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Corsair stellt RMx-Netzteile mit 80Plus-Gold-Zertifikat vor

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Corsair LogoNachdem Corsair zur Computex im Juni seine neuen Netzteile der RMi-Reihe ankündigte, hat man nun auch die RMx-Familie vorgestellt. Die neuen ATX-Stromspender werden zum Start mit einer Ausgangsleistung von 550, 650, 750, 850 und 1.000 W erhältlich sein.

Dank 80Plus-Gold-Zertifikat sollen sie sich besonders energieeffizient zeigen und einen Wirkungsgrad von bis zu 90 % erreichen. Um die Kühlung kümmert sich ein 135-mm-Lüfter, welcher bei niedrigen bis mittleren Lasten seinen Betrieb einstellt und das Netzteil damit passiv und lautlos kühlt. Machen es hohe Temperaturen notwendig, springt der Lüfter aber auch schon früher an. Wie die Modelle der RMi-Reihe sollen auch die RMx-Geräte auf älteren Netzteilen der „Enthusiast“-Klasse basieren und damit ausschließlich auf japanische 105-Grad-Celsius-Kondensatoren setzen. Die Corsair-Link-Schnittstelle, mit der sich wichtige Parameter wie beispielsweise Leistungsaufnahme, Spannung, Temperatur und Effizienz in Echtzeit hätten auslesen lassen, gibt es bei der RMx-Reihe jedoch nicht mehr.

Dafür sind die RMx-Netzteile weiterhin vollmodular, sodass auch nur die tatsächlich benötigten Kabel im Gehäuse hängen. Laut Corsair sind die mitgelieferten Kabel ausreichend lang, um die Netzteile auch in einem Full-Tower-Gehäuse verbauen zu können. Das Topmodell mit 1.000 W bietet hierfür neben dem ATX-Stecker für das Mainboard elf SATA-Stecker, zwölf 4-Pin-Stecker, einen EPS-Anschluss und einen älteren Floppy-Stecker. Für Grafikkarten gibt es insgesamt acht Stromstecker. Die 1.000-W-Version leistet auf ihrer einzelnen 12-V-Scheine 83,3 Ampere, die kleineren 3,3- und 5,0-V-Leitungen hingegen jeweils 25 Ampere. Die kleinste 550-W-Version muss mit 45,8 bzw. ebenfalls 25 Ampere auskommen und ist auch bei den Kabeln nicht nicht ganz so üppig ausgestattet.

Zusammen mit einer siebenjährigen Garantiezeit sollen die neuen Corsair-Netzteile der RMx-Reihe ab sofort im Handel erhältlich sein. Preislich sieht Corsair je nach Leistungsklasse zwischen 99,99 und 179,99 Euro vor. In unserem Preisvergleich sind die neuen Stromspender schon ab rund 97 Euro zu haben.

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Kommentare (14)

#5
Registriert seit: 14.02.2011
Deutschland
Bootsmann
Beiträge: 662
Man darf auch nicht vergessen, dass viele Leute ihre Lüftung mit leichtem Unterdruck aufgebaut haben.
Ich habe beispielsweise mehr Lüfter, die Luft herausbefördern, als herein.
Da wird dann automatisch das Netzteil mitebelüftet, da ich ein komplett passives PSU habe, passt das recht gut.
Bei nem semi-passivem wie diesem wird das auch keine schlechte Sache sein.

Evtl. könnte es problematisch sein, wenn man eine Überdrucklüftung hat und somit gewissermaßen gegen die Thermik des PSUs im passiven Modus arbeitet, wenn es unten im Rechner sitzt.
Wobei das im idle, wenn die Lüfter sich abschalten wohl wenig Unterschied macht, da dann die Wärmeabgabe sehr sehr gering ist.
Ich meine, was sind denn 40°C? Das ist doch ein Witz.
#6
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Registriert seit: 03.04.2010

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1411
Zitat Pirate85;23908245
Bist du dir da sicher? Ich habe mehrere ACX 2.0 Karten verbaut und diese laufen alle im 2. Bios welches die Lüfter nicht abschaltet - die Lüfter sind leise und Laufruhig, da gibt es überhaupt garnix zu meckern.


Beim ACX (Der ersten Version der bei den GTX 700er Karten zum Einsatz kam) war das noch grauenhaft, beim 2.0 allerdings wurde das imo abgestellt. Ich rate dir deine Karte zu reklamieren - normal ist das nämlich nicht.


