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Lesertest mit Chieftec: Das meinen unsere Leser zum Navitas GPM-650C

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chieftecIn den letzten vier Wochen durften sich unsere beiden Foren-Nutzer "Boggeyman015" und "LadyEva92" im Rahmen eines Lesertests über ein neues Chieftec-Netzteil hermachen. Zur Verfügung gestellt wurden zwei Modelle der Navitas-Reihe mit einer Ausgangsleistung von jeweils 650 W. Der ATX-Stromspender verfügt über eine 54 A starke 12-V-Leitung, die kleineren 5,0- und 3,3-V-Schienen leisten hingegen jeweils 20 A. Dank 80Plus-Gold-Zertifikat soll das Netzteil dabei besonders energieeffizient sein, der Hersteller verspricht eine Effizienz von über 90 %. Gekühlt wird die Hardware von einem 140-mm-Lüfter, welcher nicht nur im Leerlauf angenehm leise arbeiten, sondern auch unter Volllast nicht wirklich aufdrehen soll.

Dank des modularen Kabelmanagements hängen beim Chieftec GPM-650C nur die tatsächlich benötigten Kabel im System und verschlechtern so den Luftstrom im Gehäuse nicht – zumindest die Stecker für Prozessor und Mainboard sind aber fest mit dem Gehäuse verbunden. Neben den üblichen 20+4- und 8-Pin-Steckern für Mainboard und CPU, gibt es zwei 6+2-Pin-Stecker für die Grafikkarte und zwei weitere Kabel mit insgesamt sechs Laufwerks-Steckern und einen älteren Floppy-Stecker sowie drei 4-Pin-Molex-Stecker.

Das Chieftec GPM-650C ist in unserem Preisvergleich derzeit für knapp unter 90 Euro gelistet.

Das sind die Testergebnisse

Sowohl „Boogeyman015“ wie auch „LadyEva92“ fanden positive aber aber auch negative Punkte während ihrer Tests. Positiv fiel beiden Testern auf, dass sich Chieftec schon viel Mühe bei der Verpackung des 80Plus-Gold-Netzteiles gegeben hat. Alle Kabel werden in einer Stofftasche geliefert und sind bereits ab Werk gesleevt. Die Ummantelung der Kabel macht diese aber auch etwas steif, findet „LadyEva92“. Dazu liefert Chieftec das nötige Montagematerial für den Einbau in das Gehäuse mit. „LadyEva92“ lobt außerdem, dass Chieftec noch ein gedrucktes Handbuch mit in den Karton legt, welches viele andere Hersteller bereits einsparen würden. Von der rauen Oberfläche überzeugt, zeigt sich „Boogeyman015“ – störende Fingerabdrücke würde diese sehr gut verstecken können. Dass Chieftec vielfältige Schutzmechanismen eingebaut hat, haben beide Leser aufgelistet: Über- und Unterspannungsschutz, Kurzschlussschutz, Überstromschutz sowie Überhitzungs- und Überlastschutz sind integriert. Auch wenn das Netzteil qualitativ mit guten japanischen Komponenten auf der Primärseite daherkommt, hätten sich beide Leser eine etwas längere Garantiezeit gewünscht – Chieftec gibt zwei Jahre.

Die Markenlüfter von Late Yoon, die Chieftec im Netzteil eingebaut hat, hinterließen unterschiedliche Eindrücke, was wohl dem verbauten System geschuldet war: Während „LadyEva92“ den Lüfter als „kaum hörbar“ beschreibt, ist er im Test von „Boogeyman015“ der größte Kritikpunkt. Dies liegt wohl an seinem hochgezüchteten System, das mit High-End-Grafikkarte und bester Ausstattung schon recht nahe an das Belastungslimit des 650-W-Modell gehen dürfte, wie er selbst anmerkt. Insofern läuft der Lüfter bei ihm letztendlich auf einer viel höheren Drehzahl als bei „LadyEva92“.

Einen Daumen hoch gab es für Chieftecs Support, den "Boogeyman015" quasi mittestete: Freundlich und schnell sei er gewesen – und zudem in Deutschland ansässig. „Das hat man sicherlich nicht bei jedem Hersteller“, findet unser Tester.

Mangels Messequipment können beide Tester natürlich wenig zur Leistungsfähigkeit und Effizienz des Navitas-Netzteils sagen. Große Unterschiede zu ihren bisher eingesetzten Netzteilen konnten sie jedoch nicht feststellen. Wir verweisen deswegen gerne auch auf unseren eigenen Test, dann allerdings mit der kabelgebundenen und etwas leistungsschwächeren 550-W-Version.

Wir bedanken uns auf ausführlichen Reviews!

Zu den User-Reviews:

Ablauf:

  • Bewerbungsphase bis 28. Februar 2016
  • Auswahl der Bewerber + Versand: ab 29. Februar 2016
  • Testzeitraum bis 3. April 2016

Kleingedrucktes:

  • Mitarbeiter der Hardwareluxx Media GmbH und von Chieftec sowie deren Angehörige sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
  • Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt durch die Redaktion von Hardwareluxx.
  • Ein Account im Hardwareluxx-Forum ist für die Teilnahme zwingend notwendig.
  • Die Teilnehmer werden per PN benachrichtigt.
  • Alle Testmuster verbleiben nach Veröffentlichung der Testberichte bei den Testern.
  • Sollten die Testberichte nicht rechtzeitig online gestellt werden, behalten sich die Hersteller vor, den vollen Betrag in Rechnung zu stellen.
  • Die Reviews verbleiben ausschließlich bei uns im Forum.

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Kommentare (1)

#1
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Registriert seit: 29.08.2008

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1435
Die Lüftermarke heiß "Yate Loon", nicht "Late Yoon".

Leider nutzt euer eigener Tests zum GPM-550S da recht wenig, da dort ein anderes Lüftermodell, eines anderen Herstellers verbaut ist und somit kein Vergleich möglich ist.

Aber ich denke mal, es wird so sein, wie so oft, dass der Lüfter im niedrigen bis mittleren Lastbereich leise arbeitet, unter höherer Last dann aber deutlich aufdreht und laut wird.

Schade, dass viele NT Hersteller da keine bessere Lüftersteuering hinbekommen.
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