> > > > Haswell-CPUs verkaufen sich mit geringer Nachfrage

Haswell-CPUs verkaufen sich mit geringer Nachfrage

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

intel-haswellEs ist bereits über einen Monat her als Intel die neuen Haswell-Prozessoren der ganzen Welt vorgestellt hat. Den Anfang machten dabei die höherklassigen Desktop-Modelle, wie der i7-4770K und der i5-4670K (zum Hardwareluxx-Test). Einige Tage später sind mobile Versionen hinzugekommen. Nun können erste Schlüsse gezogen werden, inwiefern die Nachfrage nach den neuen Prozessoren ausgeprägt ist. Geht es nach der Äußerung von digitimes.com, so befinden sich die Absatzergebnisse aktuell in einer Talfahrt. Der Grund hierfür ist ganz plausibel.

Die Lagerbestände der PC-Hersteller sind noch mit den Ivy Bridge-Modellen gefüllt, sodass sich mittelfristig wenig an der aktuellen Situation ändern wird. Denn bevor neue Prozessoren geordert werden, müssen zunächst einmal die Lagerbestände reduziert werden. Aus diesem Grund ist die Hoffnung vom US-Chipriesen selbstverständlich groß, dass sich dies ändern wird, sobald die Inventare der PC-Hersteller geleert sind. Aktuell verkaufen sich die Haswell-Prozessoren im Einzelhandel besser, wenn auch mit einem geringeren Preis von etwa 20 bis 30 US-Dollar. 

Generell kann aber festgehalten werden, dass Intel mit jeder neuen CPU-Generation diese Probleme bewältigen muss und dass einige Zeit vergehen muss, bis die Nachfrage einen deutlichen Kurs nach oben verzeichnet. Im schlimmsten Fall wird der US-Konzern die Produktion zurückfahren müssen, um das Problem bestgehend einzugrenzen.

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 5

Tags

Kommentare (295)

#286
customavatars/avatar111173_1.gif
Registriert seit: 27.03.2009
provinz [email protected] Sexony
Fregattenkapitän
Beiträge: 2731
Zitat Duplex;21078457
Huma & HSA ist beides bullshit, bei Prozessoren zählt nur die Integer Leistung & Leistungsaufnahme, entweder man ist konkurrenzfähig oder nicht.


Dafür, dass jetzt endlich mal einer das Kind beim Namen nennt, brauchten wir zwölf Seiten ^^
#287
customavatars/avatar22571_1.gif
Registriert seit: 06.05.2005

Fregattenkapitän
Beiträge: 2772
@fdsonne

Bei HSA geht es doch nicht nur um den VRAM. Der Vorteil eines kohärenten Speichers ist doch, dass die Daten von der CPU und GPU gemeinsam genutzt werden können. Also der Vorgang, dass Daten im RAM von der CPU bearbeitet werden und in den VRAM geschrieben werden, oder umgekehrt von der GPU und dann in den RAM enfällt. Da hilft dir unendlich VRAm oder RAM eben nicht um dieses Feature gleichertig zu ersetzen.
#288
customavatars/avatar14364_1.gif
Registriert seit: 15.10.2004
Berlin
Kapitän zur See
Beiträge: 3087
Zitat COMHI;20874022
Verabschiedet euch von den Gedanken, dass es in den kommenden Jahren Leistungsexplosionen geben wird. Warum auch??? Monopol und so, gibt ja eh keine Konkurrenz.


Als wenn ein i7 2600k mit über 4GHz für irgendwas zu langsam wäre.
#289
customavatars/avatar84710_1.gif
Registriert seit: 10.02.2008

Admiral
Beiträge: 15048
Zitat G3cko;21083107
@fdsonne

Bei HSA geht es doch nicht nur um den VRAM. Der Vorteil eines kohärenten Speichers ist doch, dass die Daten von der CPU und GPU gemeinsam genutzt werden können. Also der Vorgang, dass Daten im RAM von der CPU bearbeitet werden und in den VRAM geschrieben werden, oder umgekehrt von der GPU und dann in den RAM enfällt. Da hilft dir unendlich VRAm oder RAM eben nicht um dieses Feature gleichertig zu ersetzen.


