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Adobe Creative Suite zukünftig nur noch im Abo

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adobeBereits seit einigen Monaten bietet Adobe einige seiner Produkte und auch die bekannten Software-Pakete im Abo-Modell an. Dabei kauft der Nutzer ein bestimmtes Software-Paket bzw. dessen Lizenz für einen gewissen Zeitraum. Großvolumige Anschaffungskosten entfallen und die Nutzer sollen durch das Abo-Modell flexibler auf aktuelle Anforderungen reagieren können. Nebenher hat Adobe bislang seine Software allerdings auch noch auf klassischem Wege vertrieben - damit wird nun bald Schluss sein.

Die Creative Suite 6 wird mit dem heutigen Tage durch die Adobe Creative Cloud ersetzt. Software-Pakete und Einzelprodukte wie Photoshop, Illustrator und Premiere Pro bekommen nun noch den Zusatz CC anstatt von CS. Ab dem 17. Juni will Adobe das neue Abo-Modell starten und nur über diesen Wege wird der Nutzer zukünftig Updates erhalten können. Zwar wird man auch weiterhin CS6-Produkte verkaufen, Updates wird man aber nicht mehr anbieten. Zusammen mit dem Release am 17. Juni soll vor allem Photoshop ein maßgebliches Update erhalten. Dazu gehören auch zahlreiche neue Filter, die meist auf die Optimierung und Verbesserung von Fotos ausgelegt sind. Aber auch Illustrator und Premiere werden weiter ausgebaut.

Mit dem Wechsel auf ein Abo-Modell und die Verlegung vieler Features in die eigene Cloud will Adobe aber nicht nur einen Komfort für den Nutzer schaffen, sondern sich natürlich auch gegen die noch immer vorhandene Software-Piraterie schützen. Wer weitere Details zur Adobe Creative Cloud benötigt, findet diese direkt bei Adobe.

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Kommentare (28)

#19
Registriert seit: 01.05.2007

Korvettenkapitän
Beiträge: 2192
Zitat linuxlebt;20582963
Herzlichen Glückwunsch zur zehn Jahre alten Software. Klar gilt das in einigen Bereichen, aber bei Kreativtools dessen Grundlage sich ständig änndert kannst du das mit so langen Zyklen abhaken.


Das stimmt in einigen Bereichen.
Aber nimm z.B. Acrobat:
In der Firma haben wir viele Jahre mit dem Acrobat 4 gearbeitet.
Umgestiegen auf den Acrobat 10 sind wir nur aus einem einzigen Grund:
Der Acrobat 4 läuft nicht mit Windows 7.
Produktiv bringt uns in der Firma der Acrobat 10 rein gar nichts, da würde auch heute noch der Acrobat 4 ausreichen.
Mit dem Office-Paket sieht es ähnlich aus.
Da haben wir bis zum Umstieg auf Windows 7 noch mit Office 2000 gearbeitet.
Die neueren Office-Formate waren auch kein Problem, da es von MS einen entsprechenden Konverter gibt, mit dem man Office 2007/2010/2013-Dateien auch mit Office 2000 noch öffnen und speichern kann.
Nur läuft auch hier das Office 2000 nicht mehr unter Windows 7.
Office 2010 hat bei uns in der Firma erheblichen Schulungsaufwand generiert, da sich an der Benutzeroberfläche doch extrem viel verändert hat.
Produktive Vorteile gibts bis heute nicht durch Office 2010.
In Teilbereichen ist die Produktivität sogar deutlich schlechter, weil es bestimmte Funktionen einfach nicht mehr gibt.
Z.B. das Datenbankfenster in Access 2010.
Wenn man größere Datenbankprojekte mit hunderten von Tabellen, Formularen, Berichten etc. etc. hat, ist das mit Access 2010 mühselig zu handlen, wenn man nicht externe Tools nutzt, die einem z.B. das Datenbankfenster zurückholen.
usw. usw.
#20
Registriert seit: 17.09.2006
München
Redakteur
Beiträge: 3609
Ja und dennoch ändert das nichts daran, dass die Features die Adobe in den neuen Versionen einführt ungemein wertvoll sind.
Klar ist das neueste nicht immer gleich besser, aber nimm zum Beispiel den Warp-Stabilizer in AE: natürlich konnte man auch vorher Videos stabilisieren, aber das war einfach exponentiell mehr Aufwand.
In diesem Fall ist eine neue Version einfach derart praktisch, dass sich das Update lohnt.
#21
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Registriert seit: 19.11.2006

Flottillenadmiral
Beiträge: 5207
Zitat linuxlebt;20583265
Wenns nur um Uni-Projekte geht kann man auch einfach in der Uni arbeiten, da sollte die Software ja vorhanden sein (zumindest ist das bei mit so).


Machst du alle deine Aufgaben und Hausaufgaben für das Studium auf dem Campus?
#22
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Registriert seit: 19.05.2006
unterwegs
SuperModerator
Märchenonkel
Jar Jar Bings
Beiträge: 21805
Zitat linuxlebt;20583265
Naja wozu kaufst du es denn, wenn nicht um es (zumindest in geringem Maße) kommerziell zu nutzen? Wenns nur um Uni-Projekte geht kann man auch einfach in der Uni arbeiten, da sollte die Software ja vorhanden sein (zumindest ist das bei mit so).
Die 360 Euro die mich die Creative Cloud kostet krieg ich im Jahr mit kleinen Aufträgen schon relativ gut wieder raus.


