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Deutsche Telekom startet morgen „WLAN TO GO“

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telekom2Die Anfang März bekanntgegebene Kooperation zwischen der Deutschen Telekom und dem spanischen Anbieter Fon soll ab morgen mit der Auslieferung des ersten „WLAN TO GO“-tauglichen Routers starten. Beide Unternehmen hatten erklärt, das Teilen des eigenen Internet-Zugangs per WLAN auch in Deutschland etablieren zu wollen, bis Ende 2016 sollen weit mehr als zwei Millionen Kunden der Deutschen Telekom die entsprechende Option anbieten.

Neben der entsprechenden kostenlosen Tariferweiterung ist dafür auch spezielle Hardware erforderlich, die die Telekom in Form des Speedport W 724V bereits vor zwei Monaten im Rahmen der CeBIT in Hannover präsentierte. Nun sollen Interessenten den neuen Router ab dem morgigen Dienstag erwerben und damit „WLAN TO GO“ anbieten können. Für einmalig knapp 150 oder monatlich circa 5 Euro erhalten Käufer dabei einen unter anderem VDSL- und FTTH-fähigen Router, der Endgeräte entweder per WLAN entsprechend des Standards 802.11 b/g/n/ac in 2,4- oder 5,0-Gigahertz Netzen oder per Netzwerkkabel mit bis zu einem Gigabit pro Sekunde einbindet. Für Telefone stehen zwei a/b-Ports sowie eine integrierte DECT-Basis zur Verfügung. Komplettiert wird die Ausstattung unter anderem von zwei USB-2.0-Schnittstellen für externe Massenspeicher oder Drucker, der Unterstützung der hauseigenen IPTV-Receiver sowie nicht näher beschriebenen NAS-Funktionalität.

Laut Telekom gibt es allerdings eine wichtige Einschränkung: Der von Huawei, Arcadyan und SerComm produzierte Speedport W 724V kann nur an sogenannten IP-Anschlüssen betrieben werden, Nutzer klassischer Analog- oder ISDN-Anschlüsse können das neue Modell nicht verwenden respektive nach aktuellem Stand die „WLAN TO GO“-Option nicht buchen. Dem Bonner Konzern zufolge wird das über „WLAN TO GO“ anfallende Datenvolumen nicht auf das künftige Drosselungskontingent angerechnet, zudem besteht kein Haftungsrisiko durch die „eventuelle gesetzeswidrige Nutzung durch Dritte".

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Kommentare (44)

#35
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Oberleutnant zur See
Beiträge: 1421
Zitat Naennon;20731587
Also wer wirklich drüber nachdenkt, sich das Ding zu holen damit Hinz und Kunz drüber surfen, tut mir leid.

Es ist nicht nur ne Frechheit der Telekom, sondern auch noch höchst gefährlich für Privatpersonen bzgl Haftung jedweder Art.


Nö, ist es nicht... Wo das eine Frechheit sein soll erschließt sich mir nicht, da es lediglich ein Angebot ist, keine Pflicht...

Und ein Haftungsproblem gibt es auch nicht - Die Daten des "öffentlichen" Teils werden nur über deinen Anschluss getunnelt und dann irgendwo bei der Teledoof ausgekoppelt...
Nutzer des öffentlichen Teils müssen sich bei der Telekom authentifizieren... Sprich es ist nachher nachvollziehbar, wer wann wo Schindluder gemacht hat...

Hättest du den Thread oder einen zugehörigen Artikel ansatzweise gelesen, wüsstest du das auch...
#36
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Registriert seit: 05.06.2008
Hennef
Kapitänleutnant
Beiträge: 2019
Also die Funktion ist auch deaktiviert, weil man sich um die Hotspots nutzen zu können registrieren muss.
Diese Daten werden dann mit dem jeweiligen Anschluss verknüpft und wenn man nun die Hotspot Funktion an seinem Router aktiviert kann man die zur Verfügung gestellten Hotspots der Telekom kostenfrei nutzen oder eben nicht.
#37
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Registriert seit: 21.01.2006

Kapitänleutnant
Beiträge: 2025
Sofern es wirklich so umgesetzt wird, dass Zugänge mit aktiviertem Hotspot die Drosselung umgehen können, wäre das doch abgesehen von Default-Aktivierung schon eine Motivation. Interessant wäre zu erfahren, wie die Telekom kontrollieren kann, ob man sich an die "Abmachung" hält und den Hotspot wirklich zur Verfügung stellt. Also welche Möglichkeiten existieren.. man könnte ja z.B. so weit gehen, den Hotspot zu aktivieren, aber die Antenne abmontieren um ohne WLAN-Sharing drosselfrei zu leben.

