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CES 2014: Intels Edison vereint Quark und SD-Karte

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intel3Mit Quark hatte Intel bereits im September eine neuen Prozessorfamilie vorgestellt, die vor allem das „Internet of Things“ ermöglichen soll. Gestern nun wurde der erste entsprechend ausgestattete PC vorgestellt.

Das auf den Namen Edison getaufte System überrascht vor allem durch seine Größe, denn alle Komponenten konnten auf der Fläche einer handelsüblichen SD-Karte untergebracht werden. Im Innern sorgt ein Dual-Core-Quark für Rechenleistung, hinzu kommen LPDDR2-Arbeitsspeicher, Flash-Speicher in nicht genannter Größenordnung sowie Bluetooth und WLAN. Als Betriebssystem ist zumindest vorerst Linux angedacht, das auch bei der Präsentation zum Einsatz kam.

intel edison

Während dieser wurde anhand eines Babys - dargestellt von einer Puppe - ein mögliches Einsatzszenario gezeigt: Sensoren in der Kleidung messen verschiedener Werte und übermitteln diese an ein mit Edison bestücktes Gerät - in diesem Fall einen Kaffeebecher. Das System selbst sammelt und analysiert alle Daten und informiert dann den Nutzer - im Beispiel durch unterschiedliche Farben am Becher.

In der Praxis dürften die Aufgaben dann aber auch deutlich komplexer werden, weshalb Intel Edison unter dem Open-Source-Gedanken platziert hat. Somit soll sichergestellt werden, dass für möglichst viele Einsatzgebiete die entsprechenden Lösungen vorhanden sind. Wo die Grenzen der Rechenleistung liegen, bleibt derzeit noch abzuwarten. Im September hatte Intel erklärt, dass die Performance des Quark-Prozessors eine um den Faktor 5 reduzierte Transistoranzahl im Vergleich zu Atom-CPUs hat.