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Intel testet bereits erste Chips aus dem 14-Nanometer-Prozess

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intel3Wie nun schon längere Zeit bekannt ist, wird der Chipriese Intel im nächsten Jahr seine "Ivy Bridge"-Plattform auf den Markt werfen. Die neuen Prozessoren werden neben einer verbesserten Architektur auch in einem feineren Fertigungsprozess produziert, als dies aktuell der Fall ist. So kommt bei den "Ivy Bridge"-CPUs erstmals der 22-Nanometer-Prozess zum Einsatz und auch die neu entwickelten 3D-Transistoren werden ihren Platz auf dem DIE finden. Wer nun aber glaubt, dass Intel noch nicht an den Chips nach Ivy-Bridge arbeitet, der scheint sich zu täuschen. Wie nun Pat Bliemer, Managing Director von Intel Northern Europe, bei einem Interview verraten hat, hat das Unternehmen bereits funktionierende Chips aus dem 14-Nanometer-Prozess im Labor liegen und testet diese auch bereits.

Laut ersten Informationen sei der 14-Nanometer-Prozess zwar schwierig zu realisieren, aber trotzdem soll es bisher bei der Entwicklung noch keine Probleme gegeben haben. Die ersten Ableger scheinen also zu funktionieren und so sieht der Halbleiter-Riese natürlich positiv in die Zukunft. Leider ist noch nicht bekannt, zu welchem Zeitpunkt die Strukturbreite von 14 Nanometern bereit für die Massenproduktion ist aber zumindest scheint es schon gelungen zu sein, den Prozess so einzusetzen, dass funktionierende Chips dabei herauskommen. Ebenfalls ist noch unbekannt, welche Änderungen in der Architektur der Prozessoren vorgenommen wurden und ob Intel vielleicht seine neuen 3D-Transistoren bereits einen Schritt weiter entwickelt hat. Diese Spekulationen werden sich aber wohl alle im Laufe der nächsten Jahre aufklären.

patbleimer

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Kommentare (36)

#27
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Registriert seit: 16.01.2005
HH\Wandsbek\Hinschenfelde
Korvettenkapitän
Beiträge: 2432
Sry ich hatte gelesen SB-E,m also die Xeons sind 22nm.. Mein Fehler..
Dennoch ists nicht abwegig, dass es Prozessprobleme gab. Kann man dennoch denken wie man möchte, aber die meisten werden es eh wegargumentieren..
#28
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Registriert seit: 23.06.2011

Kapitänleutnant
Beiträge: 1850
Das Intel seine Labors arbeiten lässt, ist ja prima! Sollen sie sich Zeit lassen und fertige/ausgereifte Produkte präsentieren.
Rein theoretisch müßte man jedes halbes Jahr den CPU wechseln, nur stellt sich mir die Frage wofür.
Eine / Jahr für den Consumermarkt ist völlig ausreichend, nicht jeder kauft sich jedes halbes Jahr eine neue CPU für 400 Euro.
Somit ist kein Markt da und Intel sollte die Bremse ziehen. Schlieslich hol ich die Kosten für Entwicklung nur durch Verkauf rein.
Das passiert aber nicht wenn ich die Käufer mit immer mehr neuen Produkten überschwemme und damit verunsichere.
Soll ich mir nun nen i5 2500 holen ,oder nen i7 2600-2600k , i7 869-980-990 , usw. , reicht mein alter Quad noch ?
Vor allem laufen noch viel C2D systeme und noch jede Menge Quads bzw. 6Core von AMD , die noch mehr als Potent sind.
Damit kann man noch jedes Programm oder Spiel perfekt bearbeiten.
Also von uns hier mal abgesehen/Enthusiasten , Highendgamern/Renderer etc. braucht das niemand. Möchte nicht Wissen wieviele alte P4 Systeme noch in den Firmen werkeln.
Dazu kommt auch das unnötige Recoursen verbrannt werden, da viele Sachen auf Halte produziert werden und schon alt in die Läden kommt, meistens überteuert.
So gesehen begrüße ich den Schritt von AMD , diese Entwicklung/Richtung der Dinge zu beenden und sich anderen Dingen zu zu wenden.
Intel kann also mal langsam machen, wir brauchen noch keine 14nm CPU

lg coldheart
#29
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Registriert seit: 06.11.2008

