> > > > Acer: Ultrabooks werden 25-35 Prozent der Notebook-Produktion ausmachen

Acer: Ultrabooks werden 25-35 Prozent der Notebook-Produktion ausmachen

PDFDruckenE-Mail

Erstellt am: von

Acer Logo Aufgrund der noch sehr hohen Geräte-Preise blieb der Erfolg der flachen Ultrabooks bislang eher überschaubar. Wie das Branchenmagazin DigiTimes nun berichtet, blicke das taiwanesische Unternehmen Acer dennoch mit großer Zuversicht  in die Zukunft. So soll 2012 die Ultrabook-Produktion zirka 25-35 Prozent der gesamten Notebook-Herstellung in Anspruch nehmen.

Das erste Acer-Ultrabook „Aspire S3“ weißt ein Quartal nach Marktstart Verkaufszahlen von 250.000 bis 300.000 Einheiten auf. Noch im zweiten Quartal dieses Jahres soll die zweite Generation der flachen Acer-Laptops folgen. Auch die dritte Generation ist schon in der Diskussion. So plane man den Release einer weiteren Geräte-Reihe noch in 2012.

Acer-Aspire-S3 offen hwl
Für das erste Quartal dieses Jahres rechnet der Notebook-Hersteller mit einem Produktions-Rückgang von zirka 10-15 Prozent. Im gesamten Jahr 2012 soll die Notebook-Produktion dennoch um ungefähr 10 Prozent steigen.

Inwiefern der Optimismus seitens Acer gerechtfertigt ist, werden die kommenden Monate zeigen.

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (8)

#1
customavatars/avatar123657_1.gif
Registriert seit: 20.11.2009
Mark Brandenburg
Leutnant zur See
Beiträge: 1244
Ich meine wenn sie die auch verkaufen wollen, dann müssen sie einiges in der Entwicklung tun (besonders was Bildschirm, Anschlüsse und Robustheit angeht).
#2
customavatars/avatar141311_1.gif
Registriert seit: 30.09.2010
Fürth/Berlin
Bootsmann
Beiträge: 615
Mich nervt an Ultrabooks hauptsächlich das fehlende Laufwerk.
Das ist dann Ausschlusskriterium - die Dinger sollen so mobil wie möglich sein, und dann muss man jedes
Mal n externes Laufwerk mitschleppen. Es sei denn, man kommt ohne aus. Ist bei mir aber nicht der Fall.
#3
customavatars/avatar123657_1.gif
Registriert seit: 20.11.2009
Mark Brandenburg
Leutnant zur See
Beiträge: 1244
Die Meisten kommen nun mal ohne Laufwerk aus;)
#4
Registriert seit: 20.01.2011

Stabsgefreiter
Beiträge: 270
Neue Technologie ist schön und nett, aber hier treibt es die Masse der Leute mit ihren Wünschen genau in eine Richtung, die mir nicht gefällt. Ultradünne Notebooks haben folgende Vorteile:
- leicht
- dünn

Folgende Nachteile:
- Bauhöhe reicht nicht aus, um viele standardisierte Anschlüsse zu ermöglichen
- Bauhöhe ist so gering, dass eine Leistungsfähigke CPU oder GPU nicht mehr gut genug gekühlt werden kann. Selbst wenn die Fläche existiert, ist der Abtransport dieser durch die geringe Bauhöhe technisch sehr eingeschränkt
- Die Höhe führt zu neuen Baumethoden wie dem direkten Auflöten von Speicherzellen, so dass der Einbau einer dedizierten SSD nicht mehr möglich ist
- Auch andere komponenten, die industriell eine gewisse Bauhöhe haben können nicht mehr eingebaut werden
- Die Bauhöhe beschränkt auch die Höhe des Akkus, was bedeutet, dass das leichte und dünne Ultrabook nur eine geringe Akkulaufzeit hat

Meine (persönliche) Meinung: So einen fetten Brummer muss ich zwar nicht unbedingt haben, aber ich habe nichts gegen die "Standardhöhe" früherer Laptops. Ich will mein Notebook aufrüsten können (Festplatte, Arbeitsspeicher und toll sind auch MXM-Slots für Grakas oder supertoll auch ein Slot für ne CPU). Alles innerhalb von 2,5 Kilogramm ist völlig akzeptabel und innerhalb dieses Gewichts kann das Ding mit Technik vollgestopft werden, bis es nicht mehr geht. Da passt dann auch alles rein. Außerdem stoße ich mit meinem Laptop im Rucksack auch mal gerne wo gegen. Ob die Ultrabooks dann überhaupt noch "mobil" sind, weil sie wesentlich weniger aushalten, ist dann ein weiterer Kritikpunkt. Imho entwickelt sich der Markt in die völlig falsche Richtung (technisch gesehen), aber die Nachfrage ist da, also bekommt der blöde Kunde sein blödes Produkt. Lieber n etwas größeres Ding, was dann auch wirklich mobil ist, lange durchhaält, stabil ist, ne ordentliche Leistung bringt und so viele Anschlüsse hat, dass ich niemals Angst wegen Kompatibilitätsproblemen haben muss. Wenn ich dann noch Komponenten um/aufrüsten kann, steht der Sieger fest. Der Rest wie Displayeigenschaften, Tastatur usw. hängen nicht davon ab, ob ich nun ein Ultrabook oder n Brummer habe, womit das irrelevant im Vergleich wird.
#5
Registriert seit: 10.08.2004