Du darfst die Edu-Software laut Lizenzvertrag nicht kommerziell nutzen. Das weißt du doch. Außerdem weiß ich nicht, was ihr für Hardware habt und in welchem Umfang, aber wenn ich Photoshop brauche, dann reichen z.B. die Möhren im CIP-Pool hier nicht aus. Ich habe auch keine Lust, da Stunden zu verbringen.
#23
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Registriert seit: 07.08.2008
Erlangen
(V)_|•,,,•|_(V)
Beiträge: 7538
Ich nutze die CS hauptsächlich privat. Für die Uni brauche ich die gar nicht, ich weiß auch nicht, ob wir die überhaupt auf den Uni-PCs haben. Ansonsten verdiene ich mir mit ein paar Fotogeschichten mal ein paar Euro hinzu, aber das sind dann wirklich nur ein paar Euro. Damit kriege ich das Abo nicht bezahlt.
#24
Registriert seit: 17.09.2006
München
Redakteur
Beiträge: 3609
Also wir haben drei Rechner-Pool-Räume. Zwei Mac-Räume (1 x 27er von 2009 glaub ich und 1 x 24er ebenfalls von 2009) und einen fast neuen PC-Raum, überall ist die CS6 installiert. Wenn man will, kann man seine Projekte auch nur in der Uni machen - wobei das Arbeiten am eigenen Rechner erheblich komfortabler ist.
Und ja, die Student-Produkte dürfen gewerblich eingesetzt werden, aber eben nur so lange, wie man auch Student ist, siehe hier unter "Infos zum Education Store"
#25
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Registriert seit: 27.06.2006
NRW
Kapitän zur See
Beiträge: 4024
Das Problem ist,
daß Adobe die Heimuser völlig ignoriert!

Wer mit der CC oder CS Geld verdiehnt der darf auch meinetwegen die hohen Preise bezahlen.

Für mich als Heimanwender gibt es ja keine Option, die Schulversion darf ich ja auch nicht legal nutzen.
Software mieten kommt auch nicht in Frage, in 2 Jahren habe ich für die Miete bereits das Geld für eine kleine CS Suite ausgegeben.

Das dazugehörige Upgrade kostet nur 1/3 einer neuen CS Suite - das lässt sich dann noch irgendwie zusammensparen.

Davon ab würde ich mir (wenn überhaupt) nur jede 4te Version ernsthaft anschauen.
(neue Features sucht man eh mit der Lupe).

Aber mit dem Abo Modell hat mich Adobe als Kunden verloren!

Petition:
http://www.change.org/petitions/adobe-systems-incorporated-eliminate-the-mandatory-creative-cloud-subscription-model

Der Preis kann eh nur steigen von daher würde ich die CC Preise erstmal nur als Einstiegspreise ansehen.

Edit:

verdammte Hacke!

Jetzt kann ich mir überlegen ob ich mich überhaupt noch in Adobe Premiere weiter einarbeite oder doch bei Sony Vegas Pro 12 bleibe - dumm nur das ich für Adobe extra Bücher und Video Tutorials gekauft habe - danke Adobe! :P
#26
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Registriert seit: 09.01.2002
Geboren in Nepal, Wohnhaft in HH-Altona
Admiral
Beiträge: 15294
Zitat jrs77;20578148
Für mich als Selbsständigen ist es völlig wurscht, was derzeit die CS kostet, da ich das als Arbeitsmittel absetzen kann.

Mit der Cloud und den Gebühren wird es eher schlimmer, denn ich bin mir nicht sicher, wie sich das da mit der Steuer verhält.


Geht soweit ganz gut - kann dir aber keine Garantie geben: Nun in der Musikbranche gibt es auch einige Software via Cloud/Gebühren und das geht sehr gut - zumidestens hab ich bis jetzt keine Probleme. Autodesk bietet das auch an und die Abrrechnungen klappen sehr gut.

Man muss es halt ordenlich angeben ;) - kann ja auch Instrumente/Lautsprechersysteme und Soundkarten ja auch absetzen -> ist ja auch mein Arbeitswerkzeug.

Klar "billig" ist Adobe CS6 und co nicht aber wenn man es beruflich braucht "muss" man den Preis zahlen.
#27
Registriert seit: 17.12.2011

Flottillenadmiral
Beiträge: 4284
Ich meine irgendwo gelesen zu haben das man die EDU Version von CS6 auch kommerziell nutzen darf.
#28
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Österreich
Kapitänleutnant
Beiträge: 1536
Ja. Die EDU Version darf man auch kommerziell einsetzen. Zum Glück. Würde ja sonst gar keinen Sinn machen (wo liegt die Grenze z.B. zwischen einem Studentenprojekt welches bei einer Einreichung gewinnt und somit - je nach Auslegung - "Profit" abwirft und einem normalen kommerziellen Projekt) ^^. Man hätte null Rechtssicherheit.

Es gibt übrigens noch weitere schlechte Nachrichten: Ich wollte heute die Education Version der "Production Premium" CS6 Suite kaufen. Der große Ärger dabei: Der Preis ist von guten 350€ auf 480 bis 530€ gestiegen. DANKE Adobe. Auch die Master Collection steigt aktuell schon über 700€. Teils gibt es sie jedoch noch um 660€ z.B. (anstatt früher 580€).

Die wollen wohl noch ordentlich an den Leuten verdienen, die jetzt enttäuscht über das neue Lizenzmodell auf die CS6 umsteigen. Und das auch noch bei den Education Versionen - Adobe kann wirklich einpacken wenn sie so weiter machen. Ich hab´s übrigens NICHT gekauft! Werde wohl versuchen es noch irgendwo zum alten Preis zu ergattern (Ebay und Co.).

Lg, Tscheckoff
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