Flottillenadmiral
Beiträge: 4311
Zitat Unrockstar;18008656
Sry ich hatte gelesen SB-E,m also die Xeons sind 22nm.. Mein Fehler..
Dennoch ists nicht abwegig, dass es Prozessprobleme gab. Kann man dennoch denken wie man möchte, aber die meisten werden es eh wegargumentieren..


Es gibt keine CPUs die jetzt schon in 22nm verkauft werden, auch keine Xeons!

Ob es Prozessorprobleme gab kann man erst berurteilen wenn man einen jetzigen SB-E auf einen Serverchipsatz knallt ung guckt ob alles funktioniert.

Ansonsten lagen die Probleme einfach beim Chipsatz und der wird nicht in 22nm gefertigt.
#30
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Registriert seit: 22.10.2010
Capital of Norddeutschland
Oberbootsmann
Beiträge: 840
:rolleyes:
Ja die ganze IT Welt besteht nur aus Mediamarktkunden und Gamern.
Nein mit mehr Chips pro Wafer kann man nicht mehr Geld verdienen, das ist ein Gerücht. :fresse:
---
[COLOR="Red"]omg da wurde jetzt was gelöscht, ging nicht auf Dich Neuro...[/COLOR]
#31
Registriert seit: 13.08.2005
Ulm
Fregattenkapitän
Beiträge: 2807
Wieso belässt man es nicht einfach mal bei 32nm und macht einfach größere Chips und plazierte die zig mrd. Transistoren da drauf?
#32
Registriert seit: 11.01.2007

Vizeadmiral
Beiträge: 6546
Weil die in der Herstellung zu teuer wären und zuviel Strom verbrauchen würden.
#33
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Registriert seit: 06.11.2008

Flottillenadmiral
Beiträge: 4311
Zitat Cumulonimbus;18008779
Wieso belässt man es nicht einfach mal bei 32nm und macht einfach größere Chips und plazierte die zig mrd. Transistoren da drauf?


Zum einen hast du immer kosten pro Waver. Da man dort noch immer bei 300mm Durchmesser steht und es noch dauert bis 450er Waver kommen ist im moment die einzige Möglichkeit die kosten pro Chip zu reduzieren, also mehr Chips pro Waver zu bekommen.

Die Chips einfach größer zu machen erhöht aber auch die Fehleranfälligkeit. Sagen wir einfach mal aus purer Logik du hast drei Fehler pro Waver die jeweiligen Chips unbrauchbar machen würden. Das wären bei 200 Chips pro Waver also drei Stück. Bei 50 Chips wären es aber ebenfalls 3 Stück, die Ausfallrate wäre also höher.
#34
Registriert seit: 17.11.2010

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 436
Zitat fdsonne;18007299
Welche Konkurenz?
....
das Problem der Threadauslastung stellt..





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auch strategisches Vorgeplänkel von den großen Server-Farmen, wahrscheinlich
aber die ARM-Server werden kommen und sie werden x86 Marktanteile abnehmen, das ist erklärtes Ziel und davon sollte man ausgehen
nur der zeitliche Horizont liegt noch etwas im Nebel
also muss es darauf eine Antwort von Intel geben
als vorausschauend planendes Unternehmen wird Intel diese Entwicklung jedenfalls genau im Auge behalten
ob es darauf von Intel dezidierte Antworten, etwa atom-server oder dergleichen, geben wird oder man das Problem quasi en passent im Zuge der weiter fortschreitenden Miniaturisierung (aber das können andere auch, - mehr oder weniger) erschlägt, das sei mal dahingestellt

wenn rush hour ist, läuft man mit den Winzlingen in Probleme, und jede kleine Verzögerung kosten Google, Bing, Amazon sehr viel Geld
es gibt genaue Untersuchungen darüber, wieviel zusätzlicher Nutzen/wieviele Verkäufe entgehen durch wieviel zusätzliche Latenz
und wenn ich richtig erinnere, hat sich Google in dem Punkt auch mal skeptisch geäußert bzgl. arm-systemen
aber sind nicht heterogene Systeme denkbar für Grundlasten und Spitzenlasten?
#35
Registriert seit: 20.08.2009

