> > > > AMDs AM4-Plattform soll langlebig sein

AMDs AM4-Plattform soll langlebig sein

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

AMD Logo 2013Noch sind zu AMDs neuer Prozessorengeneration Zen viele Fragen offen. Zuletzt berichteten wir, dass AMD mit Zen zuerst das High-End-Desktop-Segment bedienen will. Vermutlich im Frühjahr 2016 soll der Verkauf der passenden AM4-Mainboards starten. Dabei dürften sich viele Kaufinteressenten fragen, wie nachhaltig die Investition in diese neue AMD-Plattform sein wird.

Sowohl AMD als auch Intel halten manche Plattform lange am Leben (AMDs aktuelle High-End-Plattform AM3+ ist beispielsweise seit 2011 am Markt), andere Plattformen werden schon mit der nächsten Prozessorengeneration wieder überflüssig. Gerade für Käufer teurer High-End-Mainboards ist das ärgerlich. Wenn sie zur neuen CPU-Generation wechseln wollen, müssen sie auch die Anschaffung eines neuen Mainboards einplanen. Die Investition in eine AM4-Plattform soll nach dem Willen von AMD hingegen nachhaltiger sein und mehrere CPU-Generationen überdauern.

AMD 40 IPC Zen Zen

Zu möglichen Zen-Nachfolgern gibt es bisher nur vage Informationen. AMD selbst spricht von Zen+ und Zen-Nachfolgern. Zen+ könnte die Rolle spielen, die auf der AM3+-Plattform Vishera gespielt hat. Er wäre dann ein optimierter, aber nicht grundlegend neu entwickelter Nachfolger der ersten Zen-Generation. Mit Zen+ und etwaigen weiteren Nachfolgern plant AMD, die AM4-Plattform für mehrere Jahre zu nutzen. Die Plattform soll so über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren nicht nur am Leben erhalten werden, sondern auch immer leistungsstärkere Prozessoren erleben. Erst mit einer grundlegend neuen CPU-Architektur würde dann wieder ein Plattformwechsel erfolgen.

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 5

Tags

Kommentare (18)

#9
Registriert seit: 12.01.2013

Bootsmann
Beiträge: 606
Klar wird die neue Plattform langlebig sein.
Um genau zu sein sogar die die am Längsten hält da es die Letzte sein wird von AMD.
#10
customavatars/avatar191989_1.gif
Registriert seit: 12.05.2013

Flottillenadmiral
Beiträge: 4738
Oh da weiß jemand mehr...
#11
customavatars/avatar144392_1.gif
Registriert seit: 30.11.2010

Stabsgefreiter
Beiträge: 312
Bevor ich keine "richtigen" Vergleich Benchmarks sehe, glaube ich niemanden was.
Mich würde es auf jeden Fall freuen, wenn Intel mal endlich wieder etwas Konkurrenz bekommt.

Wir werden sehen.....
#12
customavatars/avatar59587_1.gif
Registriert seit: 07.03.2007

Kapitän zur See
Beiträge: 3314
Zitat SystemX;24141003
Jep. Ob nun Pinne an CPU abbrechen oder die Pins im Sockel über den Jordan gehen is eigentlch egal. Mir gefällt der LGA Socket eigentlich gut, bis auf die tatsache das wenn der Anpressdruck
zu Krass ist das der Prozessor ggf. Nicht erkannt wird (Hatte ich oft bei 775 mit einem EKL Alpenföhn Nordwand)....


Nur das oftmals die CPU teurer ist als das Board und die Pins aufm Board schon schwer zu beschädigen sind (beim einsetzen der CPU wird praktisch keine Kraft benötigt).

Habs schon geschafft die CPU samt Kühler aus dem Sockel zu "reißen", weil er so fest am Kühler klebt (selbst beim Boxed) das sich die Pins verbogen haben, weil diese kleine Hebel keine echte Sicherung bietet...

Entweder LGA oder eine sichere Halterung um die CPU herum wie bei Intel, dass sowas schlicht nicht passieren kann.

