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Valve startet Tauschhandel für Steam

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Erstellt am: von
Alexander Spier

valveDie Spieleschmiede Valve hat für ihre Vertriebsplattform Steam eine neue Version veröffentlicht, die eine neue Tauschfunktion beinhaltet. Die "Steam Trading" genannte Option ermöglicht zum einen den Tausch von nicht eingelösten Geschenken und zum anderen den Tausch von In-Game-Gegenständen. Letzteres bisher allerdings nur für die zwei Valve-Spiele Portal 2 und Team Fortress 2 sowie das Sega-Adventure Spiral Knights. Eine Erweiterung auf andere Spiele ist aber für die nächsten Monate geplant.

Der Handel mit Geschenkoptionen ist nur möglich, wenn der jeweilige Gutschein noch nicht eingelöst wurde, bereits aktivierte Spiele lassen sich nicht handeln. Ansonsten entspricht die Funktion weitgehend dem bisher schon möglichen Verschenken von Spielen und zusätzlichen Lizenzen, die man bei einem Kauf eventuell erhalten hat. Um den kommerziellen Handel zumindest einzuschränken, können nur vertrauenswürdige Accounts Geschenke tauschen. Diesen Status erreicht ein Account erst 90 Tage nach dem ersten gültigen Kauf bei Steam.

Der Handel mit Gegenständen kann mit Freunden oder im Chat gestartet werden. Bei Team Fortress 2, das seit einiger Zeit kostenlos ist und sich stattdessen über den Verkauf von Items finanziert, war der Handel bereits innerhalb des Spiels möglich, jedoch soll "Steam Trading" die Übersicht verbessern und so besseren Schutz vor Täuschungen bieten. Welche Gegenstände man im Inventar hat, lässt sich Community-Menü betrachten. Das Update auf die neuste Steam-Version erfolgt automatisch.

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Kommentare (10)

#1
Registriert seit: 25.06.2001
Rodgau
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 475
Ganz ehrlich? Mir persönlich ists schnurz aber ich finds traurig dass sie sich über sowas Gedanken machen statt es zu etablieren, dass man einzelne Spiele übertragen kann. Stichwort Gebrauchtkauf bei Ebay bspw. Habe dort damals The Ship gekauft. Und meinste denn ich kann das Spiel in meinen Account übertragen oder übertragen lassen? Nix da. Anfrage beim Support hat auch nichts gebracht. Ist schlichtweg nciht vorgesehen. Ist das so fernab der Realität??
#2
Registriert seit: 23.06.2007

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 465
Ja, solange Valve und die Hersteller daran nichts verdienen.

Das Problem ist, dass der Gebrauchtmarkt einerseits immer mehr kommerzialisiert wird, siehe Kaufprogramme von Amazon, GameStop usw. Andererseits verdienen die Hersteller daran selber nichts und versuchen das entweder einzudämmen oder anderweitig dafür Geld zu erhalten.

Genau deswegen gibt es kaum noch Spiele die nicht an Konten gebunden sind. Raubkopien sind nur ein Teil der Ursache. Und neuerdings bietet man "großzügigerweise" Multiplayer-Keys usw. für den Zweitkäufer an, weil die ja sonst an den Account des Erstkäufers gebunden sind.

Wenn da erst mal alle Hersteller mitmachen, dann wird auch sicherlich Steam und andere Plattformen einen Tausch/Übertragung gegen Gebühr anbieten. Aber "einfach mal" wird es nicht geben, weil es erst kein Geschäft für die Publisher war und bald sicherlich ein Geschäft sein wird. ;)
#3
Registriert seit: 27.02.2010
Schleswig-Holstein
Fregattenkapitän
Beiträge: 2619
Früher oder später muss da mal ein findiger Medienanwalt eine Klage anstrengen - diese "Nicht-weiter-Verkaufen-Regel" ist eigentlich kaum mit Eigentumsrechte zu vereinbaren.
#4
Registriert seit: 13.07.2005

Kapitän zur See
Beiträge: 3384
DeathMetal: Früher oder später muss da mal ein findiger Medienanwalt eine Klage anstrengen - diese "Nicht-weiter-Verkaufen-Regel" ist eigentlich kaum mit Eigentumsrechte zu vereinbaren.


ist halt leider kein Volleigentum....
#5
Registriert seit: 27.02.2010
Schleswig-Holstein
Fregattenkapitän
Beiträge: 2619
Eigentum ist immer "Voll"Eigentum. Teileigenum gibt es nicht - das widerspricht schon der Definition des Eigentums.

Du meinst viell. schuldrechtliche Verpflichtungen sein Eigentumsrecht nicht vollständig ausüben zu können - alà AGB in denen steht: kein Weiterverkauf. Diese AGB werden aber nicht vorgelegt beim Kauf - da steht hächstens "braucht Steamaccount zum Spielen" auf der Box.
#6
Registriert seit: 23.06.2007

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 465
Der Bundesgerichtshof hat aber schon höchstrichterlich das Geschäftsmodell von Steam bestätigt. Von daher würde eine neue Klage ohne neue Ansätze direkt abgelehnt. [url=http://www.golem.de/1002/73135.html]Spieleverkauf in Steam: Valve gewinnt vor Bundesgerichtshof - Golem.de[/url]

Da sich auch an den Gesetzen eher nichts ändern wird, ist Steam in Deutschland also rechtlich wohl einwandfrei und wird sich von daher auch nicht ändern.
#7
Registriert seit: 12.05.2009
de_dust2
Oberbootsmann
Beiträge: 983
Im dritten Absatz steht St"r"eam Trading. Oben steht Steam Trading. Eins von beiden ist vermutlich falsch.
#8
Registriert seit: 23.06.2007

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 465
Fixed. Danke!
#9
Registriert seit: 29.03.2010
D-63***
Flottillenadmiral
Beiträge: 4491
Ganz ehrlich: Das führt doch nicht dazu dass ich mehr Spiele kaufe, sondern dass ich weniger kaufe, da ich nichts mehr auf Verdacht kaufen werde. Warscheinlich werde ich auf den 2ten Markt ausweichen und Steamcodes über die Bucht beziehe bzw. wenn ich es wirklich nicht unbedingt sofort haben muss 6 Monate warte und die 20€/Pyramidenversion kaufe.
Ich kann meine Kohle eben nur 1x ausgeben - da werden auch neue Geschäftsmodelle nichts dran ändern. Und trotzdem sind "Sicherheitskopien" für mich keine Alternative.


Was mich am Meisten ankotzt ist das jeder Publisher jetzt mit so ner Daueronline Plattform um die Ecke kommt. Das ist richtig nervig!!!
#10
Registriert seit: 15.02.2006
Ossiach/Österreich
Oberbootsmann
Beiträge: 985
Bedeutet das nun auch, dass ich nicht aktivierte Spiele eintauschen kann? Ich habe einige Spiele, die ich im Bundle gekauft habe, aber noch nie installiert hatte.
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