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  1. #1
    Matrose
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    Standard kleines NAS/Homeserver

    Guten Abend
    Ich möchte mir einen Homeserver bauen, hatte allerdings vorher noch keinen Server.
    Er soll die folgenden Sachen schaffen
    -Plex zum Streamen von Videos/Filmen in FullHD
    -er soll Automatische Backups machen
    -Cloudserver für mehrere Benutzer
    -das alles soll auf FreeNAS11 laufen
    -er sollte recht leise sein und wenn es geht auch recht Stromsparend
    -ECC wird ja auch immer empfohlen und da ich alles an alten Documenten ablegen möchte sollte ich ,dass auch alle Dateien ganz bleiben
    -ich möchte erstmal einen RAID1 machen mit 2x3TB WD RED (habe die schon gekauft)

    aktuell liebäugle ich mit dem System, allerdings weiß ich nicht ob es der absolute Overkill ist
    Intel Pentium G5400
    C246 (das günstigste)
    120GB SSD für das System
    8GB ECC nonreg ram
    Netzteil?
    Gehäuse?
    2x3TB WD RED

    Es muss nichts Neues sein, ich bin für alles offen

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  3. #2
    Kapitän zur See Avatar von Guinnes
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    Nabend,

    soll es 7/24 laufen ? Falls nicht würde ich ein 300W Marken NT nehmen und gut.
    Raid würde ICH privat nicht nutzen
    ICH nutz seit Jahren ein Lian LI PC-Q08 wo ich 5x 3,5" HDDs verbaut habe.
    Backup HDD1 wird per Robocopy script auf Backup HDD2 gespiegelt und das 10min nach dem PC start.
    Passt für mich so perfekt.

    Guinnes
    Geändert von Guinnes (15.04.19 um 21:33 Uhr)

  4. #3
    Matrose
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    Ja es soll wenn es nicht so viel verbraucht 24/7 laufen
    Wieso würdest du denn kein Raid? ich wollte Raid1(Softwareraid) benutzen um die Daten bestmöglich zu sichern (Robocopy sagt mir jetzt nichts aber scheint ja auch ein Softwareraid zu sein, wenn ich das richtig verstehe)
    Und das Gehäuse gibt es leider nur für m-itx sonst sieht es echt sehr gut aus.

  5. #4
    Flottillenadmiral Avatar von -INU-
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    RAID1 macht gar nichts sicher, sondern nur das der Film weiter läuft wenn eine Platte abschmiert.
    Gegen versendliches löschen, Virus, System/Hardwarefehler, Feuer, Wasser, Blitz etc... hilft das nicht.
    Vor allem wenn du da wichtige Dokumente speichern willst, ist Off Site eigentlich Pflicht.
    Geändert von -INU- (15.04.19 um 22:22 Uhr)

  6. #5
    Matrose
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    Ich dachte Raid1 spiegelt sich und repariert sich somit selbst bzw bleiben alle Daten da, falls eine Platte komplett ausfällt und ja alle wichtigen Daten habe ich aktuel noch auf einer externen Festplatte.
    Dann würde ich die da noch einmal die Woche mit dem Server synchronisieren

  7. #6
    Kapitän zur See Avatar von Guinnes
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    Zitat Zitat von Blackwinter123 Beitrag anzeigen
    Ja es soll wenn es nicht so viel verbraucht 24/7 laufen
    Wieso würdest du denn kein Raid? ich wollte Raid1(Softwareraid) benutzen um die Daten bestmöglich zu sichern (Robocopy sagt mir jetzt nichts aber scheint ja auch ein Softwareraid zu sein, wenn ich das richtig verstehe)
    Und das Gehäuse gibt es leider nur für m-itx sonst sieht es echt sehr gut aus.
    Von Raid würde ich (im privaten Bereich) Abstand nehmen, braucht man nicht.

    Robocopy ist ein Tool (ist in Windows integriert), mit dem man super Backups machen kann.
    Sorgt , in meinem Fall, dafür dass meine Backupplatten 2x 3TB WDs immer identisch sind. Das heißt, ich schieb zb ein Dokument auf die HDD1 und das Script (Robocopy) sorgt dann dafür dass es auch auf HDD2 landet.
    Das gleiche passiert mit meiner Filme Sammlung, die auf HDD3 und HDD4 liegen.
    So hat man wichtige Sachen schon doppelt, falls HDD1 oder HDD2 kaputt gehen. Ziehe dann extra ab und zu ein weiteres Backup auf eine externe HDD, diese steht im Keller in einem anderen Raum.