Und wenn man das eh schon bei den Opterons praktiziert, warum dann nicht bei den Desktops?
#13
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 11466
Zitat NasaGTR;24140402
Die Plattform und der Sockel wird bestimmt wie viele der AMD Platformen lange anhalten
Naja, in den FM2 Boards laufen keine FM2+ CPUs, man kann nur umgekehrt die alten FM2 CPUs weiter in den neuen FM2+ Boards nutzen, wenn auch dann ohne PCIe 3.0. Da dürfte dann der Anreiz zum Update des Boards auch eher gering sein, denn meistens wollen die Leute ja einem System mit einem alten Board durch eine schnellere CPU mehr Performance geben.

Man muss heute CPU und Board als Einheit betrachten und sollte nicht erwarten ein CPU Update zu machen, die Zeiten sind vorbei. Außerdem weiß man nicht, ob es AMD dann mit AM4 nicht wie bei FM2 und FM2+ macht und auch einen kommenden AM4+ Sockel weiter also AM4 Plattform betrachtet.
Zitat NasaGTR;24140402
Eine komplett neue Kühleranbringung wäre für viele ärgerlich da sie sich neue Sets besorgen müssten.
Bei dem heutigen Marktanteile von AMD dürfte es schwer werden viele Kühlerhersteller dazu zu bewegen Produkte für die neue Plattform zu bringen, wenn dies neue Befestigungen erfordert, zumal wenn es bisher nur CPU/APUs mit bis zu 65W TDO geben wird und diese weiter im Budgetsegment angesiedelt sein werden, so 50€ für eine Kühler dann schon eine Menge ausmachen.
#14
customavatars/avatar193511_1.gif
Registriert seit: 13.06.2013
Kölle
Banned
Beiträge: 2981
werden zb AM3+ CPU Kühlerhalterungen mit AM4 kompatibl sein?
#15
customavatars/avatar46160_1.gif
Registriert seit: 29.08.2006
Bochum
Fregattenkapitän
Beiträge: 2577
Zitat Holt;24142674
Naja, in den FM2 Boards laufen keine FM2+ CPUs, man kann nur umgekehrt die alten FM2 CPUs weiter in den neuen FM2+ Boards nutzen, wenn auch dann ohne PCIe 3.0. Da dürfte dann der Anreiz zum Update des Boards auch eher gering sein, denn meistens wollen die Leute ja einem System mit einem alten Board durch eine schnellere CPU mehr Performance geben.

Man muss heute CPU und Board als Einheit betrachten und sollte nicht erwarten ein CPU Update zu machen, die Zeiten sind vorbei. Außerdem weiß man nicht, ob es AMD dann mit AM4 nicht wie bei FM2 und FM2+ macht und auch einen kommenden AM4+ Sockel weiter also AM4 Plattform betrachtet.


Genau so sieht es leider aus. AMD, die in der Vergangenheit für relativ langlebige Plattformen standen, hat sich da in der letzten Zeit oftmals ebensowenig mit Ruhm bekleckert, wie Intel es schon immer gemacht hat.

Bei Intel ist es ja schon so gedacht, dass jeder Sockel nur einen Tick-Tock-Zyklus hält und nichtmal das funktioniert reibungslos. Bei S1156 gab es den Shrink nur als schwache Dualcores, bei S1155 gab es den Chipsatzbug und SLI-fähige Boards der ersten Generation boten bei Ivy dann kein PCIe3.0. Mich hat es bei S1150 getroffen, ich hatte eigtl. fest damit gerechnet, Broadwell CPUs nachrüsten zu können, bei denen dann aber wieder Änderugen an der Spannungsversorgung für Inkompatiblität sorgten bzw. die es auch kaum gab.

Darüberhinaus sorgt Intel auch durch die kleckerweise Chipsatzupgrades selbst dafür, dass man eher wegen der Plattform als wegen der CPU wechselt. PCIe3.0 erst mit der 2. Generation der Z68-Boards, USB3.0 nativ (was tatsächlich eine Ecke besser ist) erst mit den 7er-Chips, 6xSATA III und mehr USB3.0 (verbuggt) erst mit den 8ern, M.2 (und offiziell NVMe, was man aber bis hinab zur ICH10R selbst einfügen kann) und SATAe erst mit den 9ern (die eigtl identisch mit den 8ern sind), PCIe 3.0 und mehr Lanes im PCH (dadurch erst ordentliches M.2) erst jetzt.
Dabei hab ich die ganze HDMI- und Displayport-Geschichte noch nicht erwähnt, weil es mir zu aufwändig ist. Da ist Intel auch sehr langsam, HDMI2.0 hätte jetzt schon sein sollen, kommt aber erst bei den 200ern, DP1.3 bestimmt erst danach. USB3.1 nativ werden wir wohl auch erst in 2-3 Generationen sehen.
Beim S2011 ist dann die Kompatiblität über zwei CPU-Generationen eher ein Fluch. X79 und X99 waren schon bei Erscheinen leicht veraltet und sind es durch Z87 bzw. Z170 jetzt erst recht.

