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"Pokémon Go": Hype ist vorbei, aber Nintendo profitiert weiterhin

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pokemon go logo„Pokémon Go“: In den ersten Tagen und Wochen nach Veröffentlichung des Augmented-Reality-Spiels für Smartphones war der Hype enorm. Es schossen zahlreiche Zusatz-Apps aus dem Boden, um z. B. das Finden seltener Pokémon zu erleichtern oder das GPS zu manipulieren. Dadurch konnten Eier schneller ausgebrütet oder Orte „besucht“ werden, die sonst für Zocker schwer erreichbar gewesen wären. „Pokémon Go“ fesselte rasch Millionen von Spielern, sorgte sogar für Polizeieinsätze an überlaufenen Pokéstops und wurde zu einem Massenphänomen. Eine Zeit lang konnte man kaum vor die Tür gehen, ohne Menschen zu erspähen, die in Gruppen auf der Jagd nach neuen Pokémon waren. Der Hype erfasste selbst die Tages- und Wochenpresse, welche sich ansonsten kaum mit dem Tech-Bereich beschäftigt. Viele Händler boten sogar spezielle Aktionen für Spieler von „Pokémon Go“ an.

Nun sind allerdings ein paar Monate ins Land gegangen: „Pokémon Go“ hat immer noch eine feste Community, doch die Spielerzahlen sind gesunken und es kehrt in der medialen Berichterstattung Ruhe ein. Nintendo profitiert dennoch noch von dem Rummel: Zwar verdient Nintendo selbst kaum an dem Spiel des Entwicklers Niantic mit, doch der Aktienkurs spiegelt den Erfolg von „Pokémon Go“ bis heute wider.

Nintendo Aktienkurs November 2016 Statista

Denn in erster Linie hat „Pokémon Go“ Aktionären und der Presse gezeigt, dass Nintendo nach dem Flop der Wii U erneut Erfolge erreichen kann. Daran konnte der japanische Hersteller dann auch mit der Ankündigung von „Super Mario Run“ für Apple iOS anknüpfen. Eine Android-Version ist ebenfalls für 2017 eingeplant. Für Nintendos Aktien sieht es aktuell jedenfalls immer noch gut aus. Bleibt für Nintendo zu hoffen, dass dann auch die im März 2017 erscheinende Nintendo Switch weniger in die gleiche Kerbe schlägt wie die Wii U und mehr den aktuellen Erfolgskurs hält. Zumindest werden die Nintendo-Aktien nach dem Boom um „Pokémon Go“ immer noch höher gehandelt als vor dem Sommer und dem Hype. Auch die NES Classic erwies sich in diesem Bezug übrigens für Nintendo als kluger Schachzug, der bei den Kunden gut ankam.

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Kommentare (6)

#1
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Registriert seit: 29.08.2008

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1478
Was ich noch immer nicht verstehe ist, warum viele neue Apps immer erst für iOS und dann evtl. für Android kommen.
Android ist doch nun mit Abstand das meistgenutzte mobile OS.
Warum also nicht erst für die größte Zielgruppe?
#2
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Registriert seit: 20.03.2012
Vreden
Hauptgefreiter
Beiträge: 181
Ob es an der Hardware liegt ? es ist einfacher auf 1-2 Geräte etwas anzupassen, anstatt auf alle.
#3
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Registriert seit: 12.02.2011
Baden Württemberg
Kapitänleutnant
Beiträge: 1580
Also wie mit den Konsolenspielen!
#4
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Registriert seit: 30.03.2010
Hamburg
Flottillenadmiral
Beiträge: 4390
Einfacher zu entwickeln und höhere Einbahmen bei iOS. Android ist da einfach zu unattraktiv.
Andere Beispiele wie bei WhatsApp kommt erst die Android Version raus, vermutlich weil des Dienst eh kostenlos ist.
#5
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Registriert seit: 11.03.2011
Leipzig
Korvettenkapitän
Beiträge: 2367
Das redest du dir doch nur ein.
#6
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Registriert seit: 24.03.2009
Stuttgart
Hauptgefreiter
Beiträge: 133
iOS hatte tatsächlich (zumindest früher) die zahlungskräftigeren Kunden. Die haben schließlich alle ein teures Handy gekauft, während bei Android auch viele ein günstigeres Gerät gekauft haben und gerne kostenlose Apps nutzen.

Außerdem gucken die Japaner oft auf asiatische oder US Märkte. In Asien sind iPhones nach wie vor sehr begehrte Prestige-Objekte, in englischsprachigen Räumen hat iOS ca. die Hälfte Marktanteil (nicht die 20-25%, wie bei uns ;)).

Alles schön und gut, aber mein Windows 10 mobile beliefert ja sowieso keiner x'D MS tut ja ..... nichts. Da hätt ich als Nintendo auch kein Interesse dran..
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