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"Broadwell"-Unlock-Prozessoren mit konfigurierbarer TDP

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intel3Kurz vor dem offiziellen Start der "Broadwell"-Prozessoren auf dem Desktop sind neue Informationen aufgetaucht, die auch erstmals von Unlocked-Varianten, also Prozessoren mit freiem Multiplikator sowie einer frei konfigurierbaren Thermal Design Power (TDP), sprechen. Die Informationen stammen von PC Online und nennen auch die Namen der Modelle mit freiem Multiplikator.

Demzufolge sind die Modelle Core i7-5775C und dem Core i5-5675C die ersten beiden "Broadwell"-Prozessoren, die auch auf Intels Iris Pro Graphics 6200 setzen. Die Gen8-Architektur der integrierten GPUs war bisher den mobilen Prozessoren vorbehalten und findet nun endlich auch den Weg auf den Desktop. Mit 48 Execution Units (EUs) und 128 MB embedded Speicher soll neben einigen Spielen vor allem die Wiedergabe von 4K/UltraHD-Inhalten ermöglicht werden.

Intels Roadmap und Neupositionierung der Prozessoren
Intels Roadmap und Neupositionierung der Prozessoren

Doch kommen wir zu den zwei entscheidenden Punkten: Der Core i7-5775C und dem Core i5-5675C verfügen über eine frei konfigurierbaren Multiplikator für den Takt der CPU und der GPU. Bis zu welchem Wert dieser offen ist, ist derzeit aber noch nicht bekannt. Zweiter Punkt ist die konfigurierbare Thermal Design Power (cTDP). Diese kann bei den beiden Modellen in einem Bereich von 65 bis 37 Watt eingestellt werden. Ab Werk werden die Prozessoren mit einer cTDP von 65 Watt ausgeliefert.

Die OEMs aber auch der Anwender zu Hause kann diesen Wert aber herabsetzen, wenn die Leistung einfach nicht gebraucht wird oder die Abwärme aufgrund der gewählten Kühlung nicht so hoch sein soll. Kleinere Office- oder Gaming-Rechner sowie Wohnzimmer-PC lassen sich so individuell anpassen. Bisher ermöglichte Intel dies nur den Notebookherstellern zur Anpassung der Leistung an das restliche System und markiert die entsprechenden Modelle mit dem Namenszusatz "T".

Übersicht der Features der Broadwell-Prozessoren
Übersicht der Features der Broadwell-Prozessoren

Bei den beiden Prozessoren handelt es sich aber natürlich und offensichtlich noch nicht um die schnellsten Desktop-Modelle. Die auf der "Skylake"-Architektur basierenden schnelleren Modelle werden zudem auch noch in neue Leistungsklasse eingeteilt. Neben Mainstream (MS2) und Performance (P1) wird es zukünftig auch noch Mainstream Plus (MS2+) und Performance Plus (P1+) geben - was die Übersicht neben der Unterscheidung zwischen "Broadwell" und "Skylake" noch etwas komplizierter macht. Intel nimmt offensichtlich eine komplette Neueinordnung einiger Prozessoren vor, um es dem Kunden wieder etwas einfacher zu machen.

Erst in der vergangenen Woche sind weitere technische Daten zu den "Skylake"-Modellen aufgetaucht, die mit einem Takt von bis zu 4,2 GHz arbeiten, dabei aber nur vier Kerne bzw. acht Threads vorweisen können.

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Kommentare (69)

#60
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Obergefreiter
Beiträge: 122
So, System wieder im Zustand mit Treiber v15.36.23.64.4251. Und tatsächlich war auch hier ein Downgrade von der Version 15.40.10.4300 nicht ohne weiteres möglich! Also Pingpong mit dem Betriebssystem gespielt.
Und ja, auch der Grafiktreiber 15.40.10.4300 scheint murx zu sein!