Das ist aber, bis auf einige Planungsfehler, alles von Intel so gewollt. Bei einer kundenfreundlichen, langlebigen Plattformpolitik hätten wir auf S1156 den P67 gekriegt, auf S1155 sofort den Z77 oder sogar den Z87/97 und hätten jetzt bereits USB3.1 nativ, HDMI2.0a und DP1.3.

Bei AMD sah es mal besser aus (für Sockel A ab 266MH FSB gab es lange neue CPUs von 1GHz bis über 2Ghz, Sockel AM2+ wurde mit Phenom I ud II bis zum x6 auch lange versorgt, AM2 nur theoretisch, da mit Nachteilen und von den Boardherstellern mangelhaft umgesetzt), hat aber inzwischen auch zu viele Eintagsfliegen produziert (alle frühen K8-Sockel 754/940/939, AM3, alle FM-Sockel). AM3+ zählt nicht wirklich, da es diesen zwar schon lange gibt, aber die Plattform von Anfang an veraltet war (Chipsätze komplett von AM3 übernommen, die Northbridges tlw. noch von AM2+) und seit Jahren mit den gleichen schlechten CPUs versorgt wird.

Insofern finde ich die Ankündigung gut, bin aber sehr skeptisch, was die Umsetzung angeht, da dies von AMD schon öfter versprochen wurde (AM2 sollte den Phenom vollständig unterstützen und AM3 den Bulldozer!). Wenn es halbwegs klappt, ändert ja vlt. auch Intel seine Politik. Im Interesse der Mobo-Hersteller wird es nicht sein. Das Leute wie ich eher eine Marke wählen, die in der Vergangenheit gute Langzeitunterstützung gezeigt hat, merken die nicht.
#16
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 11466
Zitat Tigerfox;24142919
hat sich da in der letzten Zeit oftmals ebensowenig mit Ruhm bekleckert, wie Intel es schon immer gemacht hat.
Es fand und findet da ja auch viel Weiterentwicklung statt und die ist ja auch nicht zu verachten. Die AM3(+) Plattform lebt auch nur noch, weil es eben ein praktisch aufgegebenes Marktsegment ohne Nachfolger ist und muss im Jahren 2016 noch mit Chipsätzen auskommen, die von Anfang 2010 (die 900er sind ja nur umgelabelte 800er) oder noch älter sind und ohne PCIe 3.0, natives USB3 oder M.2 auskommen müssen.

Zitat Tigerfox;24142919
bei S1155 gab es den Chipsatzbug und SLI-fähige Boards der ersten Generation boten bei Ivy dann kein PCIe3.0.
Das man nicht alle Features später kommender CPUs nutzen kann, ist ja kaum zu verhindern, denn IvyBridge war ja bei Erscheinen der 60er Chipsätze noch gar nicht fertig (auch wenn manche meinen Intel hätte schon die nächsten Generationen fertig in der Schublade und Broadwell hätte sich nur verspätet, weil dies Schublade geklemmt hat). Praktisch funktioniert aber PCIe 3.0 sogar auf gar nicht so wenigen Boards mit 60er Chipsätzen.
Zitat Tigerfox;24142919
Mich hat es bei S1150 getroffen, ich hatte eigtl. fest damit gerechnet, Broadwell CPUs nachrüsten zu können, bei denen dann aber wieder Änderugen an der Spannungsversorgung für Inkompatiblität sorgten bzw. die es auch kaum gab.
Eigentlich läuft Broadwell auf den Z97er Boards, aber da es Exoten sind, haben sich wohl nur wenige Hersteller bei der BIOS Unterstützung wirklich ins Zeug gelegt. Aber mal ehrlich: Es lohnt sich doch nicht von einer Generation auf die direkt nachfolgende Upzudaten, dafür ist die Steigerung der Performance der CPUs schon lange viel zu gering und wer dafür trotzdem Geld ausgeben will, dann auch Board und CPU zusammen wechseln.

