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Build 2015: Microsoft legt Fokus auf Universal-Apps

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Microsoft2012Mit Windows 10 hat Microsoft bereits im Januar auf der Keynote die Universal-Applications forciert. Nun auf der Build-Konferenz gab es mehr Informationen. So sind Universal-Apps dahingehend designt, auf egal welchem Bildschirm mit egal welcher Bildschirmgröße eine optimale Bedienung zu bieten. Doch das Besondere an den universellen Applikationen ist, dass man eine einzige Binary-Datei für alle Plattformen hat.

Beispielsweise haben die Entwickler der "USA Today"-App lediglich eine Stunde benötigt, um ihre Applikation von Windows 10 auf die Xbox One zu portieren. Ein weiteres Beispiel ist die App "WeChat". Die Entwickler brauchten einen Monat, um die auf Silverlight basierende Windows-Phone-App auf .NET und somit auf Windows 10 zu portieren.

USAToday Universal

Dies bringt beispielsweise weitere Vorteile mit synchronisierten Notifikationen am Desktop-PC sowie dem Smartphone. Zudem sind die Applikationen selbst zwischen Smartphone sowie Desktop synchronisiert. Eine am Smartphone erhaltene Nachricht kann man so bequem auf dem Desktop beantworten.

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Kommentare (5)

#1
Registriert seit: 06.04.2003
Bremen
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1329
Nichts richtig begeisternes :(
blinkene Kacheln im Desktop Stratmenü ein Computer der sich mit mir unterhalten will und ein Betriebssystem das mit allen Geschäfte machen will sehr bescheiden !

[ATTACH=CONFIG]321741[/ATTACH]

klein
#2
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Registriert seit: 06.07.2006
Bayern
Flottillenadmiral
Beiträge: 5666
Bestes Beispiel für "nichts verstanden". Ob irgendwelche Icons blinken oder dir nicht gefallen, entscheidet am Anfang der Entwickler, am ende der User der die Funktion aktiviert oder deaktiviert.

Der Kern des ganzen ist ja, dass Universal Apps (also universelle Anwendungen) auf jeder Plattform ohne große Anstrengungen seitens des Entwicklers laufen. Was aber angesichts des Icondesigns völlig nebensächlich ist!

#3
Registriert seit: 13.03.2015

Leutnant zur See
Beiträge: 1218
Sie wollen's ja wie Apple machen. Und bei Apple wird das Betriebssystem Update um Update hochgezogen und wer nicht mitzieht hat irgendwann keine Apps mehr für seine Hardware. So von wegen "abwärtskompatibel".
Es gibt nunmal abseits von SAP auch noch Spezialsoftware kleinerer Anbieter, die nicht jedes halbe Jahr eine neue bunte GUI bekommt, sondern die wird über 10 Jahre gepflegt. Und wenn du sagst "selber Schuld Methusalem", so einfach ist das nicht. Sobald ein Computer mal nicht mehr unterm Schreibtisch im Büro steht sondern z.B. irgendwelche Produktivsoftware in einer Werkstatt oder einer Fabrikhalle, da ändern sich dann solche Dinge wie Einordnung. Statt Büro-PC ist das dann eine Produktionssteuerung, also ein Werkzeug, das hat ganz andere Abschreibungsfristen und dementsprechend wird längerer Support erwartet.
Mir sind zum Beispiel PCs bekannt, die noch mit Windows 2000 laufen, weil das das Betriebssystem war, mit dem die Software ausgeliefert wurde. Updaten ? Wozu ? Alles, was die Software soll, läuft unter Windows 2000, Windows 10 oder was-auch-immer wird schlichtweg nicht benötigt :)

Wenn Microsoft hier die Axt ansetzt ist der nächste Shitstorm bereits programmiert - nach der Katastrophe mit Ansage, vormals bekannt als "Windows 8 Metro Zwangsdesign" wären das dann 2 hintereinander, ein Negativrekord. Das wäre Schade. Bisher gefällt mir Windows 10 ganz gut - auch wenn sie sich nicht drauf einigen können, wo sie welche Versionsnummer hinterlegen, was für die Betriebssystemerkennung unserer Setups ein gewisses Problem darstellt, aber vielleicht kriegen sie die Kurve ja noch :)

Jedenfalls würde ich unter "Universal Apps" was Plattformübergreifendes verstehen. Wenn das der Fall sein sollte - und wenn sie die Updatepolitik von Apple OHNE das Abschneiden der älteren OS-Versionen, also tatsächlich "universal" durchziehen würden - dann könnte ich mich durchaus mit Windows 10 anfreunden.

