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Cloudspeicher-Dienst Wuala stellt im November seinen Dienst ein

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wuala logoVor allem unter sicherheitsbewussten Nutzern war der Cloudspeicher-Dienst Wuala beliebt. Im Gegensatz zu Onedrive oder Dropbox wurden die Daten schon vor der Übertragung verschlüsselt und erst dann auf die Server des Anbieters geladen und das ohne Zutun des Nutzers. Nun stellt der Dienst, welcher zunächst an der ETH Zürich entwickelt und anschließend an den Speicherspezialisten LaCie verkauft wurde, Mitte November seine Dienste ein. Das teilte das Unternehmen am Montag mit.

Neue Accounts sollen schon ab dem 17. September nicht mehr erstellt werden können, bereits am 30. September soll der Dienst in den Lesemodus versetzt werden. Dann lassen sich keine neuen Daten mehr auf die Server schieben, sondern lediglich herunterladen. Am 15. November soll dann endgültig Schluss sein. Dann sollen alle Daten gelöscht und die Server abgestellt werden. Wuala-Nutzer sind deswegen angehalten, ihre Daten bis spätestens Mitte November zu sichern.

Kunden, die ein aktives Prepaid-Jahresabonnement für mehr Speicher und Traffic abgeschlossen haben, sollen eine anteilsmäßige Rückerstattung erhalten. Die Rückerstattungen sollen automatisch verarbeitet und berechtigten Kunden in den nächsten Wochen ausbezahlt werden. Beträge unterhalb von 10 Euro, aber auch inaktive Accounts sollen nicht beachtet werden.

Als Alternative empfiehlt Wuala den Cloudspeicherdienst Tresorit, welcher ebenfalls mit einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aufwarten kann. Daten sollen sich auf Wunsch einfach auf den neuen Dienst übertragen lassen. Wuala-Kunden sollen über den Code „WUALA15“ einen Rabatt von 25 bis 75 Prozent erhalten.