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ASUS N71 - Core i5 und Radeon HD5730 im Test

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Seite 1: ASUS N71 - Core i5 und Radeon HD5730 im Test

asus_n71_teaserASUS' N71 ist das beste Beispiel dafür, wie schnelllebig der Notebook-Markt geworden ist. Keine 14 Tage nachdem uns eine Core2-Variante des 17-Zöllers erreichte, klingelte UPS erneut und überreichte uns erneut ein N71, dieses Mal bestückt mit Intels brandneuer 32-nm-Generation in Form eines Core i5-520M. ASUS ordnet das N71 in der Multimedia-Ecke ein. Das bedeutet genau genommen, dass es sich um ein Desktop-Replacement-System samt großem Bildschirm und einem etwas besseren Soundsystem handelt. Bereits in der Core2-Variante konnte uns das ASUS Multimedia-Notebook im 17-Zoll-Format überzeugen.

Ausgestattet mit den neuesten Komponenten wird das gute Stück zwar etwas teurer, der Aufpreis gegenüber der Core2-Variante hält sich aber erfreulicherweise in Grenzen. So müssen Interessenten rund 950 Euro einkalkulieren. Da das N71 aber erst eine sehr kurze Zeit auf dem Markt ist, ist davon auszugehen, dass der Preis innerhalb der kommenden Wochen merklich sinken wird. Nachdem ein Test des N71 in Hardwareluxx [printed] 03/2010 aus Platzgründen zurückgestellt werden musste, wollen wir uns dem 17-Zöller von Asus nun in einem ausführlichen Online-Review widmen.

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Wie bereits erwähnt, stellt der Intel Core i5-520M das Herzstück des N71 dar. Der Prozessor wird im fortschrittlichen 32-nm-Verfahren gefertigt und besitzt zwei Kerne, die einen Grundtakt von je 2,4 GHz besitzen. Wie man es von den Core-i7-CPUs gewohnt ist, kommen auch diese mobilen Prozessoren mit einem Turbo-Mode daher – der Core i5-520M übertaktet sich beispielsweise maximal auf 2,93 GHz. Zur Seite steht dem i5-520M ATIs Mobility Radeon HD5730, die bereits Direct X11 unterstützt und auf 1 GB an Video-Speicher zugreifen kann. Als Arbeitsspeicher wiederum verbaut ASUS 4 GB an DDR3-RAM. Hinsichtlich des Massenspeichers nutzt ASUS das große Gehäuse aus und verbaut zwei HDDs, die jeweils 320 GB fassen. Abgerundet wird das Hardware-Ensemble von einem Multiformat-DVD-Brenner. Obwohl ASUS das N71 im Multimedia-Segment positioniert, muss also auf ein Blu-ray-Laufwerk verzichtet werden. Anschlusstechnisch profitiert das N71 bereits vom aktuellen USB-3.0-Trend. So ist bereits einer der vier USB-Anschlüsse im neuen 3.0-Standard ausgeführt. Da USB-3.0-Hardware aktuell noch eine Seltenheit darstellt, sollte hier ein Anschluss ausreichend sein.

In Anbetracht des verbauten Displays kann der Verzicht des Blu-ray-Laufwerks jedoch als verschmerzbar angesehen werden. Das 17,3 Zoll große Glare-Type-Panel besitzt eine native Auflösung von 1600 x 900 Bildpunkten. Das stellt zwar einen recht guten Kompromiss aus Darstellungsgröße und angezeigtem Inhalt dar, FullHD-Material kann aber natürlich nicht in der nativen Auflösung dargestellt werden. Leider verzichtet ASUS zudem auf die immer häufiger vorzufindende LED-Hintergrundbeleuchtung.
Der zum Einsatz kommende Akku bringt es auf 4400 mAh, respektive 48 Wh. Das ist nicht sonderlich üppig bemessen, sollte für ein Desktop-Replacement-System aber in den meisten Fällen ausreichend sein.

Bevor wir uns auf den kommenden Seiten mit dem Gehäuse und der Leistung des ASUS N71 befassen werden, hier ein Blick auf die Eckdaten des Notebooks in tabellarischer Form.

Eckdaten: ASUS N71
Prozessor: Intel Core i5-520M
Arbeitsspeicher: 4 GB
Festplatte:

2x 320 GB / 5400 rpm

Laufwerk: DVD-Multiformat-Brenner
Grafik: ATI Mobility Radeon HD5730
Display: 17,3 Zoll - 1600 x 900 - LED
Akku: 4400 mAh / 48 Wh
Gewicht: 4,2 kg
Abmessung: 458 x 309 x 39 - 47 mm
Preis: ab 950 Euro
Garantie 24 Monate

Achtung: Die Beschreibung des Gehäuses wurde aus unserem Online-Review der Core2-Variante des N71 übernommen. Abgesehen von einem USB-3.0-Port sind die beiden Gehäuse baugleich, sodass es hier zu keinerlei Beeinträchtigungen kommt.