Aber ein gewisses Misstrauen lässt mich im Moment darüber nachdenken, ob ich meine PCs nicht nochmal mit einem "gekauft, nicht gemietet" Betriebssystem aktualisieren sollte. Windows 7 Professional oder Windows 8.1, wenn ich an DirectX12 denke. Dann hätte ich zumindest bis 2020 Ruhe und könnte mir gemütlich anschauen, was MS so treibt.
#4
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Registriert seit: 07.03.2012

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1472
Jo. Ich glaube auch noch nicht wirklich daran, meine zahlreichen Windows 7 und 8 Lizenzen gratis upzugraden.

Am Desktop und am Laptop bin ich auch nur auf Windows 8.1 umgestiegen, weil ich dringend eine App benötigte. Zu meinem Erstaunen läuft es jedoch im Gaming/Multimediabereich nun deutlich smoother. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

Aber meine zahlreichen Windows "Desktop" VM's (z.B. für Entwicklung) bleiben schön bei Windows 7. Ich hoffe auch, dass es die bis 2020 noch machen werden. Und dort bin ich im Moment echt froh drum, die nicht mit Windows 8.1 eingerichtet zu haben. Für VM's ist Windows 8.1 einfach zu, naja, behindert. Probier da mal eine Ecke zu treffen. Reicht schon, dass ich mich für meine Office VM für 8.1 entschieden habe.

Auch im Multi Monitor Betrieb ist Windows 8.1 alles andere als komfortabel. Wenn ich die Taskliste nur auf einem Monitor anzeige, muss ich beim öffnen einer Windows 8.1 App auf den anderen Monitoren immer in der Ecke rumfummeln, bis sich das bescheuerte Metro UI öffnet, damit ich die App dann irgendwann mal auf dem gewünschten Display habe. Und wehe, wenn ich auf dem Display, wo die App offen ist, noch etwas anderes öffnen möchte: Dann ist die App nicht im Hintergrund, die verabschiedet sich gleich ganz. Ich weiss nicht, was die gegen die guten, alten Fenster haben? Das Appdesign empfinde ich als einzigen Rückschritt.

Wär echt nice, wenn die Windows 8.1 mal so nachbessern würden, dass solche Probleme nicht auftauchen. Aber ich hoffe vergebens darauf, genauso wie endlich mal ein Nachbessern bei Windows 7 bzgl. Deinterlacing und Thearing, bzw. vSync bei ausgeschaltetem Aero. Wär ja wahrscheinlich nicht so eine grosse Sache.

Was das mit Windows 10 zu tun hat? Die ganze Richtung ist mir einfach zu cloudy,... Ausserdem wird MS bei genannten Problemen eh nicht nachbessern wollen. Die App's sollen ja für verschiedene Geräteklassen hinhalten, was das Problem wohl noch verschärft. Die sind jetzt voll auf dem App/Store/Gestensteuerung/Klimbim Dampfer. Das werde ich so lange wie möglich boykottieren. Auf die Gefahr hin, dass ich nach Ablauf der gratis Upgrade Frist halt noch ein oder zwei Windows 10 Lizenzen nachkaufen muss.

Aber wie gesagt, ich werde ganz sicher nicht meine vorhandenen Lizenzen upgraden. Weil die sind mehr oder weniger für den Desktop Betrieb und meine private Cloud und Entwicklungsumgebung ausgelegt. Wo ich bei Windows 10 eher schwarz sehe.
#5
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Registriert seit: 14.11.2004
Österreich
Vizeadmiral
Beiträge: 7799
Zitat Soron;23474351
Sie wollen's ja wie Apple machen. Und bei Apple wird das Betriebssystem Update um Update hochgezogen und wer nicht mitzieht hat irgendwann keine Apps mehr für seine Hardware. So von wegen "abwärtskompatibel".


was quatschtn du da fürn Scheiss daher?
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