Er geht aber doch auf Huma ein, was ein Bestandteil von HSA ist. ;)

Zitat Schrotti;21083117
Als wenn ein i7 2600k mit über 4GHz für irgendwas zu langsam wäre.


Jedes Stück Hardware ist für irgendwas zu langsam, man bekommt alles an die Wand gefahren... :D
#290
Registriert seit: 17.09.2004
Erde / Deutschland
Flottillenadmiral
Beiträge: 5982
Zitat Schrotti;21083117
Als wenn ein i7 2600k mit über 4GHz für irgendwas zu langsam wäre.


Im Moment nicht, aber wer weiß was die Zukunft bringt :)
#291
customavatars/avatar73342_1.gif
Registriert seit: 22.09.2007

Admiral
Beiträge: 12772
das kommt wie schon gesagt wurde, auf die anwendung an.

wenn ich per wettersimulationsprogramm wetervorhersagen berechnen will, wird keine desktop-cpu der welt die anforderungen erfüllen können.
also, erste anwendung gefunden ;)

aber:
natürlich besteht für viele besitzer von core i3-i7, egal welcher generation, in den meisten fällen gar kein aufrüstbedarf.

die allermeisten pc-user sind sowieso mit leistungs-klassen um die erste i7 generation eh schon voll zureichend versorgt und der rest der käufer, wie technikfreaks, gamer und eine hand voll poweruser kaufen ja auch haswell ;)
intel musste ja nun die fabriken noch nicht stillegen, denn noch verkaufen se ja was ;)
#292
customavatars/avatar44491_1.gif
Registriert seit: 08.08.2006
Weinböhla (Sachsen)
Moderator
Beiträge: 31565
Zitat G3cko;21083107
@fdsonne

Bei HSA geht es doch nicht nur um den VRAM. Der Vorteil eines kohärenten Speichers ist doch, dass die Daten von der CPU und GPU gemeinsam genutzt werden können. Also der Vorgang, dass Daten im RAM von der CPU bearbeitet werden und in den VRAM geschrieben werden, oder umgekehrt von der GPU und dann in den RAM enfällt. Da hilft dir unendlich VRAm oder RAM eben nicht um dieses Feature gleichertig zu ersetzen.


Das habe ich auch nicht geschrieb. Sondern es ging um hUMA.
Aber sei es drum ;) für mich das ist alles noch eine Spielerei, die sich stand heute wohl wenn überhaupt sehr sehr schwer durchsetzen kann bzw. können wird.
Denn die Anwendungen müssen mitziehen. Ob AMD da puschen kann? Steht auf nem ganz anderen Blatt.

Noch kurz zum letzten. Ja an welchen konkreten Beispielen machst du denn das fest? Wo wird denn dieser Umstand so stark zum Tragen kommen, das wir durch hUMA deutlichen Mehrwert sehen?
Es macht so langsam den Eindruck, als hätte AMDs Marketing diesmal echt was richtig gemacht. Denn scheinbar fahren viele auf hUMA ab... Obwohl nichtmal klar ist, was man damit überhaupt gewinnen kann.

PS: normal sollte es übrigens so sein, das die GPU ihren Datenbestand (VRAM) selbst verwaltet. Sprich da kommt nicht von extern irgend ein Programmteil und will dort Daten umschreiben ;) Das macht die GPU schön selbst... Hier liegt denke ich ein dezentes Verständnisproblem vor.
#293
customavatars/avatar90289_1.gif
Registriert seit: 24.04.2008

Kapitänleutnant
Beiträge: 2027
Am besten Intel entwirft demnächst Föhne, mit Heizwell haben sie dafür die perfekte Grundlage geschaffen mit möglichst wenig Stromverbrauch eine maximale Abwärme zu erzeugen lol
#294
customavatars/avatar156737_1.gif
Registriert seit: 08.06.2011
Oberkochen
Bootsmann
Beiträge: 600
Hab erst mal nen FX, dann weißt du was ne Heizung ist. Schlimmer können die Haswell auch net sein
#295
customavatars/avatar43872_1.gif
Registriert seit: 31.07.2006

