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ASUS ROG GX800: Wassergekühltes Pascal-Notebook kommt ab Dezember für 5.555 Euro

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asus gx800Nachdem ASUS im letzten Jahr mit dem ROG GX700 sein erstes wassergekühltes Notebook vorstellte, ließ man im Sommer den Nachfolger mit weiter aufgebohrter Grafikleistung und verbessertem Kühlsystem folgen. Seit dieser Woche ist das ASUS ROG GX800 in Deutschland erhältlich – ab stolzen 5.555 Euro.

Wie schon beim Vorgänger, welcher in unserem Test ein eher durchwachsenes Bild abgegeben hatte, kümmert sich in der Basisversion ein Intel Core i7-6820HK, der sich dank eines nach oben hin geöffneten Multiplikators einfach übertakten lässt, um die nötige Rechenleistung. Ein bisschen hat sich ASUS selbst schon um die höhere Taktraten gekümmert. Während das mobile Skylake-Flaggschiff ohne angeschlossenes Wasserkühlungs-Dock mit einem Boosttakt von bis zu 3,2 GHz arbeitet, erhöht sich der Turbo im Docking-Modus auf bis zu 4,2 GHz – gegenüber dem GX700 ist das ein Plus von weiteren 200 MHz. Dazu gibt es bis zu 64 GB DDR4-Arbeitsspeicher, der ebenfalls übertaktet wurde und nun mit einer Frequenz von 2.800 MHz betrieben wird.

Zweite GPU, größerer Bildschirm

Ein Highlight des ASUS ROG GX800 ist neben der Wasserkühlung dessen Grafikleistung. Wurde das Vorgängermodell noch von einer einzigen Maxwell-Grafikkarte angetrieben, hat ASUS diese beim GX800 auf Pascal umgestellt und gleich zwei GeForce-GTX-1080-GPUs im SLI-Verbund verbaut. Damit soll der Gaming-Bolide im 3DMark-Fire-Srike-Ultra-Benchmark satte 10.395 Punkte erreichen. Ob er das tatsächlich schafft, müssen erste unabhängige Tests beweisen. Die Grafikpower ist aber auch bitter notwendig. Das ASUS ROG GX800 verfügt über ein großes 18,4-Zoll-Display, dessen IPS-Panel mit 3.840 x 2.160 Bildpunkten auflöst und damit 4K-Auflösung erreicht. Beim Vorgänger war der Bildschirm mit 17,3 Zoll etwas kleiner. Für ein noch besseres Spiele-Erlebnis gibt es G-Sync-Unterstützung obendrauf, was störende Tearing-Effekte und Mikroruckler minimiert.

Das Betriebssystem sowie die wichtigsten Programme können auf zwei M.2-Steckkarten-SSDs mit PCI-Express-Interface und RAID-0-System abgelegt werden. Als Datengrab dient zudem eine zusätzliche Magnetspeicher-Festplatte. Eine mechanische MechTAG-Tastatur mit RGB-Hintergrundbeleuchtung gibt es ebenso wie moderne Anschlüsse in Form von beispielsweise USB 3.1 Typ-C. WLAN und Bluetooth sind natürlich ebenfalls mit an Bord. Die Tasten sollen laut ASUS mit einem Hub von 2,5 mm besonders präzise arbeiten. Außerdem ist Anti-Ghosting mit 30-Tasten-Rollover integriert. Letzteres soll sicherstellen, dass mehrere Tasten gleichzeitig gedrückt und die Tastanschläge trotzdem richtig erkannt werden können.

Externe Wasserkühlung

Seine maximale Leistung erreicht das ASUS ROG GX800 allerdings nur dann, wenn es an das Hydro-Overclocking-System und damit an die externe Wasserkühlung angeschlossen wird. Ist sie aktiv, wird Kühlflüssigkeit ins Notebook gepumpt und die Abwärme der beiden Grafikkarten sowie des Prozessors effizienter abgeleitet. Eine eigens entwickelte und patentgeschützte Verbindung soll sicherstellen, dass die Kühlflüssigkeit reibungslos zwischen Notebook und Kühleinheit fließen kann, ohne dass diese ausläuft. Das System ist Plug-and-Play.

Während das Notebook selbst rund 5,7 kg auf die Waage stemmt, bringt es die Kühleinheit auf weitere 4,7 kg und ist mit Abmessungen von 359 x 418 x 133 mm nicht wirklich portabel. Für die Stromversorgung müssen zwei externe Netzteile mit einer Ausgangsleistung von jeweils 330 W angeschlossen werden. Der Akku des Notebooks weist acht Zellen sowie eine Leistung von 76 Wh auf.

Hoher Preis

Das ASUS ROG GX800 dreht allerdings nicht nur bei Performance und Ausstattung auf, sondern auch beim Preis. Satte 5.555 Euro sollen in Deutschland ab Dezember fällig werden. Das Vorgänger-Modell kostete anfangs rund 4.500 Euro, ist inzwischen aber auf etwa 3.500 Euro gerutscht.