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Acer Aspire R7 mit neuartigem Display-Gelenk

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acer2011Im Rahmen eines groß angelegten Presseevents hat Acer heute mit dem Acer Aspire R7, das vorab dank eines ungewöhnlichen Teasers als Star-Trek-Notebook durch das Netz wanderte, ein neues Touch-Notebook vorgestellt – und wer dabei in den letzten Monaten dachte, wir hätten schon alle interessanten Konzepte gesehen, der irrt.

Acer stellt beim neuen Aspire R7, bei dem es sich um ein 15-Zoll-Notebook (nein, kein Ultrabook) handelt, genau genommen recht viel auf den Kopf, was wir von normalen Notebook-Designs kennen. Das Herzstück des R7 ist das neue „Ezel Hinge"-Gelenk, sodass sich das Display von der Baseunit abheben lässt und frei über dem Top-Case „schwebt" oder bei Bedarf auch zur gegenüber sitzenden Person gedreht werden. Durch diese Flexibilität will Acer die Verbindung von „Touch and Type" verbessern, denn das Display sitzt wesentlicher näher am Nutzer und kann entsprechend auf kürzeren Wegen bedient werden. Damit dieses Konzept aber sinnvoll wird, muss auch die Tastatur, die sozusagen auf der unteren Etage des R7 sitzt, wesentlich näher an den Nutzer rücken – und das führt dazu, dass Acer auf dem eigentlichen Top-Case einiges auf den Kopf stellen muss, denn die Tastatur sitzt beim Aspire R7 vor dem Touchpad. Wie sich das auf die Usability auswirkt, wird sich erst noch in ausführlichen Langzeit-Praxistests zeigen müssen.

Das IPS-Display versteckt sich, wie es Touch-Geräten üblich ist, natürlich hinter einer Glasscheibe, die Auflösung liegt bei 1920x1080 Bildpunkten. Das Aspire R7 wird es in zahlreichen verschiedenen Konfigurationen geben, bislang ist die Rede von einem i5-Prozessor, maximal 12 GB an Arbeitsspeicher und in der Top-Konfiguration einer 256 GB fassenden SSD als Massenspeicher.

Design-technisch führt das „Ezel Hinge"-Gelenk dazu, dass der Deckel des R7 sehr fragmentiert ist. Davon einmal abgesehen, weiß das R7 optisch aber durchaus zu überzeugen. Die Materialgüte und Haptik des Gehäuses fällt angenehm hochwertig aus. Ein Leichtgewicht ist der 15-Zöller nicht, als wirklich hochmobil sollte das R7 aber nun wirklich nicht angesehen werden. Anschlusstechnisch bietet Acer beim R7 auf der linken Seite des Gehäuses zwei USB-3.0-Ports und zur Bildausgabe einen HDMI-Port sowie einen Display-Port, während auf der rechte Seite ein dritter USB-Anschluss und der Card-Reader zu finden sind – allzu üppig meint es Acer mit den Anschlüssen also nicht gemeint zu haben.

Das Acer Aspire R7 wird am 14. Mai eingeführt, für die günstigste Konfiguration nennt Acer einen UVP von 999 Euro.

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Kommentare (12)

#3
Das Gerät kann komplett zum Tablet geklappt werden, ist hier nur nicht gezeigt in der Fotostrecke. Trotzdem ist das Ding viel zu schwer als Tablet, da muss es ja dauernd auf'n Schoß gehalten werden.
#4
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Registriert seit: 20.11.2009
Mark Brandenburg
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1363
Wie krampfhaft etwas neues entwickelt wird, obwohl keinerlei Bedarf besteht.
#5
Registriert seit: 23.09.2009

Kapitänleutnant
Beiträge: 1928
So schlecht ist die Idee doch garnichtmal, gut, das Touchpad und die Tastatur sind falsch herum, kp wie man auf so eine Idee kommt :fresse:

Des ding als 13 Zöller mit einer weniger übertriebenen Ausstattung (i3 oder A8 APU, 125er SSD oder sogar eine HDD und Laufzeit von 6-8std) für um die 500-600€ würde ich mir sofort fürs Studium holen.
#6
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Registriert seit: 12.09.2006
Berlin ist Vorort davon
Admiral
Beiträge: 11987
Zitat [email protected];20562590
Das Gerät kann komplett zum Tablet geklappt werden, ist hier nur nicht gezeigt in der Fotostrecke. Trotzdem ist das Ding viel zu schwer als Tablet, da muss es ja dauernd auf'n Schoß gehalten werden.



Laut golem kann es eben nicht komplett zusammen geklappt werden, es bleibt immer leicht schräg offen da keine aussparung für das Gelenk da ist
#7
Registriert seit: 13.06.2006
Würzburg
Fregattenkapitän
Beiträge: 2928
Zitat SaKuLification;20562593
Wie krampfhaft etwas neues entwickelt wird, obwohl keinerlei Bedarf besteht.