Stabsgefreiter
Beiträge: 310
Ah ja jetzt sind also alle die dünne Geräte haben wollen blöd. Es gibt eben mehrere Anwendungsbereiche. Manche haben das Notebook als alleiniges Gerät und brauchen eben mehr Leistung und Anschlüsse. Andere nutzen das Teil überwiegend unterwegs und wollen keine 2,5 kg mitschleppen. Die brauchen dann auch keine Rechenleistung von nem Quadcore und schneller Grafikkarte.

Ich frag mich wo dein Problem liegt. Es werden auch weiterhin 15" Klopper produziert. Ultrabooks sind nur eine Weiterentwicklung der Subnotebooks, die es schon ewig gibt.

Das die aktuellen Ultrabooks noch Probleme haben ist unbestritten, manche Entscheidungen die die Hersteller fällen sind einfach nur dämlich. Die sollten den Fokus nicht zu sehr auf die Höhe legen.

Aber du pauschalisierst zu sehr.
Das Asus UX31 hat nen 50 Wh Akku. Das ist nun wirklich nicht sehr wenig.
Das Toshiba hat hingegen sehr viele Schnittstellen. 3x USB (auch 3.0), HDMI, VGA, Ethernet. Alles in Standardausführung.

Das Problem ist, das kein Gerät perfekt ist. Bisher hat jedes Gerät ne kleine Macke (oder gleich viele, wie das Acer)
#6
Registriert seit: 20.01.2011

Stabsgefreiter
Beiträge: 270
Okay, bei der Pauschalisierung hast du recht - da sind einige Pferde mit mir durchgegangen. Jedoch schätze (!) ich, dass es im Falle eine Notebooks nicht 35% der Leute sind, die so etwas BRAUCHEN. Es ist mal wieder ein Hype, der wie ein verspäteter Schluckauf des Macbook Air wirkt. Die Limitierung solcher Modelle dürfte recht klar sein und mit nem Laptop, der so viele Beschränkungen hat arbeite ich nicht, spiele ich nicht und somit bleibt nur noch surfen und Videos gucken. Videos genieße ich lieber auf nem großen Bildschirm und surfen kann ich auch mit nem Handy und allen anderen Notebooks.

Einzig für ne äußerst leichte Tippmaschine mit Internetanschluss und rudimentären Funktionen kann man sowas gebrauchen - und ich bezweifle stark, dass 35% aller Kunden >1000 € dafür ausgeben wollen. 5% okay. 10% vllt. auch noch. Aber alles darüber ist ein induzierter Hype. Und wenn die Kunden feststellen, dass sie 1k € für n besseres Smartphone ausgegeben haben, geht das Geheule wieder los (Delta der 10% zu den 35%). Nicht dass es mein Problem wäre, aber das Geld könnte man wo anders besser investieren.
#7
customavatars/avatar29493_1.gif
Registriert seit: 07.11.2005
Freecastle / Swimming Württem-Mountain
Vizeadmiral
Beiträge: 6253
Zitat Shevchen;18262289
Okay, bei der Pauschalisierung hast du recht - da sind einige Pferde mit mir durchgegangen. Jedoch schätze (!) ich, dass es im Falle eine Notebooks nicht 35% der Leute sind, die so etwas BRAUCHEN. Es ist mal wieder ein Hype, der wie ein verspäteter Schluckauf des Macbook Air wirkt. Die Limitierung solcher Modelle dürfte recht klar sein und mit nem Laptop, der so viele Beschränkungen hat arbeite ich nicht, spiele ich nicht und somit bleibt nur noch surfen und Videos gucken. Videos genieße ich lieber auf nem großen Bildschirm und surfen kann ich auch mit nem Handy und allen anderen Notebooks.

Einzig für ne äußerst leichte Tippmaschine mit Internetanschluss und rudimentären Funktionen kann man sowas gebrauchen - und ich bezweifle stark, dass 35% aller Kunden >1000 € dafür ausgeben wollen. 5% okay. 10% vllt. auch noch. Aber alles darüber ist ein induzierter Hype. Und wenn die Kunden feststellen, dass sie 1k € für n besseres Smartphone ausgegeben haben, geht das Geheule wieder los (Delta der 10% zu den 35%). Nicht dass es mein Problem wäre, aber das Geld könnte man wo anders besser investieren.