    Lies dich mal in Robocopy ein, lohnt sich KLICK !

    Guinnes
    Geändert von Guinnes (15.04.19 um 23:01 Uhr)

  8. #7
    Fregattenkapitän Avatar von KeBeNe
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    wie man schon schrieb, ein Raid ist kein Backup, aber warum man Raid im Privaten Sektor nicht benötigen soll, erschließt sich mir nicht.
    Unter Linux nutze ich rsync, ist sowas wie Robocopy, einfaches und effektives Backup Programm.

    Ich nutzte Privat Raid 5, auf dem NAS, wo sich die Netzlaufwerke befinden, in Verbindung SFP+ (10G) hat man bei größeren Datenmengen 500mb/s - 1000mb/s Übertragungsrate, mit normalen HDD´s ohne Raid nicht zu schaffen , das Backupnas ist mit identischer HW aufgebaut und macht einmal am Tag ein inkrementelles Backup und legt sich wieder schlafen.

    Ach, ich nutzte OMV, Nasfree unterstützt leider meine SFP+ Karten nicht...

  9. #8
    Oberleutnant zur See Avatar von Ceiber3
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    Zitat Zitat von KeBeNe Beitrag anzeigen
    Wie man schon schrieb, ein Raid ist kein Backup, aber warum man Raid im Privaten Sektor nicht benötigen soll, erschließt sich mir nicht.
    Kapier ich auch nicht, nutze auch Raid5 auf mein Qnap und Synology Nas Server. Qnap macht jede Woche ein Backup auf die Synology.
    Main System: Notebook: Gamingguru Mars, i9 9900k 5,0 GHz bestellt, noch i7 8700k 5,0 GHz, 32 Gb Arbeitsspeicher 3333 Mhz, Geforce GTX 1070m, Killer AC Wlan, 75 Hz Full HD IPS Panel übertaktet auf 100 Hz, G-Sync, Sound Blaster X 360, Texas Instuments Burr-Brown Audio, 1TB Sata SSD Samsung 860 Evo, 2TB HDD, 250 GB Samung 960 Evo PCIE M.2.




  10. #9
    Kapitänleutnant
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    RAID erhöht die Verfügbarkeit aber schützt die Daten nicht vor Verlust durch Lösche, Virus etc.

    Auch im privaten Bereich macht RAID Sinn. Ich nutze in allen meinen NAS ein RAID5 da dann eben eine Platte ausfallen darf ohne das die Daten direkt weg wären oder ich nicht mehr damit arbeiten könnte. Zu Backup Zwecken dienen tägliche Snapshots welche wiederum auf ein anderes NAS kopiert werden.
    Daten einfach nur zu kopieren erhöht nicht die Verfügbarkeit da Shares ja im Fall der Fälle erstmal manuell geändert werden müssten. Das Beispiel von Guiness verbraucht effektiv den dreifachen Speicherplatz: einmal Original, einmal Kopie und einmal Kopie auf der externen. Da wäre ein RAID 5 Ressurceneffizienter da lediglich die Parität als overhead zu den originaldaten anfällt. Das Ganze dann auf die externe kopieren.
    Geändert von RcTomcat (16.04.19 um 08:36 Uhr)

  11. #10
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    Zitat Zitat von Guinnes Beitrag anzeigen
    Von Raid würde ich (im privaten Bereich) Abstand nehmen, braucht man nicht.

    Robocopy ist ein Tool (ist in Windows integriert), mit dem man super Backups machen kann.
    Sorgt , in meinem Fall, dafür dass meine Backupplatten 2x 3TB WDs immer identisch sind. Das heißt, ich schieb zb ein Dokument auf die HDD1 und das Script (Robocopy) sorgt dann dafür dass es auch auf HDD2 landet.
    Das gleiche passiert mit meiner Filme Sammlung, die auf HDD3 und HDD4 liegen.
    So hat man wichtige Sachen schon doppelt, falls HDD1 oder HDD2 kaputt gehen. Ziehe dann extra ab und zu ein weiteres Backup auf eine externe HDD, diese steht im Keller in einem anderen Raum.