Fregattenkapitän
Beiträge: 2836
Bei hUMA gibt es keinen VRAM mehr, darum geht es ja. Die GPU kann direkt aus dem SystemRAM lesen und auch darin schreiben und umgekehrt. Anders als bei bisherigen UMA-Lösungen ist im SystemRAM kein VRAM reserviert, beide Bereiche haben vollen Zugriff auf einen Adressbereich. Man kann also Daten direkt über den Grafikchip rechnen und dessen Ergebnisse direkt mit der CPU weiterverwenden. Dieser Vorteil kann enorm sein, zumal bei dedizierten Lösungen der Weg zurück vom Grafikchip zum Systemram extrem lang ist. Beispielsweise ist damit sehr einfach echte Physik und nicht nur Grafikblingbling wie bisher bei PhysX möglich, da die Objekte untereinander interagieren können, was bei bisherigen GPU-Lösungen einfach nicht geht. Auch sehr große Texturen kann man nutzen, man könnte mit der CPU sogar direkt Texturen manipulieren, die Einsatzgebiete sind grenzenlos. Es zählt eben doch nicht nur Leistung sondern zunehmend Integration. Leistung ist ja massig da. Ich bin davon überzeugt, dass Intel bei Skylake ebenfalls hUMA realisieren wird. Die Vorteile sind nunmal echt enorm, einzige Voraussetzung ist 64Bit, da bei 32Bit der Adressraum zu klein ist.
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Test: Intel Xeon E3-1230 v5 (Skylake)

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/XEON-E3-1230V5/LOGO_XEON

Vor ein paar Tagen stellte Intel die Xeon-Prozessoren mit Sockel 1151 aus der Skylake-Familie vor. Diese sind hauptsächlich für den Workstation- und Entry-Level-Server-Bereich gedacht, die Vorgänger-CPUs fanden sich aber auch in vielen PCs unserer Leser wieder. Der Clou der Prozessoren ist das... [mehr]

Skylake richtig einstellen: Was man machen sollte, was man lassen sollte

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/XEON-E3-1230V5/LOGO_XEON

Intels Skylake-Chips wurden vor nunmehr vier Monate vorgestellt und sind leider immer noch nur spärlich verfügbar. Nach unserem Test der Core i7-6700K- und Core i5-6600K-Prozessoren zum Launch haben wir uns bereits diverse Z170-Boards angesehen, die Mobilversionen getestet und sind aufs... [mehr]

Core i7-6950X im Test: Dicker Motor, alte Karosse

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/6950X/6950X-LOGO

Intels letzter CPU-Launch ist schon eine Weile her - Ende Oktober 2015 testeten wir den Xeon E5-1230v5 auf Skylake-Basis, seitdem war zumindest im Desktop-Bereich nichts neues mehr vom Marktführer zu hören. Am heutigen Tag aktualisiert Intel endlich die High-End-Plattform und bringt mit dem Core... [mehr]

Intel 'Kaby Lake': Die siebte Core-Generation im Detail vorgestellt

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2016/INTEL_7TH_CORE_GEN

Im Zuge der kommenden "Kaby Lake"-Plattform, deren breite Verfügbarkeit für das erste Quartal 2017 erwartet wird, nutzt Intel heute die Gelegenheit, die siebte Core-Generation offiziell im Detail vorzustellen und bereits ein paar Prozessoren auf den Markt zu bringen. Wir konnten uns bereits vor... [mehr]

So schnell ist Kaby Lake: Erste eigene Benchmarks zum i7-7500U

Logo von IMAGES/STORIES/REVIEW_TEASER/INTEL_KABY_LAKE

Offiziell vorgestellt hat Intel die 7. Generation der Core-Prozessoren bereits Ende August, doch erst jetzt ist Kaby Lake in Form des ersten Notebooks verfüg- und damit testbar. Dabei handelt es sich um das Medion Akoya S3409 MD60226, in dem ein Core i7-7500U verbaut wird. Während das Notebook... [mehr]

Delid Die Mate im Test

Logo von IMAGES/STORIES/IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2016/DDM/DDM

Seit der Ivy-Bridge-Generation verlötet Intel Die und Heatspreader nicht mehr miteinander, was leider in deutlich schlechteren Kern-Temperaturen resultiert. Abhilfe dagegen schafft nur das Delidding (das sogenannte „Köpfen“) der CPU sowie der anschließende Austausch der Wärmeleitpaste durch... [mehr]