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Regeln für Dialer werden verschärft

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Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) hat die Regeln für Dialer weiter verschäft, dadurch sollen die Verbraucher stärker vor dubiosen Angeboten geschützt werden. Das Dialer-Zustimmungsfenster wird für alle Dialer-Anbieter verbindlich gestaltet. Dieses erscheint, bevor man eine kostenpflichtige Verbindung herstellt. Diese verschärften Regeln gelten seit dem 17. März 2005 für alle neuregistrierten Dialer. Alte Dialer dürfen übergangsweise bis zum 16. Juni 2005 verwendet werden. Das Dialer-Zustimmungsfenster muss mindestens ein Drittel des Bildschirmes groß sein und darf nicht größer als zwei Drittel davon sein. Die RegTP fordert außerdem, dass der Preis für Benutzung des Dialers schon vor Download und Installation bzw. Aktivierung des Dialers angegeben werden muss.
Auch dürfen Formulierungen wie "kostenloses Zugangstool" nicht mehr verwendet werden. Weiterhin dürfen die drei Zustimmungsfenster eines Dialers nicht gleichförmig gestaltet werden, was den Nutzer täuschen oder verwirren könnte, sondern müssen sich die drei Zustimmungsfenster vor Download und Installation bzw. Aktivierung und das dritte Zustimmungsfenster deutlich voneinander unterscheiden. Außerdem dürfen sich Dialer nicht mehr ohne Einverständnis des Nutzers von dessen Computer entfernen. Ein Grund für diese verschärften Regeln waren Beschwerden von Nutzern kostenpflichtiger Dialer, die darüber klagten, dass sie sich über die Kosten der Verwendung eines Dialers nicht bewusst waren. Matthias Kurth, Präsident der Reg TP, sagt zu diesem Problem: Viele Dialer-Anbieter haben in der Praxis den Preis für die Inanspruchnahme ihres Angebots nicht ausreichend deutlich dargestellt. Durch die verschärften Vorgaben der RegTP muss nunmehr jedem Nutzer eines Dialers eindeutig angezeigt werden, welche Kosten durch die Verwendung des Dialers auf ihn zukommen.

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