Nach mehreren Generationen muss man das dann auch und da ist es auch sinnvoll, weil man eben sonst auch nicht von den neuen Features der Plattform profitieren kann.
Zitat Tigerfox;24142919
Darüberhinaus sorgt Intel auch durch die kleckerweise Chipsatzupgrades selbst dafür, dass man eher wegen der Plattform als wegen der CPU wechselt.
Daran wird man sich gewöhnen müssen und bei AMD ist es auch nicht anders, wenn Du da PCIe 3.0 haben willst, musst Du von FM2 auf FM2+ wechseln und zwar die CPU und das Board tauschen. AM3(+) ist ein Sonderfall, da sind aber CPUs und die Chipsätze auch total veraltet und außer mal CPUs mit anderer TDP nachzuschieben, hat sich jahrelang nichts getan.

Zitat Tigerfox;24142919
Beim S2011 ist dann die Kompatiblität über zwei CPU-Generationen eher ein Fluch. X79 und X99 waren schon bei Erscheinen leicht veraltet
Leider, aber das sind auch nur Ableger der Serverplattform und auf dem Markt zählt Stabilität mehr als die neueste Features zu haben, daher kommt dort eher ausgereift Technik zum Einsatz als die neusten Sache auszuprobieren.

Zitat Tigerfox;24142919
Das ist aber, bis auf einige Planungsfehler, alles von Intel so gewollt.
Das mag zu teil sein, aber Du vergisst das sie Standards sich auch weiter entwickeln und es eben auch nicht gut ist wenn man neue Schnittstellen aufgrund der Entwürfe (Drafts) statt der endgültigen Spezifikation implementiert, was dann eben bei USB3 zu vielen Probleme geführt hat, weil nicht wenig frühe HW eben auf der xHCI 0.96 (Draft) statt der endgültigen xHCI 1.0 Spezifikation entstanden ist und zwischenzeitlich duie UX States eingefügt wurden. Was Du da als verbuggte USB3 Intel ankreidest, ist in Wahrheit die Folge davon, dass eben nicht wenige frühe USB3 Geräte, vor allem Festplattengehäuse, einen Chip haben der nur die 0.96 unterstützt und dann bei Nutzung der UX States die die xHCI 1.0 USB3 Host Controller in Intel Chipsätze unterstützen, dann die Verbindung verlieren. Bei den USB3 Host Controllerchips gab es das Problem oft nicht, weil diese Anfangs eben auch nur auf dem Draft beruht haben und daher auch nur xHCI 0.96 implementiert hatten und daher keine UX-States genutzt wurden. Die ersten ASMedia deren Technologie auch in den AMD Chipsätzen gelandet ist, waren auch nur xHCI 0.96.

Mit mehr Hintergrundwissen stellt man dann schnell fest, dass nicht Intel die Schuld hat und deren USB Ports auch nicht verbuggt sind oder absichtlich erst spät implementiert wurden, sondern Intel eben abgewartet hat bis der Standard endgültig verabschiedet war und ihn dann erst implementiert hat, was ja auch eine gewisse Zeit dauert und dann erst in der nächsten Chipsatzgeneration kommt.
Zitat Tigerfox;24142919
Bei einer kundenfreundlichen, langlebigen Plattformpolitik hätten wir auf S1156 den P67 gekriegt, auf S1155 sofort den Z77 oder sogar den Z87/97 und hätten jetzt bereits USB3.1 nativ, HDMI2.0a und DP1.3.
Genau wie bei AMD :bigok:

Zitat Tigerfox;24142919
Bei AMD sah es mal besser aus (für Sockel A ab 266MH FSB gab es lange neue CPUs von 1GHz bis über 2Ghz
Das war auch die Zeit als die Taktraten noch massiv gesteigert werden konnten und damit auch die Performance der CPUs, aber die Zeit ist vorbei, das war einmalig und kommt wohl nie wieder, außer man schwenkt auf eine ganz andere Technologie um und bei Intel gab es für den Sockel 478 auch CPUs von P4 Willamette mit 1,4Ghz bis zum Prescott mit 3,4GHz und den Nachfolgesockel 775 gab es von 2004 bis 2009, da lief eine ganze Bandbreite von CPUs drauf.

