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ASUS präsentiert WLAN-Repeater im Würfel-Format

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asusIn jüngster Vergangenheit hat ASUS bei der Netzwerk-Hardware vor allem durch auffällige Designs mit bis zu acht externen Antennen auf sich aufmerksam gemacht. Da wäre beispielsweise der ASUS RT-AC88U, der sogar Datenraten von 2.167 MBit/s im 5-GHz-Band erreichen soll. Wer gleich drei WLAN-Netzwerke aufspannen möchte, hat mit dem ASUS RT-AC5300 auch den passenden Router gefunden. Nun sind gerade die hohen Datenraten nur auf extrem kurze Distanzen zu erreichen, was ASUS dazu veranlasst einen Repeater vorzustellen, der sich in Technik und Optik an die bereits erwähnten Modelle angleicht.

ASUS RP-AC68U
ASUS RP-AC68U

Der RP-AC68U soll laut ASUS ein bestehendes WLAN nicht nur erweitern, sondern per Ethernet-Anschlüssen auch lokal verfügbar machen. Als Einsatzbeispiel nennt ASUS das Büro im Keller, welches das WLAN aus der Wohnetage aufnimmt und dort für bis zu fünf Geräte zugänglich macht. Gleichzeitig wird am Standort ein weiteres WLAN aufgespannt, welches über vier interne Antennen ausgestrahlt wird (MIMO 3 x 4, drei Sendeantennen und vier Empfangsantennen). Möglich sind ein WLAN im 2,4- und 5-GHz-Band. Per WLAN nach 802.11ac erreichen diese eine theoretische Datenrate von bis zu 1.300 MBit/s. Dazu sind Kanalbreiten von bis zu 80 MHz notwendig.

An Verschlüsselungen bietet der ASUS RP-AC68U WPA/WPA2-PSK, WPA/WPA2-Enterprise und WPS-Unterstützung. Der Betrieb ist als Repeater, Access Point oder Media Bridge möglich. Zur lokalen Verteilung des Netzwerks sieht ASUS fünf Gigabit-Ethernet-Ports vor. Angebunden werden kann auch ein USB-Datenträger per USB-3.0-Schnittstelle.

ASUS RP-AC68U
ASUS RP-AC68U

Die LED-Beleuchtung am Gehäuse gibt Auskunft über die WLAN-Signalstärke, die erweitert werden soll. Sie kann per Touch-Panel auf dem ASUS-Logo an der Front ein- und ausgeschaltet werden. Der ASUS RP-AC68U misst 178 x 106 x 106 mm bei einem Gewicht von 870 g. Er ist damit ein länglicher Würfel, der auf den kurzen Seiten steht. Auf der Unterseite sind vier Standfüße vorhanden, während sich alle Anschlüsse und Bedienelemente auf der Rückseite befinden. Bei der Optik behält sich ASUS an den Seiten eine mattschwarze Oberfläche vor, die von einem roten LED-Streifen in der vertikalen unterbrochen wird. Die obere Abdeckung ist mit den bekannten Maja-Mustern der aktuellen ROG-Designs versehen.

Der ASUS RP-AC68U ist bereits verfügbar und kostet dann 165 Euro - nicht lieferbar wird er ab 149 Euro gelistet.

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Kommentare (6)

#1
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Registriert seit: 13.07.2007
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Beiträge: 338
Wieviel dürfte so ein Gerät wohl kosten damit es interessant/ brauchbar ist?
#2
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Flottillenadmiral
Beiträge: 5429
Bei vielen Shops ist der Repeater für 150-160€ gelistet.

Ob im Range extender mode dann tatsächlich ein vorhandenes WLAN erweitert und zusätzlich die LAN-Anschlüsse benutzt werden können ist die Frage. Auf der ASUS Seite wird nämlich nicht genauer auf diesen Modus eingegangen. Wenn dem aber wirklich so ist, was ich hoffe, dann werde ich meinen ASUS EA-AC87 wieder verkaufen, dieser kann nämlich wirklich nur Access point mode und Media bridge mode.
Da ich den EA-AC87 auch als Vorgänger betrachte, welcher auch aktuell so 130-140€ neu kostet (zum Glück habe ich meinen gebraucht für 60€ bekommen), würde ich die 150€ schon als fair betrachten da ich in meinem Fall so gar einen extra Repeater auch noch sparen würde.
#3
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Großadmiral
Beiträge: 14850
Also einen Repeater bräcuhte ich, da leider in bestimmten Ecken und im Garten das Wlan zu schwach ist, wichtig wäre wirklich zu wissen ob man in dem Modus auch die Lan Anschlüsse nutzen kann.
#4
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www.twitter.com/aschilling
[printed]-Redakteur
Tweety
Beiträge: 29102
Wir haben mal bei ASUS nachgefragt, wie es um die Funktion der Ethernet-Anschlüsse bestellt ist, wenn der Router als Repeater betrieben wird.
#5
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Registriert seit: 13.07.2007
Mainz Ebersheim
Stabsgefreiter
Beiträge: 338
Top. Danke :).
#6
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Registriert seit: 22.07.2005
Landkreis Mainz-Bingen
Flottillenadmiral
Beiträge: 5429
Was mich noch interessieren würde ist ob die Adaptive QoS Einstellungen des Routers auch beim Repeater greifen, das wäre etwas wofür ich gerne einen Aufpreis zahlen würde.
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