    Guinnes
    Das versteh ich nicht. "RAID braucht man nicht", aber deine Robocopy Lösung ist doch im Prinzip ein RAID-1? Oder sind die Platten in einem anderen System/Rechner?
    Geändert von wenzilinho (16.04.19 um 08:51 Uhr)
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  12. #11
    Stabsgefreiter
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    Nein , es ist ein gewaltiger Unterschied.

    Ich persöhnlich bin auch kein großer Freund vom Raid im Home bereich.
    Beim Raid wird immer sofort die Daten auf allen Platten verteilt dadurch hat man halt immer die gleichen Daten , aber man hat auch deutlich mehr belastung für die Platten mehr Stromverbrauch.
    Ganz böse wird es wenn man sehr einfache (nicht 'NAS' HDD) oder sehr große Raid im 2 stelligen TB Bereich hat dann wird die Wiederherrstellung des Raid nach einen Fehler fall zu einer Glücksnummer.

    Man muß auch bedenken woher droht die größte Gefahr für einen Datenverlust ?

    Ist es eine defekte Festplatte oder sind es Softwarefehler, Viren/Trojaner, User fehler ?
    Und bei der 2. bereich wird beim Raid es sofort komplett übernommen, also wenn ein Trojaner was verschlüsselt wird es entgültig verschlüsselt oder auch gelöscht.

    Wenn man mit Robocopy/Snapraid arbeiten dann werden die Daten nur zu einen bestimmten Zeitpunkt auf den 2. Datenträger übernommen und dieser 2 Datenträger ist im Idealfall auch nur zu diesen Zeiten verfügbar.
    Bei mir z.B: werden die Daten auf eine externes USB3 Gehäuse per Robocopy gesichert, und das auch nur alle paar Tage.

  13. #12
    Fregattenkapitän Avatar von KeBeNe
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    Zitat Zitat von Falo999 Beitrag anzeigen
    Nein , es ist ein gewaltiger Unterschied.

    Ich persöhnlich bin auch kein großer Freund vom Raid im Home bereich.
    Beim Raid wird immer sofort die Daten auf allen Platten verteilt dadurch hat man halt immer die gleichen Daten , aber man hat auch deutlich mehr belastung für die Platten mehr Stromverbrauch.
    Ganz böse wird es wenn man sehr einfache (nicht 'NAS' HDD) oder sehr große Raid im 2 stelligen TB Bereich hat dann wird die Wiederherrstellung des Raid nach einen Fehler fall zu einer Glücksnummer.

    Man muß auch bedenken woher droht die größte Gefahr für einen Datenverlust ?

    Ist es eine defekte Festplatte oder sind es Softwarefehler, Viren/Trojaner, User fehler ?
    Und bei der 2. bereich wird beim Raid es sofort komplett übernommen, also wenn ein Trojaner was verschlüsselt wird es entgültig verschlüsselt oder auch gelöscht.

    Wenn man mit Robocopy/Snapraid arbeiten dann werden die Daten nur zu einen bestimmten Zeitpunkt auf den 2. Datenträger übernommen und dieser 2 Datenträger ist im Idealfall auch nur zu diesen Zeiten verfügbar.
    Bei mir z.B: werden die Daten auf eine externes USB3 Gehäuse per Robocopy gesichert, und das auch nur alle paar Tage.
    Kann ich alles nicht bestätigen, die Wiederherstellung dauert, ja, das ist klar, desto größer der Pool desto länger.
    Wenn man sich einen Trojaner gefangen hat, welcher einen das System/Dateien verschlüsselt oder löscht, dies nicht gleich mitbekommt und ein Backup gestartet wird, tja...

    Zum Glück gibt es aber eine Nutzerverwaltung (ACL´s)

    denke aber wir triften ab vom eigentliche Thema

    wieso kein C236 Board?
    Fujitsu sehr zu empfehlen...

  14. #13
    Matrose
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    Okay schonmal vielen Dank für die ganzen Infos und Tipps!
    Also soll ich kein Raid1 nehmen weil es meine Daten nicht noch mehr sichert, sondern soll mit einer externen HDD 1xtäglich (bzw regelmäßig) ein Abbild des Sytems mit robocopy machen?
    Und mit den C236 Boards kenne ich mich nicht aus, ich bin nur auf das C246 Board gekommen,da ich auf der Seite von elefacts eine Konfiguration gesehen habe wo dazu empfohlen wurde dieses Board zu nehmen in Verbindung mit dem G5400, da damit ECC möglich ist um den Daten noch mehr Sicherheit zu geben.
    wie gesagt die Datensicherheit ist mir sehr wichtig und ich bin für alle Konfigurationen offen