Im Übrigen fände ich die Default-Aktivierung auch nicht schlimm, sofern im gegebenen Ramen die Haftung klar bei Telekom läge. Immerhin könnte dies mittelfristig unser mobiles "Interneterlebnis" in Deutschland grundsätzlich verändern.

Der Zweck heiligt die Mittel.
#38
Registriert seit: 18.06.2001
Hessen
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Beiträge: 1421
Zitat Elmario;20737153
Sofern es wirklich so umgesetzt wird, dass Zugänge mit aktiviertem Hotspot die Drosselung umgehen können, (...)

Das war hier ein Hinrgespinst, glaube aber kaum dass die Teletubbies auf den Zug aufspringen...
Zitat
Interessant wäre zu erfahren, wie die Telekom kontrollieren kann, ob man sich an die "Abmachung" hält und den Hotspot wirklich zur Verfügung stellt. Also welche Möglichkeiten existieren.. man könnte ja z.B. so weit gehen, den Hotspot zu aktivieren, aber die Antenne abmontieren um ohne WLAN-Sharing drosselfrei zu leben.

Damit würdest du dir eine Leistung erschleichen - das ist im Zweifel stafbar...
Anyways... Sofern du dein eigenes WLAN Nutzen möchtest, wird das so zumindest nicht gehen, da das über die gleichen Antennen läuft ;)

Zitat
Der Zweck heiligt die Mittel.

Tut er in den allermeisten Fällen eben nicht ;)
#39
Registriert seit: 07.07.2007

Kapitänleutnant
Beiträge: 1632
Zitat FLiNTx;20737816
Damit würdest du dir eine Leistung erschleichen - das ist im Zweifel stafbar...
Und im Zweifel unbeweisbar, so lange sich derjenige nicht selbst verrät.
#40
Registriert seit: 03.01.2009

Banned
Beiträge: 2617
Zitat Elmario;20737153
Der Zweck heiligt die Mittel.

Lustig :D wenn das auch nur annähernd so wäre, gäbe es z.B. Google StreetView etc. (in anderen Bereichen gibt es noch weiteres ^^)

@dirk
Ist und bleibt aber trotzdem ******, ergo ist es strafbar.
Dazu wird das wohl früher oder später auffliegen, spätestens dann wenn Kunden sich beschweren, dass ein angezeigtes Netz nicht existiert.
#41
Registriert seit: 18.06.2001
Hessen
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1421
Zitat dirk11;20737845
Und im Zweifel unbeweisbar, so lange sich derjenige nicht selbst verrät.


Und wenn man nicht erwischt wird, sind Staftaten in Ordnung?
Ulkige Einstellung...

Zitat Darkwonder;20739274
Dazu wird das wohl früher oder später auffliegen, spätestens dann wenn Kunden sich beschweren, dass ein angezeigtes Netz nicht existiert.

Glaub ich eher nicht - niemand wird von dir verlangen können, dass du irgendwelche Verfügbarkeiten garantierst...
Nichts desto trotz wäre sowas ziemlich daneben... Primär beruht das ja auf "Du benutzt meins mit, ich benutz dafür deins mit" - Wenn die Leute meinen, sich da durchschnorren zu müssen, fällt das Konzept wie ein Kartenhaus in sich zusammen...
#42
Registriert seit: 07.07.2007

