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Windows 10 soll im Herbst erstes großes Update erhalten - Developer Preview in Kürze

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Windows 10 LogoDie Entwicklung von Windows 10 hat womöglich die finalen Züge erreicht. Nachdem Microsoft in der letzten Woche eine neue Build der Technical Preview veröffentlicht hatte, könnte in den nächsten Tagen bereits die erste Developer Preview erscheinen. Diese könnte laut dem russischen Twitter-Kanal WZorNET im Rahmen der morgen startenden Build-Konferenz in San Francisco veröffentlicht werden und soll die Build-Nummer 10074 tragen. Die neue Entwickler-Version dürfte aller Voraussicht nach die letzten neuen Funktionen von Windows 10 erhalten, alle darauf folgenden Build-Versionen dürften bis zur finalen RTM-Fassung keine neuen Funktionen mehr mit sich bringen.

Im Hintergrund aber soll Microsoft schon an dem ersten großen Update für seine kommende Betriebssystem-Generation arbeiten, welches den Angaben zufolge schon im Herbst erscheinen soll. Die Build-Nummern hierfür sollen jenseits von 10100 liegen. Konkret wird bei WZorNet die Build-Nummer 10107 genannt, welche bereits am 23. April 2015 erstellt wurde und damit nur wenige Tage alt ist. Sie soll intern unter dem Codenamen „Threshold R2“ laufen und vermutlich die ersten Kinderkrankheiten der neuen Windows-Version ausmerzen, welche es zum Start vermutlich geben wird – wie bei jeder neuen Betriebssystem-Generation.

Ein weiteres Jahr später könnte Microsoft dann das erste Service Pack für Windows 10 veröffentlichen – vermutlich wird es ein ähnlicher Versions- und Feature-Sprung werden wie von Windows 8 auf Windows 8.1, der dann weitere Verbesserungen mit sich bringen wird. Das Update R1 soll im Herbst 2016 erscheinen.

Laut dem russischen Twitter-Kanal soll Microsoft das aktuell laufende Testprogramm für Windows 10 auch nach dessen Veröffentlichung weiterlaufen und neue Versionen von interessierten Nutzern testen lassen. Die ersten Build-Nummern der Technical Preview laufen im Übrigen schon in diesem Monat aus. Seit Anfang April weisen die Build-Nummern 9841 bis 9879 auf das Auslaufen der Testversion hin. Ende des Monats verweigern sie schließlich den Boot-Vorgang. Nutzer dieser Versionen sollten deswegen auf eine neue Build-Nummer updaten, um Windows 10 weiter kostenlos testen zu können. Die aktuelleren Versionen werden dies erst ab Oktober tun. Bis dahin dürfte dann die finale Fassung bereitstehen. Die soll laut AMD bereits Ende Juli erscheinen. Bestätigt wurde dies von Microsoft bislang jedoch noch nicht.

Am morgigen Mittwoch aber startet die Build-Konferenz in San Francisco. Vermutlich wird Microsoft hier einen offiziellen Release-Termin verraten und weitere Einblicke der Hololens gewähren. Windows 10 wird es im ersten Jahr als Upgrade für Nutzer älterer Windows-Versionen ab Windows 7 im Übrigen kostenlos geben.