  15. #14
    Kapitänleutnant
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    Also ein RAID 1 würde dafür sorgen, dass deine Daten im Falle eines Festplattenausfalls noch verfügbar sind. Der Enduser würde davon gar nichts merken und könnte normal weiterarbeiten.
    Natürlich solltest du als Admin eine Mail erhalten damit du die Platte ersetzen kannst.
    RAID erhöht die Verfügbarkeit, Backups sorgen für Sicherheit.
    ECC sorgt dafür das weniger RAM Fehler auftreten. Stell dir einfach vor du hast eine Datei und beim Abspeichern werden ein paar Bits im RAM aufgrund eines Fehlers geändert. ECC ist also gut für die Datenintegrität, aber es geht auch ohne.
    Kaum ein NAS oder Home PC hat ECC RAM verbaut und deine Daten zuhause "leben" ja auch noch.
    Sofern dir das mehr an Sicherheit den Aufpreis wert ist kauf dir ECC RAM.
    Du solltest dich glaube Ich nochmals zu den Basics einlesen oder hier im Forum mal nach gängigen Konfigs suchen.

  16. #15
    Kapitän zur See Avatar von Guinnes
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    Wenn man auf Verfügbarkeit hohen Wert legt, mag Raid lohnen.
    Der PC startet nur 2-3x die Woche um Backups von den Smartphone Fotos zu machen (App "SyncMe Wireless" startet den PC per WOL), um neu gescannte Dokumente abzulegen oder um mal einen Film zu schauen...…

    Guinnes

  17. #16
    Matrose
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    Also wäre Raid1 für mich doch ratsam,da ich oft unterwegs bin und deshalb auch nicht oft Zeit habe die Platten zu wechseln:
    Der Server sollte auch 24/7 laufen,da die Cloud dann von etwa 7 Usern benutzt werden sollte.
    Und auf den ECC Ram bin ich gekommen, da ich Angst habe wieder alte Dateien zu verlieren. Ich wollte mir letztens Sachen von einer Platte von 2010 angucken und sehr viele Dateien konnte ich leider nicht mehr öffnen. Deshalb wollte ich alle alten Sachen auf den Server packen und es möglichst gut sichern. Ich weiß allerdings nicht viel ein ECC Ram ausmacht, viele NAS haben ja wie ihr geschrieben habt keinen ECC Ram und alle Dateien bleiben ja auch ubeschädigt.(ich weiß wie der ECC Ram funktioniert ich weiß nur nicht wie nötig er ist)
    Also es sollen mehrere Handys und 1Laptop +1PC regelmäßig Backups machen und eine Cloud sollte jederzeit nutzbar sein, öfters auch von mehreren gleichzeitig. Dazu sollte noch ein TS3 darauf laufen und ich möchte darüber Videos/Filme streamen können.
    Würdet ihr mir dafür die obere Konfig empfehlen oder sollte ich doch lieber aus soetwas setzen ? https://www.alternate.de/ASRock/J500...roduct/1438885
    und lohnt sich WOL? Ich habe gelesen ,das die Laufzeit der Festplatten sich dadurch stark verkürzen würde

  18. #17
    Flottillenadmiral Avatar von -INU-
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  19. #18
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    Streamen möchte ich mit Plex(ist ja sehr beliebt) und übers Internet auf einen PC oder ein Handy(in 1080p)

  20. #19
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    Zitat Zitat von Guinnes Beitrag anzeigen
    Wenn man auf Verfügbarkeit hohen Wert legt, mag Raid lohnen.
    Der PC startet nur 2-3x die Woche um Backups von den Smartphone Fotos zu machen (App "SyncMe Wireless" startet den PC per WOL), um neu gescannte Dokumente abzulegen oder um mal einen Film zu schauen...…

    Guinnes
    Zitat Zitat von Blackwinter123 Beitrag anzeigen
    Streamen möchte ich mit Plex(ist ja sehr beliebt) und übers Internet auf einen PC oder ein Handy(in 1080p)
    Plex kann transcodieren, muss es aber nicht. Das kommt auf dein Ausgangsmaterial und deine Bandbreite an. Was hast du an Upload?