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Edit:
Die ursprüngliche Frage von Sassicaia, deren Antworten hier folgen, war diese hier:
http://www.hardwareluxx.de/community/f219/asrock-z97-m-pro3-pro4-anniversary-extreme3-extreme4-extreme6-extreme9-1029368-18.html#post23988284

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@C-States... die CPU-C-States gehen bei mir bis C6!!! Das entspricht in Throttlestop Leistungswerten der CPU von ca 6,8W. HWMonitor_x64 zeigt runter bis 6,5W an. C7 hab ich noch nicht erreicht, egal welche Treiber seit dem 15.36.23.64.4251.

Die Package C-States gehen bis C2. C0 hatte ich in dem Text geschrieben, den Du zitiert hattest, weil ich C0 aus der Hauptoberfläche von Throttlestop ausgelesen hatte, rechte Hälfte Hauptfenster unterhalb der Tabelle. Wenn man unten auf C7 (bzw Cx je na Einstellung) klickt (Button unterhalb der Package Power Anzeige), dann zeigt das Proggi unter "Package C State Percent" Werte bei C2 an.

@Ausbremsen durch alle Grafiktreiber...
Das mache ich an Cinebench R15 fest. Wenn man dort direkt den CPU Test startet, dann erreiche ich bei Einsatz der buggy-Grafik-Treiber Werte von ~620 Punkten. Wohlgemerkt beim CPU Test. Auch kann man an den 8 Feldern erkennen, die Cinebench bei 8 Threads rendert, dass scheinbar ein Thread immer hängt, was die Differenz zu normalerweise 774 Punkten im Benchmark erklärt.
#61
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Unterfranken
Korvettenkapitän
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Ich habe mir das Cinebench mal geladen und komme auf ~570, habe aber einen i5 5675C. Ein Kern ist stets hinter den anderen Kernen, so wie du auch schreibst.
Die Package C-States laufen bei mir mit C6.







#62
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Obergefreiter
Beiträge: 122
Ja sehr geil Sassicaia, dass Du C6 erreichst! Ich habe x Tage zugebracht um das hinzubekommen - ohne Erfolg!
Aber Dein Cinebench-Ergebnis sieht doch gar nicht schlecht aus! Laut Intel Core i5-5675C - Technikaffe.de sollest Du so ähnliche Werte erreichen! Dort ist Dein Prozzi mit 581 Punken angegeben, liegst also eigentlich im Rahmen. Ich vermute, das, was Du beobachtest, sind Blöcke, wo die CPU viel zu rendern hat, also bei den filigranen Elementen innerhalb des Cinebench-Bildes.

Welchen Treiber verwendest Du denn aktuell?
(sorry noch ein Edit.... das wird wohl Treiber Version 15.36.26.4294 sein, hast Du ja oben geschrieben)

Edit: ~620 zu 774 Punkten sind ~20% Leistungseinbuße, die bei mir die neueren Treiber verursachen.
Dein Wert ist nicht mal 2% hinter dem Soll und eher Messwertstreuung und Mainboard abhängig.

[COLOR="red"]- - - Updated - - -[/COLOR]

Eigentlich müßten alle Beiträge hier seit 14:52 in den http://www.hardwareluxx.de/community/f11/broadwell-unlock-prozessoren-mit-konfigurierbarer-tdp-1071358-3.html - Thread migriert werden, weil alles ab dann recht wenig mit ASRock zu tun hat. Wenn ein Mod ein bisschen Zeit und den Nerv dazu hat, wäre das gar nicht schlecht....
#63
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Unterfranken
Korvettenkapitän
Beiträge: 2412
Zurzeit verwende ich diesen Treiber
Intel® Iris™ Pro Graphics 6200 5th 15.40.10.64.4300 für Win 10 Pro x64

mit den anderen Treibern davor hatte ich aber immer gleiche Ergebnisse, einzig das C7 funktioniert nicht. Naja, das wird wohl irgendwann mit einem neuen Grafiktreiber auch passen.














