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Computex-Preview: MSI plaudert über Messe-Highlights

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msiFür die Hardwareluxx-Redaktion geht es langsam in die heiße Phase. In knapp zwei Wochen öffnet die Computex für dieses Jahr wieder ihre Pforten. Jetzt heißt es für einen Teil des Teams Termine machen und die Messe-Planungen weiter voran bringen. Zur Einstimmung auf das taiwanesische Essen und die anstehenden Produktvorstellungen, lud MSI gestern ausgewählte Pressevertreter nach München in asiatisches Restaurant, wo man einen kleinen Ausblick auf kommende Produkte gab. Nicht nur die Notebooks der GT- und GE-Reihe sollen in wenigen Wochen ein Update samt Facelifting erhalten. Auch bei den Grafikkarten und Mainboards wird es eine Vielzahl an Neuerungen geben. Erste Details verriet man uns schon jetzt.

Update der MSI-Gaming-Notebooks

Beginnen wollen wir an dieser Stelle mit den Notebooks. Pünktlich zum Start der Computex 2013 Anfang Juni wird MSI seinen kommenden Notebooks der High-End- und Performance-Klasse neben einem neuen Innenleben auch ein frisches Design verpassen. Zudem wird die GE-Reihe, welche bekanntlich preislich und leistungsmäßig unterhalb der GT-Serie anzusiedeln ist, ebenfalls die beleuchtete Tastatur der teureren GT-Reihe erhalten. Diese stammt aus dem Hause Steelseries und soll neben den beleuchteten Tasten vor allem ihr Augenmerk auf Gamer legen. Das Tastatur-Layout wurde hierzu entsprechend angepasst. Beispielsweise wird die Leertaste etwas großzügiger proportioniert und der STRG-Taster rückt an eine für Spieler passendere Stelle (weiter nach rechts).

Ebenfalls mit Einzug in der GE-Reihe erhalten, wird ein Killer Nic-Netzwerk-Chip, der dank Datenpriorisierung niedrigere Pings versprechen soll. Bei der GT-Reihe kommt sogar „DoubleShot“ zum Einsatz. Hier wird nicht nur der Datenverkehr über Ethernet entsprechend optimiert, sondern auch die Daten, die über Wireless-LAN hin und her geschickt werden. Als Chip nannte MSI den E2200. An der Vielfalt der Display-Anschlüsse haben die Taiwanesen ebenfalls geschraubt. Auf den Geräten der nächsten Generation findet sich mit VGA nicht nur ein analoger Ausgang, welcher vor allem für ältere Beamer und Monitore verbaut wurde, sondern auch ein HDMI- und DisplayPort-Anschluss auf der Rückseite der Notebooks. Dank „MatrixDisplay“ können so zusammen mit dem Display des Notebooks bis zu vier Monitore gleichzeitig angesteuert werden.

„SuperRaid“ wird den Sprung auf die zweite Generation wagen. Anstatt zwei mSATA-SSDs können gleich bis zu drei Flashspeichermodule im RAID-Verbund und eine zusätzlich großzügig ausgelegte HDD als Datengrab verbaut werden. Bei drei 128-GB-SSDs verspricht MSI eine Datentransferrate von bis zu 1500 MB/Sek. Verschiedene Geräte mit zwei, drei oder keiner SSD möchte man anbieten. Bei der GE-Reihe sind diese nur allerdings optional - eine Online-Anleitung zum Einbau wird sich später aber auf der Webseite von MSI finden. Der Anwender soll beim Umbau nicht auf die Garantie verzichten müssen.

Um erstmals Extreme-CPUs in seinen GT- und GE-Geräten (GE70 und GT70) verbauen zu können, feilte MSI an der Kühlung und entwarf mit „Cooler Boost 2.0“ ein optimiertes Kühlungskonzept. Die Abwärme von CPU und GPU wird dabei nicht mehr über eine jeweils eigene Heatpipe an den Lüfter weitergegeben, womit die Kühlkörper beider Hardware-Einheiten gemeinsam genutzt werden kann. Der Lautstärke zugute kommend setzt MSI aber weiterhin nur auf einen Lüfter. Ansonsten wird alles beim Alten bleiben. Die Geräte sollen wahlweise mit spiegelndem oder non-glare-Display auf TN-Basis auf den Markt kommen.