Zitat Tigerfox;24142919
AM2 nur theoretisch, da mit Nachteilen und von den Boardherstellern mangelhaft umgesetzt)
Auch die Boardhersteller haben eben wenig Interesse die alten Boards mit neueren CPUs kompatibel zu machen und verkaufen lieber neue Boards, aber beim Broadwell kreidest Du das lieber Intel an als dem Boardhersteller, komische Wahrnehmung!

Zitat Tigerfox;24142919
AM3+ zählt nicht wirklich, da es diesen zwar schon lange gibt, aber die Plattform von Anfang an veraltet war (Chipsätze komplett von AM3 übernommen, die Northbridges tlw. noch von AM2+) und seit Jahren mit den gleichen schlechten CPUs versorgt wird.
Aber genau den scheinen die meisten im Kopf zu haben, wenn sie Intel kurzlebige Sockel vorwerfen und dann auf AMD verweisen.

Zitat Tigerfox;24142919
Insofern finde ich die Ankündigung gut, bin aber sehr skeptisch, was die Umsetzung angeht, da dies von AMD schon öfter versprochen wurde (AM2 sollte den Phenom vollständig unterstützen und AM3 den Bulldozer!).
Genau und deswegen kann ich auch jedem der auf Zen schielt nur raten abzuwarten bis Zen auch da ist und dann Board und CPU zu kaufen, dann weiß man was wirklich Sache ist, bei Zen und bei den Boards. Es reicht ja wenn nun ausgerechnet für das eigene Board der Hersteller kein BIOS Update liefert, weil er es schon durch ein Nachfolgemodell ersetzt hat um damit kräftig danebengegriffen zu haben oder wenn nur neue Chipsätze die vollen Features und die ganze Performance der Zen CPUs bieten können.

Außerdem lockt doch Bristol Ridge keinen Hund hinterm Ofen vor, die paar Prozent mehr IPOS werden vermutlich durch schlechtere Taktbarkeit wieder verloren gehen, eine Mehrleistung die ein Upgrade von FM2(+) lohnend machen würde, ist also nicht zu erwarten, wenn Zen floppt sieht es für AMD schlecht aus, zumindest für die CPU Sparte und dann will keiner auf Zen updaten. Wird Zen ein Erfolg, will keiner mehr diese Bristol Ridge APUs haben, denn dann wollen alle Zen.
Zitat Tigerfox;24142919
Das Leute wie ich eher eine Marke wählen, die in der Vergangenheit gute Langzeitunterstützung gezeigt hat, merken die nicht.
Was meinst Du, die Mainboardhersteller? Da hast Du ja gesehen wie gut die Unterstützung Deiner Marke für Broadwell war, aber offiziell braucht man eben einen 97er Chipstz für Broadwell.
#17
Registriert seit: 07.09.2004

Flottillenadmiral
Beiträge: 4376
Wenn interessiert der Sockel wenn sich die Spezifikationen im laufe der Zeit ändern (FSB bei Sockel A zB.)...
#18
customavatars/avatar44491_1.gif
Registriert seit: 08.08.2006
Weinböhla (Sachsen)
Moderator
Beiträge: 31558
Zitat Robo;24185006
Wenn interessiert der Sockel wenn sich die Spezifikationen im laufe der Zeit ändern (FSB bei Sockel A zB.)...


Eigentlich keinen... Zumal AMD sicher auch den OEM Markt als größeres Ziel für den Absatz hat und da ist ein CPU Wechsel auf gleichem Board eigentlich eine Seltenheit. Entweder man kauf nen neuen PC oder nicht... Reine CPU Wechsel Thematiken haben bestenfalls eine Hand voll Leute in Foren wie diesem.