Naja, jetzt wird's philosophisch. "Brauchen" im Sinne von zwingend notwendig für Beruf/Ausbildung/... tun die wenigsten ein Notebook. Und die, die trotzdem eins haben wollen, für die ist ein Ultrabook m.E. sehr wohl sinnvoller als ein konventionelles Notebook. Transportabel fast wie ein Tablet, komfortabel fast wie ein Notebook. Mehr als 2 USB-Anschlüsse braucht eh kaum jemand, starke Kühlleistung für anspruchsvolle Anwendungsgebiete ebensowenig. Die Akkulaufzeit ist i.d.R. gar nicht mal so niedrig - bei den ersten hier vorgestellten Geräten ist sie jedenfalls länger als beim typischen 500€-Notebook.

Ultrabooks sind eigentlich etwas, was es schon viel eher hätte geben sollen. Dann bräuchte es diese scheußlichen Tablets nicht, die inzwischen nichts anderes sind als ein Smartphone mit hosentascheninkompatiblem Display.

Und dann ist die Abgrenzung zwischen den verschiedenen Computerkategorien auch endlich wieder vernünftig. Desktop-PC (am besten Bildschirm und Rechner in einem Gerät) fürs Arbeiten, Multimedia zuhause, Spiele und rechenintensive Anwendungen. Ultrabook für die Arbeit, Smartphone für unterwegs.

Preislich wird das ebenfalls schnell nach unten gehen. In zwei Jahren stehen 700€-Ultrabooks in den Läden.
#8
customavatars/avatar39948_1.gif
Registriert seit: 10.05.2006

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1356
"Desktop-PC (am besten Bildschirm und Rechner in einem Gerät) fürs Arbeiten, Multimedia zuhause, Spiele und rechenintensive Anwendungen. Ultrabook für die Arbeit, Smartphone für unterwegs."

Ich brauch dafür nur ein Notebook. Für zu Hause wäre eine Thunderbolt-Grafikkarte ganz nett. Gibts aber nicht, weil sich Leute wie du lieber 2 Sachen kaufen. ;)
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

MSI GE70 mit GeForce GTX 860M im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/MSI_GE70/MSI_GE70_TEASER_KLEIN

Das GS70 bedeutete für MSI einen Neuanfang im Notebook-Segment, denn nach Jahren der auffälligen und leicht prolligen Gaming-Maschinen wurde erstmalig ein schlichtes und zeitloses Gerät vorgestellt. Diese Richtung verfolgt man nun mit der Neuauflage des GE70 weiter, das gleichzeitig bereits mit... [mehr]

Dell Venue 11 Pro im Test

Logo von IMAGES/STORIES/REVIEW_TEASER/DELL-VENUE-PRO-11-12-950X629

Nimmt man die Zahl der Neuheiten als Maßstab, so ist Windows 8 vor allem im Tablet-Bereich ein voller Erfolg. Fast alle namhaften Hersteller haben zumindest ein Modell im Angebot, als Wachstumsmotor offenbart sich dabei derzeit vor allem das Segment unterhalb von 10 Zoll. Mit dem Venue 11 Pro geht... [mehr]

Schenker Technologies XMG P504 Pro mit GTX 880M im Test

Logo von IMAGES/STORIES/REVIEW_TEASER/SCHENKER_P504_TEASER_KLEIN

Vor kurzem hat NVIDIA seine mobilen Grafikkarten auf den neuesten Stand gebracht und damit, wenn auch teilweise, die Maxwell-Technik angestoßen. Nachdem wir bereits ein Gerät mit der GeForce GTX 860M auf den Prüfstand stellen konnten, folgt nun das neue Top-Modell, die GeForce GTX 880M. Verbaut... [mehr]

Interessante Workstation: Das Lenovo ThinkPad W540

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2013/LENOVO

Mit dem Lenovo ThinkPad W540 hat es vor Kurzem eine neue, interessante Workstation auf den Markt geschafft, die sich je nach Ausstattung bei Preisen um die 1.600 Euro bewegt und damit eher im Einstiegssegment anzutreffen ist. Trotzdem kann sich die Hardware-Ausstattung sehen lassen. Zu einem Preis... [mehr]

Lenovo IdeaPad Y510P im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/LENOVO_Y510/LENOVO_Y510_TEASER_KLEIN

Fällt der Name Lenovo, denken die meisten Anwender sicherlich nicht an performance-orientierte Gaming-Geräte, sondern an Thinkpad-Arbeitstiere oder flexible Yoga-Ultrabooks. Mit dem Y510p hat Lenovo aber auch ein Gerät im Portfolio, das für Gamer interessant ist, denn es bietet zwei GeForce GT... [mehr]

Gebaut wie ein Panzer - Dells Latitude Rugged Extreme-Notebooks

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2013/DELL_2013

Wer ein wirklich belastbares Notebook - auch für den Außeneinsatz - benötigt, muss mit einer recht überschaubare Auswahl rechnen. Neben Panasonics Toughbooks sind vor allem Dells ATG- und XFR-Modelle für ihre Robustheit bekannt. Mit zwei neuen Rugged-Modellen möchte Dell seine Expertise in... [mehr]