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Google Tone: Links per Ton weitergeben

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chrome logoGoogle hatte erst vor kurzem zwei Erweiterungen herausgebracht, welche die Benutzerfreundlichkeit von Chrome verbessern sollten. Nun hat das Unternehmen ein weiteres Browser-Add-On aus der eigenen Forscherschmiede freigegeben: Google Tone. Damit können Nutzer Inhalte per Geräusch an andere Leute weiterleiten. „Tone zielt darauf ab, das Teilen digitaler Inhalte mit Leuten in der unmittelbaren Nähe so einfach zu machen wie ein Gespräch mit ihnen", informiert der Google Research Blog. Haben Kurznachricht und E-Mail für das Teilen von Links also ausgedient?

Grundsätzlich ist die Bedienung des Add-Ons ganz einfach. Hat der Nutzer Tone aus dem Google Store heruntergeladen und installiert, zeigt sich in einer Browserecke ein blaues Icon. Klickt der Nutzer das Icon an, wird der aktuell geöffnete Tab geteilt. Dafür gibt der Computer ein paar Piepstöne von sich. Alle in der Nähe befindlichen Tone-Nutzer erhalten daraufhin eine anklickbare Benachrichtigung samt Google-Profil des Senders. Google gibt an, die Erweiterungen komme mit allen Webseiten zurecht.

Damit das Ganze funktioniert, ist es natürlich nötig, dass an beteiligten Rechnern neben Lautsprecher und Mikrofon auch die Tone-App aktiviert und der Sender in sein Google-Konto eingeloggt ist. Problematisch wird es, wenn die Umgebung zu laut, der Abstand zwischen Sender und Empfänger zu groß oder die Internetverbindung nicht verlässlich ist. Normale Gespräche im Hintergrund sollen jedoch kein Problem darstellen.

Zu den vorstellbaren Nutzerszenarien gehören neben Meetings auch das schnelle Teilen digitaler Inhalte in kleinen Gruppen, Klassenräumen oder innerhalb der Familie. Im Gegensatz zur Kurznachricht oder E-Mail hat der Sender jedoch nicht die Möglichkeit zu bestimmen, wer eine Benachrichtigung erhalten soll. Es reagieren alle dafür eingestellten Chrome-Browser automatisch auf die von Tone erzeugten Piepstöne.

Ob die Erweiterung, deren erste Version innerhalb eines Nachmittages programmiert wurde, letztendlich Anklang finden wird, muss sich herausstellen.

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Kommentare (8)

#1
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Registriert seit: 11.12.2011
NRW
Korvettenkapitän
Beiträge: 2183
Google erfindet Morsezeichen. :fresse:
#2
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Registriert seit: 31.12.2008
Darmstadt
Admiral
Beiträge: 23746
was ein bullshit :D
#3
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Registriert seit: 20.07.2007

Hauptgefreiter
Beiträge: 165
Ist ja ne ganz nette Spielerei, aber wer braucht das? :fresse:

Einen Link per Mail/Pushbullet/Messenger senden ist doch deutlich einfacher und vermutlich auch nicht so störend für die Umgebung (Bsp. Bibliothek).
#4
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Registriert seit: 26.01.2010

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1366
In welchem Jahrhundert leben die denn? Was soll das für Vorteile bringen? Vor allem, wenn man dafür eingeloggt sein muss...
#5
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Registriert seit: 12.05.2013

Flottillenadmiral
Beiträge: 5110
Ihr wisst aber schon das dies nur eine Designstudie ist?
#6
Registriert seit: 10.12.2012

Banned
Beiträge: 30
Auf jeden Fall eine interessante. Bin gespannt auf Ergebnisse :)
#7
Registriert seit: 06.04.2012

Kapitänleutnant
Beiträge: 1602
Mit irgendeinem Bullshit muss man ja die Leute konditionieren, damit sie sich irgendwann nicht mehr wundern, warum der Browser permanenten Zugriff aufs Mikro braucht.
#8
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Registriert seit: 29.01.2005

Kapitän zur See
Beiträge: 3826
Irgendwie kommt alles wieder. Früher haben wir Computerprogramme über das Radio auf Kassette aufgenommen* und jetzt werden halt damit Links verteilt... :bigok:

*wenn nicht die Mutter irgendwann mal gesagt hat, dass sie den Kassettenrecorder ausgemacht hat, weil da nur Störgeräusche zu hören waren :wall:
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