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AMD soll ARM-APU mit GCN-Grafik entwickeln

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AMDLaut der Website „Sweclockers“ plant der Chipspezialist AMD eine APU (Accelerated Processing Unit) auf Basis von ARM-Kernen und Graphics Core Next-Architektur als Grafikpart. Mit einem solchem Chip würde AMD nun in einer anderen Sparte wieder in direkte Konkurrenz von NVIDIA treten. Jedoch ist der ARM-Markt, anders als das Duo-Pol bei x86, ein von vielen Unternehmen umkämpfter Markt. Die meisten davon arbeiten mit AMD zusammen in der HSA-Foundation an einer starken Integration von Grafik-Shadern in klassische CPU-Architekturen.

AMD Server Roadmap

Damit würde AMD einen Schritt weiter als den bereits angekündigten gehen. Bisher war nämlich nur geplant, auf reine ARM-CPUs für den Low-Power-Server-Markt zu setzen. Diese siedeln sich etwas unter AMDs aktuellen x86 APUs auf Jaguar-Basis an. Mit den ARM APUs könnte AMD der Sprung in Tablets gelingen. Mit den aktuellen APUs auf Jaguar-Architektur scheint das, wie man sehr gut an der quasi nicht vorhandenen Verfügbarkeit von Tablets mit aktuellen AMD Chips erkennen kann, noch nicht so recht zu klappen. Dieser Schritt macht AMD zum wahren Allrounder. Das Unternehmen bietet dann nämlich für x86-CPUs zwei Architekturen die jeweils auf Low-Power und High-End ausgelegt sind, APUs auf Basis von ARM-Kernen und die äußerst beliebte und Leistungsstarke GCN-Architektur an.

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Kommentare (11)

#2
Registriert seit: 21.02.2009

Oberbootsmann
Beiträge: 898
Papiertiger - weiter nichts. "...wie man sehr gut an der quasi nicht vorhandenen Verfügbarkeit von Tablets mit aktuellen AMD Chips erkennen kann..." Das sagt doch eigentlich schon alles über AMD aus. Auf dem Papier haben sie sonstwas für Überflieger und in der Praxis sind die Geräte dann absolute Rohrkrepierer. Schuld an der Misere sind natürlich die anderen.....
#3
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Registriert seit: 20.03.2007

Kapitänleutnant
Beiträge: 1552
Nun, es ist tatsächlich nicht AMDs Schuld, wenn grundsätzlich gute Hardware von den Herstellern der Endprodukte mangelhaft implementiert wird.

Temash, Kabini und co. sind definitiv starke Plattformen, die nur etwas mehr Unterstützung aus anderen Lagern bräuchten. Nur leider verlegt man sich vielfach entweder auf Intels Ultrabooks oder (im Tabletbereich) auf ARM-SoCs (wobei das ja auch Intel zu spüren bekommt).

Gründe dafür ... nunja, so einfach finden die sich nicht. Möglicherweise ist es der unbekanntere und mithin weniger werbewirksame Name. Oder es handelt sich um ein Überbleibsel früherer Intel-Politiken.

Ich finde es jedenfalls schade um die Technik, die durchaus kompetent ist, dass sie nicht verwendet wird -.-
#4
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Registriert seit: 12.04.2006

Flottillenadmiral
Beiträge: 5797
Zitat crackett;21218778
Papiertiger - weiter nichts. "...wie man sehr gut an der quasi nicht vorhandenen Verfügbarkeit von Tablets mit aktuellen AMD Chips erkennen kann..." Das sagt doch eigentlich schon alles über AMD aus. Auf dem Papier haben sie sonstwas für Überflieger und in der Praxis sind die Geräte dann absolute Rohrkrepierer. Schuld an der Misere sind natürlich die anderen.....

Wenn man nix sinnvolles beizutragen hat, kann man auch einfach mal gar nix sagen, als sinnlos und fernab der Realität rumzutrollen. Temash und Kabini sind jedenfalls erstklassige Prozessoren in ihrem Marktsegment. Rohrkrepierer waren bisher eher die Atoms.


@topic

ARM und GCN ist eigentlich nur die logische Konsequenz aus der Bobcat/Jaguar SoC Entwicklung. Sollte auf jeden Fall ein interessantes Stück Hardware werden. Fragt sich nur, ob man mittelfristig die Mini-x86-Kern-Entwicklung zugunsten von ARM aufgibt.
#5
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Registriert seit: 25.11.2011

[online]-Redakteur
Beiträge: 1372
Ich sage mal so, ich denke nicht, dass amd eine eigenenwicklung, die auch noch so flexibel und leistungsfähig ist einfach aufgibt ... Eher wird diese zu Gunsten von bulldozer weiter entwickelt und auf ein großes design hochgezüchtet
#6
Registriert seit: 23.08.2004

Flottillenadmiral
Beiträge: 5663
Zitat crackett;21218778
Papiertiger - weiter nichts. "...wie man sehr gut an der quasi nicht vorhandenen Verfügbarkeit von Tablets mit aktuellen AMD Chips erkennen kann..." Das sagt doch eigentlich schon alles über AMD aus. Auf dem Papier haben sie sonstwas für Überflieger und in der Praxis sind die Geräte dann absolute Rohrkrepierer. Schuld an der Misere sind natürlich die anderen.....