Neue All-In-One-Systeme

Bereits auf der CeBIT stellte MSI seinen ersten Gaming-All-In-One zur Schau. Nun soll das Gerät im Handel verfügbar sein. Passend dazu wird man den Adora 24 mit mSATA sowie einem schlanken und rahmenlosen Display in den Messehallen in Nangang ausstellen.

Frische Mainboards für Intels „Haswell“-Prozessoren

Ebenfalls auf der CeBIT 2013 eingeführt wurde die Gaming-Reihe der Z77-Mainboards. Diese sollen pünktlich zum Start von Intels „Haswell“-Prozessoren mit diversen Neuerungen auf sich aufmerksam machen. Marketingtechnisch spricht man hier von „Speed“, „Sound“ und „Stability“. Letzteres umfasst Military Class IV-Komponenten mit neuen „dark caps“, die Temperaturen von bis zu 260 °C aushalten sollen. Bei „Sound“ verbaut man einen hochwertigen SoundBlaster-Chip mit einem eigenen Amplifier für die Kopfhörer-Buchse. Zu „Speed“ zählen „SuperRAID“ samt einer implementierten Software-Vollversion für RAM-Disks, OC Genie 4 und ein Killer NIC-Netzwerkchip.

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Das MSI Z87A-GD65 GAMING

Speziell für prädestinierte Overclocker wird man für die vierte Generation der Intel-Core-CPUs die mPower-Reihe auf Z87 aktualisieren. Diese soll mit einem sechs oder gar acht-schichtigen PCB aufwarten, Platz für eine gute Isolierung rund um den CPU-Sockel für LN2-Versuche bieten und mit einem CMOS-Clear-Button, Debug-LEDs, Multi-BIOS oder leicht abzugreifenden Spannungs-Messpunkten weitere wichtige Features für Übertakter erhalten. „AudioBoost“, der eigene Amplifier, soll ebenso auf diesen Mainboards Einzug halten.

TwinFrozr IV-Kühler für Grafikkarten

Während der CeBIT 2013 teaserte MSI in Hannover auch ein neues Design für seine Grafikkarten an. Dieses wird in Kürze in Form der TwinFrozr IV-Generation erscheinen. Zu den Features zählen die hochwertigen Bauteile der Military Class-IV-Reihe, das an die Gaming-Notebooks angepasste schwarz-rote Design sowie zwei große 10-cm-Lüfter mit „PropellerBlade“ und ein starker Kupferkühler samt aufwendiger Heatpipe-Konstruktion (fünf an der Zahl). Die neuen Grafikkarten sollen in Form einer Gaming- und Lightning-Version in den Handel kommen.

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Das neue Design der TwinFrozr-IV-Grafikkarten

Weiteres Highlight der kommenden Grafikkarten-Modelle von MSI soll die „Gaming-App“ werden. Die Hersteller-eigene Software stellt mit „Gaming“, „Eco“ und „Default“ drei verschiedene Profile bereit. Während man sich bei „Default“ strikt an die Vorgaben des jeweiligen Grafikchip-Herstellers hält, dreht man bei den beiden anderen Modi an den Reglern für die Taktraten und der Lüftergeschwindigkeit. Die Gaming-Karte soll im schwarz-roten Design daherkommen, die Lightning-Version hingegen, welche später im Übrigen auch auf Performance-Chips zum Einsatz kommen soll, dem gelb-schwarzen Look der mPower-Mainboard-Reihe angepasst werden.

So weit erst einmal unser Einblick auf die Computex-Highlights von MSI. Wir haben jedoch noch nicht alle Details verraten (dürfen)... ;-)

 

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Kommentare (3)

#1
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Registriert seit: 05.08.2012

Oberbootsmann
Beiträge: 937
Das TwinFrozr-IV Design gefällt mir eig. Nur dieser Aufkleber ist nicht so toll.
#2
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Registriert seit: 16.12.2005
Augsburg
[online]-Redakteur
Beiträge: 14504
Das kommt auf den Bildern leider nicht so zur Geltung. Es ist der Drache, welchen man vielleicht schon von den Notebooks her kennt.
Ein einfacher Aufkleber ist das aber nicht. Das ist eine Gravierung.

Insgesamt machen die TwinFrozr IV-Kühler einen sehr hochwertigen Eindruck - kein Vergleich mehr zu TwinFrozr III. Mal schauen, wann die ersten Modelle kommen. :)
#3
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Kapitänleutnant
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Die sollen dann aber bei allen Modellen der Twin-Frozr IV-Reihe die großen Lüfter verwenden und nicht die kleinen wie z. B. bei meiner GTX 660 Ti.
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