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Lenovo verspricht mehr Sicherheit bei ihren Computern

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lenovoNachdem eine gravierende Sicherheitslücke in der auf verschiedenen Laptops vorinstallierten Adware Superfish und Software von Komodia aufgedeckt wurde, hat Lenovo Besserung gelobt. Der Hersteller verspricht, in Zukunft nur noch die nötigsten Programme auf seinen Rechnern vorzuinstallieren.

Bei der Sicherheitslücke handelt es sich um einen geknackten Schlüssel des Root-Zertifkats der Adware. Betroffen sind auch die Filter-Tools Keep-My-Familiy-Secure, Qustodio und Kurupira, deren private Schlüssel wurden ebenfalls geknackt und veröffentlicht. Dadurch waren Hacker in der Lage, sich gegenüber Lenovo-Laptops mit einer beliebigen Identität auszuweisen, um Man-in-the-Middle-Angriffe auszuführen – selbst verschlüsselte Verbindungen stellten keine allzu große Hürde da. Von dieser Lücke sind Laptops, die zwischen Oktober und Dezember des vergangenen Jahres verkauft wurden, betroffen. Besitzer eines Thinkpads können aufatmen, auf dieser Serie ist die Adware nicht installiert.

Eine Entfernung der Software wird dringend empfohlen. Mit dem Superfish-CA-Test können Anwender im Webbrowser überprüfen, ob ihre Rechner gefährdet sind. Zusätzlich hat Lenovo ein Deinstallations-Tool bereitgestellt, das neben der Software auch die problematischen CA-Zertifikate entfernt. Darüber hinaus verspricht Lenovo allen Betroffenen ein 6-monatiges Gratisabo von McAfees Lifesafe-Service, die Einzelheiten dazu werden in der kommenden Woche bekannt gegeben.

Laut Lenovo soll unmittelbar mit der Reduzierung unnötiger Software begonnen werden. Sobald die Auslieferung der ersten Rechner mit Windows 10 beginnt, soll sich neben dem Betriebssystem nur noch die dazugehörigen Anwendungen, die für enthaltene Hardware nötige Tools, Sicherheitssoftware und Anwendungen von Lenovo selbst auf ihnen befinden. Außerdem wolle Lenovo klar und transparent über die Funktionen der Software informieren.

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Kommentare (5)

#1
Registriert seit: 22.11.2006
Giessen
Oberbootsmann
Beiträge: 962
"Betriebssystem nur noch die dazugehörigen Anwendungen, die für enthaltene Hardware nötige Tools, Sicherheitssoftware und Anwendungen von Lenovo selbst auf ihnen befinden. Außerdem wolle Lenovo klar und transparent über die Funktionen der Software informieren."

Blablablabla

Also wird sich nichts ändern und der Rechner kommt nach wie vor verseucht an und nur eine Formatierung der Platte nebst sauberer Neuinstallation hilft.
#2
customavatars/avatar120848_1.gif
Registriert seit: 04.10.2009
Eisscholle hinten links
Korvettenkapitän
Beiträge: 2409
Eben geprüft, alles ok.
#3
Registriert seit: 01.01.1970


Beiträge:
Zitat
Besitzer eines Thinkpads können aufatmen, auf dieser Serie ist die Adware nicht installiert.


Läuft ja eh normalerweise ein Firmen-Image drauf.
Privat mache ich jedes Windows-OS, das mit ausgeliefert wird, grundsätzlich platt.
#4
customavatars/avatar97719_1.gif
Registriert seit: 29.08.2008

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1435
Welche "Tools" sind denn für die Hardware "nötig"?

Mal abgesehen von den Treibern braucht es überhaupt keine zusätzliche Software für irgendeine Hardware. Dieser ganze Krempel wie Energieüberwachung und solcherlei Scherze ist vollkommen überflüssig.
Gerade diese Art Software, welche natürlich bei jedem Systemstart automatisch geladen wird, ist es doch, die die Rechner immer so verdammt langsam macht.

Auch irgendwelche Software von Lenovo braucht niemand auf den Geräten.

Einfach eine saubere OS Installtion ohne irgendwelchen zusätzlichen Mist und fertig. Den Rest besorgt sich der Käufer selbst.
#5
Registriert seit: 01.01.1970


Beiträge:
Na, das ThinkVantage System Update ist schon ziemlich cool. Grad bei Lenovo muss man genau hingucken, ob nicht doch etws taugt (zumindest bei den Thinkpads; hatte sonst noch nie was von denen).
Und die meiste Bloatware läuft ja nicht, weil sie uns was gutes tun möchten, sondern weil die Firmen dafür was springen lassen.
Aber sonst hast du absolut recht. Kein Mensch guckt je in seinen Energiemonitor von weißichwem3Hersteller. Wen das interessiert, misst vernünftig.
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