    Zitat Zitat von Blackwinter123 Beitrag anzeigen
    Also wäre Raid1 für mich doch ratsam,da ich oft unterwegs bin und deshalb auch nicht oft Zeit habe die Platten zu wechseln:
    Der Server sollte auch 24/7 laufen,da die Cloud dann von etwa 7 Usern benutzt werden sollte.
    Und auf den ECC Ram bin ich gekommen, da ich Angst habe wieder alte Dateien zu verlieren. Ich wollte mir letztens Sachen von einer Platte von 2010 angucken und sehr viele Dateien konnte ich leider nicht mehr öffnen. Deshalb wollte ich alle alten Sachen auf den Server packen und es möglichst gut sichern. Ich weiß allerdings nicht viel ein ECC Ram ausmacht, viele NAS haben ja wie ihr geschrieben habt keinen ECC Ram und alle Dateien bleiben ja auch ubeschädigt.(ich weiß wie der ECC Ram funktioniert ich weiß nur nicht wie nötig er ist)
    Also es sollen mehrere Handys und 1Laptop +1PC regelmäßig Backups machen und eine Cloud sollte jederzeit nutzbar sein, öfters auch von mehreren gleichzeitig. Dazu sollte noch ein TS3 darauf laufen und ich möchte darüber Videos/Filme streamen können.
    Würdet ihr mir dafür die obere Konfig empfehlen oder sollte ich doch lieber aus soetwas setzen ? https://www.alternate.de/ASRock/J500...roduct/1438885
    und lohnt sich WOL? Ich habe gelesen ,das die Laufzeit der Festplatten sich dadurch stark verkürzen würde
    Die nichtmehr lesbaren Daten auf der Festplatte stammen sicherlich nicht von RAM Problemen. Schau dir mal die SMART Werte der Platten an und lass nach defekten Sektoren scannen. Das wäre viel Wahrscheinlicher.
    24/7 ist kein Problem für moderne Hardware.
    ECC bringt dir natürlich mehr Sicherheit, ob sich der Aufpreis lohnt musst schlussendlich du entscheiden.
    FreeNAS nutzt soweit ich weis ZFS, da ist ECC meinem Wissen nach von den Entwicklern empfohlen. Das müsstest du aber nochmals prüfen da ich mir nicht mehr sicher bin und hier auch keine falschen Angaben machen möchte.
    Auf der anderen Seite gibt es eben viele NAS im Einsatz welche non ECC RAM verwenden und es sind ja nicht massiv Probleme mit Daten aufgrund von gekippten Bits bekannt.
    Je mehr RAM du im System hast und je höher dieser ausgelastet ist desto eher kann natürlich ein Fehler passieren.

  21. #20
    Matrose
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    Als Upload habe ich aktuell 20Mbps und das Material hätte mehrere Formate
    Ja das ist eine alte Platte gewesen die ein paar Jahreim Schrank rumlag und noch eine ,die in einem Laptop verbaut war(die die Probleme gemacht haben)
    und ja zu ECC wird ausdrücklich geraten.Deshalb bin ich aktuell auch so unentschlossen ob es das wert ist.. einerseits wird es da so empfohlen, andererseits laufen Synologys etc ja auch ewig ohne Probleme ohne ECC Hardware Requirements - FreeNAS - Open Source Storage Operating System "ECC RAM is strongly recommended."
    Habt ihr sonst schon von Problemen gehört ,wo Dateien von einem NAS/Server ohne ECC Ram nach langer Zeit nicht mehr lesbar waren?
    Sonst wäre ich noch an einem J5005 Board interessirt wenn ihr sagt ich brauche so viel Power nicht und ECC Ram ist auch überbewertet
    Was würdet ihr empfehlen?

  22. #21
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    Zitat Zitat von Falo999 Beitrag anzeigen
    Nein , es ist ein gewaltiger Unterschied.

    Ich persöhnlich bin auch kein großer Freund vom Raid im Home bereich.
    Beim Raid wird immer sofort die Daten auf allen Platten verteilt dadurch hat man halt immer die gleichen Daten , aber man hat auch deutlich mehr belastung für die Platten mehr Stromverbrauch.
    Ganz böse wird es wenn man sehr einfache (nicht 'NAS' HDD) oder sehr große Raid im 2 stelligen TB Bereich hat dann wird die Wiederherrstellung des Raid nach einen Fehler fall zu einer Glücksnummer.

    Man muß auch bedenken woher droht die größte Gefahr für einen Datenverlust ?