4:3 dran und nen Nubsi in die Tastatur, dafür die Maustasten (Hardware!) "vor" die Tastatur gelegt und das Touchpad ersatzlos gestrichen -> Sofort gekauft.
#8
customavatars/avatar132261_1.gif
Registriert seit: 29.03.2010
Rhein-Main
Moderator
Beiträge: 19646
klassischer Fall von "Innvationswahn".
#9
Registriert seit: 31.07.2012

Vizeadmiral
Beiträge: 6878
Wollen o kaufen???
#10
Registriert seit: 13.05.2013

Matrose
Beiträge: 1
Wenn man sich mal die Idee dahinter anschaut, vielleicht doch nicht so verkehrt
http://youtu.be/SE_gIOeZloQ
#11
Registriert seit: 25.12.2012

Hauptgefreiter
Beiträge: 196
Scheint ja nicht viele zu geben, welche das Teil besitzen.

Bei mir dient es als privates Gerät und leider nicht im Berufsalltag. Da hat mein Arbeitgeber seinen Standard und es dürfen somit nur eigene Geräte sein und die sind leider nicht unbedingt am Markt für tolles Design oder fancy features berühmt, eher wie ein Volvo vor 30 Jahren.

Wie auch immer, das Gerät hat genau die richtige Größe, denn durch das FullHD-Display kann man sonst kaum noch etwas erkennen, wenn man da mit 12 Zoll oder gar noch weniger und einem Standard-Desktop zu arbeiten.

Die Tastatur und das Touchpad haben sicherlich auch nicht den Anspruch, genau die richtige Qualität und Anordnung für ein Arbeitstier zu haben. Zwar läßt sich gut mit der Tastatur schreiben und auch das Pad läßt sich nutzen, aber für Dauertipper fehlt die Handballenauflage und bei einem 17(,3)" Notebook fällt die Tastatur angenehmen groß aus - aber auch damit möchte man nicht wirklich seinen Arbeitstag verbringen.

Deshalb hängt mein Acer ohnehin an einem 27" Monitor samt Tastatur und richtiger Maus für den stationären Betrieb und der Touchscreen als Zweit-Bildschirm oder abgeschaltet. Aber so war es bei meinem 17,3" Dell Inspiron SE bisher auch.

Dafür kann man sich aber mit dem Acer gut und gerne mal in die verschiedensten Positionen auf dem Sofa oder am Esstisch begeben und den Bildschirm so nutzen wie man mag: als Tablet mit Touch-only oder als Aufsteller in bequemer Sitzposition, statt das Tablet immer mit der Hand schräg zum Blickwinkel festhalten zu müssen, oder mehr nach vorne gezogen mit Tastatur sichtbar und Touchpad verdeckt. Echt genial!

Dank der Ultrabook-Ausstattung bleibt das Gewicht erträglich, die Schnittstellenanzahl überschaubar (3x USB 3.0 und zusätzlich 1x USB 2.0 an der LAN/VGA-Peitsche, SDCard, Audio), bietet aber dank beleuchteter Tastatur und 4x 8 Watt Lautsprechern für die Dolby Theater Software und dem gelungenen Gesamtdesign eine angenhme Erleichterung: die Lüfter gehen nach hinten weg, statt links+rechts und unten, wo dann Hände + Beine leiden müssen.

Mein SE verfügte über eine Kepler GT650m Grafikkarte, nun ist eine GT750m eingebaut. Groß dürfte der Unterschied nicht sein, aber Games mit FullHD-Auflösung sollten sich immer noch spielen lassen.

Schmerzlich vermisst habe ich aufgrund der kleinen Baugröße die Ausbaumöglichkeiten. Bei der aktuellen Serie - Achtung: Haswell + Pen-Digitizer kommen ab Ende November in den Handel - gibt es einen 2,5" HD Einbauplatz und einen mSata-Slot sowie einen freien RAM-Sockel, der zweite RAM-Sockel wurde eingespart und 4Gb fest auf das Motherboard gelötet, so dass man entweder mit den ausgelieferten 8Gb leben muss oder nur maximal 12Gb nutzen darf.

Kurzum, genau mein Wunschgerät, da meine aktuellen Bedürfnisse genau getroffen wurden mit dem tollen Design.

Alternativen mit ähnlichen Design gibt es auch von Sony (Vaio Fit Multi-flip) oder Asus (Taichi 21/31) und Lenovo (Ideapad), aber nur Sony bietet noch bei einem vollverwertigen Tablet Modus eine Nvidia GPU als Option an.

Gute Idee und sehr gut umgesetzt.
#12
Registriert seit: 25.12.2012

Hauptgefreiter
Beiträge: 196
Acer startet den Ausverkauf für die Haswell Serien. Aktuell ist die Serie 571G und die neuen Geräte werden ab 21. November ausgeliefert.

Beim Ausverkauf bekommt man 150€ durch Acer direkt als Cash back sprich Geld auf's Konto überwiesen.

Das Teil hat bis auf die Display-Abdeckung ein Cover mit Magnesium-Aluminium-Legierung bzw. beim Gelenk nur Alluminium. BF4, CoD:Ghosts, alles dank GT750m und FHD sehr gut spielbar. auch mit Ivy Bridge i5 und i7.

Günstiger kommt man an ein Convertible mit soviel Power aktuell nicht heran.
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