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AMDs „Kaveri“-APU im Kurzvergleich

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Seite 3: Benchmarks

Dank der Verbesserungen an der CPU- und GPU-Einheit soll „Kaveri“ im Vergleich zu seinen Vorgängern vor allem bei Single-Core-Anwendungen und in Spielen kräftig zulegen können und das obwohl die Taktraten (Basis/Turbo/Grafik) allesamt etwas geringer ausfallen als noch bei der Vorgänger-Generation. Mit Ausnahme von Cinebench, 7Zip und Frybench, wo „Kaveri“ in unseren Benchmarks wenige Prozentpunkte hinter das einstige Flaggschiff unter den Desktop-APUs zurückfällt, bestätigt sich diese Einschätzung. In diesen Benchmarks kommt die eigentlich höhere IPC-Leistung der „Steamroller“-Kerne aufgrund der niedrigeren Taktraten leider nicht zu tragen. Große Zuwächse gibt es bei der Arithmetik, in der Kryptografie und beim Video-Transcodieren sowie in aktuellen Spielen.

Eine Auswahl an ersten Benchmarks gibt es in dieser Bildergalerie. In den nächsten Wochen werden wir uns ausführlicher mit den APUs beschäftigen und uns hierfür weitere Vergleichsmodelle ins Haus holen, um diese dann auf Herz und Nieren zu prüfen.

 

Für unsere Tests bekamen wir von AMD ein ASRock-Mainboard mit A88X-Chipsatz, 8 GB DDR3-Arbeitsspeicher mit einer Geschwindigkeit von 2.133 MHz und den besagten AMD A10-7850K. Auf eine zusätzliche Grafikkarte haben wir an dieser Stelle verzichtet und die restlichen drei APUs noch einmal durch den Benchmark-Parcours gejagt. „Kaveri“ sollte aber nicht nur die Leistung im Vergleich zum Vorgänger erhöhen, sondern auch die Effizienz. In unserem Vorab-Test können wir nur teilweise von einer Verbesserung sprechen. Während unser Gesamtsystem im normalen Windows-Betrieb mit 39,3 Watt genau so viel aus der Steckdose zog wie ein AMD A10-5800K und damit nicht ganz so sparsam wie die „Richland“-Generation war, zeigte sich der neue Kombiprozessor vor allem unter Volllast deutlich sparsamer. Hier genehmigte sich unser A10-7850K knapp 133 Watt, wohingegen es beim A10-6800K noch 173,8 Watt waren. Noch sparsamer war nur der A10-6700 mit knapp unter 100 Watt. Für unsere Messungen haben wir den CPU-Part mit Prime95 belastet, die Grafiklösung hingegen mittels Furmark. 

kaveri-kurzvergleich-ces2014-strom-idle
kaveri-kurzvergleich-ces2014-strom-last
 

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Kommentare (201)

#192
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jupp...
#193
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Oberleutnant zur See
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Schade eigentlich. muß ich wohl weiter warten auf die nächste Generation.
Spielen tu ich am PC so gut wie gar nicht mehr und für das was ich zocke, reicht so eine APU locker, außerdem reicht meine 7950 locker aus.
Haupsächlich brauche ich die CPU um meine BluRays für meinen HPC zu convertieren....die APU brauch dafür leider aber mehr als doppelt so lange wie mein FX....ein zwei stunden länger wäre ja kein Problem...aber fast doppelt so lange....schade....
#194
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Zitat Flayer;21766296
Heißt das im Prinzip könnte die APU von AMD mehr leisten, wenn die Speicherbandbreite dementsprechend größer wäre?
Von der IGPU Seite aus gesehen...CPU mäßig dürfte sie dadurch wohl nicht schneller werden, oder?


Intel hat mit der Iris Pro HD5200 ja schon vorgemacht wie es gehen koennte. Ich bin echt gespannt wie die naechste APU Generation ausschaut. Mein A10-5700 ist mir inzwischen schon etwas zu langsam, so dass ich den gegen Ende dieses Jahres gern austauschen wuerde.