Matrose
Beiträge: 13
Zitat Unrockstar;18007548
Ich denke mal bei 14nm werden wir wohl das Ende erreicht haben, ausser Intel findet etwas besseres als Silizium


ich denke intel wird schon gelder in die graphen-forschung reinstecken
#36
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Registriert seit: 08.08.2006
Weinböhla (Sachsen)
Moderator
Beiträge: 31948
Zitat dv2130n;18009694
auch strategisches Vorgeplänkel von den großen Server-Farmen, wahrscheinlich
aber die ARM-Server werden kommen und sie werden x86 Marktanteile abnehmen, das ist erklärtes Ziel und davon sollte man ausgehen
nur der zeitliche Horizont liegt noch etwas im Nebel
also muss es darauf eine Antwort von Intel geben
als vorausschauend planendes Unternehmen wird Intel diese Entwicklung jedenfalls genau im Auge behalten
ob es darauf von Intel dezidierte Antworten, etwa atom-server oder dergleichen, geben wird oder man das Problem quasi en passent im Zuge der weiter fortschreitenden Miniaturisierung (aber das können andere auch, - mehr oder weniger) erschlägt, das sei mal dahingestellt

wenn rush hour ist, läuft man mit den Winzlingen in Probleme, und jede kleine Verzögerung kosten Google, Bing, Amazon sehr viel Geld
es gibt genaue Untersuchungen darüber, wieviel zusätzlicher Nutzen/wieviele Verkäufe entgehen durch wieviel zusätzliche Latenz
und wenn ich richtig erinnere, hat sich Google in dem Punkt auch mal skeptisch geäußert bzgl. arm-systemen
aber sind nicht heterogene Systeme denkbar für Grundlasten und Spitzenlasten?


Ich sehe da nach wie vor keine ernsthafte Konkurenz... Irgendwelches rumgeplänkel von irgendwelchen Marketingtypen...
Und wartet erstmal ab, was überhaupt wird. Wenn die Leistung ausreichend ist, das ne ARM CPU den ganzen Spaß schafft, brauch es aber auch keine dicke Xeon/Opteron Serverfarm sein.
Es gibt übrigens auch Atom Server ;)
Zumindest für Intel spricht der Fertigungsvorsprung, man könnte wenn man wöllte sicher noch nen Gang hochschalten in Sachen Entwicklungsleistung.

Wie schon angesprochen, der Weg neben x86 wurde hier und da schonmal versucht und das schon, wo das Internet und auch Serverdienste in Firmen usw. wohl noch deutlich geringer vertreten waren als heute...

Interessanter könnte das ganze in sehr speziellen Bereichen werden. Beispielsweise für Website Hoster oder ähnliches, wo viele kleine "Projekte" quasi getrennt dediziert voneinander arbeiten.
Wobei halt auch hier noch die Effizienz total unklar ist, auf dem Papier klinkt es immernoch gut. Aber Intel kommt bald mit 22nm. Wärend man erste ARM Based Produkte wohl vorerst in 40nm und später dann in 28nm bringen wird. Wer weis wo Intel dann schon wäre (14nm? möglicherweise)

Der Umstand der Software bleibt halt nach wie vor ebenso erhalten. Mit den x86 CPUs haben Intel und AMD akuell für einen sehr breiten Marktbereich ne Eierlegende Wollmilchsau. Die ARM Produkte hingegen werden es schwer haben allgemein Anklang zu finden... Ob es reicht in kleinen Marktbereichen zu bestehen und die aktuell dort vertretene Konkurenz wegzudrängen wird sich zeigen. Im Moment macht es aber nicht den Anschein als würde sowas als Bald passieren ;)
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