    Ist es eine defekte Festplatte oder sind es Softwarefehler, Viren/Trojaner, User fehler ?
    Und bei der 2. bereich wird beim Raid es sofort komplett übernommen, also wenn ein Trojaner was verschlüsselt wird es entgültig verschlüsselt oder auch gelöscht.

    Wenn man mit Robocopy/Snapraid arbeiten dann werden die Daten nur zu einen bestimmten Zeitpunkt auf den 2. Datenträger übernommen und dieser 2 Datenträger ist im Idealfall auch nur zu diesen Zeiten verfügbar.
    Bei mir z.B: werden die Daten auf eine externes USB3 Gehäuse per Robocopy gesichert, und das auch nur alle paar Tage.
    Deine ganzen Probleme kann man mit einem intelligenten Dateisystem lösen. Z.b. Mit ZFS.

  23. #22
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    Zitat Zitat von Blackwinter123 Beitrag anzeigen
    Habt ihr sonst schon von Problemen gehört ,wo Dateien von einem NAS/Server ohne ECC Ram nach langer Zeit nicht mehr lesbar waren?
    ?
    Das Problem ist doch dass die Daten nach wie vor lesbar sind. Eventuelle Veränderungen fallen ja nicht immer auf. Ein falscher Buchstabe in einem Text, ein anderer Farbwert in einem Bild muss ja nicht auffallen. Ist der Fehler aber in den Metadaten kann es z.B. zu einem Fehler beim Öffnen oder aber z.B. zu einem Bild mit schwarzen Streifen führen.

    Die erste Frage ist also: Treten Veränderungen durch Lagerung oder beim Verarbeiten auf?
    Das kann man mit einem Wahrscheinlichkeitswert bejahen. Je mehr Daten desto mehr Fehler.

    Ob die Fehler jetzt durch RAM Fehler (vermeidbar nur durch ECC RAM), durch Probleme mit Treiber, Kabel, Backplane oder Platte verursacht werden oder einfach durch Veränderungen beim Lagern ("Datenrost") verursacht werden, ist die nächste Frage.

    Vermeiden kann man derartige Datenfehler nur durch neue Dateisysteme wie ZFS. Die speichern zu Daten und Metadaten Prüfsummen und erkennen daran sicher jede Veränderung. Gibt es Redundanz (Raid, sehr wichtig), werden erkannte Fehler automatisch beim Zugriff repariert, nennt sich selbstheilendes Dateisystem. Wird der Fehler aber durch RAM-Fehler erzeugt, hilft auch ZFS nicht mehr. Die besondere Betonung auf ECC bei ZFS liegt daher also in erster Linie daran, dass ZFS alle Datenfehler vermeiden/reparieren soll und das eben nur mit ECC möglich ist. Alte Dateisysteme haben da das gleiche Problem. Da werden aber zusätzlich alle anderen Fehler nicht erkannt da es eben keine Prüfsummen auf Daten und Metadaten gibt.

    Dass das Problem real ist erkennt man als ZFS User daran dass ab und an doch Prüfsummenfehler auftreten, die ZFS entdeckt und repariert. Ohne ZFS wären das unentdeckt fehlerhafte oder korrupte Dateien.

    Da RAM-Fehler auch etwas mit Wahrscheinlichkeit zu tun haben, kann man auf jeden Fal sagen. Je mehr RAM, destor mehr RAM Fehler destor eher ECC. Bei einem 512MB System sind Ram Fehler eher selten, bei einem 32GB System kommen die garantiert regelmäßig vor.
    Geändert von gea (17.04.19 um 12:02 Uhr)

  24. #23
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    Also ich würde auf jeden Fall ECC RAM verwenden, gerade wenn man auch ZFS nehmen möchte, wie es auch Matt Ahren, Mitentwickler des ZFS-Dateisystems, schreibt: Man beachte die Reihenfolge, zuerst empfiehlt er ECC RAM und dann erst oben drauf ein Filesystem mit Prüfsummen wie ZFS zu verwenden, wenn man seine Daten liebt und vor Korruption schützen möchte!