Kapitänleutnant
Beiträge: 1632
Zitat FLiNTx;20741093
Und wenn man nicht erwischt wird, sind Staftaten in Ordnung?
Ulkige Einstellung...
Nein, eher ulkig, was für Schlußfolgerungen Du hast und Du Dritten dann in den Mund schiebst. Ich habe das mit keiner Silbe so erwähnt (und auch nicht so geschrieben, dass ein normaler Geist das hineininterpretieren könnte), ich habe nur geschrieben, dass das auf legalem Weg nicht beweisbar ist, es sei denn, derjenige belastet sich selbst, in dem er z.B. damit prahlt.
Dass das in Ordnung ist, entspricht also nur Deiner nicht ganz sauberen Phantasie.
#43
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Registriert seit: 05.07.2005

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1345
Zitat Elmario;20737153
Interessant wäre zu erfahren, wie die Telekom kontrollieren kann, ob man sich an die "Abmachung" hält und den Hotspot wirklich zur Verfügung stellt. Also welche Möglichkeiten existieren.



Ich glaube nicht daran das die Telekom viel dafür investiert um die Hotspots mit einem Accounting zu versehen. Ich könnte mir eher vorstellen, das sowas in der Hoheit von FON liegt.

Zur Drossel:
Technisch sollte es ohne Probleme möglich sein. Den Datenverkehr von dem Hotspot und dem Surfverkehr zu trennen. Nicht spricht gegen ein drittes VLAN. TV , Internet&Telefon, FON.

Man könnte natürlich spekulieren. Irgendwann will die Telekom vielleicht 3g offloading machen und dann könnte man dem Kunden ja sagen. Na wenn Sie diesen tollen Accesspoint aufbauen dann bekommen Sie nochmal extra 75GB dazu. Natürlich ist das alles Theorie, aber in Holland wird sowas schon gemacht, aber natürlich ohne Drossel :P

Gruß !
#44
Registriert seit: 28.06.2013

Matrose
Beiträge: 16
Ich muss mich jetzt jedoch mal einklinken.

Ich selbst habe VDSL 50 wohne in einem ländlichen Bereich mit mehreren Mietwohnungen in einem Haus
Mein Heimnetzwerk. Für ältere Geräte auf einem 2,4 GHz Band sowie auf einen 5 GHz band für meine neueren Geräte.

Zum Thema Hotspot:
Ich habe mich auf der Telekom Webseite für den Hotspot über mein Kundencenter dafür registriert dass ich ihn freigeben dieser Fund auf einen 2,4 GHz Funk Kanal

Ich habe Selbsttest durchgeführt ich bekomme die vollen 50.000 an Bandbreite herein
Der Anschluss und die Geschwindigkeit des Anschlussinhabers haben immer Vorrang vor dem Daten die über den Hotspot gesendet werden

Hier ein Beispiel um das zu vertraulichen:

Über mein Heimnetzwerk leite ich Daten herunter mit der Geschwindigkeit von 10 Mbit
Somit hat mein Anschluss noch weitere 40 mbit frei
Diese kann ich nun den Hotspot zur Verfügung stellen

Lade ich doch gerade Daten über Stephen mit der Geschwindigkeit von 47 mbit Somit bekommt der Hotspot maximal nur noch 3 mbit

Ich habe den Test soweit getrieben dass ich via iPhone iPad und Desktop Rechner Donuts gestartet habe In meinem Heimnetz.

Der Hotspot bekam nur noch beim Speedtest am Laptop weniger als 1 Bitb zum surfen sobald jedoch der Download fertig war oder unterbrochen wurde am iPad iPhone sowie am Desktoprechner stieg die Geschwindigkeit des Hotspots wieder hoch

Jedoch bekam ich im Hot Spot nie mehr als 18 Mbit an Geschwindigkeit Für ein einzelnes gerät!

Jedoch konnte ich mehrere Geräte gleichzeitig mit hoher Geschwindigkeit über den Hotspot versorgen

Selbst meine Ping Zeiten beim online spielen Emperbichl dabei blieben stabil Während andere Geräte im Hotspot online waren.

Wenn ihr wollt kann ich euch ein YouTube Video machen wo er das ganze auch gerne mal sehen könnt! :-)

Die Netze sind untereinander vollkommen abgeschottet und können nicht aufeinander zugreifen
Mein Speedport W724 V strahlt momentan drei WLAN Netze aus

2,4 ghz homenetz
5 ghz homenetz
2,4 ghz Telekom_Fon
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