In einigen Fällen sehe ich vor allem das Problem, dass die Chips einfach viel zu spät kamen.

Beispiel Temash/Kabini: Wäre der Chip gleich 2011 zum Start des 28nm-Prozesses gekommen, hätte man nur gegen den alten 32nm-Atom (und einige Sandy Bridge Celeron) antreten müssen. 2013 war die Lage so, dass jeder OEM auf Bay Trail wartet, wo ein 37$-Chip wie der Z3770 praktisch das gesamte Jaguar-Lineup vermöbelt. Und obendrein nur einen Bruchteil der Energie benötigt. Die Frage, warum der Erfolg denn aus bleibt, stellt sich da gar nicht mehr.
#7
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Registriert seit: 12.04.2006

Flottillenadmiral
Beiträge: 5797
Zitat iToms;21221283
Ich sage mal so, ich denke nicht, dass amd eine eigenenwicklung, die auch noch so flexibel und leistungsfähig ist einfach aufgibt ... Eher wird diese zu Gunsten von bulldozer weiter entwickelt und auf ein großes design hochgezüchtet

Bulldozer ist ja quasi schon ein hochgezüchteter Bobcat/Jaguar. Nur halt mit dem speziellen CMT Design. Würde also keinen wirklichen Fortschritt bedeuten. Eher geht man den umgekehrten Weg. Also Bulldozer etwas mehr Bobcat/Jaguar DNA einzupflanzen. Wie zB mehr auf synthetisierte Tools zurückzugreifen, siehe High Density Library, oder aggressivere Stromsparmechanismen. Wie gesagt, ich sehe da eher das ARM und das Bobcat/Jaguar Design als Konkurrenten. Beide bedienen den gleichen Markt, beide sind sehr stark synthetisiert, bei beiden geht es um geringe Kosten und geringe Leistungsaufnahme. Daher muss man sich fragen, warum beide Architekturen fortgeführt werden sollen, wenn sich eine als die klar bessere herausstellt. Zudem könnte sich AMD damit auch ein Stück weit von Intel emanzipieren, wenn man nicht mehr vollständig auf x86 angewiesen ist. Ich könnte mir gut vorstellen, dass AMD mittelfristig zwei Hauptarchitekturen forciert. ARM + GCN für die Märkte, in denen Performance eine untergeordnete Rolle spielt, dafür Kosten und Energiebilanz aber wichtig sind. Bulldozer (x86) + GCN hingegen für die Märkte, in denen Performance nach wie vor eine grosse Rolle spielt, ohne dabei Kosten und Energiebilanz explodieren zu lassen.
#8
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Registriert seit: 25.11.2011

[online]-Redakteur
Beiträge: 1372
Dann fehlt aber der komplette untere Notebook-Markt. Eventuell kann AMD es sich ja leisten, da sie die ARM-Kerne nicht selbst entwickeln dann auf 3 CPU-Architekturen zu setzen. Denn ich denke Jaguar ist zu gut um es fallen zu lassen. Nur leider wird er von den oems kaum verbaut
#9
Registriert seit: 23.08.2004

Flottillenadmiral
Beiträge: 5663
Die Situation ist halt eine andere als damals zu Zeiten der Bobcat-Modelle, die bei Netbooks und low-end-Notebooks recht beliebt waren. Erstere sind ausgestorben, letztere mittlerweile sehr stark durch spottbillige und schnellere Pentium-Modelle dominiert. Für Tablets wiederum ist Jaguar kaum sparsam genug bzw. das einzige passende Modell (A4-1200) der ARM- und x86-Konkurrenz unterlegen.
#10
Registriert seit: 05.11.2007
Neckar-Odenwald Kreis
Fregattenkapitän
Beiträge: 2893
Welche X86 Konkurrenz? die stromspar i5s sind vielt teurer und Atoms dürften zwar etwas weniger verbrauchen, haben aber deutlich weniger Leistung sowohl CPU als auch GPU. Und gegen ARM hat man immer noch den Vorteil dass man Windows drauf packen kann mit den gewohnten Programmen.

Richtig schade ist, dass es nicht mal ein Modell mit Turbo dock auf den Markt geschafft hat.
#11
Registriert seit: 23.08.2004

Flottillenadmiral
Beiträge: 5663
x86-Konkurrenz für Modelle ab A4-5000: ULV-Pentium und Celeron. Ähnlich sparsam und weit schneller in Spielen und Anwendungen.

x86-Konkurrenz für alle kleineren Modelle: Silvermont. Bei gleicher TDP weit schneller bzw. bei gleicher Leistung viel sparsamer.

Ich sehe derzeit kein einziges Kabini-Modell, zu dem es keine bessere Alternative gäbe. Billiger scheint Kabini wohl auch nicht zu sein.
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