    Auch würde ich ein RAID nehmen, zusätzlich ist aber immer auch ein Backup Pflicht. Das RAID damit ich nicht bei jedem Lesefehler, die Red haben ja nur eine UBER von 1:!0^14 und damit muss man damit rechnen das es schlimmstenfalls alle 12TB gelesener Daten zu einem solchen Lesefehler und damit einem schwebenden Sektor auf der Platte kommt, dann die Datei aus dem Backup wiederherstellen muss und wenn irgendwo eine Software ist die diesen Lesefehler nicht korrekt verarbeitet und die halb gelesene Datei trotzdem speichert oder kopiert hat ohne die korrupte Kopie zu löschen, dann hat man am Ende wirklich korrupte Dateien. Die Platte selbst liefern nämlich im Gegensatz zu dem was oft zu lesen ist, keine korrupten Daten sondern Lesefehler, wenn sie einen Sektor nicht mehr korrekt lesen können, denn hinter jedem Sektor einer HDD steht ja auch immer eine ECC.

    Korrupte Daten kommen allenfalls aufgrund von FW Bugs oder Fehlern auf den internen Datenpfade der Platte oder des Host Controllers zustande, zumeist aber von RAM Fehlern des Rechners selbst. Natürlich passieren nicht laufen so viele RAM Fehler das die ganzen Kunden der billigen NAS ständig Ärger damit hätten, aber sie können vorkommen und wer mehr Sicherheit will, muss eben zu ECC RAM und dem passenden System greifen. Bei Consumer Hardware reicht es, wenn es meistens bei den meisten Leute funktioniert, dafür muss es aber billig sein. Erst wenn Fehler gehäufter auftreten, werden Gegenmaßnahmen ergriffen. So hat man bei PATA damit mit Einführung der schnellen Ultra-DMA Übertragung eine CRC32 für jedes übertragene Paket eingeführt und wiederholt die Übertragung, wenn die CRC nicht stimmt, bei bis zu 8192 Byte Daten pro Paket reicht eine CRC32 um praktisch jeden Fehler erkennen zu können. Fehler der Backplane oder das Datenkabels führen also zu Kommunikationsfehlern und damit der Wiederholung der Übertragung und somit zu Verzögerungen, im schlimmsten Fall zum Abbruch, aber niemals zu korrupten Daten! Bei DDR4 RAM hat man nun ebenfalls eine CRC bei der Übertragung eingeführt, aber die ersetzt kein ECC RAM, da sie nicht vor gekippten Bits im Speicher selbst schützt, sondern eben nur vor Übertragungsfehlern.

    Die Sache mit dem "Datenrost", also das eine HDD einfach mal andere Daten liefern würde, ist ein Märchen, zumindest für die Consumer HDDs. Bei den Enterprise HDDs kann dies anderes sein, wenn sie auf 520 oder 528 Byte pro Sektor formatiert wurden (was bei SATA Platte überhaupt nicht geht), denn dann schreibt der SAS RAID Controller selbst seine Prüfsumme in diese zusätzlichen 8 / 16 Byte und stellt die Platte so ein, dass sie die Rohdaten ohne eine eigene ECC Prüfung und ohne wiederholte Versuche sollte diese scheitern, einfach so überträgt. Da hat dann aber der RAID Controller die Aufgabe dies zu erkennen und die Daten aufgrund der Daten von den anderen Platten zu rekonstruieren, den Sektor mit den falschen Daten zu überschreiben und dem Rechner die korrekten Daten zu übermitteln. Diese SAS RAID Controller haben mit den entsprechenden Platten also mehr Verantwortung und auch immer ECC RAM verbaut. Man macht das übrigens um zu hohe Antwortzeiten wegen wiederholter Versuche der Platte die Daten doch noch korrekt zu lesen, zu vermeiden. Bei SATA Platten geht dies halt nicht, dafür hat man dort die TLER/ERC, also einen Möglichkeit den Timeout einzustellen wie lange die Platte versucht einen Sektor doch noch korrekt zu lesen.

    Eine andere Möglichkeit wo Platten korrupte Daten liefern sind die ATA Streaming Befehle für Echtzeitvideoaufzeichnungen. Da hat jeder Befehl einen eigenen Timeout und es wäre schlimmer Aussetzer als Pixelfehler im Video zu haben. Diese besonderen Befehle unterstützen Desktop und NAS Platte aber gar nicht und Windows oder Linux nutzt sie von sich aus auch gar nicht. Daher kann man auch Surveillance statt NAS Platten in so einen Server bauen, bei Nutzung der normalen Befehle haben die genauso eine gute UBER von 1:10^14 oder 1:10^15 und geben ebenfalls Lesefehler statt korrupter Daten wieder, wenn mal ein Sektor nicht mehr lesbar ist.
    Je mehr ich in Foren lese, umso mehr stelle ich fest: Geist addiert sich nicht, Dummheit schon!

