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Radeon Software 16.3.2 mit VR-Unterstützung und Quick Response Queue

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amd radeon 2013AMD hat pünktlich zum gestrigen Start der Oculus Rift einen neuen Treiber veröffentlicht. Die Radeon Software 16.3.2 bietet zudem Unterstützung für die HTC Vive, die in der kommenden Woche ausgeliefert werden soll. Neben der Unterstützung für die neuen VR-Headsets bietet die Radeon Software 16.3.2 auch den Support für die Radeon Pro Duo – die Dual-GPU-Grafikkarten mit zwei Fiji-GPUs, die von AMD auf dem Capsaicin-Event zur Game Developer Conference offiziell angekündigt wurde.

Zur Radeon Software 16.3.2 hat AMD auch einen Blogpost veröffentlicht, der auf ein Feature namens Quick Response Queue genauer eingeht. Diese Quick Response Queue soll Bestandteil der Asynchronous Shaders sein bzw. darauf Bezug nehmen. QRQ wurde von AMD erstmals vor etwa einem Jahr erwähnt – auch damals schon im Zusammenhang mit den Asynchronous Shaders. Die Qucik Response Queue arbeitet Hand in Hand mit Asynchronous Timewarp, dazu werden wir später noch eine Meldung veröffentlichen. Bestimmte Rechenaufgaben sollten gerade im Zusammenspiel mit VR-Headsets priorisiert behandelt werden. Eben diese werden in die Quick Response Queue eingebracht.

Beschleunigte Prozesse durch Quick Response Queue
Beschleunigte Prozesse durch Quick Response Queue

In einem Beispiel zeigt AMD die Nutzung der Shader bei einfacher Pre-Emption. Hier werden im Wechsel Graphics- und Compute-Prozesse durchgeführt, je nachdem in welcher Reihenfolge sie in die Warteschlange gebracht wurden. Die Gesamtdauer der Rechenprozesse ist durch eine ineffektive Nutzung aber höher. Schon etwas anders sieht dies bei Verwendung der Asynchronous Shaders aus. Dabei können asynchron zueinander verschiedene Rechenprozesse ausgeführt werden. Dies verkürzt die Gesamtzeit für beide Berechnungen zwar deutlich, doch können bestimmte und eventuell wichtige Rechenaufgaben nicht schneller ausgeführt werden, sondern benötigen wegen der gleichzeitigen Nutzung der Shader deutlich länger.

Asynchronous Shaders im Zusammenspiel mit Quick Response Queue sorgt dann dafür, dass wichtige Prozesse priorisiert behandelt werden. Dazu werden die Rechenaufgaben hin zum wichtigen Prozess verlagert. Die Gesamtdauer für beide Rechenaufgaben steigt damit zwar wieder leicht, allerdings werden die wichtigen Prozesse extrem schnell ausgeführt und können als Ausgabe bereits ausgeliefert werden.

Der Download der Radeon Software 16.3.2 ist einmal mehr direkt bei AMD möglich.