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Microsoft: Neuer Internet Explorer ohne Google-Suche

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Wie die New York Times in der gesterigen Online-Ausgabe berichtet, plant Microsoft in der Version 7 des Internet Explorers, ähnlich wie bei dem beliebten Open-Source-Browser Firefox oder Opera eine kleine Schnellsuchfunktion zu integrieren. Allerdings ist das dem größten Suchmaschinenprimus Google ein Dorn im Auge, da Microsoft die Suchanfanfragen der Nutzer standardmäßig auf die eigene MSN-Suchseite umleiten möchte. Deshalb hat Google in Gesprächen mit dem US-Justizministerium und der europäischen Kommission seine bedenken dazu geäußert, da diese Voreinstellung von Microsoft die freie Wahl des Verbrauchers einschränken würde. Microsofts Angaben zufolge soll sich die, Standardmäßig auf die MSN-Suche getrimmte, Suchmaschineneinstellung mit vier klicks ändern lassen, laut einer von Google in Auftrag gegebenen Studie soll aber nur jeder dritte dazu in der Lage sein, diese Einstellung zu ändern. Trotz des Erfolges von Firefox, hat der Internet Explorer zurzeit immer noch einen Marktanteil von rund 80 Prozent, nach Angaben von Google bildet die Schnellsuchfunktion den Ausgangspunkt für 30 bis 50 Prozent der Suchanfragen.

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