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Hacker dringen in Steam-Datenbank ein

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Erstellt am: von
Jannik Christ

valveIn einer Rund-Mail teilte Valve-Chef Gabe Newell heute mit, dass sich Hacker Zugriff auf die Server der Online-Spieleplattform Steam verschafft haben. Bekannt wurde der Einbruch am Sonntag, den 6. November. Vorerst stellte man einen Hack-Angriff auf das Steam-Forum fest, bei dem einige Foren-Accounts kompromittiert wurden. Dabei hinterließen die Unbekannten mehrere Hinweise auf eine Warez-Site names Fkn0wned, deren Betreiber allerdings jegliche Schuld von sich wiesen. Eine nachträgliche Untersuchung ergab nun, dass die Hacker auf deutlich mehr Daten Zugriff hatten, als man ursprünglich dachte. So konnten die Unbekannten auch in die Datenbank von Steam selbst eindringen und Rechnungsadressen, verschlüsselte Daten von Kreditkarten, E-Mail-Adressen und Slat-Hashes von Passwörtern knacken. Bestätigt ist bisher aber noch nicht, ob die Angreifer tatsächlich Gebrauch von den Daten gemacht haben. Missbräuche sind bisher jedenfalls nicht bekannt.

Nutzer des Steam-Forums werden nach dem erneuten Hochfahren der Server zu einer Passwortänderung aufgefordert. Steam-Accounts seien vorerst von keinen Änderungen betroffen. Keine Pflicht, aber ein guter Rat ist seitens Valve dennoch, sein Steam-Passwort gegen ein anderes auszutauschen. Insbesondere wenn für den Foren-Account und das Steam-Konto ein identisches Passwort verwendet wird, sollten Nutzer neue Kennwörter verwenden. Weiterhin empfiehlt Valve, vorsorglich Kreditkartenabbuchungen zu überprüfen.


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Kommentare (10)

#1
Registriert seit: 05.01.2008
Thüringen
Vizeadmiral
Beiträge: 7433
Sauerei sowas.

Fragt man sich warum Firmen net in der Lage sind wichtige (Kunden)-Daten vor solchen Angriffen zu schützen. Klar gibbet keine 100% Sicherheit, aber ein bissel mehr investieren in Schutzmechanismen kostet ja Geld...

Nichtsdestotrotz ist es gut, das Valve in die Offensive geht und net rumeiert oder verschleiert.
#2
Registriert seit: 16.11.2009
Dresden
[Online] - Redakteur
Horst
Beiträge: 1744
Die gute Nachricht: Im Gegensatz zu Sonys Datenbanken waren die Passwörter immerhin verschlüsselt. :D
#3
Registriert seit: 13.05.2004
Hannover
Kapitänleutnant
Beiträge: 1919
mgr R.O.G.: Woher weißt du, dass Valve die Daten nicht richtig gesichert hat? Du sagst selbst, dass es keine 100%-Sicherheit geben kann. Und woher weißt du, dass Valve zu wenig in Sicherheit investiert hat?
#4
Registriert seit: 19.07.2006
BW
Oberbootsmann
Beiträge: 914
Alles nur eine Frage der Zeit ;)
Ich habe auch Steam :/
#5
Registriert seit: 13.02.2006
Bonn
Oberbootsmann
Beiträge: 1011
ElGrande hat schon recht. Es ist nicht die Frage, ob man irgendwo eindringen kann, sondern nur, wieviel Aufwand man betreibt. Immerhin sind die Passwörter verschlüsselt, im Gegensatz zur Akte Sony.

Das Valve offensichtlich eine Sicherheitslücke hat ist die eine Sache... dass sie damit so offen umgehn und die User informieren die andere. Insgesamt ist es zwar ärgerlich, aber durch den (richtigen) Umgang damit bekommt Valve einen Pluspunkt von mir, auch wenn es die Sicherheitslücke nicht hätte geben dürfen.
#6
Registriert seit: 24.10.2011

Matrose
Beiträge: 23
Ich kaufe meine Games im lokalen Store und zahle mit Bargeld. :lol:
#7
Registriert seit: 07.08.2008
Sauerland
Flottillenadmiral
Beiträge: 4674
Paysafe ftw :D
#8
Registriert seit: 04.09.2011

Matrose
Beiträge: 0
In dem Fall wars schon fahrlässig von Valve, da sie fürs Forum ne veraltete Version bzw. eine Version die nicht up2date war, benutzt haben...
#9
Registriert seit: 28.08.2011

Obergefreiter
Beiträge: 78
Tja nur das Valve es besser wissen müsste. Schließlich hatten sie ja schonmal ein Problem mit Sicherheit

-> Half Life 2 Leak
#10
Registriert seit: 28.12.2009

Obergefreiter
Beiträge: 91
Im deutlichen Gegensatz zu EA, versteht Steam mittlerweile dass es wichtig ist möglichst transparent und zeitnah ihre Kunden zu informieren.
Zur gleichen Zeit gibt es zahlreiche News die zeigen, dass EA/Origin die Kundenbedürfnisse noch gar nicht verstanden hat. Daher einen Pluspunkt für Steam.

Noch dazu, wurde meine Anfrage innerhalb weniger Stunden bearbeitet und das bei einer vermutlich sehr großen Anfragemenge am Tag nach dem Incident.
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