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SC17: EVGAs erstes Gaming-Notebook bald auch mit Full-HD-Display

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evga sc17 test teaserAm Wochenende veröffentlichten wir unseren Testbericht zum EVGA SC17, dem ersten Gaming-Notebook des Herstellers, der eigentlich für seine Service-orientierten, hochpreisigen Grafikkarten, gut ausgestatteten Mainboards und für seine wattstarken Netzteile bekannt ist. Der Einstieg in das neue Marktfeld ist den US-Amerikanern durchaus gelungen.

Das eigenentwickelte Gehäuse ist gut verarbeitet und bleibt auch unter Volllast sehr kühl. Die Hardware – allen vorne heran der Intel Core i7-6820HK und die NVIDIA GeForce GTX 980M – arbeiten dank werksseitiger Übertaktung schneller als eigentlich vorgesehen. Übertaktet wird allerdings nicht nur per hauseigenem PrecisionX-Tool, sondern vor allem auch über das UEFI, welches deutlich mehr Eintellungsmöglichkeiten bietet als ein herkömmliches Notebook-BIOS und eher von einem Desktop-Mainboard adaptiert wurde.

Bislang aber gibt es das EVGA SC17 ausschließlich mit einem 17,3 Zoll großen IPS-Panel und einer nativen Auflösung von 3.840 x 2.160 Bildpunkten. Damit machen 4K-Filme durchaus sehr Spaß, aktuelle Spiele lassen sich in dieser Auflösung aber nur mit Einschränkung spielen – zwingt die hohe Auflösung doch selbst aktuelle High-End-Desktop-Systeme in die Knie. Spiele wie Tomb Raider oder DiRt Rally laufen in dieser Auflösung und in höchster Detailsstufe mit 45 bis 55 FPS durchaus ruckelfrei über den Bildschirm, in The Witcher 3 und Total War: Attila stößt man mit einer Framerate von unter 30 FPS aber schnell an die Leistungsgrenze. EVGA empfiehlt deswegen bei modernen Spielen auf Full HD zurückzuschwenken und den Bildschirm auf seine native Auflösung upscalieren zu lassen. 

Wie uns EVGA nun verriet, arbeitet man im Hintergrund bereits an einer Version mit nativem Full-HD-Panel – sie soll in Kürze nachgeschoben werden, die restlichen Leistungsdaten aber bleiben erhalten. Obendrein gibt es Unterstützung für NVIDIAs G-Sync. Einzig der Preis dürfte nach unten korrigiert werden. Das EVGA SC17 mit 4K-Display, wie wir es am Wochenende getestet haben, schlägt mit fast 3.200 Euro zu Buche und ist damit alles andere als ein Schnäppchen. Genaue Angaben hiezu machte der Hersteller uns gegenüber aber nicht.