PS: Hat schon irgendwer Roadmap Geruechte gesehen was 2014 bei AMD bei den APUs passieren soll?

Hab grade das hier gefunden:
http://forums.guru3d.com/showthread.php?t=385704

Das schaut schon mal aus als sei Kaveri auf dem Level der Iris Pro. Bei 1680x1050 und mittleren Details sollte das ja reichen.
#195
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Banned
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Dürfte etwas über dem Level von der Iris Pro sein, so ca 10 bis 15%.
#196
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Kapitänleutnant
Beiträge: 1917
Die iris pro ist so ne sache, gerade bei kleinen Auflösungen bringt ihr der kleine EDRAM einen enormen vorteil. Aber bei großen auflösungen (1920x1080) bricht sie sehr schnell ein. Da sinds dann auch mal mehr als 10-15%.
#197
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Wenn man dem verlinkten Test glauben darf bricht Kaveri auch wegen fehlender Bandbreite ein.
#198
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Stabsgefreiter
Beiträge: 338
Würde aber nicht so ein Zwischenspeicher wie bei Iris Pro dem HSA/Huma - Konzept von AMD widersprechen? Sieht man doch eigentlich auch bei der Xbox One (ESRAM / kein Huma) und der PS4 (nur GDDR5 und Huma). Daher muss AMD die Board-Hersteller wohl kurz- bis mittelfristig von neuem Speicher überzeugen, wenn der Flaschenhals bei den APUs entfernt werden soll.
#199
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Klingt eher nach DDR4, da GDDR der Preispolitik der Nutzung des billigen RAM wiederspricht. Und ob es irgendwann GDDR5 auf Riegeln gibt - ich weiss nicht.

PS: Gab es nicht Quadchannel support laut heise oder ner anderen Seite? Evtl gibts ja mal ein ITX Board mit 4channel SO-DDR3 Rams. Evtl hilft das was.
#200
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Zitat 2k5lexi;21781560

PS: Gab es nicht Quadchannel support laut heise oder ner anderen Seite? Evtl gibts ja mal ein ITX Board mit 4channel SO-DDR3 Rams. Evtl hilft das was.

Ja, hier z. B.: AnandTech Portal | AMD Kaveri Docs Reference Quad-Channel Memory Interface, GDDR5 Option
#201
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Beiträge: 2893
Kaveri kann Quadchannel(intern), der Sockel unterstützt es allerdings nicht! Das heißt, wenn man das mit einer APU nutzen wollte, müsste entweder ein neuer Sockel her, oder der weg über stacked-RAM gegangen werden. Aber das hatten wir schon mal.

Zitat jockelb;21781540
Würde aber nicht so ein Zwischenspeicher wie bei Iris Pro dem HSA/Huma - Konzept von AMD widersprechen? Sieht man doch eigentlich auch bei der Xbox One (ESRAM / kein Huma) und der PS4 (nur GDDR5 und Huma). Daher muss AMD die Board-Hersteller wohl kurz- bis mittelfristig von neuem Speicher überzeugen, wenn der Flaschenhals bei den APUs entfernt werden soll.


Ein zusätzlicher Speicher-Typ widerspricht Huma eigentlich nicht, für die CPU sind dass nur Adressen. Ob die hälfte auf den SDRAM, EDRAM, eine SDD oder weiß der Geier was gelinkt wird, wäre erst ein mal egal. (Natürlich müsste der Speichercontroller das unterstützen) Aber sobald es eine Adresse im Speichercontroller dafür gibt, würde auch Huma damit funktionieren.

Warum es bei der Xbox ONE mit dem EDRAM nicht genutzt wird, bzw. woran es hier scheitert kann ich allerdings nicht sagen. Ich vermute mal, dass der EDRAM als GPU-Cache genutzt wird.
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