  25. #24
    Matrose
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    Zitat Zitat von gea Beitrag anzeigen
    Das Problem ist doch dass die Daten nach wie vor lesbar sind. Eventuelle Veränderungen fallen ja nicht immer auf. Ein falscher Buchstabe in einem Text, ein anderer Farbwert in einem Bild muss ja nicht auffallen. Ist der Fehler aber in den Metadaten kann es z.B. zu einem Fehler beim Öffnen oder aber z.B. zu einem Bild mit schwarzen Streifen führen.

    Die erste Frage ist also: Treten Veränderungen durch Lagerung oder beim Verarbeiten auf?
    Das kann man mit einem Wahrscheinlichkeitswert bejahen. Je mehr Daten desto mehr Fehler.

    Ob die Fehler jetzt durch RAM Fehler (vermeidbar nur durch ECC RAM), durch Probleme mit Treiber, Kabel, Backplane oder Platte verursacht werden oder einfach durch Veränderungen beim Lagern ("Datenrost") verursacht werden, ist die nächste Frage.

    Vermeiden kann man derartige Datenfehler nur durch neue Dateisysteme wie ZFS. Die speichern zu Daten und Metadaten Prüfsummen und erkennen daran sicher jede Veränderung. Gibt es Redundanz (Raid, sehr wichtig), werden erkannte Fehler automatisch beim Zugriff repariert, nennt sich selbstheilendes Dateisystem. Wird der Fehler aber durch RAM-Fehler erzeugt, hilft auch ZFS nicht mehr. Die besondere Betonung auf ECC bei ZFS liegt daher also in erster Linie daran, dass ZFS alle Datenfehler vermeiden/reparieren soll und das eben nur mit ECC möglich ist. Alte Dateisysteme haben da das gleiche Problem. Da werden aber zusätzlich alle anderen Fehler nicht erkannt da es eben keine Prüfsummen auf Daten und Metadaten gibt.

    Dass das Problem real ist erkennt man als ZFS User daran dass ab und an doch Prüfsummenfehler auftreten, die ZFS entdeckt und repariert. Ohne ZFS wären das unentdeckt fehlerhafte oder korrupte Dateien.

    Da RAM-Fehler auch etwas mit Wahrscheinlichkeit zu tun haben, kann man auf jeden Fal sagen. Je mehr RAM, destor mehr RAM Fehler destor eher ECC. Bei einem 512MB System sind Ram Fehler eher selten, bei einem 32GB System kommen die garantiert regelmäßig vor.
    Also wenn sich ein paar Pixel bei einem Bild verändern oder ein paar Buchstaben in einem Text ,dann ist es kein Problem für mich das kann ruhig vorkommen(sollte es natürlich nicht)(kann vorkommen ,wenn es sonst viel teurer wird(meine Schmerzgrenze liegt bei etwa 350-400€ ohne Festplatten))
    Mir ist aber wichtig dass die Dateien sich noch öffnen lassen.
    Bei dem Ram hatte ich an 8GB gedacht,da es als Mindesvorrassetzung angegeben wird und man esollte ihn ja anscheinen auch recht niedrig halten.

    Allerdings schreibt holt ja auch, dass ECC Ram wichtig ist ... Erstmal möchte ich mich nochmal vielmals bei allen hier für die ganze Erklärungen bedanken, die helfen mir echt weiter und ich lerne etwas Neues.
    Ist es möglich für das Budget von maximal 350€ (Gebrauchtteile nehme ich auch gerne) ein sparsames leises NAS/Server mit ECC zu bauen?viel Leistung benötige ich ja nicht
    Oder reicht für meine Zwecke ein Intel Atom mit DDR4 Ram und einem Pico Netzteil?

  26. #25
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    Zitat Zitat von Blackwinter123 Beitrag anzeigen
    Also wenn sich ein paar Pixel bei einem Bild verändern oder ein paar Buchstaben in einem Text ,dann ist es kein Problem für mich das kann ruhig vorkommen(...)
    Mir ist aber wichtig dass die Dateien sich noch öffnen lassen.
    Und wie sagst Du jetzt der Festplatte, dass sie die Fehler bitte nur auf Bild- und Textdokumente und dort auch bitte nicht in den header sondern nur "unkritische" Bereiche verteilt?

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