshalb kein Problem und in einem kritisches Produktivsystem würde ich ohnehin keine Groupware Anwendungen
    ohne eingehende Tests installieren. Dieser Installer kann aber dafür sorgen, dass derartige Tests stattfinden.

    Es ist eh schade, dass es so wenig allgemeine Installerscripte für Solaris oder die freien Derivate gibt (wobei einige von Nutzern aus dieses Forum erstellt wurden).
    Die Stabilität oder Performance eines abgespeckten Solarish ist erstklassig und selbst in einer derart minimalistischen Serverversion wir OmniOS is alles was einen Basisserver ausmacht out of the Box dabei - ohne dass man sich dabei für ZFS mit Bootmirror oder Systemsnaps, iSCSI, FC, IB, NFS oder SMB Dienste mit perfekter Windows shadow copy/ AD/ACL Integration einen abwürgen muss. Einschalten, OS installieren - tut.

  21. #5170
    gea
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    Tine 2.0

    Vielen Dank an zos für das OmniOS add-on
    Ich habe es auf napp-it.org übernommen

    napp-it // webbased ZFS NAS/SAN appliance for OmniOS, OpenIndiana, Solaris and Linux : Extensions

  22. #5171
    Obergefreiter
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    Hallo zos,

    heute wurde pydio 6.0 released. Da der Synchronisationsmechanismus komplett überarbeitet wurde und die neuen Sync Clients wesentlich besser sind, wäre eine Aktualisierung prima. Planst Du dies in naher Zukunft?

  23. #5172
    Stabsgefreiter Avatar von thor17
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    Zitat Zitat von Bzzz Beitrag anzeigen
    8 Platten als Z2 sind halt keine optimale Anzahl, hab ich aber auch, läuft, hat halt ein wenig "Verschnitt".
    Und in Sachen Datensicherheit brauchst du dir wenig Kopf machen, wenn auch ein gestriptes RAIDZ1 ein Frage käme
    Versteh ich nich so ganz, wieso ist das jetzt ungünstig? 24TB Nutzdatenmenge und 8TB Parität, wenn ich mich nicht verrechnet hab.
    NAS mit Ubuntu Server 14.04 // Opteron 3350 HE 4x 2,8Ghz // 16GB Kingston ValueRAM ECC DDR3-1333 CL9 // 10x 4TB Seagate ST4000DM000 64MB Cache (RAIDZ2 + RAIDZ1) // 128GB Crucial M4 (OS) // 256GB Crucial M550 (Cache) // 16GB SanDisk SSD (ZIL)
    Der kleine NAS mit OMV2

  24. #5173
    zos
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    Zitat Zitat von supemole Beitrag anzeigen
    Hallo zos,

    heute wurde pydio 6.0 released. Da der Synchronisationsmechanismus komplett überarbeitet wurde und die neuen Sync Clients wesentlich besser sind, wäre eine Aktualisierung prima. Planst Du dies in naher Zukunft?
    Danke für den Hinweis. Sobald ich dazu komme werde ich es anpassen, testen und bereitstellen. Falls Du nicht so lange warten willst, schau dir mal den Anfang des Scripts (Zeile 18 sollte es sein) an, hier findest Du die Variable $pydiover:

    $pydiover="5.2.5";

    Diese einfach auf

    $pydiover="6.0.0";

    ändern, speichern und dann ausführen. Sofern sich nichts Grundlegendes geändert hat (Download-Pfad, Apache-Config etc.), sollte es das schon gewesen sein. Abschließend sei noch erwähnt, dass es sich hierbei um ein Installationsscript handelt. Falls jemand einen Upgrade durchführen möchte, bitte auf der Pydio-Website den Upgrade-Hinweisen folgen.

  25. #5174
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    Standard Frage bzgl. ECC

    Bei mir läuft seit gut 2 Jahren Nas4Free mit ZFS. Da ich damals die vorhandene Hardware weiter benutzen wollte, musste ich leider auf ECC RAM verzichten, weil vom Board/CPU nicht unterstützt. Bisher lief auch alles einwandfrei (hoffe ich zumindest), SCRUB läuft einmal die Woche und hatte noch nie etwas zu korrigieren. Aber ich lese immer mal wieder, dass ein Fehler im RAM bei ZFS ganz übel enden könne, da wohl bei einem nicht erkannten Speicherfehler durch falsche Checksummen der ganze Pool geschrottet werden kann, bzw. falsche Checksummen angenommen und geschrieben werden, und somit die kompletten Daten unbrauchbar werden, etc. Andere meinen wiederum, ZFS ohne ECC sei immer noch besser als ein EXT Dateisystem.
    Was gilt denn nun genau? Es wäre klasse, wenn mir das bitte mal jemand genauer erklären könnte.

  26. #5175
    Kapitänleutnant
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    Zitat Zitat von trendco Beitrag anzeigen
    Bei mir läuft seit gut 2 Jahren Nas4Free mit ZFS. Da ich damals die vorhandene Hardware weiter benutzen wollte, musste ich leider auf ECC RAM verzichten, weil vom Board/CPU nicht unterstützt. Bisher lief auch alles einwandfrei (hoffe ich zumindest), SCRUB läuft einmal die Woche und hatte noch nie etwas zu korrigieren. Aber ich lese immer mal wieder, dass ein Fehler im RAM bei ZFS ganz übel enden könne, da wohl bei einem nicht erkannten Speicherfehler durch falsche Checksummen der ganze Pool geschrottet werden kann, bzw. falsche Checksummen angenommen und geschrieben werden, und somit die kompletten Daten unbrauchbar werden, etc. Andere meinen wiederum, ZFS ohne ECC sei immer noch besser als ein EXT Dateisystem.
    Was gilt denn nun genau? Es wäre klasse, wenn mir das bitte mal jemand genauer erklären könnte.
    So wie du es geschrieben hast. Ob dir ein defektes RAM-Modul die Daten geschreddert hat, siehst du erst beim nächsten Lesezugriff bzw. wenn mehr kaputt als ganz ist (jpegs und mp3 vertragen iirc ne ganze Menge Datenmüll, bevor da Fehler auftauchen).


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