#64
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Registriert seit: 13.04.2006
Nehr'esham
Kapitän zur See
Beiträge: 28459
Diskussion wie gewünscht verschoben :wink:
#65
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Obergefreiter
Beiträge: 122
Danke emissary :)
#66
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Oberbootsmann
Beiträge: 877
Ich habe den CineBench eben auch mal durchlaufen lassen, mit i5-5675C, Win 7 (64) und Intels 15.40.10.64.4300 Treiber
komme ich auf 574 Punkte. Dass ein oder manchmal auch zwei Kerne hinterhertuckern, konnte ich auch beobachten. Mit
dem älteren Intel 15.36.23.64.4251 habe ich es nicht getestet, der verursachte bei einem meiner absoluten Lieblingsspiele
Grafikfehler, die erst mit dem .4300 nicht mehr auftraten.
#67
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Obergefreiter
Beiträge: 122
Wie hoch liegen denn bei Euren Broadwells die Temperaturen unter Volllast?
Unter Real-Anwendungsszenarien, also Vollast beim Videorendern, (HWMonitor_x64 Package-Power ~51W) komme ich auf 49-50°C bei 20°C Raumtemp. Dabei lasse ich alle Lüfter meiner Wakü sogar aus und nur ein BeQuiet Silent Wings 140 WSC haucht mit 720 rpm Luft ins Gehäuse. Die seitlichen 2x12cm in meinem Sharkoon Rebel 12 sind auch auf Urlaub und mit Folie zugeklebt. Abgesaugt wird ein Teil der Luft nur durch das Netzteil (550rpm 12cm), der Rest sucht sich seinen Weg durch den 360er Radiator.
#68
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Oberbootsmann
Beiträge: 877
Also nach einer Stunde 3D-Gaming mit der Iris 6200 Pro liege ich bei 51°C. Normalerweise lasse ich die Finger von diesen
synthetischen 100% Volllast-Tests, aber nach dem Einbau meines neuen Rajintek Pallas wollte ich es ausnahmsweise mal
wissen - hier kommt er nach einer halben Stunde (länger wollte ich ihn nicht quälen) mit voller Package Power 65W nicht
über 56°C. Finde ich bemerkenswert, da der Broadwell hier in einem kompakten Mini ITX-Tower ohne weitere Gehäuselüfter
werkelt. Toller Prozessor, aber zweifellos auch ein klasse CPU-Kühler, der Pallas. Wundere mich irgendwie immer noch, dass
ich ihn den in dem kleinen Tower unterbekommen habe. ^^
#69
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Obergefreiter
Beiträge: 122
Ja sehr genial AX-Turbo! Aber so etwas habe ich mir schon gedacht, dass die Broadwells recht wenig Wärme bei anständiger Leistung produzieren. Nur nach der Diskussion um Haswell-Refresh und der Tatsache, dass sie unter der Haube die bessere Wärmeleitpaste bei den Broadwells wieder weglassen, war ich vor dem Kauf des 5775C skeptisch und habe nichts dem Zufall überlassen. Selbst Übung wie ich die Noctua-Wärmeleitpaste auftrage und ein besseres Prozedere, wie ich sie verteile (Vorheitzen des EKWaterblocks in der Bratpfanne), war Teil meiner Anstrengung. Und am Ende??? Die Wasserkühlung langweilt sich und ich schicke alle drei 12cm Lüfter unter dem Radiator auf Urlaub. Dann noch die Erkenntnis, dass ich die zwei 12cm Lüfter an der Gehäuseseite auch nicht mehr brauche, ich diese ebenso in Rente schicken könnte und alles nur noch durch den 14cm Gehäuselüfter belüfte und einen Teil durch das das Netzteil entlüfte.

Am Ende frage ich mich nur noch, wie hoch die Mainboard-Temps steigen dürfen. Der 14cm BeQuiet bläst ja von hinten direkt Luft über die Spannungswandler und die Temps liegen bei meinem ASRock Z97 Extreme4 bei 26-27°C, also 6-7°C über Raumtemp. Dabei sollten die Board-Komponenten sicher ein Jahrzehnt halten! Auf jeden Fall tune ich die Kiste jetzt auf absolut silent. Scheiße, wenn man nach Abschalten von fünf 12cm Lüftern doch das Lagerkratzen vom CoolerMaster V550S hört (siehe Harwareluxx-Test des V550S), aber nicht auf eines der effizientesten Netzteile verzichten möchte! So hat das Netzteil nun auch sein YateLoon D12BH-12 Chinalüfter verloren.
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