Mich würde viel eher interessieren, wie AMD das mit dem AM4 Sockel überhaupt umsetzen will.
- Zen soll für AM4 kommen
- eine APU auf Excavator Basis (aka letzte BD Ausbaustufe) soll für AM4 kommen

Dabei soll doch Zen mit vier DDR4 Kanälen und sicher mehr wie 16 PCIe Lanes aufschlagen. Schließlich will man HighEnd bedienen...
Die APU wird das zu 99% nicht abdecken. Wie löst man das also bei den Boards?
Kaufe ich dann Mitte 2016 ein AM4 Board mit nur zwei Speicherkanälen zum Sockel und maximal 16 PCIe Lanes für "günstig" um darauf eine Excavator based APU zu betreiben? Und schmeiß das kompatible AM4 Board dann mit Zen weg? Oder akufe ich Mitte 2016 dann ein AM4 Board mit vier Speicherkanälen und mehr wie 16 PCIe Lanes für "teuer", weil deutlich komplexer vom PCB her und die APU lässt die hälfte der Sachen brach liegen? -> und ich muss auf Zen warten um das überhaupt nutzen zu können?

Oder wie soll das werden? Witzig wie die Leute immer in Euphorie ausbrechen, aber nichtmal die simple Basis geklärt ist :fresse:
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Test: Intel Xeon E3-1230 v5 (Skylake)

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/XEON-E3-1230V5/LOGO_XEON

Vor ein paar Tagen stellte Intel die Xeon-Prozessoren mit Sockel 1151 aus der Skylake-Familie vor. Diese sind hauptsächlich für den Workstation- und Entry-Level-Server-Bereich gedacht, die Vorgänger-CPUs fanden sich aber auch in vielen PCs unserer Leser wieder. Der Clou der Prozessoren ist das... [mehr]

Skylake richtig einstellen: Was man machen sollte, was man lassen sollte

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/XEON-E3-1230V5/LOGO_XEON

Intels Skylake-Chips wurden vor nunmehr vier Monate vorgestellt und sind leider immer noch nur spärlich verfügbar. Nach unserem Test der Core i7-6700K- und Core i5-6600K-Prozessoren zum Launch haben wir uns bereits diverse Z170-Boards angesehen, die Mobilversionen getestet und sind aufs... [mehr]

Core i7-6950X im Test: Dicker Motor, alte Karosse

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/6950X/6950X-LOGO

Intels letzter CPU-Launch ist schon eine Weile her - Ende Oktober 2015 testeten wir den Xeon E5-1230v5 auf Skylake-Basis, seitdem war zumindest im Desktop-Bereich nichts neues mehr vom Marktführer zu hören. Am heutigen Tag aktualisiert Intel endlich die High-End-Plattform und bringt mit dem Core... [mehr]

Intel 'Kaby Lake': Die siebte Core-Generation im Detail vorgestellt

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2016/INTEL_7TH_CORE_GEN

Im Zuge der kommenden "Kaby Lake"-Plattform, deren breite Verfügbarkeit für das erste Quartal 2017 erwartet wird, nutzt Intel heute die Gelegenheit, die siebte Core-Generation offiziell im Detail vorzustellen und bereits ein paar Prozessoren auf den Markt zu bringen. Wir konnten uns bereits vor... [mehr]

So schnell ist Kaby Lake: Erste eigene Benchmarks zum i7-7500U

Logo von IMAGES/STORIES/REVIEW_TEASER/INTEL_KABY_LAKE

Offiziell vorgestellt hat Intel die 7. Generation der Core-Prozessoren bereits Ende August, doch erst jetzt ist Kaby Lake in Form des ersten Notebooks verfüg- und damit testbar. Dabei handelt es sich um das Medion Akoya S3409 MD60226, in dem ein Core i7-7500U verbaut wird. Während das Notebook... [mehr]

Delid Die Mate im Test

Logo von IMAGES/STORIES/IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2016/DDM/DDM

Seit der Ivy-Bridge-Generation verlötet Intel Die und Heatspreader nicht mehr miteinander, was leider in deutlich schlechteren Kern-Temperaturen resultiert. Abhilfe dagegen schafft nur das Delidding (das sogenannte „Köpfen“) der CPU sowie der anschließende Austausch der Wärmeleitpaste durch... [mehr]