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ASUS XG-U2008 mit 2x 10GBase-T und 8x 1GBase-T soll nur 249 US-Dollar kosten

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asusDerzeit bahnt sich eine Beschleunigung für Consumer-Netzwerkinstallationen an. Nicht nur verbauen Mainboard-Hersteller in ihren Workstationboards vermehrt 10GBase-T-Netzwerkcontroller, auch wird die dazugehörige Netzwerkinfrastruktur immer günstiger angeboten. Musste für einen 8-Port-Switch vor wenigen Monaten noch ein vierstelliger Betrag ausgegeben werden, sind es aktuell nur noch 700 bis 800 Euro. Dieser Trend wird derzeit auch von einem neuen Standard unterstützt: IEEE 802.3bz soll 2,5- und 5-GBit/s-LAN über bestehende Cat 5e und Cat 6 Netzwerkkabel möglich machen.

ASUS hat mit dem XG-U2008 nun einen neuen Netzwerkswitch vorgestellt, der 2x 10GBase-T und 8x 1GBase-T bietet und das zu einem Preis von 249 US-Dollar. Alle Ethernet-Ports sind per RJ45-Anschluss ausgeführt und unterstützen die Standards IEEE 802.3an 10GBASE-T, IEEE 802.3u 100Base-TX Fast Ethernet und IEEE 802.3ab 1000BASE-T Gigabit Ethernet. Die Forwarding Rate liegt bei 100 MBit/s bei 148.8000 Packets/s und bei 1.000 MBit/s bei 1.480.000 Packets/s. Zu den beiden 10GBase-T-Anschlüssen macht ASUS keinerlei Angaben. Über das komplette Switch-Fabric können bis zu 56 GBit/s übertragen werden und dies durch einen Jumbo Frame mit bis zu 16 kB und einem Buffer Memory von 2 MB unterstützt.

Alle zehn Ethernet-Ports sind unmanaged, großen Einfluss auf die Funktionsweise der einzelnen Ports hat der Nutzer damit nicht. Eine rote, weiße und blaue LED an der Front zeigen dem Nutzer an, ob überhaupt ein Kabel im jeweiligen Port vorhanden ist und ob dieses mit 1.000 MBit/s oder gar 10.000 MBit/s arbeitet. Das Gehäsue des ASUS XG-U2008 ist komplett in hellem und gebürstetem Aluminium gehalten. Die Abmessungen betragen 240 x 125 x 27 mm bei einem Gewicht von 0,63 kg. Die maximale Leistungsaufnahme beträgt laut ASUS 16 W, das Netzteil des Switches ist für bis zu 18 W ausgelegt und wird von ASUS als externe Lösung umgesetzt.

Mit einer Konfiguration von 2x 10GBase-T und 8x 1GBase-T spricht ASUS nicht den Nutzer an, der möglichste viele 10GBase-T-Hardware miteinander verbinden möchte, sondern nur solche, die bestimmte Geräte wie ein NAS oder einen Server besonders schnell anbinden möchten, weitere Clients darauf aber auch mit 1.000 MBit/s zugreifen können. Der ASUS XG-U2008 ist derzeit noch nicht in Deutschland verfügbar. Wir haben beim Hersteller angefragt ob und wann dies der Fall sein wird.

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Kommentare (5)

#1
Registriert seit: 20.12.2003
Karlsruhe
Fregattenkapitän
Beiträge: 2567
Das soll wohl 1000 und 10000 Mbits heißen
#2
Registriert seit: 08.12.2012

Hauptgefreiter
Beiträge: 227
Komplett unmanaged? Nicht mal VLANs? Schade...
#3
customavatars/avatar90725_1.gif
Registriert seit: 01.05.2008
Willich
Bootsmann
Beiträge: 684
Asus macht keine Angabe wieviel Mbit/s die Backplane hergibt, liefert aber die Info der XG-U2008 würde Store & Forward verwenden, was die Kiste ein wenig langsamer macht. Ich bezweifel sehr stark, dass ausreichend viel oder hochwertiger Speicher für den Port Buffer verbaut wurde und frage mich echt wieso das kein Cut Through Switch ist, gerade wenn User mit 9000 Byte Frame Payload herumspielen wollen, was sich bei 10gig Ethernet ja erstmal anbietet.
#4
Registriert seit: 01.11.2004
Bärlin
Super Moderator
Mr. Alzheimer
Beiträge: 17863
Zitat Protoberance;24980570
Asus macht keine Angabe wieviel Mbit/s die Backplane hergibt, liefert aber die Info der XG-U2008 würde Store & Forward verwenden, was die Kiste ein wenig langsamer macht. Ich bezweifel sehr stark, dass ausreichend viel oder hochwertiger Speicher für den Port Buffer verbaut wurde und frage mich echt wieso das kein Cut Through Switch ist, gerade wenn User mit 9000 Byte Frame Payload herumspielen wollen, was sich bei 10gig Ethernet ja erstmal anbietet.


Die werden schon ~40GB Switch capacity haben. (hoffe ich mal)

Store and Forward macht die Kiste nicht langsamer, sondern erhöht die lediglich die Latenz. (was natürlich bei kleinen Paketen dann merklich bei der Gesamtperformance tritt) In dem Zuge wäre also der Einsatz von Jumboframe und S&F der bessere Weg, da eben weniger Einzelpakete unterwegs sind. Der Puffer muss entsprechend groß sein. Mal sehn, ggf. macht Asus ja noch Angaben zur Queue.
90% der Switche sind S&F, weil das einfach billiger ist in der Implementierung. CT musst du erstmal bauen und da braucht dann, gerade bei 10 oder gar 40GBE, schon extrem schnelle Prozessoren um das on the fly auseinander zufriemeln.
Des Weiteren kann CT bei unterschiedlichen Links garnicht funktionieren. Daher wird auch ein CT-Switch in dem Modus auf S&F zurückfallen. CT ist für Echtzeit gedacht. HPC oder Echtzeit-Feldbusse wäre hier eine Auswahl.

Die Gerätklasse ist aber deutlich über dem, was sich der Consumer oder KMU hinstellt.
#5
Registriert seit: 11.10.2009

Bootsmann
Beiträge: 521
Optisch schon ein schickes Gerät
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