LG

Marti


Sogar sehr sicher. Ich habe ein stark gedämmtes Gehäuse und selbst darin man hört die Lüfter sehr früh (Luftgeräusch) und die Kühlleistung ist dabei nicht sehr gut - die Firmware für die Lüfter hält die Karte immer um 73 Grad, egal wie wenig oder wie viel sie beansprucht wird (minus idle), was zeigt, dass die ganz genau wissen wie laut ihre Lüfter sind - aber genauso wie sie in Tests steht. Die Lüfter sehen auch sehr billig aus. Deren maximale Drehzahl sagt dann auch den Rest zur Qualität aus, bzw. das Vertrauen das EVGA in ihre eigene Kühllösung hat.
Ich hab mich auch ein bisschen mehr informiert und EVGA hat sich mit Maxwell-Karten nicht mit Ruhm bekleckert, man hört von vielen solchen Problemen und schlimmeren. Meine Grafikkarte ist z.B. bei 1,21V Hardware gelockt (mit Shunt-Widerständen, siehe Unlocking the Nvidia Power Limit (all cards!) | Overclocking.Guide) und das extrem nah an der Instabilitätsgrenze. Ich kann die GPU kein bisschen übertakten und Spannungsänderungen werden komplett ignoriert bzw. werden auch von der Firmware auf nur +37mV limitiert, was aber natürlich nichts bringt, wenn die hardgelocked ist.

Ich hab sie auch nur gekauft weil ich sie 70 Euro billiger bekam. EVGA wollte ich eigentlich nicht mehr kaufen, und hab für meine Inkonsequenz nun auch gleich die Quittung bekommen. Vielleicht modde ich sie mal, und mache auch gleich einen anderen Kühler drauf, welcher auch die VRMs besser als dieser hier kühlt, im Moment kann ich es noch tolerieren.
#7
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Registriert seit: 17.02.2009
Sachsen, Brandis b. Leipzig
Admiral
Beiträge: 16802
Hm, das hört sich natürlich interessant an.

Jedoch kann ich überhaupt nichts negatives berichten... bei mir waren es mehrere GTX 960 ACX 2.0 (Mehrere SCs und zwei SSCs, eine davon habe ich letztens hier verkauft) sowie eine GTX 970 SSC. Alle hatten keinerlei negative Geräusche von den Lüftern von denen ich berichten könnte.


Was das "billig aussehen" angeht kann ich ebenfalls nicht ganz konform gehen, sie sind nicht weniger wertig als auf der R9 285 G1 die ich hier laufen habe (System von nem Bekannten das morgen "rausgeht") oder der MSI GTX 960 Gaming die ich letztens aufm Schreibtisch hatte. Aber das sind alles rein subjektive Dinge - von daher gut möglich das du recht hast.


Atm sind bei mir Privat nur Referenzkarten von AMD und nVidia im Einsatz, mit deren Lüftern ist das ne ganz andere Problematik. :shot:


€dit: Übertaktet hatte ich nix - interessiert mich persönlich mittlerweile nicht mehr so bei aktuellen Karten. Bei älteren Karten wie meiner HD 7870 Referenz mache ich es um auf die Leistung aktueller Derivate (R7 370X) zu kommen.



LG

Marti
#8
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Registriert seit: 03.04.2010

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1411
Bei ner GTX 960 würde ich sogar schätzen, dass der Kühler dort ganz ok ist. Wenn man sich dann aber die anderen wie MSI oder Gigabyte anschaut, welche kühler laufen und dabei leiser sind, wird klar dass von EVGA hier gespart wurde.
#9
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Registriert seit: 24.11.2005

Großadmiral
Beiträge: 14858
Die EVGA 980ti ACX 2.0 ist leider auch nicht silent, EVGA wars wichtiger das er nur 2 Slots beansprucht.
#10
Registriert seit: 07.09.2004

Flottillenadmiral
Beiträge: 4386
Ob semi-passiv sinnvoll einsetzbar ist hängt immer vom Gehäuse und uU. auch dessen Kühlung ab.

Saugt das NT die "Aussenluft" an, ist es fast vollständig egal* (Ausnahme, das ständige Aus- und Einschalten nervt).
Saugt das NT die "Innenluft" an, ist Überdruck immer einfacher zu handhaben als Unterdruck weil sich beim Unterdruck die Wirkung der Lüfter Teilweise aufheben kann (kann man nur in recht dichten Gehäusen beobachten**), bzw. man zieht vor allem im semi-passivem Betrieb die erwärmte Luft ins Gehäuse.


*Ein kleiner Luftzug ist immer besser als gar keiner - es lebt länger.
**So konnte ich bei voller Leistung der Gehäuselüfter(Radiator) auch Luft durch das NT ins Gehäuse ziehen - nicht unbedingt Sinn der Sache...
#11
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Registriert seit: 30.01.2005
Österreich
Leutnant zur See
Beiträge: 1181
150-Grad-Celsius-Kondensatoren? Sicher das keine 105°C Kondis gemeint sind?
#12
Registriert seit: 07.09.2004

Flottillenadmiral
Beiträge: 4386
105°C sind schon richtig - Tippfehler.
#13
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Registriert seit: 25.02.2012

Leutnant zur See
Beiträge: 1092
ist bei den Corsair Netzteilen die Belüftung des Gehäuses nicht eh mehr oder weniger eh egal? Das Teil ist doch komplett zu nur nach unten und nach hinten offen
#14
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Registriert seit: 04.01.2011

Korvettenkapitän
Beiträge: 2093
Ich habe das RM550 und bin damit vollends zufrieden. Voll modular und schön leise =)
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